Siemens Energy und BASF: BASF soll grüner werden

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.02.2021


Mit dem Spin-Off der Energiesparte hat Siemens im Sommer 2020 einen weiteren Geschäftsbereich ausgegründet. Die Energie-Tochter soll als selbstständiges Unternehmen grüne Energien vorantreiben, gestützt auf die spanische Gamesa, die Siemens Energy mehrheitlich gehört. Strategische Kooperationen lassen die Geschäftsführung optimistisch auf die kommenden Jahre schauen. Erst vor wenigen Tagen gab Siemens ein MoU mit der französischen Air Liquide SA bekannt. Der Hersteller technischer Gase will zusammen mit Siemens Energy bezahlbare Wasserstofflösungen in industriellem Maßstab entwickeln.

Eine weitere Kooperation kommt mit BASF zustande. Der Chemieriese will in Ludwigshafen mit Siemens Energy nachhaltige Technologien für die Industrie vorantreiben, auch hier ist Wasserstoff eines der Ziele, daneben der Einsatz von Wärmepumpen.

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BASF: Schwenk zu klimafreundlicheren Energien

Forexhandel.org Icon TippsBASF möchte offensichtlich nach dem Ausstieg aus dem Gasgeschäft ein Gegengewicht zur Ölförderung schaffen. Ganz verzichten will und kann das Unternehmen nicht auf das eigene Rohöl, das für die eigene Produktion ein essentieller Bestandteil ist. Die Aufgabe der Ölförderung würde die Abhängigkeit vom internationalen Ölpreis vertiefen.

Ohnehin ist BASF bedroht von potenzieller Konkurrenz in Schwellenländern, die basierend auf eigener Förderung nun auch ganz groß in die chemische Industrie einsteigen wollen. Die Saudis haben bereits die Absicht bekannt gegeben, Saudi Aramco diesbezüglich umzugestalten, auch in China ist Vergleichbares geplant. Das bedeutet nicht nur starke Wettbewerber, sondern auch einen Verlust ausländischer Märkte für BASF.

Daher will der Ludwigshafener Chemiekonzern nun sein Potenzial für Innovation ausnutzen und sich als Anbieter klimaschonender Chemie positionieren. Pilotprojekte mit Siemens sollen Anstöße für eine Energiewende in der Branche liefern. Siemens Energy ist hier offensichtlich zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Geschäftsmodellen zur Stelle. Die Siemens-Tochter hat sich von vornherein auf „grüne“ Technologien spezialisiert. Nachdem sich die spanische Gamesa bereits ein lukratives skandinavisches Windparkprojekt samt Wartung sichern konnte, kommt nun das MoU mit Air Liquide und die Zusammenarbeit mit BASF, dem weltweit größten Chemiekonzern mit rund 390 Produktionsstandorten.

Siemens Energy und BASF: BASF soll grüner werden

Grüne Generalüberholung des BASF-Verbunds?

Forexhandel.org Icon Managed AccountsVorteilhaft für Siemens ist bei der Umsetzung neuer Technologien, dass BASF ohnehin bereits die einzelnen Betriebe im Verbund betreibt. So nutzt der Chemiekonzern Synergien für die optimale Ausschöpfung der Kapazitäten sowohl bei der Verarbeitung von Materialien als auch im Energieverbrauch. Rohstoffe und Energien sparen gehört seit langem zum Geschäftsmodell. Das soll lediglich grüner werden.

BASF ist seit 2019 nicht mehr in einem Dutzend, sondern in sechs Geschäftsbereichen strukturiert, darunter Chemikalien, Agrar-Lösungen, industrielle Lösungen, Materialien, Oberflächen-Technologien und Ernährung und Pflege, also auf bestimmte Produktgruppen bzw. Branchen ausgerichtet.

Die dadurch ermöglichte Feinsteuerung der jeweiligen Geschäftsaktivitäten soll das Unternehmen transparenter und agiler machen. So erhofft sich BASF, durch die Umstrukturierung wettbewerbsfähiger zu werden und sich Vorsprünge vor bestehenden und zukünftigen Konkurrenten zu verschaffen. Die Partnerschaft mit Siemens Energy ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und dürfte dank der Innovationsfähigkeit bei BASF im Verbund sehr gut umzusetzen sein.

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Siemens-Strategie: Erfolgreiche Segmente ausgründen

Die Ausgründung der Siemens Energy scheint sich als weiterer erfolgreicher Schritt im Rahmen der von Siemens seit einigen Jahren betriebenen Unternehmensstrategie zu erweisen. Der Technologie-Gigant ist seit mehr als 150 Jahren eine feste Größe in der deutschen Industrielandschaft und entstand durch eine Reihe von Fusionen bis 1966 – diese Wachstumsstrategie macht die jetzige Geschäftsführung mit den Spin-Offs graduell rückläufig. Nach Siemens Mobility und Healthineers ist die Energy der dritte Geschäftsbereich, den der Konzern in die Selbstständigkeit entlässt. Das Kerngeschäft, nämlich die Entwicklung von Lösungen im Bereich der Elektrotechnik und Elektronik, verbleibt beim Mutterkonzern, die Tochterunternehmen können sich ganz den Schwerpunktthemen widmen.

