Kostenrechner für Investitionen – Vergleiche

By | 11. Mai 2020

Unsere Forexhandel.org Empfehlung: TRADE.COM

  • Über 30 ETFs handelbar
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  • Günstige Konditionen
  • Über 2100 Assets handelbar
  • Auch mobiles Trading möglich

WEITER ZUM ETF TESTSIEGER

Bevor Sie Kapital anlegen, sollten Sie sich immer fragen, welche Geldanlage am besten zu Ihren persönlichen Präferenzen passt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob für Sie ein klassisches Investment oder ein ETF Sparplan in Frage kommt, können Sie die Nutzen und Kosten beider Möglichkeiten ganz einfach mit unserem ETF Kostenrechner vergleichen. Es sind nur wenige Angaben erforderlich.

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Wie funktioniert der ETF Kostenrechner?

Wer bei einem Broker Kostenrechner für Investitionen sucht, wird häufig nicht fündig. Deshalb stellen wir unseren Lesern einen kostenlosen und einfach aufgebauten ETF Sparplan Rechner zur Verfügung. Dieser erfordert lediglich die Eingabe einiger weniger Daten. Welche das sind und was Sie in Bezug auf ETF Sparpläne außerdem beachten müssen, erfahren Sie hier.

Anlagebetrag in €Hier können Sie angeben, wie viel Geld Sie in Ihren Sparplan investieren möchten. Sie haben die Möglichkeit, den endgültigen Anlagebetrag anzugeben, der sich aus den Sparraten im Laufe der Anlagedauer ergibt. Alternativ können Sie die erstmalige Investition angeben, um die Rendite zu ermitteln, mit der Sie am Ende des Jahres ohne zusätzliche Sparraten rechnen können.
Anlagedauer in JahrenAnschließend wählen Sie den Zeitraum Ihrer Anlage. Eine ungefähre Vorstellung über die voraussichtliche Anlagedauer sollte vor der ersten Investition vorhanden sein. Zwar gestatten es manche Broker ihren Kunden, bereits vor Ende der Laufzeit über ihr Guthaben zu verfügen, dies trifft jedoch nicht auf jeden Anbieter zu.
Marktrendite pro JahrDie Marktrendite ist die durchschnittliche Rendite aller Aktien. Wenn Sie sich über die möglichen Aussichten der Anlageform „ETF“ einen allgemeinen Überblick verschaffen wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Vorlage. Interessieren Sie sich für spezielle ETFs, sollten Sie die Marktrenditen im Vorfeld in Eigenregie ermitteln. Behalten Sie dabei stets auch die Broker Kosten im Blick.

Nachdem Sie diese drei Angaben gemacht haben, erhalten Sie mit Klick auf „Berechnen“ Ihren persönlichen Kostenvergleich. Auf der rechten Seite finden Sie nun Ihre Rendite bei der Investition in einen ETF Sparplan sowie beim klassischen Investment im direkten Vergleich. Sie können dabei die exakten Kosten angeben, die bei der Geldanlage Ihrer Wahl anfallen würden. Dazu zählen die Ordergebühren, die ausschließlich bei einem ETF Investment anfallen, der Ausgabeaufschlag, der lediglich bei einem Fonds Investment berechnet wird, sowie die Verwaltungsgebühren, die in beiden Fällen vom Anleger zu tragen sind.

Schließlich wird Ihnen der Endbetrag vor Kosten angezeigt, der sodann mit dem Zinseszinseffekt und den anfallenden Gebühren verrechnet wird. Das Ergebnis ist der Endbetrag nach Kosten. Anhand dessen wird die Nettorendite ermittelt, die Sie mit Ihrer Investition generieren können. In Abhängigkeit davon, welche Anlageform sich für Sie mehr lohnt, erfahren Sie außerdem die Höhe der zusätzlichen Rendite pro Jahr sowie die exakte Höhe Ihrer Ersparnis.

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Warum sind ETF Sparpläne empfehlenswert?

Mit einem ETF Sparplan Rechner können Sie sehen, wie viel Ihnen Ihr Investment einbringt. Wer sich für einen guten Anbieter entscheidet, kann durchaus eine hohe Gesamtrendite erzielen, sofern auch die Sparpläne zu den eigenen Anlagezielen passen und sich entsprechend entwickeln.

