Deutschland und China: Konferenz zu staatlichen Digitalwährungen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 24.09.2021


Der digitale Euro steht seit langem auf der Agenda der Eurozone, doch das Projekt nimmt nicht so recht Fahrt auf. Jetzt will die Bundesbank offenbar von China lernen, denn der digitale Yuan ist bereits seit dem Frühjahr in der Testphase. Auf einer Konferenz erhoffen sich Banker Anregungen für den Digi-Euro, wollen aber zugleich den Funktionsumfang zunächst beschränken.

Dabei macht die Volksrepublik vor, was der eCNY alles können soll. Die Abwicklung aller finanziellen Angelegenheiten ist über das Smartphone möglich, das die Geldbörse, aber auch Kreditkarten überflüssig macht. Schon jetzt führen Wirtschaftsfachleute aus China die schnelle Erholung der heimischen Ökonomie vom Corona-Stillstand in weitem Umfang auf das Potenzial der Smartphone-Nutzung zurück. Denn der Online-Handel ist rund um die Uhr aktiv und nicht von Lockdown-Maßnahmen betroffen. Hinzu kommt die Aufgeschlossenheit der chinesischen Verbraucher, die digitalen Angeboten sehr unbefangen gegenüberstehen.

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Digitaler Euro kommt – mit behäbiger Entwicklung

Für Bundesbankpräsident Jens Weidmann geht es bei der Konferenz, bei der die deutschen Teilnehmer ihren chinesischen Pendants live zugeschaltet wurden, vor allem um den digitalen Euro. Weidmann erkennt zumindest an, wie weit das Projekt einer digitalen Währung der Zentralbank in China bereits gediehen ist, und möchte sich deshalb mit seinen chinesischen Gesprächspartnern austauschen. Bemerkenswert deutlich wurde Weidmann in der Anerkennung der führenden Rolle, die die People’s Bank of China bei der Umsetzung des eCNY spielt.

Der digitale Euro hingegen soll noch etwa fünf Jahre brauchen, bis Bürger mit digitalem Geld von der Zentralbank zahlen können. Zu den Faktoren, die die Umsetzung des Vorhabens beeinflussen, gehört nicht nur die damit verbundene teilweise Umgestaltung des Bankensektors, sondern vor allem die Sorgen von Verbrauchern, denn mancherorts und vor allem in Deutschland sorgen sich zahlreiche Bürger vor einer verstärkten Überwachung auf der Grundlage digitaler Zahlungsmittel.

Die Privatsphäre und mögliche Anonymität sind allerdings auch den chinesischen Bankern wichtig – müssen jedoch mit effektiver Geldwäsche-Bekämpfung vereinbar sein. In jedem Fall ist sich der Leiter der Bundesbank sicher, dass der digitale Euro auf keinen Fall dasselbe Potenzial für Anonymität mitbringt wie eine Barzahlung.

Deutschland und China Konferenz zu Digitalwährungen

Bilderquelle: Andrey Tolkachev/ shutterstock.com

China will die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs – aber unter staatlicher Lenkung

Dem gegenüber werben die chinesischen Konferenzteilnehmer mit einem Kurzfilm, der schildert, wie umfassend eine zentralbankgestützte Digitalwährung alle Lebensbereich erleichtern kann – vom Service autonomer Fahrzeuge bis zum Smart Home und Online-Handel. Nutzer sollen mit einem speziell für den E-Yuan konzipierten Wallet auf dem Smartphone Währung vorhalten, ausgeben und erhalten können.

Durch dieses Angebot soll finanzielle Inklusion auch für solche Teile der Bevölkerung greifbar werden, die kein Bankkonto unterhalten. Außerdem sieht die Regierung hier einen weiteren Schritt zur teilweisen Entmachtung von Zahlungsdienstleistern wie Ant. Die Alibaba-Tocher Alipay wurde unlängst zur Aufteilung ihrer Geschäftsbereiche und vor allem der Kreditvergabe verdonnert und unter eine teilstaatliche Aufsicht gestellt. Der elektronische Yuan soll allen Komfort mitbringen, den Kunden bei Alipay schätzen – aber eben nicht privatwirtschaftlich, sondern unter dem Schirm der nationalen Zentralbank.

