Ripple Erklärung – Die Kryptowährung XRP für Anleger verständlich erklärt!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.03.2020


Kryptowährungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Damit als Anleger am Ende ein Profit in Form einer satten Rendite zu Buche steht, ist es sinnvoll die Ripple Erklärung zu verstehen. Denn wer über die Ripple Funktionsweise Bescheid weiß und die Hintergründe kennt, kann auch potenzielle Kursentwicklungen etc. besser ab- und einschätzen. Zunächst einmal möchten wir kurz ein paar Worte generell über die Hintergründe der Kryptowährung und deren Entstehung sowie Ziele berichten.

Ripple Erklärung und wer dahinter steckt

Alles begann im Jahre 2012 in der amerikanischen Stadt San Francisco. Aus den Betreiben der sogenannten Ripple Lab entstand mit den Ripples eine neue Kryptowährung. Anders als andere digitale Währungen verfolgte diese aber vom ersten Moment an einen anderen Hintergrund. Es sollte quasi als Schnittstelle zwischen Banken und Finanzdienstleistern stehen und die Transaktionen jeweils in Echtzeit abwickeln, was ja zurzeit beispielsweise bei einer normalen Banküberweisung nicht der Fall ist. Mit dem Start wurde auch eine Zahl von 100 Milliarden Ripples in die Welt gesetzt, wobei aber erstmal nur ein kleiner Anteil auch tatsächlich an die Öffentlichkeit ging. Der Rest blieb erstmal wohlbehalten in den Händen der Betreiber, die auch heute im Jahr 2018 noch immer einen ordentlichen Anteil daran halten. Laut eigener Aussage werden auch zumindest 25% der vorhandenen Ripples im eigenen Besitz bleiben. Zusätzliche Ripples durch das vom Bitcoin bekannte Mining ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant.

Die Ripples – oder auch kurz XRP genannt – sind vor allem bei Banken sehr beliebt. Dementsprechend haben auch bereits einige größere Finanzunternehmen wie Santander oder UPS den Schritt gewagt und sind eine Zusammenarbeit mit Ripple Lab eingegangen. Diese zusätzlich mobilisierten Kräfte sorgen für mehr Stabilität in der Online Währung und zeigen auch das Potenzial, welches in den Ripples steckt.

Zudem gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Ripple als solchem und anderen Kryptowährungen. Während andere digitale Währungen nämlich eher darauf abzielen eine Alternative zu den Banken zu schaffen, ist das überhaupt nicht das primäre Ziel von Ripple Lab. Wie aus der Ripple Funktionsweise schnell hervorgeht, soll das Zahlungsnetzwerk eher verbindet mit den Banken arbeiten und damit unter anderem auch für die Verbraucher ein besseres Gesamtprodukt schaffen.

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Welches Risiko birgt der Ripple?

Normalerweise sind klare Strukturen und direkte Ansprechpartner für alle beteiligten Parteien immer ein gewisses Gefühl der Sicherheit. Allerdings könnte es das unter Umständen exakt in diesem Fall zu einem Problem werden. Denn genau aufgrund der Tatsache, dass es eben mit den Verantwortlichen von Ripple Lab Ansprechpartner für die Ripples gibt, lassen sich möglicherweise drohende Verbote von Kryptowährungen in manchen Ländern wesentlich einfacher durchsetzen als bei klassischen Kryptowährungen, wo der direkte Ansprechpartner fehlt.

Eine weitere Besonderheit bei Ripple ist die Tatsache, dass das System auch eigentlich ohne der digitalen Währung XRP funktionieren würde. Diese sollen nämlich nicht in erster Linie dem Zweck einer klassischen Online Währung erfüllen, sondern wurden von den Betreibern von Ripple Lab viel mehr ins Leben gerufen, um eine Art Spamschutz zu generieren. Dieser sorgt nämlich dafür, dass im Rahmen der Transaktionen kein Betrug vollzogen werden kann.

