Chatbots optimieren Dienstleistungen der Broker

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 28.07.2020


Chatbots sind schon länger bekannt als virtuelle Berater, mit dem Kunden eines Dienstleisters oder eines Unternehmens interagieren können. Dabei übernimmt ein Chatbot in der Regel die Beantwortung von Fragen oder dient dazu Kunden an den richtigen Ansprechpartner weiterzuleiten. Auch bei Brokern können Chatbots Anwendung finden und dadurch die Kundeninteraktion verbessern. Doch ein Chatbot kann weit mehr als das bloße Beantworten von Fragen. Chatbots sind auch in der Lage Teile eines FAQ-Bereichs zu ersetzen und die Möglichkeiten scheinen sich stets zu erweitern. Auch bei Brokern könnte ein Chatbot in Zukunft zu weit mehr dienen und sich zu weit mehr entwickeln als einer bloßen Unterstützung bei Kundenfragen.

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Erste Vorläufer der Chatbots waren bereits in den 1950er Jahren im Gespräch

Chatbots sind keine Neuerscheinung. Die ersten Vorläufer der Chatbots waren bereits in den 1950er Jahren im Gespräch und sind seit den Anfängen der Forschungen zu künstlichen Intelligenzen existent. Zu Beginn der 1950er Jahre zeigte Alan Turing, ein britischer Informatiker und Mathematiker, seinen Turing-Test, bei dem es darum geht Maschinen und deren Intelligenz einzuschätzen. Der Test sollte so dazu dienen herauszufinden, ob es Maschinen gibt, die eine menschenähnliche Intelligenz besitzen und ob diese vergleichbar sein kann.

Der Turing-Test ist dabei so aufgebaut, dass Versuchsteilnehmer mit einem Computerprogramm interagieren. Es werden über die Texteingabe, Gespräche geführt, die dann ausgewertet werden. Während des Gesprächs wird die Interaktion zwischen Versuchsteilnehmer und Computer, durch einen Beobachter verfolgt, der nicht darüber informiert ist, welche Texteingabe durch den Computer erfolgt und welche durch den Versuchsteilnehmer.

Der Beobachter hat dabei die Aufgabe herauszufinden, welche Zeilen durch den Versuchsteilnehmer und welche durch den Computer erstellt werden. Ist der Computer in der Lage den Beobachter von sich zu überzeugen, glauben zu machen er sei der Mensch, dann wird der Turing-Test als geglückt angesehen. An dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) entstand 1966 der früheste Vorläufer der heutigen Chatbots. Das Computerprogramm erhielt den Namen ELIZA und war noch nicht mit den Bots von heute zu vergleichen.

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Chatbots als willkommener Tool bei Online-Brokern

Um dauerhaft am Markt bestehen zu können ist es als Unternehmen wichtig stets auf dem Laufenden zu bleiben und das Angebot auch stets zu erneuern und anzupassen. Dessen sind sich auch Online-Broker bewusste. Online-Broker sind daher stetig dabei ihr Angebot zu überdenken und durch Neuerungen zu ergänzen. Insbesondere innovative Tools sind dabei bei Online-Broker und deren Kunden besonders gerne gesehen. Ein Tool, welches auf künstlicher Intelligenz beruht, wie ein Chatbot, ist daher ausgesprochen geeignet für diese Branche.

Messenger-Dienste sind bei Brokern schon heute gängig. So bieten viel Broker zum Beispiel die Kontaktaufnahme über Messenger wie WhatsApp oder dem Facebook Messenger an. Diese Dienste sollen dazu dienen die Kontaktaufnahme zu vereinfachen und damit Kundennähe zu schaffen. Die hohe Zahl an Menschen, die einen der beiden Messenger verwenden, erleichtern dabei die Zugänglichkeit. Das Statistikportal Statista ermittelte, dass etwa vier Milliarden Menschen wenigstens einen dieser Messenger nutzen. Dabei stach insbesondere der Messenger WhatsApp heraus. Dies ist mit ein Grund, wieso die Kontaktaufnahme per E-Mail oft schwieriger ist.

Ein Chatbot könnte unter Umständen dies beides vereinen. Er wäre über den Broker zu erreichen und stünde jederzeit und uneingeschränkt zur Verfügung und wäre dabei in der Lage Fragen zielgerichtet zu beantworten. Durch die individuellen Antworten entstünde dabei auch ein gewisser Grad an Kundennähe.

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Chatbots können weit mehr als Informieren

Chatbots könnten nicht nur Messenger-Dienste der Broker, oder Teile von diesen ersetzen. Es ist auch vorstellbar, dass über Chatbots Transaktionen durchgeführt werden können. Ausschlaggebend für den Umfang, der Leistungen eines Chatbots, sind die Daten mit denen diese gespeist werden. Ein Chatbot, der lediglich mit Informationen in Rahmen eines FAQ-Bereichs versorgt wurde, wird auch nur diesen übernehmen können. Es wäre also durchaus denkbar, dass ein Chatbot noch weitere Dienstleistungen übernehmen könnte, wenn dieser eine entsprechende Datenfülle zur Verfügung hätte.

Im Gespräch ist zudem, ob es möglich wäre, dass ein Chatbot Einsichten in Kurs-Feeds erhält und dadurch in der Lage wäre nicht nur über aktuelle Kurse zu informieren, sondern auch Signale bei Bewegungen von Kursen zu geben. Sollten Drittanbieter in den Leistungsumfang eines Chatbots eingebunden werden, dann wäre es sogar denkbar, dass Analysen und News ganz automatisch an Trader geleitet werden.

