Wie lohnenswert sind Kryptowährungen aktuell?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 04.12.2020


Als im Jahr 2008 der Bitcoin als erste digitale Währung an den Markt gegangen ist, war noch nicht klar, wie hoch die Spanne für die Gewinne bei dieser Währung tatsächlich sein wird. Jetzt, mehr als zehn Jahre später, scheint es fast ein wenig, als würden die Kryptowährungen in den Hintergrund rücken. Natürlich ist das vor der aktuellen Corona-Krise und den starken wirtschaftlichen Schwankungen nicht unbedingt verwunderlich. Dennoch ist es gerade für Investoren spannend zu wissen, wie eigentlich die aktuellen Entwicklungen bei der digitalen Währung sind und ob hier noch das große Geld gemacht werden kann.

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Bitcoin als ein Gewinner der Krise?

Forexhandel.org Icon HebelWer sich aktuell ein wenig mit der Thematik rund um die digitalen Währungen beschäftigt, dem dürfte nicht entgangen sein, dass sich auch beim Bitcoin gerade etwas tut. Experten sprechen von einem neuen Boom und der wurde von Anlegern auch schon lange sehnsüchtig erwartet. In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass es die Ur-Mutter der digitalen Währungen noch kann: ein Anstieg innerhalb einer kurzen Zeit um mehr als 30 %. Wer jetzt noch den einen oder anderen Bitcoin auf der hohen Kante hat, der dürfte sich über den doch eher unerwarteten Geldsegen freuen.

Tatsächlich lässt sich der Anstieg auch durchaus zurückverfolgen. Unter anderem kam es dazu, als bekannt wurde, dass PayPal nun gerne digitale Währungen unterstützen möchte. Der Zahlungsdienstleister gehört zu den meist genutzten Angeboten dieser Art, die es am Markt gibt. Bisher hat sich PayPal jedoch erfolgreich dagegen gewehrt, mit digitalen Währungen in Verbindung gebracht zu werden. Dies hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die digitalen Währungen noch immer nicht den besten Ruf genießen.

Doch nun wendet sich das Blatt, denn PayPal hat eine Ankündigung gemacht. In Zukunft wird es die Möglichkeit für die Nutzer geben, auch die Verwendung von digitalen Währungen über die Plattform in Anspruch zu nehmen.

Kryptowährungen als Geldanlage

Kommerzielle Verwendung geht nur schleppend voran

Für die Anleger ist dies ein Grund zur Freude. Die ursprüngliche Idee, dass die digitalen Währungen auch eine größere Bedeutung als einfaches Zahlungsmittel bekommen, ist noch in weiter Ferne. Jetzt nimmt die Idee jedoch möglicherweise wieder Fahrt auf. Sobald Anbieter, wie es PayPal einer ist, die Kryptowährungen näher unter die Lupe nehmen und ihnen mehr Raum geben, kann das auch bedeuten, dass zahlreiche Online-Shops nachziehen werden.

Auch bei den Online-Shops selbst ist bisher noch kaum etwas davon zu bemerken, dass digitale Währungen als Zahlungsmittel akzeptiert werden können. Hier waren die Erwartungen deutlich höher. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass der Bitcoin in erster Linie als Geldanlage, nicht aber als Alternative zum klassischen Geld gesehen wird.

Interessant kann in dem Zusammenhang jedoch sein, dass Zentralbanken den digitalen Währungen immer offener gegenüberstehen. Teilweise gibt es Hinweise darauf, dass Zentralbanken selbst eine digitale Währung ins Leben rufen möchten. Bisher gibt es jedoch keine Projekte, bei denen sich eine Entwicklung im genannten Bereich zeigt.

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Afrika als unterschätzter Kontinent bei der digitalen Währung

Forexhandel.org Icon OptionsscheineVielen Anlegern ist gar nicht bewusst, wie stark auch der Einfluss von Afrika auf den aktuellen Wert der digitalen Währung ist. Mobiles Bezahlen ist für die Bewohner des Kontinents längst Alltag. Die meisten Menschen denken gar nicht mehr daran, Geld in der Tasche mit sich zu führen. Zu groß ist die Gefahr, überfallen zu werden. Zusätzlich dazu kommt noch der Punkt, dass die Afrikaner in vielen Staaten ein großes Interesse an der Technik haben. Vor allem die jungen Menschen sind Alternativen gegenüber aufgeschlossen.

Überweisungen mit digitalen Währungen nehmen zu. Ein Jahresvergleich zeigt, dass der Anstieg bei mehr als 50 % im Vergleich zum vorangegangenen Jahr liegt. Tatsächlich kommen die digitalen Währungen in Afrika in erster Linie als Zahlungsmittel zum Einsatz. In Bezug auf Spekulationen sind sie hier dagegen deutlich weniger beliebt.

Das Land profitiert von den Experten, die hier leben. Zudem werden die virtuellen Zahlungsdienste bereits seit Jahren genutzt. Die Kryptowährungen sind daher für die Einwohner nur ein weiterer Punkt auf dem Weg, direkt bargeldlos bezahlen zu können.

Kryptowährungen als Geldanlage

Student Coin an Universitäten entwickelt

Es gibt viele Erfolgsgeschichten, die an einer Universität ihren Anfang genommen haben. Das kann auch mit dem Student Coin passieren. An einer Warschauer Universität wurde er ins Leben gerufen und ist inzwischen nicht mehr nur dort, sondern auch an 500 weiteren Universitäten im Einsatz.

Interessant zu wissen ist, dass dazu auch die Institutionen gehören, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen, wie Cambridge oder Oxford. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Student Coin und inwieweit kann er sich auf die weitere Entwicklung der digitalen Währungen auswirken, sodass es auch für die Anleger von Interesse ist?

