AvaTrade Konten – welche Kontomodelle bietet AvaTrade für den CFD Handel an?

By | 6. Januar 2019

AvaTrade KontenIn diesem Artikel werden wir von unseren Erfahrungen mit den verschiedenen Kontomodellen von AvaTrade berichten. Dabei werden wir auch darauf eingehen, aus welchen Trading Plattformen man bei dem Broker wählen kann. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Brokers sind die Kosten und Gebühren, welche auf einen Trader durch den Handel mit CFD zukommen. Dazu werden wir auch kurz erklären, wie das CFD Trading funktioniert. Gut gefallen haben uns bei unserem Test von AvaTrade vor allem auch die zahlriechen Schulungsangebote. Insgesamt werden wir im Rahmen unseres Artikels unter anderem auf die nachfolgenden Punkte eingehen:

  • Übersicht über die AvaTrade Kontomodelle: Standardkonto, Demokonto, AvaTrade VIP Konto (professionelles Konto) und Islamisches Konto
  • Was ist der Unterschied zwischen dem Standardkonto und dem professionellen Konto (Vergleich der unterschiedlich hohen Hebel)?
  • AvaTrade Kosten und Gebühren: Im Vergleich zu anderen Anbietern relativ niedrige Spreads
  • Welche Trading Plattformen stehen bei AvaTrade für den CFD Handel zur Verfügung (MetaTrader 4, WebTrader und AvaTradeGO)?

Inhaltsverzeichnis

  • Wie funktioniert der Handel mit CFD?
  • AvaTrade Konten: Übersicht über die verschiedenen Kontomodelle bei AvaTrade
  • AvaTrade Konten: Welche Handelsplattformen stehen einem bei AvaTrade zur Verfügung?
  • AvaTrade Konten: Unsere Erfahrungen mit den Kosten und Gebühren bei AvaTrade
  • AvaTrade VIP Konto: Erfahrungen mit dem professionelles Konto von AvaTrade
  • AvaTrade Konten: Das Trading mit dem kostenlosen AvaTrade Demokonto ausprobieren
  • Fazit: Das AvaTrade Konto hat uns bei unserem Test sehr gut gefallen

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Wie funktioniert der Handel mit CFD?

Bevor wir auf die von AvaTrade angebotenen Kontomodelle eingehen, werden wir zunächst kurz die Frage beantworten, wie der Handel mit CFD funktioniert. So steht CFD für „contract for difference“. Die Besonderheit von CFD besteht darin, dass der Handel dabei nur zwischen dem Trader und seinem Broker stattfindet. Wenn man daher zum Beispiel ein Aktien CFD kauft, so erwirbt man die Aktie nicht tatsächlich. Wenn der Kurs der Aktie steigt, so erhält man beim Schließen der Position den Gewinn durch den Broker ausgezahlt. Ebenso verhält es sich bei einem Verlust: In diesem Fall wird der jeweilige Betrag vom Trading Account abgezogen. Im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten bietet der Handel mit CFD dabei zahlreiche Vorteile. So ist es zum Beispiel Beispiel bei AvaTrade möglich, bereits mit einer Einzahlung von nur 100 Euro ein Konto zu eröffnen. Auch ermöglichen es einem CFD, sehr einfach mit Aktien Indizes wie dem Dax oder dem amerikanischen Dow Jones Index zu handeln. Denn bevor es CFD gab, war zum Beispiel der Handel mit dem Dax sehr schwierig. Man konnte daher nicht einfach sagen, man kauft sich an der Börse einen „Dax“. Vielmehr musste man sich beispielsweise Aktien aller im Index enthaltenen Unternehmen kaufen, um den Index abzubilden. Oder man musste sich am Futures Markt betätigen. Dort besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Dax Future zu kaufen. Allerdings hat dieser einen Wert von 25 Dax CFD, weshalb diese Art des Handels gerade für Anfänger völlig ungeeignet ist. Beim Handel mi CFD kann man sich dagegen ganz unkompliziert einen Dax kaufen.