Weitere Funktionen von Ripple

Das ist aber in Wahrheit noch gar nicht alles, was das System seinen Kunden und Anlegern zu bieten hat. Es tritt nämlich zunehmend auch als Devisenbörse auf. Das dürfte vor allem für all jene Menschen interessant sein, die sehr viel in Länder außerhalb der EU reisen und aus diesem Grund immer wieder ihr Geld wechseln müssen. In den meisten Fällen sind solche Transaktionen immer mit gewissen Gebühren verbunden, die natürlich für den Betroffenen immer ziemlich ärgerlich sind. In einem solchen Fall besteht jetzt über das Ripple Netzwerk die Möglichkeit die sogenannten Ripple Coins zu kaufen. Sobald Sie dann im gewünschten Land eingetroffen sind, können Sie sich die gekauften Coins dann wieder in jener Währung auszahlen lassen, die Sie eben gerade vor Ort benötigen. Die zusätzliche Einbeziehung von Banken ist in einem solchen Fall nicht mehr vonnöten. Dadurch spart dieser Prozess wiederum einiges an Zeit und Aufwand, was sich letztendlich auch wiederum für die Kunden positiv auswirkt, da die Kosten dadurch bewusster geringer gehalten werden können.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen und „Erzeugern“ von Kryptowährungen verfolgen die „Ripple Macher“ nicht in erster Linie den Drang einen möglichst großen Profit zu erzielen, sondern stattdessen das vorhandene Netzwerk regelmäßig zu verbessern. Dadurch wandern die Gewinne, die durch die Ripples erzielt werden, beinahe 1:1 wiederum in den Ausbau des System und das Lukrieren von neuen Teilnehmern. Je besser das Netzwerk funktioniert und je mehr kleine und große Unternehmen sich dem Netzwerk anschließen, desto größer sind natürlich auch die Chancen, dass der Ripple über kurz oder lang im Kurs steigen wird. Und eine Kurssteigerung des Ripple hat wiederum zur Folge, dass auch das Unternehmen Ripple Lab ständig weiter wächst und an Wert gewinnt. Dies soll sich irgendwann zu einem positiven Selbstläufer entwickeln, wodurch Betreiber, Kryptowährung und Anleger in gleichem Maße davon profitieren sollen.

Ripple Erklärung vor dem Investieren verstehen

Wie wir nun bereits erfahren haben, ist der Ripple nicht in erster Linie als echte Kryptowährung ins Leben gerufen worden. Dennoch erfreuen sich gerade viele Anleger der teilweise ziemlich starken Kursschwankungen von solchen digitalen Währungen. Dieses Phänomen war zumindest in Ansätzen auch schon bei den Ripples zu sehen. Kurz nachdem nämlich öffentlich gemacht wurde, dass es eine Zusammenarbeit zwischen Ripple Lab und einem großen internationalen Finanzunternehmen gibt, stieg der Kurs innerhalb von nur 24 Stunden um mehr als 80% an. Zwar hat sich der Kurs in der Zwischenzeit wieder stabilisiert, dennoch sind nach wie vor Kursschwankungen innerhalb kürzerer Zeit festzustellen, die das Investieren in Ripples eben vor allem für Anleger und Trader interessant machen.

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben in Ripples zu investieren, dann stehen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Im Moment wird da in erster Linie unterschieden zwischen folgenden Möglichkeiten:

  • Ripple kaufen mit Banküberweisung
  •  Rippe kaufen mit PayPal
  • Ripple kaufen mit Skrill
  • Ripple kaufen mit Sofortüberweisung
  • Ripple kaufen mit Kreditkarte
  • Ripple kaufen mit Paysafecard

Hierzu sei jedoch gesagt, dass es nicht alle diese Methoden bei jedem einzelnen Anbieter zur Auswahl gibt. Einzig die Banküberweisung ist jene Transaktionsvariante, die prinzipiell bei jedem Broker oder Marktplatz zur Verfügung steht. Hinzu kommt bei dieser Einzahlungsform der große Vorteil, dass von den meisten Plattformen keinerlei zusätzliche Gebühren eingehoben werden, sprich die Einzahlungssumme entspricht dann in der Regel auch jener Summe, die nach Abschluss der Transaktion tatsächlich zur Verfügung steht. Der große Nachteil: Die Überweisungen per Bank dauern bis zu vier Werktagen.

