Trade of the Week – Euro / US-Dollar steigt um 80 Pips

By | 15. Juli 2019

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In dieser Woche nutzen wir den Trade of the Week, um auf das beliebte Währungspaar Euro / US Dollar (EUR / USD) einzugehen. Dabei werden wir aufzeigen, wie man mit relativ einfachen Mitteln sehr gute Ergebnisse erzielen kann. Entscheidend ist dabei, dass man sich zunächst die Situation im übergeordneten Chart ansieht. Für das Trading selbst werden wir Widerstände, Unterstützungen, Umkehrkerzen und den RSI Indikator nutzen. Dabei kommen wir auch darauf zu sprechen, wie man den Stop Loss am sinnvollsten setzen kann.

  • EUR / USD: Analyse der größeren Zeiteinheit (1 Stunden Chart)
  • Widerstands- und Unterstützungslinien im Chart einzeichnen und Trends nutzen
  • Trade of the Week: Trading mit dem Euro / US Dollar auf dem 15 Minuten Chart
  • Mit einem einzelnen Trade einen Gewinn in Höhe von 80 Pips erzielen

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EUR / USD: Analyse der größeren Zeiteinheit (1 Stunden Chart)

Wie bereits angedeutet, sollte man es sich als Trader zur Gewohnheit machen, vor dem eigentlichen Trading die übergeordnete Situation im Chart genau zu analysieren. Da wir auf dem 15 Minuten Chart handeln möchten, nutzen wir für das größere Bild den 1 Stunden Chart:

Trade of the Week

Widerstands- und Unterstützungslinien im Chart einzeichnen

Im folgenden Chart erkennt man den Kursverlauf des Euro / US Dollar seit April 2019. Bereits auf den ersten Blick fällt auf, dass sich im Bereich von rund 1,1126 Pips (beim Währungshandel verwendet man die Einheit Pips anstelle von Punkten) eine markante Unterstützung herausgebildet hat (blaue Linie):

Trade of the Week Erfahrungen

Man erkennt, dass diese Unterstützungslinie bereits des Öfteren von den Kursen angelaufen wurde. Dieses Verhalten ist typisch: Denn häufig wirken sowohl Unterstützungen, als auch Widerstände, geradezu magnetisch auf den Kurs. Außerdem kann man regelmäßig beobachten, dass die Bereiche „getestet“ werden. So haben die Bären mehrfach versucht, die Kurse unter die Unterstützung fallen zu lassen. Jedoch waren diese Versuche nur von kurzer Dauer und wurden vielmehr von den Käufern dazu genutzt, um Long Trades zu eröffnen. Dadurch erklären sich auch die Kerzen: Diese verfügen über lange Lunten, woran man erkennt, dass es innerhalb der Kerze zu einer Kursumkehr gekommen ist. Daher bezeichnet man solche Kerzen auch als Umkehrkerzen. Als Trader kann man solche Umkehrkerzen sehr gut als Signale für Long Trades nutzen.

Wenn man sich den Chart genau betrachtet, so erkennt man noch eine weitere Unterstützung (grüne Linie). Als Trader sollte man wissen, dass sich eine Unterstützung zu einem Widerstand wandeln kann (und umgekehrt).

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Trends beim Währungshandel nutzen

Außerdem erkennt man auf dem 1 Stunden Chart, dass im Moment ein Aufwärtstrend gegeben ist. Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass der Kurs höhere Hochs und höhere Tiefs ausbildet. Ein Trend besteht dabei immer aus zwei Bestandteilen: der Bewegungs- und der Korrekturphase. Wie man sieht, konnte der Euro / US Dollar im Zuge der Bewegungsphase sogar auf über 1,4000 Pips ansteigen. Auf jede Bewegung folgt jedoch früher oder später die Korrekturphase. Dies war auch vorliegend der Fall und der EUR / USD erreichte daher im Folgenden wieder die grüne Unterstützungslinie (grüner Pfeil).

