Bitcoins vs. Litecoins – welche Kryptowährung überzeugt 2020?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 03.02.2020


 

Bitcoins vs. Litecoins – immer mehr Anleger haben die Kryptowährungen für sich entdeckt und suchen nach interessanten Investments. Welche digitale Währung hat mehr Potenzial und ist kursstabiler? Sollen Trader Bitcoins oder Litecoins kaufen? Bei der Auswahl ist auch das Investment entscheidend. Kleinanleger haben es schwer, Bitcoin zu handeln, da der gegenwärtige Preis ausgesprochen hoch ist. Alternativ lassen sich Bitcoin und andere digitale Währungen als CFDs handeln. Die Investitionssumme fällt hier deutlich geringer aus. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, erfahren interessierte Anleger hier.

Was steckt hinter Bitcoins?

Bitcoins sind die Kryptowährung schlechthin und hatten vor allem 2017 eine Kursrallye. Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 2008 zurück. Damals entwickelte Satoshi Nakamoto die digitale Währung als dezentrales Zahlungsmittel. In den weiteren Jahren gab es einen moderaten Kursanstieg. Für viele Trader war Bitcoin noch ein unbeschriebenes Blatt und nahezu uninteressant. Auch als digitales Zahlungsmittel war Bitcoin noch nicht sonderlich bekannt. 2016 begann der Wandel: Die Akzeptanz von Bitcoin stieg, nicht nur als digitales Zahlungsmittel. Die erhöhte Nachfrage hatte einen Kursanstieg zur Folge, der im Jahr 2017 so richtig an Fahrt aufnahm.

Ein Hoch jagte das nächste und der Bitcoin Kurs kletterte innerhalb von wenigen Tagen um Hunderte Prozent. Bitcoins können zum einen als digitale Währungseinheiten physisch erworben, zum anderen über CFDs oder andere Finanzinstrumente gehandelt werden. Die Zahl der Broker, die Bitcoin anbieten, steigt. Grundlage der Bitcoins ist das Mining; hierüber werden die Bitcoins generiert. Die Transaktionsdauer liegt bei 10 Minuten. Im Vergleich zu anderen Kryptowährungen ist das sehr viel. Gerade wegen dieser langen Transaktionszeiten steht Bitcoin immer wieder in der Kritik.

Fazit: Bitcoin war die erste Kryptowährung am Markt; ins Leben gerufen wurde sie bereits 2008. Den enormen Kursanstieg und die große Akzeptanz als digitales Zahlungsmittel erlebte Bitcoin aber erst 2017. Mittlerweile hat die digitale Währung die 10.000-Euro-Marke geknackt.

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Litecoins – was macht die digitale Währung aus?

Litecoins gehören ebenfalls zu den digitalen Währungen und dienen als dezentrales Zahlungsmittel. Ebenso wie Bitcoin sollen sie reale Zahlungsmittel ersetzen. Auch die Litecoins werden durch das sogenannte Mining generiert. Allerdings beginnt die Geschichte von Litecoin einige Jahre später, 2011. Der Entwickler Charlie Lee ist für die Entstehung von Litecoin verantwortlich. Die Marktkapitalisierung beträgt gegenwärtig mehr als 13,7 Milliarden USD. Damit rangiert die Kryptowährung deutlich hinter Bitcoin. 2017 konnte Litecoin im Windschatten von Bitcoin ebenfalls einen rasanten Kursanstieg verzeichnen. Im Juli wurde die Kryptowährung noch mit 50 USD gehandelt; im Dezember waren es schon mehr als 300 USD.

Fazit: Litecoins wurden erst 2011 ins Leben gerufen und gelten wie Bitcoins als dezentrales Zahlungsmittel. Durch die hohe Aufmerksamkeit von Bitcoin gelang Litecoin 2017 ein rasanter Kursanstieg. Basierend auf der Marktkapitalisierung liegt Litecoin gegenwärtig (Stand 16. Januar 2018) hinter Bitcoin auf dem sechsten Rang.

