Amerikanische Börsen schließen mit Verlusten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.10.2020


Am Mittwoch erlebten die amerikanischen Börsen Verluste und mussten den Handelstag dem entsprechend geschwächt beenden. Insbesondere bei den Banken zeigten sich schlechte Kursverläufe. Tesla dagegen konnte erneut profitieren und beendete den Handelstag mit starken Werten. Der S&P 500 sowie der Dow Jones und Nasdaq Composite litten unter den Verlusten und Anleger hoffen für die kommenden Tage hier auf bessere Tendenzen.

Einfluss genommen haben könnten hier vor allem die durch Steve Mnuchin, dem amerikanischen Finanzminister, veröffentlichten Zahlen des Quartals. Steve Mnuchin gibt sich zudem wenig zuversichtlich was eine Einigung, um ein neues Konjunkturprogramm im Zuge der Corona-Pandemie, mit den Demokraten betrifft. Anleger können auch bei schwachen Kursen gute Investitionen tätigen. Der Broker XTB bietet den Handel mit CFDs auf Aktien an, was viele Vorteile mit sich bringt wie zum Beispiel die Option fallende Kurse für sich zu nutzen.

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Geschwächte Banken bringen Verluste an amerikanischen Börsen

Mitte dieser Woche mussten die amerikanischen Börsen Verluste hinnehmen und waren gezwungen den Handelstag wenig zufriedenstellend zu beenden. Auffällig gut zeigte sich nach wie vor der Elektroautohersteller Tesla, seine Aktie blieb weiterhin stark. Auch Nio konnte diese Woche ein neues Rekordhoch erreichen und schaffte einen Sprung der bei nahezu 20 Prozent lag. Doch trotz der starken Werte bei Unternehmen wie Tesla und Nio musste der S&P 500 sowie Nasdaq Composite und der Dow Jones mit Verlusten abschließen.

Beobachter suchen nach Gründen für einen derartig schwachen Handelstag und sehen hier eine Ursache bei neu veröffentlichten Quartalszahlen durch den amerikanischen Finanzminister Steve Mnuchin. Steve Mnuchin brachte Zahlen an die Öffentlichkeit, die weitgehend enttäuschten und für einen deutlichen Dämpfer an den Börsen sorgten. Auch bei einem neuen Konjunkturprogramm im Zuge der Corona-Pandemie gibt sich Steve Mnuchin wenig optimistisch, was für einen weiteren Dämpfer an den Börsen gesorgt haben könnte. So soll eine Einigung über ein Konjunkturprogramm vor dem 3. November und damit vor der Präsidentschaftswahl, mit den Demokraten kaum möglich sein.

Besonders betroffen von dem Stimmungstief waren die Banken zur Mitte dieser Woche. Die veröffentlichten Zahlen durch den amerikanischen Finanzminister sorgten für Ernüchterung, die sich durch die gesamte Bankenbranche zieht. Goldman Sachs, das in New York ansässige Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen, schaffte es lediglich einen Gewinn von 0,16 Prozent zu erzielen und auch die Bank of America kämpfte mit niedrigen Werten. Die Bank of America sowie Wells Fargo mussten sogar Verluste hinnehmen. Diese lagen bei Werten von 5,29 Prozent und 5,89 Prozent.

Amerikanische Börsen schließen mit Verlusten

Tesla und Nio sind weiterhin die Gewinner

Kam es jüngst noch zu schwachen Entwicklungen bei Konzernen wie Tesla, konnten Tesla und auch Nio wieder deutliche Gewinne erzielen, was vor allen der hohen Nachfrage der Elektromobilität zu verdanken sein könnte. Einige Analysten passten ihre Prognosen daraufhin insbesondere bei Nio an und verhalfen dem Hersteller von Elektroautos zu einem deutlichen Sprung an der Börse. Dem Start-up-Unternehmen gelangt so ein Zugewinn im Kurs, der bei nahezu einem Fünftel lag und zu einem neuen Rekordhoch führte.