Aber warum sind ETF Sparpläne für ein Investment geeignet und warum sollten sich Anleger stattdessen nicht für Finanzinstrumente mit einem längerfristigen Anlagehorizont entscheiden? Die Vorzüge, die ETFs und ETF Sparpläne aufweisen, haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst.

  1. ETF-Sparpläne sind flexibel: Es gibt keine Vertragsbindung. ETF Sparpläne können jederzeit ausgesetzt oder gekündigt werden. Auch die Ratenhöhe lässt sich verändern. Zudem sind ergänzende Einmalzahlungen möglich.
  2. ETFs sind preisgünstig: ETFs haben sehr niedrige laufende Kosten. Es gibt keinen Ausgabeaufschlag für diese Indexfonds. Insbesondere bei Direktbanken ohne Filialen sind die Kaufkosten häufig niedrig.
  3. ETFs sind vielseitig: Es gibt eine große Auswahl an Indizes für verschiedene Zielgruppen. Anleger haben die Möglichkeit, zahlreiche Aktienindizes und andere Indizes zu besparen, angefangen bei breiten globalen Indizes bis hin zu Strategie-, Branchen- oder Länderindizes.
  4. ETFs sind abgesichert: Die Fondsanteile sind Sondervermögen und somit im Falle einer Insolvenz der Fondsgesellschaft und der Bank geschützt. Zwar müssen ETF Sparer Kursschwankungen hinnehmen. Sie müssen sich jedoch nicht sorgen, dass ihre Anteile einer Pleite der Bank zum Opfer fallen.
  5. ETFs sind einfach strukturiert: Die Funktionsweise eines ETF ist schnell erklärt: Er folgt strikt einem Börsenindex. Anlegern drohen jenseits von Börsenturbulenzen keine bösen Überraschungen, etwa durch Fehlentscheidungen eines Fondsmanagements.

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Mit einem ETF Sparplan in einen breiten Aktienmix investieren

Früher waren Banksparpläne mit variabler oder fester Verzinsung für Anleger attraktiv. Heute lassen sich damit nur noch geringe Renditen erzielen. Beim Sparen ist es viel aussichtsreicher, auf den Aktienmarkt zu setzen, als auf Zinsanlagen. Sparpläne auf Exchange Traded Funds (zu deutsch: börsengehandelte Fonds) sind hierfür bestens geeignet.

Bereits mit kleinen monatlichen Beträgen ab 25 Euro ist es möglich, mit einem ETF Sparplan in einen breiten Aktienmix zu investieren und an der Entwicklung von Weltkonzernen wie Amazon, Microsoft oder Apple teilzuhaben. Aber auch deutsche Unternehmen wie SAP oder Allianz sind in globalen ETFs vertreten.

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Welchen ETF soll ich für meinen Sparplan wählen?

Bei der Auswahl der ETFs für einen Sparplan kommt es darauf an, welche Ziele Sie mit Ihrer Anlage verfolgen und wie viel Risiko Sie bereit sind einzugehen. Aus diesem Grund können keine allgemeinen Ratschläge gegeben werden.

Eine gefragte Strategie ist in diesem Zusammenhang aber die sogenannte Core-Satellite-Strategie. Dabei baut der Anleger das Portfolio so auf, dass ein Kernbereich entsteht. Um diesen Bereich herum werden dann einige „Satelliten“ platziert. Insbesondere Titel, die auf eine breite Streuung setzen, kommen für den Kernbereich in Frage, also ETFs, die in verschiedene Branchen sowie weltweit investieren. Dafür kommen zum Beispiel die Indizes Stoxx 600 Europe und der MSCI World in Frage.

Darüber hinaus sind für den Kernbereich ETFs geeignet, die große Länder-Indizes abbilden. Dazu zählen unter anderem:

  • DAX 30
  • FTSE 100
  • Dow Jones
  • S&P 500

Diese Werte lassen sich sodann mit speziellen ETFs – den Satelliten – ergänzen. Hierfür kommen wiederum ETFs in Frage, die sich auf bestimmte Märkte oder Branchen beschränken, wie beispielsweise Dotcom-Unternehmen, Rohstoffe oder Biotechnologie. Damit geht zwar ein höheres Risiko einher. Es bietet aber auch mehr Renditepotenzial. Auch der MSCI Emerging Markets Index ist für viele Anleger attraktiv. In diesem sind Aktien aus aufstrebenden Märkten wie Indien oder China vertreten. Der Index eignet sich gut als Ergänzung zum MSCI World. Auch bei RoboAdvisors sind beide Indizes sehr gefragt.