Die Siemens Energy ging nach dem Börsenlisting zunächst verhalten an den Start, konnte aber seit Dezember 2020 deutlich zulegen. Seine gute Marktposition verdankt das Unternehmen der Tätigkeit des spanischen Windkraft-Herstellers Gamesa. Die Gamesa ist zu zwei Dritteln im Besitz von Siemens und macht ihre Geschäfte mit technologischen Lösungen für erneuerbare Energien, insbesondere Windturbinen. 2020 zog die Gamesa einen Großauftrag für 60 Windturbinen eines neuen schwedischen Windparks an Land, dazu einen Vertrag, der die Wartung für 15 Jahre vorsieht. Davon profitieren die Aktien der Gamesa selbst, ebenso wie der Siemens Energy.

Siemens Energy und BASF: BASF soll grüner werden

Investition in Siemens Energy und BASF – direkt oder mit CFDs

Forexhandel.org Icon StrategieNicht nur die Siemens-Tochter, auch ihre Kooperationspartner wie BASF oder Air Liquide könnten sich unter Umständen dank der Zusammenarbeit über Kursgewinne freuen. Die Energy hat zwar nach den ersten gefragten Tagen des Börsengangs verhalten debütiert, überzeugt aber inzwischen mit der Performance der Aktie und optimistischen Kurszielen. Dazu tragen die Liquidität des Unternehmens und die inzwischen eingegangenen Kooperationen erheblich bei. Ein weiterer Pluspunkt der Aktie von Siemens Energy – sie liegt noch im bezahlbaren Bereich. Sollte es der Konzern im Herbst in den neuen DAX40 schaffen, was wahrscheinlich ist, dürfte auch der Wert der Aktie weiter steigen.

Noch müssen Anleger für eine Direktinvestition nicht sehr viel zahlen. Nach den Erfahrungen des Corona-Jahres 2020 ist jedoch zu beobachten, dass das Geld für Direktinvestitionen bei privaten Anlegern nicht mehr so locker sitzt. Die Kurseinbrüche vom März 2020 und die damit verbundenen Verluste müssen nicht nur ausgeglichen, sondern auch psychologisch verdaut werden. Es gibt allerdings Alternativen, die eine Direktinvestition überflüssig machen.

Privatanleger können von den Kursentwicklungen von Werten wie BASF oder Siemens Energy auch mit Derivaten profitieren, und das, ohne den Basiswert kaufen und sich damit festlegen zu müssen. Für viele Trader sind CFDs die Mittel der Wahl – Differenzkontrakte ermöglichen die Partizipation an der Wertentwicklung auf flexible Weise und erlauben die Spekulation auf steigende ebenso wie auf fallende Kurse. Für Trader bedeutet dies, dass Renditen möglich sind, wo Aktionäre bereits Verluste erleiden.

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Aktien-CFDs mit Hebel handeln

CFDs auf Aktien haben obendrein den Vorteil, dass sie zu den Hebelprodukten gehören. Trader nutzen beim Handel eine Kreditlinie des CFD-Brokers, über den sie Zugang zu den Märkten erhalten, und erhöhen so das eigene Kapital auf ihre Orders. Die Hebel sind zwar zum Schutz privater Kunden begrenzt, betragen aber dennoch für Aktien-CFDs 1:5, für die liquidesten Währungspaare sogar 1:30. Mit einem Eigenkapital von 1.000 Euro bewegen Trader mit einer Order auf die Siemens Energy oder BASF Aktie also bis zu 5.000 Euro. Auch die Renditen fallen dementsprechend höher aus, wenn der Trade erfolgreich ist.

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Interessant sind Differenzkontrakte auch durch ihre Vielseitigkeit, denn neben der Spekulation auf Aktien können Basiswerte aus sämtlichen Anlageklassen gehandelt werden – also auch Anleihen, Fonds, ETF, komplette Indizes und Rohstoffe. Zahlreiche Währungs- und Kryptowährungspaare bieten sich ebenfalls an. Der zweifellos attraktive CFD-Handel ist aber auch mit Risiken verbunden, da die Hebel auch im Verlust zur Anwendung kommen. Empfohlen ist daher die Entscheidung für einen seriösen Broker, der seinen Kunden den „Schutz vor negativen Kontoständen“ bietet, Positionen also automatisch schließt, wenn der Trader sich zu verschulden droht. Und die Bereitstellung hochwertiger Schulungsmaterialien, die die Vorbereitung auf den Handel ermöglichen, ist ein weiterer Pluspunkt der besten Anbieter.

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