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Im Gegensatz dazu profitieren Anleger bei anderen Einzahlungsmethoden wie PayPal, Skrill oder Paysafecard davon, dass das Guthaben unmittelbar nach der Einzahlung schon zum Handeln zur Verfügung steht. In diesen Fällen ist es jedoch sinnvoll sich vorab über etwaige Gebühren zu informieren. Denn insbesondere die Gebühren von PayPal und Skrill werden zumeist nicht von den Anbietern übernommen, sondern sind stattdessen von den jeweiligen Kunden zu tragen.

Ripple Funktionsweise erkennen und Chart richtig lesen

Wie bei den meisten anderen Anlageformen ist es auch bei einer Investition Ripple von großem Vorteil, wenn Sie sich im Vorfeld erstmal ein gewisses Know-How aneignen. Ein sehr guter Indikator hierfür ist sicherlich der Ripple Live Chart. Hierbei handelt es sich um nichts Anderes als den Kursentwicklungen des Ripple in den letzten Sekunden, Stunden bis hin zu Wochen und Monaten. Anhand dieser Informationen lässt sich genau erkennen, wann der Kurs an seinem Höchst- bzw. Tiefstand war. Allerdings dient ein solcher Live Chart auch zudem genau zu erkennen, wie sich der Kurs in den kommenden Stunden oder Tagen entwickeln können.

Professionelle und erfahrene Anleger auf diesem Gebiet erkennen somit sehr schnell die richtigen Zeitpunkt für Verkäufe und Käufe von Ripples. Doch auch als neuer Anleger gibt es hier keinen Grund zu verzagen. Denn das „Lernen“ des Lesens von Ripple Charts ist gar nicht so aufwendig und erfordert nur eine gewisse Zeit , um sich in die Thematik und die Ripple Funktionsweise genauer einzuarbeiten. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie planen Ripples über die CFD-Broker zu handeln. Warum und was die genauen Unterschiede zum Ripples Kauf über eine Börse oder einen Marktplatz ist, darauf gehen wir nachfolgend genauer ein.

CFD-Broker oder Börse?

Auch wenn Sie sich wie oben beschrieben bereits auf eine bestimmte Einzahlungsmethode verständigt haben, stehen noch weitere Fragen an. Jene wie, möchten Sie mehr oder weniger Risiko eingehen? Planen Sie die Ripples für einen längeren Zeitraum zu behalten oder möchten Sie lieber kurzfristig damit handeln? Wollen Sie Ripples lieber direkt „besitzen“ oder einfach nur auf die Kursentwicklungen setzen? All dies sind potenzielle Fragen, die letztendlich darüber den Ausschlag geben, ob Sie sich besser an einen CFD Broker oder doch lieber an eine Börse bzw. einen Marktplatz wenden sollten.

Ripples handeln mit CFD-Brokern

Eines vorweg: Das Ripple handeln über einen CFD-Broker ist mit einem größeren Risiko verbunden, dafür besteht natürlich auch die Chance auf eine höhere Rendite im Vergleich zu einem herkömmlichen Marktplatz.

