Bitcoin Aktie: An der Entwicklung von Bitcoin partizipieren

By | 14. Mai 2018

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Wer in Bitcoin investieren möchte, überlegt möglicherweise auch, die sogenannte „Bitcoin Aktie“ zu erwerben. Allerdings wäre es nicht ganz richtig, diese mit der Kryptowährung Bitcoin gleichzusetzen. Nachfolgend klären wir über die Unterschiede auf und nennen weitere Anlage-Möglichkeiten. Im eigentlichen Sinne existiert DIE Bitcoin Aktie nicht. Es gibt jedoch Aktiengesellschaften, die im Krypto-Bereich tätig sind. Wer im Internet den Suchbegriff „Bitcoin Aktie kaufen“, eingibt, stößt zumeist auf den Aktienkurs der nordrhein-westfälischen Bitcoin Group SE. Dabei handelt es sich um ein Beteiligungsunternehmen, das über die Tochtergesellschaft Bitcoin Deutschland AG den bekannten Online-Marktplatz Bitcoin.de betreibt.

Welche Branchen profitieren von Bitcoin?

Auch im internationalen Bereich gibt es verschiedene Bitcoin Aktien. Allerdings bezieht sich die Beschreibung in erster Linie darauf, dass die jeweiligen Aktiengesellschaften am Kryptowährungen-Markt beteiligt sind. Es handelt sich vorwiegend um die sogenannten Fintech-Firmen. Dies sind Unternehmen, die zum Beispiel Chips für das „Mining“ von Coins verkaufen oder „Wallets“ (digitale Geldbörsen) anbieten. Unter den Minern gelten diese Chiphersteller als wichtige Anlaufstellen. Die Aktien dieser Unternehmen profitieren aus diesem Grund ebenfalls vom aktuellen Krypto-Trend. Durch den Kauf von Aktien in diesem Bereich können Anleger, die sich für Kryptowährungen interessieren, also durchaus auch vom Bitcoin-Boom profitieren. Immer mehr Branchen und Unternehmen springen sprichwörtlich auf diesen Zug auf.

Folgende Branchen kommen im Allgemeinen dafür in Frage:

  • Wallet Anbieter
  • Mining Unternehmen (Cloud Mining Anbieter)
  • Unternehmen, die Dienstleistungen und Waren auf Basis der Blockchain-Technologie anbieten
  • Prozessor-, Grafikkarten- und Chip-Hersteller
  • Online-Handelsbörsen und -Wechselstuben

Obgleich die Auswahl scheinbar noch nicht groß ausfällt, gehen Experten davon aus, dass sich dies in Zukunft noch ändern wird. Das bedeutet für Aktienkäufer, dass es künftig viele weitere Aktien geben könnte, deren Herausgeber Dienstleistungen und Waren anbieten, die im direkten Zusammenhang zur Kryptowährung Bitcoin stehen.

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Warum gibt es keine „echte“ Bitcoin Aktie?

Wie bereits erwähnt, ist die Suche nach einer „echten“ Bitcoin Aktie nicht erfolgreich. Dafür gibt es einen plausiblen Grund: Generell steht hinter einer Aktie eine Aktiengesellschaft. Diese zeichnet sich durch bestimmte Daten wie zum Beispiel Gewinne, Umsätze und Eigenkapital sowie Rechte und Pflichten aus. Das Bitcoin-System weist jedoch andere Eigenschaften auf. Es funktioniert ohne zentrale Instanz (Banken oder Staaten), Kontrollen durch Aufsichtsbehörden oder Behörden und Regulierungen. Das heißt, dass es kein Bitcoin-Unternehmen in dem Sinne gibt, das sich an den internationalen Börsen etablieren könnte.

Parallelen zum Aktienmarkt

Innerhalb des Bitcoin-Netzwerkes werden Transaktionen ohne externe Zugriffe und anonym durchgeführt. Ein weltweites Netzwerk von Minern sorgt dafür, dass das System aufrechterhalten bleibt, wickelt die Transaktionen ab, prüft und dokumentiert diese. Im Rahmen dieses Mining-Prozesses werden durch die Miner neue Bitcoins generiert (geschürft), die gleichermaßen als Belohnung für die erbrachte Leistung dienen. Auch dafür wird also keine zentrale Instanz gebraucht, die die Umsätze erzielt und somit die Administration der Transaktionen begleicht.