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ETF Sparpläne und Vermögensaufbau

Bei ETFs handelt es sich um Wertpapiere und der Handel mit ihnen birgt stets auch Risiken. Es ist nicht möglich, die Entwicklung der Kurse vorherzusagen. Beim Vermögensaufbau einzig auf Exchange Traded Funds zu setzen, ist deshalb nicht zu empfehlen. Dies gilt allerdings für alle Anlagearten: Sobald Sie sich auf eine einzige beschränken, steigt das Risiko für Sie.

Somit mach ein ETF Sparplan also vor allem als Ergänzung zu klassischen Anlageprodukten Sinn. Festgeld und Tagesgeld bringen nur wenig Rendite in der aktuellen Niedrigzinsphase. Wenn der jährliche Zinssatz unter der Inflationsrate liegt, verliert Ihr Kapital sogar an Wert. Zur Verdeutlichung: Würden Sie für Ihr Geld gar keine Zinsen erhalten, wäre es in 30 Jahren nur noch halb so viel wert. Mit einem ETF Sparplan ist es möglich, dem entgegenzuwirken.

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ETF Sparpläne und Sicherheit

Der einzige Nachteil von ETFs ist in den unvermeidlichen Kursschwankungen zu finden. Wer zwingend auf einen kalkulieren und verlässlichen Wertzuwachs besteht, der sollte nicht in Exchange Traded Funds investieren. Aktienanlagen haben viele Vorzüge, doch eine garantierte Sicherheit gibt es nicht.

Dennoch wurden Anleger in der Vergangenheit fast immer für das eingegangene Risiko belohnt, wenn sie Geduld zeigten und in der Lage waren, zwischenzeitliche Kurseinbrüche auszusitzen. Wer dafür nicht die Nerven hat oder auf sein Geld kurz- bis mittelfristig angewiesen ist, sollte sich nicht für ein Aktien-Investment entscheiden. Für alle anderen stellen ETF Sparpläne eine gute Möglichkeit dar, bei moderatem Risiko langfristig Vermögen aufzubauen.

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ETF Sparplan mit oder ohne Zuschuss

Ein ETF Sparplan lässt sich denkbar einfach abschließen. Hierzu wenden Sie sich an Ihre Bank oder eröffnen bei einer Direktbank im Internet ein Depotkonto. Bei einer Online-Bank sind die Kosten für Depot deutlich niedriger. Viele Online-Banken stellen ihren Kunden kostenlos Depots zur Verfügung.

In einem bestehenden Aktiendepot ist ein ETF Sparplan mit wenigen Klicks eingerichtet. Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, einen ETF Sparplan auch im Rahmen der Vermögenswirksamen Leistungen (VL) abzuschließen. In diesem Fall steuern die Arbeitgeber etwas bei. Je größer der Beitrag des Arbeitgebers ausfällt, desto besser ist es für den Sparer. Insbesondere für junge Menschen stellt ein ETF Sparplan eine gute Möglichkeit dar, ihre „Börsentauglichkeit“ mit geringem Risiko zu testen. Geringverdiener mit einem Jahreseinkommen von unter 20.000 Euro können darüber hinaus einen staatlichen Zuschuss erhalten.

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Mit diesen 5 Kriterien finden Sie den passenden ETF Broker für Sparpläne

Die Ergebnisse im Fonds Sparplan Rechner haben Sie überzeugt und Sie haben sich dazu entschlossen, Ihr Geld in einen ETF Sparplan zu investieren? Dann gilt es, nun den passenden ETF Broker zu finden, der ETF Sparpläne anbietet. Auf diese fünf Aspekte sollten Sie bei Ihrer Suche achten:

1. Wie viele sparplanfähige ETFs gibt es?

Aktuell können in Deutschland deutlich mehr als 1.000 ETFs gehandelt werden. Allerdings sind nicht alle ETFs auch sparplanfähig. Darüber hinaus bieten nicht alle Banken und Broker sparplanfähige ETFs an. Ein ETF Sparplan Vergleich kann helfen, das Angebot der sparplanfähigen Fonds übersichtlich gegenüberzustellen.

