Gazprom Aktien – mit russischem Tech-Unternehmensanteilen erfolgreich investieren

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.06.2019


Das Management von Gazprom hat kürzlich angekündigt, die Dividende der Gazprom Aktien um 60 Prozent zu erhöhen. Dies ist sehr optimistisch und bedeutet, dass Gazprom seine Dividende auch in Zukunft weiter erhöhen könnte. Vor allem für ausländische Anleger ist dies ein positives Signal, was den Gazprom Aktien Kurs nachhaltig beeinflussen kann. Wer die höheren Dividendenzahlungen mitnehmen möchte, kann Gazprom Aktien kaufen und benötigt dafür lediglich den Marktzugang über einen Broker. Wir zeigen, was überhaupt hinter dem russischen Unternehmen steckt und welche Chancen Anleger mit der Gazprom Aktien Prognose für die Realisierung von Gewinnen haben.

  • Gazprom Aktien befinden sich überwiegend in staatlicher Hand
  • Private Anleger können Wertpapiere komfortabel beim Broker kaufen
  • Alternative zum Direktinvestment sind Aktien-CFDs (auch beim Broker handelbar)
  • Gazprom Aktien Prognose ist vor allem wegen der geplanten Dividendenerhöhung äußerst positiv
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Gazprom Aktien: das erwartet Anleger bei den Wertpapieren

Gazprom ist die größte Aktiengesellschaft in Russland. Die Gesamtzahl der Bankkonten mit 23.673.512.900 Aktien der Gazprom übersteigt 470.000. Die russische Regierung kontrolliert über 50 Prozent der Gazprom Aktien. Schauen wir uns im Detail an, wie die prozentuale Verteilung der Gazprom Aktien nach dem aktuellen Stand (Juni 2019) aussieht:

  • 38,37 Prozent: die Russische Föderation vertreten durch die Föderale Agentur für die Verwaltung staatlicher Immobilien,
  • 10,97 Prozent: Rosneftegaz,
  • 0,89 Prozent: Rosgazifikatsiya,
  • 24,13 Prozent: ADR-Inhaber,
  • 25,64 Prozent: andere juristische und natürliche Personen.

Bei Rosneftegaz sowie Rosgazifikatsiya handelt es sich um Unternehmen, welche ebenfalls von der russischen Regierung kontrolliert werden. Die Gazprom Aktien sind eines der liquidesten Instrumente der russischen Börse. Das Wertpapier der Gesellschaft hat den größten Anteil an den Indizes RTS und MICEX. Die Aktien von Gazprom werden in die erste (oberste) Kursliste der russischen Börsen – MICEX und Saint Petersburg Exchange – aufgenommen. Wer den Gazprom Aktien Kurs an der Börse verfolgen oder die Gazprom Aktien kaufen möchte, sucht dafür im Ticker einfach unter dem Symbol „GAZP“.

Gazprom Aktien

Entwicklung der Gazprom Aktien

Um zu verstehen, welche Entwicklung der Gazprom Aktien Kurs mit sich bringt und warum es gerade jetzt so spannend sein kann, die Wertpapiere zu kaufen, schauen wir uns die Historie näher an. Hier zeigt sich bereits, weshalb die Gazprom Aktien sich von vielen anderen Tech-Wertpapieren international agierender Unternehmen unterscheiden.

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Historie des Grundkapitals

Am 20. Mai 1993 gab RAO Gazprom 236.735.129 Wertpapiere zu einem Nennwert von 1.000 RUB je Aktie aus. Die Aktienemission wurde vom Finanzministerium der Russischen Föderation registriert. Am 21. Oktober 1994 führte der Russische Föderale Immobilienfonds gemäß der Verordnung Nr. 1705 des russischen Präsidenten vom 31. Dezember 1992 und auf der Grundlage der Ergebnisse der Sonderscheckversteigerung für den Verkauf der RAO Gazprom-Aktien, die zwischen dem 25. April 1994 und dem 30. Juni 1994 in 61 Regionen der Russischen Föderation gehalten wurden, die Aufteilung der Aktien der Gesellschaft durch. Die Aktien wurden wie folgt aufgeteilt:

  • 1 Aktie mit einem Nennwert von 1.000 RUB wurde in 100 Aktien mit einem Nennwert von 10 RUB aufgeteilt.