Das Konzept des Bitcoin-Netzwerkes unterscheidet sich damit stark von einem klassischen Unternehmen. Wenn man jedoch die Entwicklung des Bitcoin-Kurses sowie die Technologie dahinter genauer betrachtet, so sind dennoch Parallelen zu Fiat-Währungen oder Aktien zu erkennen. In Bezug auf den Bitcoin-Kurs zeigen sich Faktoren, die in ähnlicher Form auch den Devisenmarkt und den Aktienmarkt beeinflussen.

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Die Aktie der Bitcoin Group SE

Bei der Bitcoin SE handelt es sich um eine Holding, die in den Bereichen Blockchain bzw. Kryptowährungen tätig ist. Sie unterhält zu 100 % den einzigen in Deutschland zugelassenen Bitcoin-Marktplatz, Bitcoin.de. Darüber hinaus agiert die Bitcoin SE als Risikokapitalgeber, um Unternehmen aus den Bereichen Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu unterstützen. Ziel ist es, ein Portfolio aus verschiedenen Beteiligungen zu schaffen, das möglichst umfangreich ist. Die Firma möchte darüber hinaus künftig in weitere Kryptowährungen investieren, zum Beispiel in die Digitalwährung Ethereum.

Zahlen der Bitcoin Group

Am 1. Mai 2013 war der erste Handelstag der Bitcoin Group, zu einem Preis von 1,00 Euro. Seit Anfang 2017 kann das Unternehmen auch über den Handelsplatz Xetra gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 221 Millionen Euro und der Aktienkurs bei 46 Euro (Mai 2018). Zum Vergleich: Im Jahr 2017 lag er bei etwa 14 Euro. Das bedeutet, dass die Bitcoin Group SE in den vergangenen Jahren sehr gute Zahlen in einem großen Wachstumsmarkt hervorbringen konnte. Entwickeln sich diese weiterhin so gut, könnte sich der Aktienkurs als unterbewertet herausstellen. Deshalb ist es wichtig, sich zu fragen, ob sich dieses Wachstum fortsetzen wird. Dies sollte wiederum aus zwei Perspektiven betrachtet werden: Zum einen spielt eine Rolle, wie sich der Krypto-Markt im Allgemeinen entwickeln könnte. Aber auch das Unternehmen selbst, die Tochtergesellschaft und nicht zuletzt der Handelsplatz Bitcoin.de sind für die Fragestellung von Bedeutung.

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Die Bitcoin Group SE profitiert vom Bitcoin Hype

In den letzten Jahren hat die Kryptowährung Bitcoin zunehmend die Aufmerksamkeit der Finanzwelt auf sich gezogen. Damit verbunden stieg gegen Ende 2017 der Preis der Währung in den fünfstelligen Bereich. Dass ein solcher Preisanstieg auch für die Bitcoin Group vorteilhaft war, ist klar. Denn zur Bitcoin Group SE gehört die Bitcoin Deutschland AG als 100-prozentige Tochtergesellschaft, die in Kooperation mit der Fidor Bank AG die deutsche Bitcoin Börse Bitcoin.de betreibt. Dabei handelt es sich um ein Alleinstellungsmerkmal, das vermutlich für viele Anleger Grund genug war, in die Aktie der Bitcoin Group SE zu investieren.

Steigender Bitcoin Kurs

Schaut man sich die zurückliegende Entwicklung im Bitcoin Chart an, so ist deutlich zu erkennen, dass der Kurs nach einem langen „Winterschlaf“ plötzlich zu einer regelrechten Achterbahnfahrt ansetzte. Allerdings ist es auch nicht ganz richtig, dass bis Anfang 2017 nichts passierte. Besonders interessant wird es aber erst nach dem Juli 2017. Bis dahin brachte es der Kurs auf 8,868 Euro. In den nächsten sechs Wochen wurde der Kurs der Bitcoin Aktie dann aufgrund eines sehr dynamischen Kursanstieges bis auf einen Wert von 79 Euro katapultiert (Schlusskurs 4. September 2017). Damit hatte sich der Börsenwert beinahe verneunfacht, was einer Performance von mehr als 790 Prozent entspricht. Unter Beachtung des Schlusskurses wies die Bitcoin Group zeitweilig eine Marktkapitalisierung in Höhe von 395 Millionen Euro auf.