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Bitcoins vs. Litecoins – die Sicherheit

Wie sieht es mit der Sicherheit bei Bitcoins vs. Litecoins aus? Beide Kryptowährungen werden in einer digitalen Geldbörse, einer Wallet, gespeichert. Sie ist durch eine virtuelle Verschlüsselung geschützt, die nur der Inhaber kennt. Nur wer den „Schlüssel“ besitzt, hat im Normalfall Zugriff auf die Wallet. Geht er verloren, kommen Trader nicht mehr an ihren Wallet-Inhalt. Zum Thema Sicherheit gehört auch die maximale Menge, die bei den Kryptowährungen festgelegt ist. Bei Bitcoin sind es 21 Millionen Coins und bei Litecoin circa 84 Millionen Coins. Durch diese Limits soll einer Inflation vorgebeugt werden. Ein weiterer Unterschied zwischen beiden digitalen Währungen ist die Anonymität: Während Bitcoin völlig anonymisiert arbeitet, ist Litecoin nicht anonym. Gerade im Zahlungsverkehr ist das für viele Kunden ein Ausschlusskriterium, LTC zu nutzen.

Fazit: Das Thema Sicherheit wird bei beiden Kryptowährungen großgeschrieben. Verwaltet und gespeichert werden die digitalen Währungseinheiten in einer Wallet. Wer ein anonymes Zahlungsmittel sucht, sollte sich bei Bitcoins vs. Litecoins für Bitcoins entscheiden. LTC ist nicht anonym, aber dennoch massentauglich und wird wie Bitcoin durch das Mining generiert.

Wo liegen die essenziellen Unterschiede beider Kryptowährungen?

Geht es um die Entscheidung, ob Trader Bitcoins oder Litecoins kaufen sollen, ist zunächst ein Blick auf die Unterschiede der Währungen vorteilhaft. Um einen besseren Vergleich von Bitcoins vs. Litecoins ziehen zu können, haben wir verschiedene Kriterien herausgestellt:

  • Blockchain-Dauer: Um die Blöcke zu entschlüsseln, wird bei Bitcoin deutlich mehr Zeit benötigt als bei Litecoin. Bei Bitcoin dauert dieser Vorgang circa 10 Minuten, bei Litecoin nur 2,5 Minuten.
  • Mining: Beide Kryptowährungen werden durch das sogenannte Mining generiert. Bitcoin arbeitet mit einem hochkomplexen Algorithmus, bei dem jeder Miner über einen leistungsstarken PC verfügen muss. Um Litecoins zu erzeugen, ist hingegen ein leistungsstarker Grafikprozessor notwendig.
  • Transaktionskosten: Die Transaktionskosten bei Bitcoin fallen deutlich höher aus als bei Litecoin. Im Vergleich: Bei Litecoin zahlen Nutzer wenige Cent, bei Bitcoin hingegen mehrere USD.
  • Transaktionsdauer: Die Transaktionen werden bei Litecoin deutlich schneller abgewickelt als bei Bitcoin. Die LTC-Zeiten bewegen sich im Sekundenbereich; bei Bitcoin sind es hingegen mehrere Minuten.

Fazit: Im Vergleich Bitcoins vs. Litecoins gibt es signifikante Unterschiede bei den Transaktionskosten und –zeiten, der Blockchain-Dauer und dem Mining. Litecoin wird deutlich schneller generiert und ist kostengünstiger als Bitcoin. Beide Kryptowährungen werden über das Mining generiert, wobei für Litecoin ein besonders effizienter Grafikprozessor nötig ist.

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Bitcoins oder Litecoins kaufen – wie sieht die Wertentwicklung aus?

Bei der Frage, ob Anleger lieber Bitcoins oder Litecoins kaufen sollten, ist ein Blick auf die Wertentwicklung in den letzten Monaten hilfreich. Beide Kryptowährungen konnten 2017 einen rasanten Wertzuwachs verbuchen. Vor allem Bitcoin erlebte eine wahre Kursrallye, kletterte innerhalb von Stunden um 100 Prozent. Ganz so rasant ging es bei Litecoin nicht zu. Schauen wir uns die einzelnen Kursentwicklungen 2017 etwas näher an: Zu Jahresbeginn ließen es beide Kryptowährungen ruhig angehen. Der Börsenkurs von Bitcoin notierte noch auf einen vierstelligen Wert. Im Jahresverlauf schoss der Kurs um über 360 Prozent nach oben und erreichte im August sogar mehr als 71 Millionen USD. Im Windschatten von Bitcoin zogen andere Kryptowährungen wie Litecoin nach. Die prozentuale Kursentwicklung war deutlich steiler als bei Bitcoin. Während Bitcoin seinen Wert verdreifachte, konnte Litecoin den Wert verzehnfachen. Zunächst lag der börsliche Wert von Litecoin 2017 bei mehr als 213 Millionen USD. Im Sommer notierte er bei über 3 Milliarden USD. An diesen Werten zeigt sich, dass Litecoin großes Potenzial hat.