AvaTrade CFD-Handel

Der CFD-Handel bei AvaTrade

AvaTrade Konten: Übersicht über die verschiedenen Kontomodelle bei AvaTrade

Im Rahmen unseres Tests haben wir festgestellt, dass man bei AvaTrade die Auswahl zwischen den folgenden Kontomodellen hat:

  • Standardkonto (auch als AvaTrade Anfängerkonto geeignet)
  • Demokonto
  • Professionelles Konto (VIP Konto)
  • Islamisches Konto

Für die meisten Trader dürften dabei nur die beiden erstgenannten Konten in Betracht kommen. Denn das islamische Konto ist eher in arabischen Ländern verbreitet. Des Weiteren ist das professionelle Konto tatsächlich überwiegend für diejenigen Trader gedacht, die den Börsenhandel hauptberuflich ausüben. So muss man für die Eröffnung des Kontos mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Ausreichende Trading Aktivität in den letzten zwölf Monaten (mit Hebelprodukten wie CFD, Forex etc.). Dies Kriterium ist noch relativ einfach zu erfüllen.
  • Viel schwieriger wird es schon beim nächsten Kriterium: Man muss über ein Trading Kapital von mindestens 500.000 Euro verfügen.
  • Alternativ dazu genügt es auch, wenn man mindestens ein Jahr in der Finanzbranche gearbeitet hat. Wie man sieht, sind die beiden letztgenannten Kriterien nur schwer zu erfüllen.

Welche Vorteile einem das professionelle Konto bietet, werden wir im weiteren Verlauf des Artikels noch erläutern. Als „normaler“ Kunde wird man aber in der Regel entweder ein Standardkonto oder ein Demokonto eröffnen. Die Kontoeröffnung läuft dabei unseren Erfahrungen nach unkompliziert und zügig ab. Noch schneller erfolgt die Registrierung dabei, wenn man sich bei AvaTrade mit seinem vorhandenen Google oder Facebook Konto anmeldet. Im Folgenden werden wir genauer darauf eingehen, mit welchen Trading Plattformen man bei AvaTrade handelt. Zudem werden wir auf die Kosten und Gebühren des Anbieters zu sprechen kommen.

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AvaTrade Konten: Welche Handelsplattformen stehen einem bei AvaTrade zur Verfügung?

Im Rahmen unseres Tests haben wir uns auch die verschiedenen Handelsplattformen angesehen, welche bei AvaTrade für das Trading angeboten werden. So kann man bei dem Broker unter anderem auf die folgenden Trading Plattformen zugreifen:

  • MetaTrader 4
  • WebTrader
  • AvaTradeGO

Wie die meisten Broker vertraut auch AvaTrade auf den MetaTrader 4 als Trading Plattform. Dies ist auch nicht wirklich erstaunlich, denn dabei handelt es sich nach wie vor um die unter Privatanlegern beliebteste Handelsplattform. Der Vorteil des MetaTraders besteht dabei darin, dass die Software sowohl von Einsteigern, als auch von fortgeschrittenen Tradern genutzt werden kann. So wird man sich in der Regel auch als Anfänger nach einer gewissen Einarbeitungsphase gut mit der Trading Plattform zu Recht finden. Aber auch als Profi bietet einem der MetaTrader alles, was man für den täglichen Handel an den Finanzmärkten benötigt: Zahlreiche Zeichenwerkzeuge, Money Management Features und zahlreiche Indikatoren für die technische Analyse. Ein weiterer Vorteil des MetaTraders besteht darin, dass sich die Software leicht um zusätzliche Funktionen erweitern lässt. Der MetaTrader 4 wird dabei für das mobile Trading auch als App für Smartphones und Tablets angeboten. Bei unserem Test hat sich auch gezeigt, dass es sich bei der AvaTradeGO App um eine modifizierte Version der MetaTrader App handelt. Mit der AvaTradeGO App ist es zum Beispiel möglich, ein Konto direkt in der App zu eröffnen und Ein- und Auszahlungen vorzunehmen. Zudem kann man mit der App Benachrichtigungen für das Social Trading erhalten. Insgesamt hat uns daher das AvaTrade Angebot an Handelsplattformen gut gefallen.