Eine sehr einfache, aber trotzdem sehr erfolgreiche Strategie besteht dabei darin, sich das Wissen um den Trendaufbau zu nutzen zu machen: Man wartet als Trader ab, bis sich das entsprechende Finanzinstrument in der Korrektur befindet und sucht sich sodann einen guten Einstieg für die nächste Bewegungsphase. Daher suchen wir im Folgenden gezielt nach Signalen für Long Trades.

Trade of the Week: Trading mit dem Euro / US Dollar auf dem 15 Minuten Chart

Nachdem wir den 1 Stunden Chart analysiert haben, werden wir nunmehr in den Chart hinein zoomen. Zur besseren Orientierung lassen wir allerdings den grünen Pfeil und die Unterstützungslinie auch auf dem 15 Minuten Chart eingezeichnet:

Trade of the Week Test

Auf der kleineren Zeiteinheit erkennt man noch besser, wie der EUR / USD immer wieder die grüne Linie anläuft. Wie bereits geschrieben, nutzen viele Trader diese Stellen, um Long Trades so eröffnen. Allerdings ist es empfehlenswert, sich beim Trading nicht nur auf ein einzelnes Signal zu verlassen. Daher werden wir im Folgenden einen Indikator nutzen, um einen guten Einstieg zu finden.

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RSI Indikator verwenden, um gute Signale zu erhalten

Als Trader sollte man es sich angewöhnen, nicht nur den Chart zu analysieren, sondern auch technische Indikatoren zu verwenden, um dadurch gute Signale zu erhalten. Beispiele hierfür sind:

  • Gleitende Durchschnitte (moving averages)
  • Stochastik
  • MACD Indikator
  • RSI Indikator

Wie man mit einem Indikator arbeitet, werden wir im Folgenden anhand des RSI demonstrieren: So ist dieser Indikator sehr nützlich, wenn es darum geht, zu bestimmen, in welcher Lage sich der Markt aktuell befindet. Meistens wird der Indikator dabei unter dem Kurs Chart in einem eigenen Fenster eingeblendet. Da es sich beim RSI Indikator um einen Oszillator handelt, pendelt dieser auf einer Skala zwischen null und 100. Als Trader sollte man dabei vor allem auf die Werte 30 und 70 achten. Denn steigt der RSI über 70 an, so bedeutet dies, dass im Moment eine überkaufte Marktlage gegeben ist. Daher sollte man als Trader mit weiteren Long Trades vorsichtig sein, da das Risiko hoch ist, dass die Kurse drehen werden.

Fällt der RSI dagegen auf Werte von unter 30, so liegt eine überverkaufte Situation vor. Daher sollte man als Trader mit weiteren Short Trades vorsichtig sein, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Kurse alsbald nach oben drehen werden. Im nächsten Chart sieht man den RSI Indikator (unten):

Trade of the Week Bewertung

Bereits am 8. Juli ist der RSI auf den Bereich von 30 gefallen (blauer Pfeil). Hätte man bereits an dieser Stelle Long gehen sollen? Die Antwort auf diese Frage lautet: „Nein“. Denn in der Regel entsteht beim RSI ein Long Signal erst dann, wenn die beiden folgenden Voraussetzungen vorliegen: So muss der Indikator zunächst unter den Wert von 30 fallen. Sodann ist es erforderlich, dass die Linie bei 30 von unten nach oben durchschnitten wird. Genau dieses Szenario ist am darauffolgenden Tag eingetreten (grüner Pfeil). Dadurch entstand ein Long Signal, welches man als Trader für die Eröffnung eines Trades nutzen konnte. Auf diese Weise wäre man bei rund 1,1200 Pips in den Markt gekommen.