Am 19. August 1998 hat die Russische Föderale Wertpapierkommission (FSC) gemäß dem Regierungserlass der Russischen Föderation vom 18. Februar 1998 „Über die Besonderheiten des Wertpapierumlaufs aufgrund einer Änderung des Nennwerts der russischen Währung und der Preisstaffel“ die FSC-Verordnung Nr. 6 eingeführt und registriert. Später betrug der Nennwert der Stammaktien 0,01 RUB. Danach wurden 23.673.512.900 ordentliche, nicht verurkundete Aktien der Gazprom aus der ersten Emission (vom 20. Mai 1993) mit einem Nennwert von 0,01 RUB je Aktie wegen ihrer Umwandlung (durchgeführt am 30. Dezember 1998) in ordentliche, nicht verurkundete Aktien der zweiten Emission mit einem Nennwert von 5,0 RUB je Aktie vernichtet.

Gazprom Aktien Kurs

Besonderheit bei Gazprom Aktien: ADR-Anteile

Gegenwärtig sind mehr als 24 Prozent der Wertpapiere im Besitz von ADR-Inhabern. ADR steht für American Depositary Receipt, der gegen die Stammaktien von Gazprom ausgestellt wird und den freien Umlauf der Aktien der Gesellschaft an den internationalen Börsen ermöglicht. Die ADRs der Gesellschaft werden bei der Bank of New York Mellon hinterlegt. ADR bestätigt das Eigentum an den Aktien von Gazprom, die bei der Bank of New York Mellon hinterlegt sind. Wichtig: Ein ADR entspricht zwei Aktien von Gazprom. Es ist möglich, die Stammaktien von Gazprom in ADRs umzuwandeln und umgekehrt.

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Wie kam es zum ADR-Anteilsverkauf?

Das ADR-Programm von Gazprom wurde am 21. Oktober 1996 gestartet. Ende der 90er-Jahre wurden die Aktien von Gazprom sowie der russische Aktienmarkt im Allgemeinen unterschätzt. Aufgrund der Gefahren der ausländischen Übernahme hat die russische Regierung einige Beschränkungen für den Kauf von Gazprom-Aktien durch ausländische Investoren eingeführt. Damals gab es zwei Märkte für den Handel mit den Gazprom-Aktien: den russischen Markt für Stammaktien sowie den ADR-Markt, der auf 4,4 Prozent des Grundkapitals begrenzt war. Die Preise von Aktien und ADRs unterschieden sich deutlich voneinander. Genau deshalb ist es vor dem Investment wichtig, sich gezielt die einzelnen Kurse der Wertpapiere genau anzuschauen, um nicht am Ende auf das falsche Gazprom-Pferd zu setzen.

Deregulierung des Aktienmarktes im Fokus

Die russische Regierung unternahm zusammen mit dem Management von Gazprom gezielte Anstrengungen zur Deregulierung des Aktienmarktes des Unternehmens. Im Jahr 2005 erwarb die Regierung die Kontrolle über die Aktien der Gazprom und erfüllte damit die wichtigste Bedingung für die Aufhebung der Beschränkungen für den Erwerb und Handel mit Aktien der Gesellschaft. Im April 2006 wurde ein neues ADR-Programm gestartet – das „First Level Program“. Das Programm sieht die Möglichkeit vor, die Quittungen des Emittenten nur am OTC-Markt in den USA zu handeln, und ermöglicht es privaten Anlegern, die Quittungen zu halten. Zuvor wurden die Einnahmen von Gazprom nach 144 A-Regeln und Regulation S ausgegeben, was bedeutet, dass US-amerikanische institutionelle Investoren mit einem Portfolio von über 100 Mio. USD sowie Nicht-US-Investoren berechtigt waren, Unternehmenseinnahmen zu halten.

Gazprom Aktien kaufen

Handelsplätze für ADRs

Vor 2006 entsprach ein ADR 10 Aktien von Gazprom; ab 2006 wurde das Verhältnis auf 1:4 und ab 2011 auf 1:2 reduziert. Derzeit sind die ADRs von Gazprom an der Londoner Börse notiert, werden an der amerikanischen Freiverkehrsbörse sowie an den europäischen Börsen, insbesondere an den Börsen Berlin und Frankfurt, gehandelt. Zum 7. Mai 2015 befanden sich rund 28.392 Prozent der Aktien von Gazprom in Form von ADRs im Umlauf. Im Februar 2014 hat MICEX die ADRs von Gazprom in das nicht börsennotierte Wertpapierregister der Liste der zum Börsenhandel zugelassenen Wertpapiere aufgenommen und zum Aktienhandel zugelassen. Im Juni 2014 erhielten die Global Depositary Receipts von Gazprom eine Einführungsnotierung und wurden in die Kursliste der Singapore Exchange aufgenommen.