Fazit: Beide digitale Währungen konnten 2017 einen großen Wertzuwachs verbuchen. Der Börsenwert von Bitcoin stieg um bis zu 360 Prozent. Damit verdreifachte die Kryptowährung ihren Wert. Litecoin konnte den börslichen Wert sogar verzehnfachen. Gemessen an diesem Kriterium geht der Punkt bei „Bitcoins vs. Litecoins“ eindeutig an LTC.

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Welche digitale Währung hat bessere Renditechancen?

Für Anleger geht es natürlich bei der Frage „Bitcoins oder Litecoins kaufen?“ vor allem um die Renditemöglichkeiten. Welche Kryptowährung hat mehr Potenzial, um Gewinne zu erzielen? Gerade im Jahresverlauf 2017 wurden die digitalen Währungen für viele Investoren interessant. Die Kursrallye von Bitcoin und der Zuwachs von Litecoin weckten viele Begehrlichkeiten. Welche Kryptowährung ist für Einsteiger geeignet und welche vor allem für ambitionierte Trader interessant? Natürlich gilt Bitcoin unangefochten als Nummer eins für die Investments, denn die Kryptowährung hat im vergangenen Jahr ihre Bekanntheit ausgebaut und konnte zudem einen großen Wertzuwachs verbuchen. Gemessen an den gegenwärtigen Preisen eignet sich Bitcoin vor allem für ambitionierte Investoren, die über ein höheres Kapital verfügen. Wer die digitalen Währungseinheiten physisch erwerben möchte, muss bei Bitcoin deutlich mehr Kapital investieren. Kleinanleger sollten daher auf Alternativen wie beispielsweise Litecoin zurückgreifen. Der Einstieg ist aufgrund der geringeren Kaufsumme deutlich einfacher.

Handel beim Broker als Investment

Eine Alternative zum physischen Kauf der Währungseinheiten bietet das Investment bei einem Broker. Immer mehr Anbieter stellen beispielsweise den Handel mit Differenzkontrakten zur Verfügung. Schon mit geringem Eigenkapital können Investoren aufgrund der Hebelwirkung viel Kapital in den Markt bringen und höhere Gewinne erzielen. Bei den CFDs handelt es sich allerdings um spekulative und risikoreiche Derivate. Vor dem Investment sollten sich Trader daher genau mit dem Kursverlauf und möglichen Indikatoren zur Entwicklung befassen. Eine Gegenüberstellung der aktuellen Charts kann bei der Bewertung „Bitcoins vs. Litecoins“ weiterhelfen. Zum risikofreien Handel bietet sich ein kostenloses Demokonto an, wie es mittlerweile viele Broker zur Verfügung stellen. Interessierte Trader können ohne eigenes Kapital Bitcoins oder Litecoins kaufen und eigene Strategien ausprobieren.

Fazit: Renditechancen haben beide Kryptowährungen. Trader sollten sich vor ihrem Investment die aktuellen Charts ansehen und einen Blick auf ihr Eigenkapital werfen. Investoren, die mehr Geld zur Verfügung haben, können Bitcoins handeln. Für Kleinanleger ist diese Kryptowährung allerdings aufgrund des hohen Einstiegspreises nicht geeignet. Alternativ dazu bieten viele Broker CFDs oder andere Finanzinstrumente. Für solche Anlagemöglichkeiten benötigen die Trader ein vergleichsweise geringes Eigenkapital.

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Wo können BTC und LTC gehandelt werden?

Um von der Entwicklung der digitalen Währungen zu profitieren, haben Anleger verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Bitcoins, Litecoins oder andere Kryptowährungen physisch an Börsen oder auf Marktplätzen erworben werden. Wie funktioniert dieses Prinzip? An der Börse stellen die Anleger ihre gewünschte Investitionssumme und die Anzahl der digitalen Währungseinheiten ein; der Rest erfolgt nahezu automatisch. Die Börse sucht nach dem passenden Angebot; nach der Bestätigung des Traders wird die Transaktion ausgeführt. Die Speicherung der Währungseinheiten erfolgt in der Wallet. Die Kosten an der Börse richten sich nach der Serviceleistung, die die Trader in Anspruch nehmen. Im Vergleich zu Marktplätzen fallen sie etwas höher aus. Wie findet der Kauf der Kryptowährungen auf einem Marktplatz statt? Vergleichbar ist das Prinzip in etwa mit dem des Internetauktionshauses eBay. Die Plattform stellt einen virtuellen Raum zur Verfügung, in dem sich Suchende und Anbieter treffen. Jeder Investor kann sich selbst das passende Angebot aussuchen und den Kauf eigenständig abwickeln.