Auch Tesla konnte mit seinen Elektroautos punkten und erlebte gleichzeitig einen Fortgang bei dem Bau der neuen Großfabrik in Deutschland, was ebenfalls für Auftrieb bei der Aktien gesorgt haben könnte. Der Bau der neuen Gigafactory in Berlin-Brandenburg begann im ersten Quartal des laufenden Jahres und bereits im Sommer 2021 sollen die ersten Autos produziert werden. Als erstes ist geplant das Tesla Model Y in Berlin-Brandenburg zu fertigen. Danach sollen Modelle wie das Modell 3 folgen. Für den Bau der Gigafactoy sollen 1,065 Milliarden Euro investiert werden. Nach der Fertigstellung schafft Tesla mit der neuen Gigafactory 12.000 Arbeitsplätze und dies bei einer gewünschten Produktionszahl von 500.000 Autos im Jahr. Dass Tesla nun eine weitere Hürde für den Bau der Gigafactory genommen hat, schlägt sich positiv auf die Aktie nieder. Anleger vertrauen auf die Zukunftsaussichten des Unternehmens und investieren in Werte von diesem.

Für die kommenden Tage sind bereits einflussnehmende Faktoren auf die internationalen Börsen bekannt, denen Anleger entgegenfiebern. Schon am Donnerstag sollen neue Zahlen durch Charles Schwab sowie Morgan Stanley bekannt werden. Die Zahlen werden noch vor der Öffnung der amerikanischen Börsen einsehbar sein, was gleich den Beginn des Börsentages spannend werden lassen könnte. Auch Intuitive Surgical, ein einflussreicher Spezialist im Bereich der Medizintechnik, plant Zahlen aus dem dritten Quartal zeitnah an die Öffentlichkeit zu bringen. Die neuen Einsichten könnten auch hier für neue Entwicklungen an den amerikanischen Börsen sorgen.

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Deshalb punktet die Aktie von Nio derzeit

Das Start-up-Unternehmen Nio, welches sich der Herstellung von Elektroautos widmet, konnte ein neues Rekordhoch erleben. Der Aktie gelang ein Sprung von nahezu 20 Prozent im Kurs und dies bei einem Gesamtmarkt, der sich deutlich geschwächt zeigt. Einfluss genommen haben hier vor allem angepasste Prognosen von bekannten Analysten. So sieht zum Beispiel JPMorgen und auch die Citigroup die Aktie von Nio als vielversprechend an und geben der Konkurrenz von Tesla damit neuen Aufwind.

Das hohe Interesse an der Elektromobilität, aus Ländern wie China, sorgt bei Nio für gute Produktionszahlen. Die Nachfrage scheint nicht zu sinken, was JPMorgan dazu veranlasste die Aktie des Unternehmens höher zu stufen und auf „Overweight“ zu setzen. Dadurch ergibt sich ein fairer Wert von 40 Euro. Dass eine solche Hochstufung von renommierten Häusern wie JPMorgan kommt, lässt Anleger aufhorchen und vertrauensvoll in die Aktie investieren. Wie die weitere Entwicklung aussehen wird, das werden jedoch erst die kommenden Tage und Wochen zeigen.

Der Analyst Jeff Chung, welcher für die Citigroup tätig ist, tat es JPMorgan gleich und nahm eine Anpassung bei seiner Prognose vor. Noch vor Kurzem sah Jeff Chung den Status „Neutral“ für die Aktie von Nio vor, nach der Anpassung änderte der Analyst den Status zu „Buy“. Dabei soll laut Jeff Chung ein Kursziel von um die 33,20 Dollar für die Nio-Aktie bestehen. Trotz der jüngsten Rekordwerte sehen Beobachter die Aktie jedoch als hochspekulativ. Die vergangene Konsolidierung erlebte zudem eine Auflösung bei 20,50 Dollar und dies nach dem Ausbruch. Aktuell scheint die Aktie von Nio sich in einer Ralley zu befinden bei einem kommenden Kursziel von 30,00 Dollar. Die Ralley dürfte vor allem auch durch den Einfluss der Analysten ausgelöst worden sein.

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Berichte sorgen für Unruhen an den Börsen

Viele Unternehmen nutzen das Ende eines Quartals für eine Berichterstattung und geben ihre Zahlen im Rahmen dieser an die Öffentlichkeit. Die Berichte schaffen dabei oft Unruhen an den Börsen und dies spiegelt sich in dieser Woche nicht nur bei den Aktien der Banken wider. Auch Konzerne wie Apple bekräftigen die Unruhen. Apple präsentierte seine neuen Produkte und gab damit ebenfalls Einblicke in das Unternehmen, was immer zu einer Neuorientierung bei Anlegern führen kann. Analysten sahen sich nach der Präsentation in ihren Einschätzungen jedoch bestärkt und halten sich an die gegebenen Prognosen.