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Gazprom Aktien kaufen: die Ticker-Symbole an den Börsenplätzen

Gazprom ist einer der ersten russischen Emittenten von Hinterlegungsscheinen, die an der Weltbörse gehandelt werden. Gazprom Aktien kaufen ist an vielen großen Handelsplätzen problemlos möglich. Allerdings unterscheiden sich die Ticker-Symbole etwas. An der Moskauer Börse sind die ADRs unter dem Symbol „OGZD“ zu finden; genauso wie an der Londoner Börse. Möchten die Investoren den Gazprom Aktien Kurs mit ADRs an der Berliner oder Frankfurter Börse handeln, müssen sie auf die Suche nach der Kennung „903276“ gehen. An der Singapur Börse werden die ADRs unter dem Symbol „AAI“ geführt.

So können die Anleger Gazprom Aktien kaufen

Möchten die Anleger in die Gazprom Aktien Prognose investieren bzw. die Wertpapiere erwerben, gibt es dafür mehrere Möglichkeiten. Handelt es sich um private Trader, ist ein Broker erforderlich. Er bietet den Marktzugang zu den globalen Handelsplätzen, da er für private Trader sonst nicht möglich ist. Die Investoren können aber auch anders von der Gazprom Aktien Prognose partizipieren und müssen dazu nicht die Gazprom Aktien kaufen. Der Wertpapierhandel ist beispielsweise auch auf Differenzkontrakte möglich. Wer Differenzkontrakte handeln möchte, investiert auf den Kursverlauf und erwirbt die Wertpapiere und damit das mögliche Stimmrecht am Unternehmen nicht direkt. Beide Anlagevarianten haben ihre Vorzüge und Nachteile. Wir schauen uns an, wie die Gazprom Aktien bestenfalls erfolgreich (passend zum jeweiligen Anlagehorizont) gehandelt werden können.

Gazprom Aktien Prognose

Wertpapierhandel vs. CFD-Trading der Gazprom Aktien

Schauen wir uns in einzelnen Punkten an, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim direkten Handel der Wertpapiere und dem Investment auf CFDs liegen. Dazu betrachten wir die einzelnen Faktoren, wie:

  • Besitz,
  • Dividende und Stimmrecht,
  • Marktrisiko,
  • Kommission,
  • Stempelsteuer.

Hinzu kommt die Betrachtung der Trading-Kosten sowie der Handelsmöglichkeiten. Beginnen wir zunächst mit dem Besitz. Wer CFDs handelt, erwirbt die Wertpapiere nicht direkt, sondern spekuliert lediglich auf den Kursverlauf. Anders hingegen ist es beim direkten Kauf der Gazprom Unternehmensanteile. Die Investoren sind tatsächlich Inhaber der Wertpapiere.

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Dividenden und Stimmrecht

Unterschiede gibt es auch bei den Dividenden und vor allem beim Stimmrecht. Wer die Gazprom Aktien Prognose auf CFDs handelt, erhält Dividenden, hat aber kein Stimmrecht. Wer hingegen direkt Gazprom Aktien kaufen möchte, erwirbt damit auch das Stimmrecht auf Hauptversammlungen und kann damit theoretisch auch über die Unternehmensgeschicke mitbestimmen; abhängig von den erworbenen Wertpapier-Arten.

Kosten für das Investment

Im Vorteil sind die Differenzkontrakte gegenüber dem direkten Kauf der Wertpapiere vor allem bei den Kosten. CFD-Trader müssen nur einen geringen Anteil der Finanzierungsmittel aufbringen, denn es wird bei Brokern lediglich eine Sicherheitsleistung gefordert. Wer jedoch die Wertpapiere direkt erwerben möchte, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen und die Aktien zum gegenwärtigen Kurs erwerben.

Marktrisiko

Das Marktrisiko ist ebenfalls einer der wesentlichen Unterschiede zwischen dem CFD-Handel und dem direkten Wertpapierkauf. Da die Anleger CFDs auf fallende und steigende Kurse handeln können, sind sie deutlich flexibler und können auch einen Abwärtstrend zu ihrem Vorteil nutzen. Die Inhaber von Wertpapieren sind deutlich eingeschränkter, denn sie erhalten nur einen Gewinn, wenn der Kurs tatsächlich steigt oder wenn sie die Aktien verkaufen. Wer letztere Möglichkeit nutzt, muss allerdings darauf achten, dass der Verkaufspreis deutlich höher als der Einkaufspreis ist, da anderenfalls keine Gewinngenerierung erfolgt.