AvaTrade MT4 App

AvaTrade ermöglicht den Handel auch mit dem MetaTrader 4 für iOS und Android Geräte

AvaTrade Konten: Unsere Erfahrungen mit den Kosten und Gebühren bei AvaTrade

Bei der Wahl eines Brokers sollte man aber nicht nur auf eine gute Handelsplattform Wert legen. Vielmehr sollte man auch darauf achten, dass die Kosten und Gebühren möglichst gering sind. Denn jeden Euro, den man für Gebühren aufwenden muss, steht einem nicht für das CFD Trading zur Verfügung. Die Kosten beim Trading kann man dabei grob in drei Gruppen einteilen:

  • Kosten, die bei jedem Trade anfallen (zum Beispiel durch den Spread)
  • Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Sonstige Gebühren (beispielsweise die Inaktivitätsgebühr, welche erhoben wird, wenn das Konto über einen bestimmten Zeitraum nicht aktiv verwendet wird)

Bedeutung des Spreads für das Trading

Die höchsten Kosten entstehen beim Trading in der Regel durch den Spread. Daher werden wir uns im Folgenden detaillierter mit diesem Thema auseinandersetzen. So versteht man unter dem Spread den Unterschied zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis. Wenn daher ein Broker möglichst viel Geld mit seinen Kunden verdienen will, so wird er einen sehr hohen Spread berechnen. Dagegen sollte man als Kunde ein Interesse daran haben, sich einen Broker mit möglichst geringen Spreads zu suchen. Wir werden den Spread zum besseren Verständnis kurz an einem Beispiel erklären: Angenommen, der Dax steht aktuell bei 10.500 Punkten und man möchte 1 Dax CFD kaufen. Der Spread kann in diesem Fall zum Beispiel 2 Punkte betragen. Man würde daher den Index im Endeffekt zu einem Preis von 10.502 Punkten erhalten. Als Trader solle man allerdings auch wissen, dass es unterschiedlich Arten von Spreads gibt: So kann man feste und variable Spreads voneinander unterscheiden. Wie der Name schon vermuten lässt, sind feste Spreads immer gleich hoch und verändern sich auch dann nicht, wenn die Kurse stark schwanken. Dagegen sind variable Spreads in der Regel niedriger als feste Spreads, jedoch können diese sich nach oben ausweiten. Dies geschieht erfahrungsgemäß immer dann, wenn wichtige Nachrichten veröffentlicht werden. Gerade als Anfänger sollte man daher in solchen Situation lieber nicht traden.

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Erfahrungen mit den Spreads bei AvaTrade

Erfreulicherweise kann man bei AvaTrade (je nach Markt) zwischen festen und variablen Spreads wählen. Dazu ein kurzes Beispiel aus dem Währungshandel: So beträgt der feste Spread beim beliebten Währungspaar Euro / US Dollar 1,9 Pips. Dagegen beginnt der variable Spread schon bei 0,7 Pips. Allerdings muss man sich bei variablen Spreads immer auch den durchschnittlichen Spread ansehen. Denn diesen Spread wird man in der Mehrzahl der Fälle bei seinen Trades erhalten. Beim Währungspaar Euro / US Dollar beträgt der durchschnittliche Spread unseren Erfahrungen nach 1,5 Pips. Wie man sieht, ist dies weniger als der feste Spread. Insgesamt sind daher die Spreads bei AvaTrade unserer Ansicht nach als relativ günstig anzusehen. Die Höhe des Spreads ist dabei umso wichtiger, je mehr Trades man eröffnet und schließt. Denn wenn man zum Beispiel nur 4 oder 5 Trades pro Monat ausführt, so spielt es fast keine Rolle, ob man pro Trade einen Punkt mehr oder weniger für den Spread aufwenden muss. Wer dagegen sehr kurzfristig handelt und daher sehr viele Trades öffnen und schließen muss, wird am Ende des Monats schnell merken, wie sich die Höhe des Spreads auf seinen Kontostand auswirken wird.