Die Gründe für den starken Kursanstieg der Bitcoin SE Aktie

Einer der Gründe für den deutlichen Preisanstieg ist, wie bereits erwähnt, die erhöhte Aufmerksamkeit für die Kryptowährung Bitcoin. Auch der Bitcoin-Preis legte im Jahr 2017 stark an Wert zu. Gegen Ende Juni 2017 lag er noch bei 2.200 Euro und stieg bis Mitte August bis auf 3.500 Euro an. Im September 2017 erreichte er schließlich die 4.000 Euro Marke. Neben der Kryptowährung Bitcoin als Basis für das eigene Geschäft spielen hierfür aber auch noch weitere Faktoren eine Rolle. Dazu zählt unter anderem die vergleichsweise geringe Anzahl an Aktien, die ebenfalls für die hohe Volatilität bzw. den extremen Kursanstieg mitverantwortlich war. So befinden sich nur etwa 1 Million von 5 Millionen Aktien im „Streubesitz“.

Positive Geschäftsentwicklung der Bitcoin Group

Aber auch die positive Geschäftsentwicklung der Bitcoin Group selbst ist ein Grund für die starke Nachfrage nach den Aktien. Insgesamt schrieb das Unternehmen im Jahr 2017 sehr positive Jahreszahlen. Und obwohl dies alles sehr verheißungsvoll klingt - am Ende bleibt trotzdem die Frage, ob die Bitcoin Group dieses Wachstum fortsetzen kann und ob für Aktien-Käufer das Geschäftsmodell auch langfristig eine lohnenswerte Perspektive ist.

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Aktien-Alternativen: Was sind Bitcoin Futures?

Kommen wir zu einer anderen Frage: Was ist eigentlich ein Bitcoin Future? Handelt es sich hierbei um Bitcoins an der Börse? Sind die Bitcoin Futures eine interessante Alternative zu Bitcoin Aktien? Seit Dezember 2017 haben private Anleger und Hedge Funds die Möglichkeit, in Bitcoin Futures zu investieren. Dabei handelt es sich um sogenannte Terminkontrakte. In den Medien war es Ende 2017 überall zu lesen. Am 10. Dezember gingen die Bitcoin Futures an der Optionsbörse CBOE in Chicago sowie eine Woche später an der zweitgrößten Optionsbörse der Welt, CME, an den Start.

Auf einen steigenden oder fallenden Bitcoin Kurs setzen

Seitdem fragen sich viele Anleger, wie sich die Bitcoin Futures wohl auf die Entwicklungen des Bitcoin selbst auswirken würden. Fest steht: Nicht Bitcoin selbst ist an die Börse gegangen. Vielmehr werden sogenannte Terminkontrakte oder Futures verhandelt. Diese legen den Preis einer Aktie fest, die zu einem späteren Zeitpunkt geliefert und bezahlt wird. Weil die Börse als Bürgschaftsträger zwischen den beiden verhandelnden Parteien steht, wird für eine hohe Sicherheit gesorgt. Im Falle von Bitcoin wird an einem festgelegten Datum lediglich die Wertdifferenz ausgeglichen. Es wird also im Prinzip nur auf den Kurs gewettet. Mit den Futures haben nunmehr viele Menschen die Möglichkeit, auf einen steigenden oder fallenden Bitcoin Kurs zu wetten. Inwiefern der Währungskurs hiervon profitiert oder nicht, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen.

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Bitcoin Zertifikate und Bitcoin ETFs

Für Anleger, die sich nicht detaillierter mit der Kryptowährung Bitcoin befassen wollen und für die auch Aktien nicht relevant sind, stellt das Bitcoin Zertifikat eine weitere Anlagemöglichkeit dar. Mit dem Zertifikat ist es möglich, vom Kursanstieg des Bitcoin zu profitieren, ohne selbst Coins zu besitzen. Allerdings ist wie bei anderen Anlage-Varianten auch hier zu beachten, dass ein solches Investment mit Risiken behaftet ist. Falls sich der Bitcoin nicht in die gewünschte Richtung bewegt, kann der gesamte Einsatz verlorengehen.

  • Das erste Zertifikat auf Bitcoin ist das „Voncert Bitcoin“, das von der Schweizer Vontobel Bank herausgebracht wurde. Die prozentuale Wertentwicklung ist bei diesem Zertifikat zum Bitcoin identisch.