2. Wie hoch ist die Mindestsparrate?

Die Mindestsparrate gibt den Mindestbetrag an, den ein Anleger in einen ETF Sparplan investieren muss.

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3. Wie hoch sind die Orderkosten je Sparrate?

Für das ETF Sparen fallen bei den Anbietern unterschiedliche Kosten an. Die Transaktionskosten setzen sich aus einer prozentualen Ordergebühr der Sparrate oder einem Fixpreis oder einer Mischung aus beidem zusammen. Wie viel die Sparrate (50, 100, 250 oder 500 Euro) dem Anleger kostet, hängt somit von der Wahl des Anbieters ab.

4. In welchen Intervallen kann man einen ETF Sparplan anlegen?

Neben monatlichen Sparraten werden je nach Anbieter auch zweimonatige, vierteljährliche, halbjährliche oder zwölfmonatige Raten angeboten.

5. Gibt es einen Bonus bei der Neueröffnung eines Depots?

Die meisten Broker und Direktbanken bieten für die erstmalige Eröffnung eines Depots oder einen Depotwechsel attraktive Prämien. Die angebotenen Boni führen die Anbieter auf ihren Webseiten auf.

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Was sind ETFs eigentlich genau?

Bevor Sie sich für einen ETF Sparplan entscheiden, sollten Sie wissen, worum es sich bei ETFs eigentlich handelt. Bei klassischen Investmentfonds entscheidet ein Fondsmanager über die Auswahl und Gewichtung der jeweiligen Wertpapiere im Fonds. Man spricht hierbei auch von einem aktiven Management.

Bei ETFs handelt es sich um eine Unterart der Investmentfonds. Das Kürzel ETF steht wie bereits erwähnt für „Exchange Traded Funds“. Sie haben die Aufgabe, die Wertentwicklung eines Index exakt nachzubilden. Die Auswahl und Gewichtung der Papiere sind an einen Basiswert oder einen Index gekoppelt. ETFs benötigen kein aktives Fondsmanagement. Deshalb spricht man bei ETFs auch von passiv gemanagten Fonds. Durch den zugrundeliegenden Index sind die Assets, in die investiert werden soll, vorgegeben.

Was ist ein Index?

Ein Index misst die Entwicklung eines Marktes oder Teilmarktes. Dies können Branchen oder Regionen, Immobilien, Rohstoffe wie Soja und Gold oder eine bestimmte Gruppe von Wertpapieren wie zum Beispiel Anleihen oder klassische Aktien sein. Klassische Aktienmarkt-Indizes sind beispielsweise der Nikkei Index, der MSCI World, der S&P 500 oder der DAX.

Somit ist ein Index ein Marktbarometer und ein ETF hat die Aufgabe, diesen in einer bestimmten Anlageklasse so kostengünstig und genau wie möglich nachzubilden. Die Werte und deren Gewichtung in einem solchen Indexfonds sind detailliert durch die Zusammensetzung im Index vorgegeben. Ändert sich die Index-Zusammensetzung, muss folglich auch die Zusammensetzung des ETF angepasst werden.

Seit den 1970er Jahren hat sich das passive Investieren stetig weiterentwickelt. Während große Indizes wie der DAX, der EuroStoxx 50 oder der S&P 500 ursprünglich durch börsengehandelte Indexfonds abgebildet wurden, hat sich das Angebot in den vergangenen Jahren weiter differenziert. Mittlerweile sind viele ETFs bei Anlegern gefragt, die auch alternative Indizes nachbilden.

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Wie bildet ein ETF einen Index ab?

Es gibt zwei Möglichkeiten der Indexabbildung (Replikation).

  1. Synthetische Replikation: Hierbei bildet der Fonds den Index mit Hilfe von Tauschgeschäften, den sogenannten Swaps, nach. Das heißt, dass er den Index indirekt abbildet. Die Methode wird zum Beispiel zur Nachbildung von Indizes mit schwankenden Märkten oder Rohstoffindizes genutzt.
  2. Physische Replikation: Der Fonds investiert dabei eins zu eins in die Wertpapiere des zugrundeliegenden Index. Man spricht deshalb auch von einer vollständigen oder direkten Replikation. Die Methode ist bei klassischen Indizes wie dem EuroStoxx oder dem DAX geeignet.