AvaTrade Spreads

Die Spreads werden bei AvaTrade übersichtlich gelistet

AvaTrade VIP Konto: Erfahrungen mit dem professionelles Konto von AvaTrade

Wir hatten bereits erwähnt, dass man neben dem Standardkonto bei AvaTrade auch die Möglichkeit hat, ein professionelles Konto zu eröffnen. Aufgrund der hohen Anforderungen wird dies aber nur für die wenigsten Trader in Betracht kommen. Trotzdem werden wir im Folgenden kurz auf die Vorteile des professionellen Kontos eingehen. So besteht der Hauptunterschied darin, wie hoch der zur Verfügung stehende Hebel ist. Mit einem Hebel bezeichnet man dabei, wie viel Kapital man mit seinem Trading Konto bewegen kann. So beträgt zum Beispiel der maximale Hebel auf dem AvaTrade Standardkonto 1 zu 30. Dies bedeutet, dass man 30 mal mehr Kapital bewegen kann, als einem auf seinem Trading Konto zur Verfügung steht. Das restliche Kapital wird einem dabei von seinem Broker zur Verfügung gestellt. Wenn man daher über ein Kapital von 1.500 Euro verfügt, so könnte man bei einem Hebel von 1 zu 30 bis zu 45.000 Euro handeln. Damit könnte man zum Beispiel drei Dax CFD kaufen. Da sich der Dax an manchen Tagen um mehrere hundert Punkte bewegt, ist ein Hebel von 1 zu 30 daher unseren Erfahrungen nach mehr als ausreichend. Denn bei einem Gewinn von 100 Punkten ergibt sich beim Trading mit 3 Dax CFD bereits ein Gewinn von 300 Euro. Man benötigt daher den sehr hohen Hebel des professionellen Kontos (bis zu 1 zu 400) nicht. Daher besteht aus unserer Sicht keine Notwendigkeit für das AvaTrade VIP Konto.

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AvaTrade Konten: Das Trading mit dem kostenlosen AvaTrade Demokonto ausprobieren

Wenn man sich noch nicht sicher ist, ob man AvaTrade tatsächlich als seinen Broker auswählen sollte, besteht die Möglichkeit, zunächst ein kostenloses Demokonto zu eröffnen. Auf diese Weise hat man dann die Gelegenheit, den Broker über mehrere Wochen hinweg ausgiebig zu testen und besser kennen zu lernen. In dieser Zeit sollte man sich auch mit den angebotenen Trading Plattformen beschäftigen. Dazu kann man auch die zahlreichen Schulungsangebote von AvaTrade nutzen. So bietet der Broker alleine zum Thema „MetaTrader 4“ mehr als 25 verschiedene Trading Videos an. Gerade für Anfänger ist dies ein toller Service, den man leider nicht bei jedem Broker findet. Viele dieser Videos beschäftigen sich dabei auch mit zahlreichen Trading Strategien. Das AvaTrade Demokonto kann man daher auch gut dazu nutzen, verschiedene Strategien auf der Trading Plattform auszuprobieren. Ebenfalls sehr gut sind die Videos, welche sich mit dem Money Management beschäftigen. Denn neben einer guten Strategie ist es beim Trading auch erforderlich, dass man bei jedem Trade nur ein kleines Risiko eingeht. Wenn einem AvaTrade während der Demophase gut gefallen hat, spricht auch nichts dagegen, den Handel auf einem Live Konto mit echtem Geld fortzuführen. Dort sollte man unseren Erfahrungen nach zunächst nur wenig Geld riskieren. Mit der Zeit wird man sich jedoch sicherer fühlen und kann dann auch den Kapitaleinsatz schrittweise erhöhen.

AvaTrade Demokonto

AvaTrade Demokonto eröffnen und den CFD-Handel testen

Fazit: Das AvaTrade Konto hat uns bei unserem Test sehr gut gefallen

Insgesamt haben uns die AvaTrade Konten bei unserem Test sehr gut gefallen. Die meisten Trader werden sich unserer Erfahrung nach entweder für das Standardkonto oder für das Demokonto entscheiden. Das Standardkonto ist dabei ebenfalls als AvaTrade Anfängerkonto geeignet. Die Anmeldung erfolgt erfreulicherweise sehr unkompliziert und vor allem auch schnell. Auch die von AvaTrade angebotenen Trading Plattformen haben uns überzeugt. So kann man zum Beispiel auf den bekannten MetaTrader 4 zurückgreifen. Auch als Einsteiger wird man sich unserer Erfahrung nach schnell mit dieser Trading Software zu Recht finden. Daher wird man schon nach kurzer Zeit in der Lage sein, seine ersten Trades am Markt zu platzieren. Gut gefallen haben uns auch die relativ niedrigen Gebühren für das CFD Trading. Zudem hebt sich AvaTrade von anderen Brokern durch sein sehr gutes Schulungsangebot ab. Wir empfehlen daher, den Broker einmal im Rahmen eines kostenlosen Demokontos auszuprobieren.

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