Eine weitere alternative Möglichkeit, in Bitcoins zu investieren, stellen börsengehandelte ETFs dar. Auch hier haben potenzielle Anleger die Chance, auf die Kursentwicklung des Bitcoin zu wetten, ohne Bitcoins zu besitzen oder einen Terminkontrakt (Future) abzuschließen. Unternehmen, die den Bitcoin ETF zur Verfügung stellen, bieten den Investoren Anteile am Fonds und können sie entsprechend an den Gewinnen teilhaben lassen.

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Noch ein Blick auf die Historie des Bitcoin

Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die erfolgreiche und gleichermaßen turbulente Geschichte des Bitcoin. Es handelt sich um die weltweit erste Kryptowährung, die auf einer Blockchain basiert. Der Wert des Bitcoin hat sich seit den Anfängen bis Ende 2017 vervielfacht. Das Konzept des Bitcoin stellte im Jahr 2008 ein gewisser Satoshi Nakamoto in einem Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ vor. Bereits ein Jahr später wurde der Bitcoin an den Markt gebracht. Die ersten 50 Bitcoins wurden von Nakamoto selbst geschürft.

Wachsende Community und zunehmende Akzeptanz als Zahlungsmittel

In den darauffolgenden Jahren wuchs die Bitcoin-Community stark an. Nach und nach wurde die Kryptowährung in verschiedenen Bereichen als Zahlungsmittel eingesetzt. Zunehmend wurden auch die Medien auf die neuartige Währung aufmerksam und sorgten durch positive Berichte dafür, dass Bitcoin einen noch größeren Bekanntheitsgrad erlangte. Mittlerweile akzeptieren weltweit Händler, Onlineshops und Fluggesellschaften den Bitcoin als Zahlungsmittel.

Das Rekordjahr 2017

Nach vielen Höhen und Tiefen sollte das Jahr 2017 schließlich das bislang erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Bitcoin werden. Anfang September übersprang der Kurs zunächst dem 5.000 Dollar Marke. Somit änderten sich die Bitcoin Finanzen erheblich. Die Marktkapitalisierung belief sich in dieser Zeit bereits auf mehr als 80 Milliarden US-Dollar. Mit dem steigenden Interesse und immer mehr Netzwerk-Nutzern stiegen seitdem aber auch die Dauer und Kosten von Transaktionen. Obgleich die Community an den Problemen arbeitet, kam es dennoch bereits zu ersten Hard Forks. So entstand zum Beispiel die Kryptowährung Bitcoin Cash, mit dem Ziel, Bitcoin zu verbessern.

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In Bitcoins investieren

Für Anleger, die nicht in Aktien, Futures oder ETFs investieren möchten, ist das echte Bitcoin Trading interessant. Hierbei geht es tatsächlich darum, mit der Kryptowährung Bitcoin zu handeln. Es ist möglich, Bitcoins zu kaufen oder zu verkaufen oder über CFDs auf die Kursentwicklung der Währung zu spekulieren. Möglich ist dies auf verschiedenen Bitcoin Börsen im Internet.

Fazit Bitcoin Aktie: Verschiedene Möglichkeit für Trader

Wenn von der Bitcoin Aktie gesprochen wird, so verknüpfen viele Menschen damit zunächst die Aktie der Bitcoin Group SE. Die Gesellschaft konzentriert sich als Firmenbeteiligungsgesellschaft auf die Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen sowie den Kauf und Verkauf. Ferner übernimmt sie die strategische Führung und Koordinierung dieser Firmen. Der Fokus liegt hierbei auf innovativen Konzepten und Technologien. Die Bitcoin Deutschland AG, die den deutschen Online-Marktplatz Bitcoin.de unterhält, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft. Zwar profitierte die Bitcoin Group Aktie in den zurückliegenden Jahren deutlich von der positiven Entwicklung der Kryptowährung Bitcoin. Jedoch handelt es sich nicht um die „Aktie Bitcoin“, denn diese gibt es nicht. Anleger haben aber weitere Möglichkeiten, Bitcoin Aktien zu erwerben, und zwar von Unternehmen, die in der Krypto-Branche tätig sind. Ferner gibt es mittlerweile Bitcoin Futures und Bitcoin Zertifikate als alternative Investitionsmöglichkeiten.

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