Die Idee hinter Student Coin war es, direkt investieren zu können. Grundlage ist dabei ein Blockchain-Netzwerk, das sich ausschließlich auf die Universitäten konzentriert. Schnell war das Interesse der Akademiker geweckt und über die Grenzen von Polen hinaus, wurde der Student Coin an weiteren Universitäten aufgenommen. Wer investieren möchte, der braucht aktuell noch nicht viel Geld. So kann ein Coin bereits für ungefähr 0,004 USD gekauft werden. Doch auch andere digitale Währungen haben klein begonnen.

Anleger, die der Meinung sind, dass es weiterhin positive Veränderungen auf dem Markt der digitalen Währungen geben wird, können daher darüber nachdenken, nun zu investieren. Möglicherweise wird der Student Coin auf der Welle des Bitcoin surfen und ebenfalls demnächst weiter nach oben gehen.

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Profitieren alle digitalen Währungen vom Aufwärtstrend?

Forexhandel.org Icon HandelsangebotAuch wenn vor allem der Bitcoin in Bezug auf die digitalen Währungen einen hohen Bekanntheitsgrad genießt, so hat sich hier jedoch viel getan. Die sogenannten Altcoins sind inzwischen in einer so großen Menge vorhanden, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Informierte Investoren sind sich jedoch darüber bewusst, dass Investitionen in den Bitcoin mit sehr hohen Kosten verbunden sind und es passieren kann, dass die Altcoins der Bitcoin von morgen werden. Was heißt das? Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass mit einem neuen Altcoin am Markt, der Einstieg oft verhältnismäßig hoch erfolgt ist. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass sich Anleger erhoffen, noch einmal einen solchen Anstieg wie beim Bitcoin zu erleben, hierbei aber nur mit geringen Mitteln einsteigen zu können.

Doch wenn man nun einen Blick auf die jüngsten Entwicklungen der Altcoins wirft, führt das schon wieder zu Unsicherheiten. Während der Bitcoin den Weg nach oben nimmt, sieht es bei den Altcoins ganz anders aus.

Ein Beispiel dafür ist der IOTA. Der MIOTA ist die digitale Währung, die direkt mit dem Internet of things in Verbindung gebracht wird. Sie steht für die neuesten technischen Entwicklungen und immer wieder wurde darüber gesprochen, dass auch große Unternehmen an einer Investition interessiert sind. Doch kaum etwas ist passiert. Es gab in den Jahren einmal ein Hoch, zu dem der IOTA bei immerhin 4 USD gelistet wurde. Inzwischen ist er wieder stark gesunken und bewegt sich schon eine längere Zeit bei rund 0,2 USD.

Kryptowährungen als Geldanlage

Kein sprunghafter Anstieg beim Altcoin

Anleger, die ein wenig darauf gehofft haben, dass sich mit dem Anstieg des Bitcoins auch beim Altcoin Veränderungen zeigen, dürften relativ enttäuscht sein. Denn hier geht es eher weiter nach unten, als nach oben. Einer der möglichen Gründe, der hier genannt wird, ist der Hinweis dazu, dass IOTA nicht auf einer Blockchain basiert, sondern auf einem Tangle-Netzwerk. Was die Welt der digitalen Währungen einst revolutionieren sollte, hat eher das Gegenteil bewirkt. Mit dem System sollte es möglich sein, digitale Zahlungen schnell und ohne hohe Kosten durchführen zu können. Doch erinnern wir uns daran, wie die digitalen Währungen tatsächlich eingesetzt werden. Als Währungen im Internet oder auch in der Welt außerhalb des Internets ist das kaum der Fall.

Die schnellen Transaktionsabwicklungen haben dem MIOTA daher bisher kein Glück gebracht. Doch das muss noch nichts bedeuten. Geduldige Anleger wissen, dass mit digitalen Währungen nicht immer nur kurzfristig Geld gemacht werden kann. Es ist ebenfalls möglich, Gewinne mit etwas Zeit zu erwirtschaften.

Daher gibt es unter Anlegern immer wieder die Empfehlung in Altcoins, wie es der IOTA ist, gerade jetzt zu investieren und dann auf den Anstieg zu warten. Dies ist jedoch durchaus mit einem hohen Risiko verbunden.

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Digitale Währungen mit CFDs handeln

Forexhandel.org Icon SeriositätAbgeschreckt werden Investoren in Bezug auf die digitalen Währungen häufig durch den Fakt, dass für die Coins separate digitale Geldbörsen eröffnet werden können. Wer hier technisch noch keine Erfahrungen hat und nicht genau weiß, wie der Kauf und Verkauf der Kryptowährungen funktioniert, der wird sich möglicherweise eine andere Form der Geldanlage suchen. Da der US-Dollar jedoch an Stärke verliert, sind zahlreiche Anleger auf der Suche nach Alternativen im Forex-Bereich und hier steigt das Interesse an den digitalen Währungen an.

Wer auf der Suche nach einer Variante ist, in Bitcoin und Co. investieren zu können, dabei aber nicht direkt die Coins kaufen möchte, der kann den Fokus auch auf den CFD-Handel mit digitalen Währungen legen. Hier wird auf die steigenden und fallenden Kurse gesetzt.

Wer bereit ist, den Markt der digitalen Währungen täglich zu beobachten und eine Strategie entwickelt hat oder entwickeln möchte, um auch kurzfristige Investitionen tätigen zu können, der kann vom Handel mit CFDs profitieren. Dabei ist jedoch nicht aus den Augen zu verlieren, dass digitale Währungen als sehr risikoreiche Investition gelten und der Handel mit CFDs ebenfalls mit einem hohen Risiko verbunden ist.

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