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Einer der wesentlichen Unterschiede ist auch der Fakt, dass ein sogenannter Hebeleffekt beim Handeln über den CFD-Broker genutzt werden kann. Wenn also jetzt beispielsweise Summe X auf dem Konto des Brokers vorhanden ist, lässt sich mithilfe des Hebels zumeist die etwa zehnfache Summe investieren. Im Falle eines Erfolgs erhalten Sie dann nämlich nicht die Rendite Ihre eigenen Guthabens, sondern Ihres Guthabens mal dem Faktor X. Gleiches gilt aber natürlich auch in die andere Richtung. Wenn Sie sich also verspekulieren und der Kurs sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt, ist eben auch der Verlust dann um den Faktor X höher. Im schlimmsten Fall ist es dann notwendig, dass Sie zusätzliches Geld auf Ihr Konto bei dem Broker einzahlen, um den Verlust zu kompensieren und das Konto wieder auf 0 zu stellen.

Dieses Risiko lässt sich natürlich entsprechend reduzieren, wenn wir bereits an obiger Stelle beschrieben die Ripple Chart so gut wie möglich verstanden wird. Um noch ein besseres Gefühl für das Ripple Trading zu bekommen, wäre es daher sinnvoll und nützlich vor den ersten Investitionen erstmal ein Demokonto erstellen. Dort lässt sich dann quasi mit Spielgeld das vermeintliche Trading üben. Mögliche Gewinne oder Verluste erfolgen dann ebenfalls in Spielgeld. So sehen Sie dann auch am Ende des Tages oder eines festgelegten Zeitraumes, ob Sie nun einen Gewinn oder Verlust erzielt hätten.

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Ebenso eignet sich ein solches Demokonto ideal, um die eine oder andere Ripple Strategie auszuprobieren. Erst wenn Sie wirklich den Eindruck haben, dass Sie sicher im Umgang mit der Plattform sind, sollten Sie dann auch den Schritt zum „echten“ Trading wagen.

Ripples direkt kaufen

Neben den CFD Brokern gibt es wie bereits erwähnt auch die Möglichkeit diese Kryptowährung direkt über eine Börse oder einen Marktplatz zu kaufen. Hier sei in erster Linie einmal festzuhalten, dass sich diese Variante eher für Anleger eignet, die den Ripple kaufen als langfristige Investition sehen. Denn während für gewöhnlich bei den Brokern zumeist ausschließlich der übliche Spread anfällt, kommen beim Direktkauf zumeist noch zusätzliche Gebühren an, weshalb diese Variante für das tägliche Traden eher weniger attraktiv ist. Ein weiterer wesentlicher Unterschied ist eben, dass die Ripples hier direkt in einem E-Wallet gespeichert werden und nicht nur die Kurse eine Rolle spielen. Hier bedeutet also ein Kursverlust auch für die Anleger ein Verlust.

Fazit: Ripple Erklärung für einen größeren Profit verstehen

Die Ripple Erklärung ist ein wirkliche wichtiges Instrument, nicht nur um die Hintergründe dieser digitalen Währung zu verstehen, sondern auch nachhaltig beim Handeln Erfolg zu haben. Anders als andere Kryptowährungen zielt Ripple nämlich nicht darauf ab Banken quasi zu „ersetzen“, sondern im Zusammenspiel mit den Banken und anderen großen Finanzinstitutionen einen schnelleren und einfacheren Zugang zwischen den Geldtransfers zu schaffen. Dabei fungiert der Ripple unter anderem auch als Zwischenstelle beim Geld wechseln. Mithilfe von Ripple lassen sich beispielsweise unnötige Kosten für den Wechsel in eine andere Währung weitestgehend einsparen.

Daher ist anhand der Ripple Funktionsweise auch nicht von der Hand zu weisen, dass sich Ripple in einigen Punkten ganz bedeutend von anderen Kryptowährungen unterscheidet. Dennoch erfreuen sich die Ripples zunehmender Beliebtheit am Handelssektor. Immer mehr Broker und Börsen nehmen den Ripple in ihr Portfolio auf und bieten somit Anlegern die Möglichkeit Ripple direkt zu kaufen oder auf deren Kursentwicklungen zu setzen. Einkäufe mittels Ripple sind im Moment noch nicht möglich, da schlicht die Annahme von den Online-Shops fehlt, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich dies in den kommenden Jahren ändern wird.