Ergebnis des Trades: 800 US Dollar Gewinn beim Handel mit dem Euro / US Dollar

Als Trader sollte man es sich außerdem angewöhnen, einen Stop Loss zu verwenden. Denn bei jedem Trade kann es passieren, dass sich die Position anders entwickelt, als erhofft. In diesem Fall ist es gut, wenn man seine Verluste möglichst gering hält. In unserem Fall hätte man den Stop Loss zum Beispiel auf das letzte Tief bei rund 1,1190 Pips setzen können (roter Pfeil). Dadurch hätte das Risiko bei diesem Trade rund 10 Pips betragen.

Trade of the Week Gewinn

Erfreulicherweise hat sich unser Trade jedoch sehr positiv entwickelt, sodass wir von dem Stop Loss keinen Gebrauch machen mussten. So ist der Euro / US Dollar am 11. Juli sogar auf über 1,1280 Pips angestiegen. Wir konnten daher mit dieser Position einen Gewinn von über 80 Pips erzielen. Da jedes Pip in der Regel eine Wert von 10 US Dollar hat, entspricht dies einem Plus von rund 800 US Dollar auf unserem Handelskonto.

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Fazit: 800 US Dollar Gewinn beim Handel mit dem EUR / USD erzielen

Im Rahmen dieses Artikels sind wir auf das Währungspaar EUR / USD eingegangen. Vor dem eigentlichen Trading haben wir uns dabei die übergeordnete Zeiteinheit genauer angesehen. Dies ist sehr sinnvoll, denn auf diese Weise weiß man beim späteren Trading, ob man sich auf Short oder auf Long Signale konzentrieren sollte. Außerdem kann man auf den größeren Zeitebenen Widerstände und Unterstützungen häufig besser kennen.

Für das eigentliche Trading haben wir uns zusätzlich den RSI Indikator in den Chart eingeblendet. Wie gezeigt, kann man diesen Indikator sehr gut dazu verwenden, um zu bestimmen, in welcher Verfassung sich der Markt aktuell befindet. Insgesamt handelt es sich beim RSI um einen relativ einfachen Indikator. Dennoch - oder gerade deswegen - kann man damit unserer Erfahrung nach häufig sehr gute Ergebnisse erzielen. So hat es sich auch in unserem Fall ausgezahlt, auf ein Signal des RSI zu warten. Denn nach der Eröffnung des Trades ist unsere Position um mehr als 80 Pips gestiegen.

Wer das Trading mit Währungspaaren wie dem Euro / US Dollar einmal selbst ausprobieren möchte, kann dazu ein kostenloses Demokonto bei einem Forex Broker eröffnen. Auf einem solchen Konto handelt man mit virtuellem Kapital und kann auf diese Weise das Trading mit Devisen ohne Risiko kennen lernen. Häufig steht einem dabei ein virtuelles Guthaben in Höhe von 10.000 € zur Verfügung, um das Trading zu trainieren. Auf diese Weise kann man zum Beispiel auch unterschiedliche Strategien und Handelsansätze ausprobieren. Außerdem besteht so die Möglichkeit, das Trading auf verschiedenen Zeiteinheiten zu testen. Wer möchte, kann das Demokonto aber Beispiel auch dazu verwenden, um den Handel mit weiteren Finanzinstrumenten auszuprobieren. Beliebt sind dabei unserer Erfahrung nach Aktienindizes wie der DAX oder der Dow Jones Index. Außerdem bieten immer mehr Forex Broker auch die Möglichkeit, mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin zu traden.

Risikohinweis:

 Generell sollte man an der Börse sehr vorsichtig und besonnen agieren, da die Kurse bekanntermaßen nicht nur steigen, sondern auch stark fallen können. Man sollte daher bei einem Trade nie zu viel Geld riskieren und sich immer darüber im Klaren sein, dass man auch verlieren kann. In unseren Artikeln geben wir dabei keine Handelsempfehlungen, sondern präsentieren nur unsere Ideen und Meinungen, wie man bestimmte Trades hätte ausführen können.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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