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Welche Vorteile bieten Exchange Traded Funds?

Unabhängig von der Replikationsmethode können Anleger mit einer Investition in einen ETF gleich in einen ganzen Markt investieren und dabei von einem hohen Grad an Transparenz hinsichtlich der Investments, die der Fonds tätigt, profitieren. Denn alle enthaltenen Titel sind bekannt. Daneben bieten Indexfonds eine hohe Diversifikation, weil sie in unterschiedliche Aktien investieren. Damit sinkt das Risiko für die Geldanlage. Darüber hinaus werden ETFs an der Börse gehandelt. Daher stammt auch die Bezeichnung „börsengehandelte Indexfonds“. Durch die tägliche Handelbarkeit sind sie äußerst flexibel. Anleger haben die Möglichkeit, jederzeit Anteile zu kaufen und zu verkaufen.

Die Kostenstruktur stellt einen weiteren Vorteil dar. Da sie einen Index 1:1 abbilden, wird kein aktives Fondsmanagement benötigt. Aus diesem Grund sind sie sehr preisgünstig, denn die Verwaltungsgebühr kann gering gehalten werden. Das macht sie bei Privatanlegern zu einem gefragten Investment. Es gibt zudem keinen Ausgabeaufschlag. Lediglich beim Kauf und Verkauf fallen börsentypische Handelskosten und Ordergebühren an. Die Gesamtkostenquote eines Fonds mit der Kennzahl TER (Total Expense Ratio) angegeben.

Für wen eignen sie sich?

In einen ETF kann grundsätzlich jeder investieren. Da Anleger bereits kleine Beträge investieren können, sind ETFs vor allem bei Börsen-Einsteigern und Privatinvestoren sehr beliebt. Voraussetzung ist, dass sie sich im Vorfeld gut über das Produkt selbst informiert haben und bereit sind, mit ihrer Anlage die üblichen Risiken der Finanzmärkte in Kauf zu nehmen sowie gegebenenfalls starke Schwankungen auszusitzen.

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Wie kann man ETFs kaufen?

Exchange Traded Funds sind börsengehandelt. Das bedeutet, dass stetig aktuelle ETF Kurse an der Börse gestellt werden und Anleger während der Börsenöffnungszeiten jederzeit handeln können und wissen, zu welchem Kurs ein Fonds derzeit gehandelt wird. Dabei stellt der aktuelle Kurs den Preis dar, zu welchen zuletzt gehandelt wurde.

Börsenmakler, auch als Market Maker bezeichnet, helfen beim Handel. Ihnen obliegt es, Angebot und Nachfrage zu beobachten und den ETF Kurs so festzulegen, dass möglichst viele Trades ermöglicht werden. Damit unterscheidet sich das Handelsprinzip deutlich von dem eines klassischen Investmentfonds. Diese sind nicht börsengehandelt. Nur einmal am Tag wird ein Nettoinventarwert des Fonds berechnet, zu dem die Anleger dann Fondsanteile kaufen oder verkaufen können. Somit wissen die Anleger im Voraus nicht, zu welchem Kurs sie kaufen oder verkaufen werden.

Mit ETF Sparplänen Schritt für Schritt zum Vermögen

Anleger, die nicht auf einen Schlag investieren können, wählen einen ETF Sparplan. Dieser ist vor allem für langfristige Wertanlagen geeignet. Der Investor zahlt wie eingangs erwähnt monatlich eine zuvor festgelegte Summe an die Bank, die damit Anteile an Investmentfonds erwirbt. ETF Sparpläne werden vielfach bereits für kleine Beträge angeboten. Daneben gibt es häufig die Möglichkeit, einmal mit einer Rate auszusetzen, wenn es finanziell gerade einmal nicht passt. Um herauszufinden, ob ein klassisches Investment oder ein Sparplan am besten zu den persönlichen Anlagenzielen passt, empfiehlt sich unser Kostenrechner für Investitionen und ein Aktiendepot Vergleich, um einen guten Depotanbieter zu finden.