Würde der Chatbot zudem Einsichten in das Trading-Konto erhalten, dann wäre es möglich, dass dieser regelmäßig über Kontostände informiert oder eine Übersicht zur Trading-Historie gibt. Nützlich wäre es zum Beispiel auch, wenn automatisch ein Signal gegeben wird, sobald die Margin aufgebraucht ist oder eine bestimmte Grenze erreicht wurde. Mit genügend Einsichten in ein Trading-Konto ist es zudem möglich, dass ein Bot Positionen schließt oder öffnet.

Sicher ist, dass Chatbots schon heute gerne bei Kundenfragen eingesetzt werden und damit den Kundenservice zum Teil erheblich entlasten. Dadurch sind die Mitarbeiter in der Lage sich komplizierten Fragen zu widmen und damit Kunden schneller behilflich zu sein. Wie die Zukunft der Bots bei den Online-Brokern aussieht, das wird sich nach und nach zeigen.

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Bots als Unterstützung bei dem Trading

Mit dem passenden Datenumfang ist es so möglich, dass Bots mit dem Werkzeug versehen werden, dass sie in der Lage sind Trader bei dem Handel zu unterstützen und diesen leichter machen. Es wäre sogar denkbar, dass Bots den Zugang zu den Märkten erleichtern und auch bei den Charts helfen diese zu lesen, zu verstehen und auch anzuwenden.

Einen großen Vorteil würden Bots hier auch durch ihre Lernfähigkeit bieten. Bots sind dazu in der Lage sich oft genutzte und gebrauchte Assets zu merken. Ein Bot könnte also den Zugang zu oft getätigten Handeln deutlich schneller und auch einfacher machen. Diese Lernfähigkeit kann auch in anderen Bereichen Anwendung finden.

Devexperts, ein Software-Entwickler, hat bereits einen Bot entwickelt, der sich individuell auf Kunden einstellen kann und auf diese passend zugeschnitten wird. Der Bot trägt den Namen Devexa. Durch Devexa ist es damit möglich, dass Trader einbezogen und die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Trading-Signale werden damit anpassbar und ein zeitnahes Informieren, durch einen Automatismus ist möglich. Chatbots würden so zum Teil auch zu einem persönlichen Berater werden.

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Online-Broker mit moderner Technik sind besonders beliebt

Online-Broker, die auf moderne Technik setzen und ihr Angebot stets Aktualitäten anpassen, sind bei Tradern besonders beliebt. Der Online-Broker XTB gehört zu einem der Brokern, die ihr Angebot stets auf dem Laufenden halten. XTB ist sich dessen bewusst und vertritt die Meinung, dass eine innovative und vor allem auch schnelle Handelsplattform maßgeblich zum Erfolg bei einem Handel beiträgt. XTB arbeitet so mit der xStation 5 sowie dem MetaTrader 4. Die xStation 5 bedient dabei in besonderer Weise den Aktienhandel und ist darauf spezialisiert. Punkten können die beiden Plattformen mit der einfachen Bedienung, die es auch Einsteigern in den Handel leicht macht.

XTB bietet an über Apps zu handeln, die es ermöglichen auch von unterwegs aus von den neusten Kursbewegungen zu profitieren. Für den Handel stehen dabei ein großer Umfang an Handelswerkzeugen zur Verfügung. Bei XTB ist dabei mit mehr als 3.000 Handelsinstrumenten zu handeln worunter sich auch Währungen, CFDs oder Indizes befinden. Die Apps bieten dabei Push-Benachrichtigungen, die sich vor allem auf aktuelle Nachrichten sowie Marktbewegungen konzentrieren.

Der Online-Broker XTB bietet zudem auch eine gute Auswahl an Tool an. Zu den Tools gehören zum Beispiel ein Trading-Rechner, der eine gute Hilfestellung bietet. Nutzen Trader den Trading-Rechner, dann erhalten diese, noch vor dem Eröffnen eines Handels, Informationen über die Kosten sowie mögliche Gewinne und Verluste. Die dadurch erhaltenen Informationen geben den Händlern eine gute Orientierung, wann ein Take Profit oder Stop Loss angewendet werden sollte. Dies kann vor hohen Verlusten schützen.

Online-Broker Technik

Fazit: Bots können gute Hilfestellungen bei dem Trading bieten

Für Online-Broker ist es wichtig, das Angebot und die Dienstleistungen stets auf dem Laufenden zu halten und auch nach Innovationen zu suchen, die den Service verbessern können. Eine gute Neuerung für Online-Broker können so Bots sein, die nicht nur den Kunden beratend zur Seite stehen, sondern auch bei dem Trading unterstützen. Es wäre denkbar, dass Bots mit Daten gespeist werden, die es möglich machen, dass ein Bot Transaktionen durchführen kann oder Positionen eröffnet oder schließt. Zudem sind Bots lernfähig und können so individuell auf Kunden eingehen. Chatbots könnten so die Dienste eines persönlichen Beraters übernehmen. XTB ist ein Online-Broker, der sich bewusst ist, wie wichtig es ist seinen Kunden stets die beste und neuste Technik anzubieten. So kann XTB mit modernen Handelsplattformen wie dem MetaTrader 4 oder der xStation 5 punkten. Dabei stehen über XTB mehr als 3.000 Handelsinstrumente zur Verfügung. Möchten auch Sie von der modernsten Technik bei einem Online-Broker profitieren? Dann schauen Sie doch einmal bei unserem kostenlosen Broker-Vergleich vorbei und finden Sie noch heute Ihren passenden Finanzdienstleister.

Bilderquelle: shutterstock.com