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Europäische Finanzdienstleister im Paradigmenwandel

Neben dem Thema des digitalen Zentralbankgeldes kamen auch weitere Themen zur Sprache, darunter die gewandelte Haltung deutscher Finanzdienstleister gegenüber FinTechs.

Die innovativen Gründungen wurden über lange Zeit mit Misstrauen betrachtet und als Wettbewerber eingestuft, inzwischen haben Banken gelernt, dass eine Kooperation mit den neuartigen Anbietern ihnen viele Vorteile bietet, oder bemühen sich sogar um die Integration. Auch die Potenziale der Anwendung von KI-Lösungen standen zur Debatte. Hier sehen einige der Teilnehmer noch weitgehend unausgeschöpfte Möglichkeiten bei der Datengewinnung und -nutzung.

Dem Enthusiasmus chinesischer Nutzer setzen Sprecher aus dem Vorstand der Bundesbank entgegen, dass in Europa alle Aspekte der Digitalisierung und damit auch der Digi-Euro genauestens geplant und reguliert seien. Die technischen Möglichkeiten seien überzeugend, doch hier sei die Haltung eher, dass nicht alles, was machbar ist, auch tatsächlich gemacht werden müsse.

Deutschland und China Konferenz zu staatlichen Digitalwährungen

Bilderquelle: fizkes/ shutterstock.com

Vor diesem Hintergrund kann man natürlich davon ausgehen, dass es tatsächlich noch fünf Jahre dauern wird, bis Bürger in der Eurozone mit dem digitalen Euro auf dem Smartphone shoppen gehen, Steuern und Versorgerrechnungen digital bezahlen und vieles mehr. Der gute Wille ist zwar da – aber was die praktische Umsetzung angeht, ist China inzwischen wohl doch sehr viel schneller.

Mit angehaltenem Atem erwartet wird der digitale Euro von Anlegern und Spekulanten eher nicht. Da die digitale Währung exakt dem Kurs des analogen Euro entspricht, wird sie keine Volatilität aufweisen, die Kryptowährungen zur lohnenden Anlageklasse macht. Krypto-Investoren und Daytrader werden diesbezüglich wohl eher bei den bekannten und bewährten Basiswerten bleiben.

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Daytrading mit Krypto-CFDs

Zwar ist der E-Euro – ebenso wie der E-Yuan – als Spekulationsobjekt wenig lohnend, doch private Anleger haben längst Alternativen entdeckt. Die überzeugten Verfechter des Bitcoin betrachten den BTC schon seit langem als digitales Gold und sehen Kursziele von bis zu 100.000 US Dollar in der Zukunft. Mit volatilen kleineren Coins lässt sich im Direkthandel ebenfalls gute Rendite erzielen, wie der Hype um die wenig bekannte Coin DOGE belegt.

Und für alle, die sich nicht in die Technologie der Blockchain oder die Handhabung eines Wallet einarbeiten möchten, hat die Finanzwelt schon seit Jahren Produkte entwickelt, mit denen auch konventionelle Anleger von der Wertentwicklung bei Kryptowährungen profitieren können. Dazu gehören unter anderem Differenzkontrakte. Sie bilden den Kursverlauf einer Coin gegen Fiatwährungen wie US Dollar, Euro oder Schweizer Franken ab und werden kurzzeitig im Daytrading gehandelt. Da man das Ordervolumen mit den sogenannten Hebeln steigern kann, ist der dynamische außerbörsliche Handel auch mit wenig Einstiegskapital lohnend.

Der Hebel, eine Kreditlinie des CFD-Brokers, erlaubt privaten Tradern eine Erhöhung des selbst eingebrachten Kapitals um Faktoren von bis zu 1:30. Bei erfolgreichen Strategien erhöht sich auch die Rendite im denselben Faktor. Eine Verschuldung beim Broker können Trader ausschließen – dafür bürgt der „Schutz vor negativen Kontoständen“. Der Broker schließt ganz einfach automatisch Positionen, die den Trader in die roten Zahlen bringen würden. Die einfach konstruierten Kontrakte machen den Kauf eines Basiswertes überflüssig und können auf sämtliche Anlageklassen gehandelt werden – das sogar auf fallende Kurse.