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Anlage in CFDs oder andere Finanzderivate

Der physische Kauf der digitalen Währungseinheiten setzt meist ein höheres Kapital voraus. Wer etwas weniger investieren möchte, kann sich bei Brokern nach Alternativen umsehen. Angeboten werden verschiedene Finanzinstrumente, zu denen beispielsweise CFDs, Zertifikate und Optionen gehören. Aufgrund der Hebelwirkung und des vergleichsweise geringen Kapitaleinsatzes werden CFDs bei den Anlegern immer beliebter. Hier setzen Investoren auf die Kursentwicklung von Bitcoin, Litecoin und Co. und können daran partizipieren. Ein wesentlicher Vorteil der Differenzkontrakte ist ihre Flexibilität und die kurze Laufzeit. Doch sie bergen aufgrund der Hebelwirkung auch Risiken. Durch die volatilen Kurse der Kryptowährungen steigen dieser Risiken noch weiter. Dennoch kann es sich lohnen, eine Position zu eröffnen. Trader können nicht nur auf steigende, sondern ebenso auf fallende Kurse setzen. Oft reicht bereits ein Investment von 100 Euro aus, um beispielsweise 3.000 Euro und mehr in den Markt zu bringen. Dazu wählen die Trader einfach den entsprechenden Hebel. Generell liegt er bei den CFDs bei 1:200 oder mehr. Bei Kryptowährungen ist er hingegen bei den meisten Brokern bei 1:50 limitiert. Wird deutlich mehr Kapital in den Markt gebracht, bedeutet das natürlich einen höheren möglichen Gewinn. Anleger sollten allerdings darauf achten, dass die Hebelwirkung umgekehrt in gleicher Weise funktioniert. Im negativen Fall könnten sie ihr komplettes Investment verlieren.

Fazit: Um in Bitcoin, Litecoin oder andere digitale Währungen zu investieren, haben Trader verschiedene Möglichkeiten. Neben dem Direktkauf an einer Börse oder auf einem Marktplatz steht der Handel bei einem Broker zur Wahl. Vor allem Investoren mit geringerem Kapital können in Kombination mit der Hebelwirkung Gewinne erzielen. Aber Vorsicht, denn der Handel mit Differenzkontrakten gehört zu den risikoreichen und spekulativen Derivaten.

Tipp: Kursanalyse üben

Jeder Trader sollte vor seiner Entscheidung, ob er Bitcoins oder Litecoins kaufen möchte, eine fundierte Kursanalyse durchführen. Nicht jeder Anleger weiß genau, wie das funktioniert. Daher stellen Handelsplattformen Tools oder unterstützende Schulungsangebote zur Verfügung. CFD-Broker bieten sogar oft Demokonten, mit deren Hilfe die Trader erste Handelserfahrungen ganz ohne Risiko sammeln können. Nur wer Chart richtig interpretiert, Signale erkennt und aktuelle Marktnachrichten richtig einordnen kann, wird längerfristig beim Handel mit Kryptowährungen Erfolg haben.

Fazit: Bitcoins vs. Litecoins – es gibt keinen eindeutigen Sieger

Möchten Trader Bitcoins oder Litecoins kaufen, gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Die Entscheidung, in welche Kryptowährung Anleger investieren möchten, ist nicht immer ganz einfach. Neben der Wertentwicklung, ein Kryptowährungs-Ranking und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital ist die aktuelle Marktsituation zu berücksichtigen. Wer beispielsweise über vergleichsweise geringe Investitionsmittel verfügt, für den ist Bitcoin nicht geeignet. Gegenwärtig notiert der Kurs bei der 10.000-Euro-Marke und bewegt sich weiter volatil. Litecoins sind deutlich günstiger. Wer die digitalen Währungseinheiten nicht physisch im Direkthandel kaufen, sondern lediglich von der Kursentwicklung profitieren möchte, hat eine weitere Alternative: den Handel bei Brokern. Zur Verfügung stehen beispielsweise Differenzkontrakte. Der Vorteil bei den CFDs sind die flexiblen Laufzeiten, das geringe Eigenkapital und die kurzfristigen Anlagezeiträume. Aber Achtung, denn der Handel mit Differenzkontrakten gehört zu den risikoreichen Derivaten.