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Die 6 häufigsten Fragen zu ETF Sparplänen

Sie hat das ETF-Fieber gepackt? Dann möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch Antworten auf die 6 häufigsten Fragen zu ETF Sparplänen zur Verfügung stellen, die Sie nicht nur in Bezug auf unseren ETF Kostenrechner berücksichtigen sollten.

Was ist unter einem ETF Sparplan zu verstehen?

Mit einem ETF Sparplan können Anleger in geringen monatlichen Raten in ETFs investieren und sich somit an der Entwicklung von Renten- oder Aktienmärkten beteiligen.

Für welchen Anlegertyp eignen sich ETF Sparpläne?

ETF Sparpläne sind für nahezu jeden Anleger geeignet. Wer beispielsweise langfristig für die Altersvorsorge sparen und sich mit einer niedrigen Rendite nicht zufrieden geben will, der muss auch auf risikoreiche Anlagen setzen. Eine vernünftigere Möglichkeit dafür ist ein Fondssparplan auf einen breit gestreuten Aktienindex. Ein ETF-Sparplan ist nicht für Anleger geeignet, die eine bestimmte Summe in einem festgelegten Zeitraum erzielen wollen. Auch wer zwischenzeitliche Verluste nicht verkraftet, sollte sich lieber für eine für eine festverzinste Geldanlage entscheiden.

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Welche Indizes sind besonders gut für ETF Sparpläne geeignet?

Empfehlenswert sind vor allem Sparpläne auf breite Europa-Indizes wie den Stoxx 600 Europe und den MSCI Europe oder auf den Weltaktienindex MSCI World. Verschiedene ETF Broker und Banken bieten ETFs auf diese Indizes an.

Wie lange müssen sich Anleger festlegen und wie viel Geld müssen sie einzahlen?

Bei einem ETF Sparplan bleibt der Anleger sehr flexibel. Häufig sind Sparpläne bereits ab 25 oder 50 Euro, manchmal sogar ab 10 Euro pro Monat bei einigen Banken möglich. Der Anleger geht anders als bei einem Versicherungsvertrag hierbei keine Verpflichtung ein. Das heißt, dass er den Sparplan jederzeit starten und beenden kann. Er kann die Ratenhöhe kurzfristig ändern oder mit dem Besparen einige Zeit aussetzen.

Ist es sinnvoll, die Sparraten auf mehrere ETFs zu verteilen?

Bei einem großen Index wie dem MSCI World genügt ein Sparplan. Anleger, die sich auch spezielle Indizes wünschen, können diese mit anderen kombinieren. So könnte ein Sparplan auf den Deutschen Aktienindex beispielsweise durch einen breiten USA-Index wie dem S&P 500 ergänzt werden.

Wie gelangen die Anbieter, die Sparpläne anbieten, an die ETF-Anteile?

Einige Anbieter erwerben die Anteile über die Börse, andere kaufen sie direkt bei der Fondsgesellschaft. Sparer können im Gegensatz zum normalen ETF-Kauf hier keine andere Kaufoption wählen oder einen anderen Börsenplatz wählen. Die ETF-Anteile werden direkt von der Bank oder dem Broker gekauft. In der Praxis hat dies in der Regel aber keine Nachteile für die Anleger.

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Fazit: ETF Sparen wird immer beliebter

Aktien und Fonds (und somit auch ETFs) haben einer Umfrage des Bankenverbandes aus dem Dezember 2019 an Beliebtheit bei Anlegern gewonnen. Der Anteil der Anleger, die ETFs zu ihren bevorzugten Anlageprodukten zählen, stieg demnach von 40 Prozent im Jahr 2019 auf 48 Prozent im Jahr 2020. Damit steht der Wunsch, ETFs zu kaufen, auf Platz 2 aller Anlageprodukte. Den ersten Platz sicherten sich Immobilien mit 60 Prozent.

Mit einem ETF Sparplan können sich Sparer Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen. Die sogenannten Exchange Traded Funds, kurz: ETF, sind börsengehandelte Fonds, die einen Index (zum Beispiel den DAX) so exakt wie möglich abbilden sollen. Ein Fondsmanager, der Wertpapiere analysiert, kauft und verkauft, ist nicht notwendig, da die Zusammensetzung bereits vorgegeben ist. Für den Anleger spart das Kosten. Darüber hinaus können mit einem ETF Sparplan Timing-Risiken verhindert und auf den Cost-Average-Effekt gesetzt werden.

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