Die Bank of America geriet vor wenigen Tagen in den Fokus der Anleger, nachdem die Möglichkeit von faulen Krediten angesprochen wurde, die durch die Auswirkungen eines zweiten Lockdowns zustande kommen könnten. Die Bank of America schaffte es nun trotz der Unsicherheiten und Unruhen an den Börsen bessere Zahlen zu präsentieren. Zwar besteht ein Überschuss von um die 4,2 Milliarden Euro, was Einbußen von etwa 16 Prozent im Gewinn im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, doch die Aktie erreichte vorbörslich eine Notierung von um die minus drei Prozent, was einige Beobachter nicht erwartet hatten.

Ein weiteres Unternehmen, welches trotz Unruhen und Unsicherheiten überrascht ist der amerikanische Krankenversicherer UnitedHealth. Es wurde angenommen, dass die Corona-Pandemie große Auswirkungen auf die Krankenversicherer nehmen würde und dies durch erhebliche Verluste. UnitedHealth hält sich derzeit jedoch erstaunlich gut. Innerhalb des dritten Quartals erreichten die Verluste eine geringere Zahl als angenommen. Es kam sogar zu einem Überschuss, der bei um die 3,2 Milliarden Dollar liegt. Dies sind zwar zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr, doch die Entwicklung sieht deutlich positiver aus als erwartet.

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Aktien-CFDs schaffen hohe Flexibilität

Die Corona-Pandemie hat viele Anleger dazu gebracht umzudenken und ihre Anlagestrategien zu überdenken. Dies liegt nicht nur an den deutlichen Unsicherheiten in der Wirtschaft, sondern auch an der vermehrten Zeit, die Anleger während des Lockdowns hatten, um Strategien und Finanzinstrumente zu hinterfragen. Da die Corona-Pandemie für viele auch finanzielle Verluste bedeutet, fehlt zudem oft das Kapital um in echte Werte wie Aktien zu investieren. Der Online-Broker XTB bietet den Handel mit CFDs auf Aktien an, bei denen ein Einstieg mit geringerem Kapital möglich ist.

Viele Anleger gehen daher zu dem Handel mit Aktien-CFDs über und profitieren dadurch nicht nur durch eine geringere Investitionssumme, sondern auch durch hohe Flexibilität und Kurzfristigkeit. Der Broker XTB stellt seinen Kunden für die Trades mit Aktien-CFDs einen Hebel von 1:10 zur Verfügung und erhebt eine Gebühr von 0,08 Prozent. Dabei muss eine Mindestsumme von 8 Euro beachtet werden. Diese fairen und guten Konditionen sind jedoch nicht alle Vorteile die XTB bietet. Es ist unter anderem auch möglich Leerkäufe zu starten und einen direkten Marktzugang zu nutzen.

Weniger erfahrene Trader können zudem den kompetenten Kundenservice in Anspruch nehmen, oder die Trading Academy nutzen, um sich weiterzubilden. Diese bietet auch für erfahrene Trader gut Optionen das Wissen zu erweitern. Das kostenfreie Demokonto, welches XTB anbietet, ergänzt das Angebot in gutem Maße und unterstützt die Trader optimal.

Börsen News Oktober 2020: Amerikanische Börsen schließen mit Verlusten

Fazit: Banken erleben schwere Zeiten

An den amerikanischen Börsen kam es zur Mitte dieser Woche zu ernüchternden Zahlen. Insbesondere die Banken verloren an Stärke. Die Hersteller von Elektroautos wie Tesla und Nio schafften es dagegen gute Zahlen zu schreiben. Insbesondere Nio erlebte dabei Rückenstärkung von Analysten, was zu einem neuen Rekordhoch führte. Viele Unternehmen geben derzeit Einblicke in ihre Zahlen, was die Unsicherheiten noch einmal vermehrt aufkommen lassen. Der Broker XTB bietet seinen Kunden gute Konditionen für den Handel mit Aktien-CFDs an, welche durch ihre Flexibilität gut geeignet in unsicheren Zeiten sind. Wenn auch Sie Aktien-CFDs handeln möchten, dann nutzen Sie doch unseren kostenlosen Broker-Vergleich und finden Sie noch heute Ihren passenden Finanzdienstleister.

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