Deutschland und China staatlichen Digitalwährungen

Bilderquelle: vinnstock/ shutterstock.com

Risikomanagement vor Profitabilität

Risiken bringt der außerbörsliche Handel mit den unkomplizierten CFDs dennoch mit – zumindest das Eigenkapital können Trader verlieren, wenn der Schutz vor negativen Kontoständen greift. Vor den ersten Gewinnen steht deshalb zunächst der Erhalt des Handelskapitals, und das geht nur durch die Umsetzung eines angemessenen Risikomanagements.

Hier unterstützen sehr viele Forex- und CFD-Brokern ihre Kunden mit Schulungsangeboten, die wichtige Lerninhalte in guter Qualität vermitteln. Der Nutzen für den Broker ist die Kundenbindung und natürlich auch die Handelsaktivität erfolgreicher Trader – für Einsteiger bieten die Bildungsressourcen Videos, Kurse und Webinare, in denen wichtiges Wissen anschaulich dargestellt ist.

In einer guten brokereigenen Trading-Akademie lernen angehende Trader die Handelssoftware kennen, den Umgang mit den Werkzeugen der Technischen Analyse, Risikomanagement und Handelspsychologie. Wer an den Punkt kommt, an dem erste eigene Strategien ausgearbeitet werden, kann mit einem Demokonto einen praktischen Eindruck vom Trading erhalten. Die Demo bietet echtes Handelsfeeling, aber völlig risikolos, denn sie ist mit virtuellem Guthaben bestückt. So kann das Erlernte angewendet und vertieft werden, bis jeder Mausklick sitzt – in der Regel sind Einsteiger dann bereit für den behutsamen Wechsel zum Echtgeldhandel.

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CFDs auf Digitalwährungen beim Testsieger XTB handeln

Mit der Nutzung angebotener Bildungsbereiche erschließen sich Neulinge bei einem seriösen Forex- und CFD-Broker eine sehr dynamische, interessante Tätigkeit, die sich zum guten Nebenverdienst auswachsen kann. Dabei ist die Unterstützung durch den Broker besonders wichtig – und vorher natürlich die Wahl eines geeigneten Anbieters. Unser Testsieger XTB gehört seit Jahren zu den bekannten Größen. XTB gilt, laut unseren XTB Erfahrungen, als einer der besten Broker für Anfänger ebenso wie für erfahrene Trader mit hohem Handelsvolumen.

Der international aktive Broker unterhält Büros in mehreren europäischen Ländern und ist daher auch durch mehrere Aufsichtsbehörden reguliert. Das gewährleistet für Kunden faire Konditionen, Best Practices und wirksame Absicherung der Kundeneinlagen. Überzeugend ist die Ausgestaltung der drei Kontomodelle, die sich an unterschiedliche Zielgruppen wenden. Bei der Software können Kunden wählen zwischen dem beliebten MetaTrader 4 oder der proprietären xStation 5 von XTB, die es mit dem MetaTrader durchaus aufnehmen kann. Das umfangreiche Portfolio des Brokers bietet neben tausenden von Basiswerten aus allen Anlageklassen für den CFD-Handel auch echte Aktien und ETF und macht XTB allein durch diese Komplettheit zum One-Stop-Shop für Anleger.

Neben einer XTB Trading Akademie und dem XTB CFD Demokonto erweist sich der Kundensupport als hilfreiche Anlaufstelle für Trader. Zusammengenommen machen all diese Faktoren XTB zu einem der „Klassenbesten“ im Brokervergleich. Auch in der Fachpresse wird dies gewürdigt, wie die zahlreichen erhaltenen Auszeichnungen von XTB belegen.

Kunden von XTB können ein  Bei der Wissensvermittlung sind die XTB Trading-Akademie und das Demokonto die Anlaufstelle für Anfänger, und der kompetente Support von XTB beantwortet die Fragen von Einsteigern ebenso wie die Anliegen erfahrener Trader.

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