mit russischem Tech-Unternehmensanteilen erfolgreich investieren

Kommissionen/Trading-Kosten

Die Trading-Kosten bilden ebenfalls einen wichtigen Unterschied, denn wer CFDs handelt, muss erfahrungsgemäß keine Kommissionen zahlen, da sie in den Spreads inkludiert sind. Investieren die Anleger direkt in Wertpapiere, wird bei den Brokern eine Kommission erhoben, deren Höhe sich deutlich unterscheiden kann. Dazu kommt auch die mögliche Stempelsteuer, die beim CFD-Trading ebenfalls anfällt, beim Kauf von Gazprom Aktien auch erhoben wird. Auf der anderen Seite gibt es beim CFD-Handel die Finanzierungskosten, wenn die Position beispielsweise über Nacht gehalten wird. Hierzu wird der LIBOR beispielsweise mit zusätzlich 2,00 Prozent berechnen, wenn die Anleger eine Position long eröffnen.

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CFDs und Wertpapiere im direkten Kostenvergleich am Beispiel

Um die Kostenunterschiede deutlicher zu machen, schauen wir uns ein praktisches Beispiel an. Wir haben einen Wertpapierpreis von 100 Euro und möchten 10.000 Aktien oder 10.000 CFDs handeln. Das direkte Investment in Wertpapiere macht dann Gesamtkosten von 10.000 Euro aus, während wir für den CFD-Handel durch die zu hinterlegende Sicherheitsleistung beispielsweise nur 2.000 Euro bezahlen müssten.

Für wen sind CFDs besonders geeignet?

Die Risikobereitschaft sowie der Anlagehorizont bestimmen, welche Finanzinstrumente die Anleger für ihr Investment nutzen. Wer in Wertpapiere investiert, kann das Portfolio beispielsweise mit CFDs optimal zur Absicherung ergänzen. Umgekehrt funktioniert dies ebenfalls, denn Diversifikation ist für einen erfolgreichen Handel das A und O.

CFDs für Hedging

CFDs bieten eine ausgezeichnete Versicherungsmöglichkeit, um ein bestehendes Portfolio abzusichern, da Anleger Leerverkäufe tätigen können und auf einen Kursverfall spekulieren. Im Portfolio befinden sich aktuell die Gasprom Aktien. Diese wollen Anleger langfristig halten, haben aber das Gefühl, dass der Markt kurz vor einem kurzen Einbruch steht. Mit dem CFD-Trading können Anleger diesen Markt leerverkaufen, um sich gegen diese Möglichkeit abzusichern. Wenn der Markt nachlässt, kann das, was sie im Portfolio verlieren, durch den Gewinn aus dem Short Hedge mit CFDs ausgeglichen werden. Wenn der Markt steigt, verlieren Trader bei ihrer Absicherung, aber gewinnen beim Portfolio.

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Weitere Vorzüge vom CFD-Trading

Schauen wir uns an, weshalb CFD-Trading noch von Vorteil sein kann. Der Hebel ist beispielsweise ein wesentlicher Punkt. Anleger können auf Marge handeln, müssen eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Diese beträgt einem Bruchteil des eigentlichen Investitionswertes, sodass auch Anleger mit wenig Eigenkapital in den Gazprom Aktien Kurs investieren können. Aber es sei auch gesagt, dass der Hebel ein höheres Risiko mit sich bringt, da er in beide Richtungen funktioniert. Deshalb gelten Differenzkontrakte als risikoreiche Derivate und sind nur mit einem guten Risikomanagement empfehlenswert.

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Kurzfristige Kursschwankungen optimal nutzen

Menschen handeln CFDs, um kurzfristig von Kursschwankungen zu profitieren. Dies wird oft als „Swing Trading“ bezeichnet und man neigt dazu, sowohl an bullischen als auch an bearishen Märkten zu handeln. Investoren benötigen keine umfangreiche Recherche oder detaillierte Marktanalyse, um CFDs zu handeln. Die Herausforderung daran ist, dass es manchmal sehr schwierig ist, das genaue Datum oder den Zeitpunkt des Endes einer Preisanpassung festzulegen.

Risikomanagement bei CFDs: Die passende Strategie ist notwendig

Die CFDs bieten den Anlegern enorme Gewinnmöglichkeiten, bringen aber auch ein erhöhtes Risikopotenzial mit sich. Dieses gilt es, so gut wie möglich abzusichern bzw. die Verluste zu begrenzen. Deshalb ist das Risikomanagement beim CFD-Trading so wichtig. Anleger sollten neben der geeigneten Trading-Strategie auch das passende Risikomanagement wählen. Dazu gehört es, nicht gleich das gesamte Kapital einmalig in eine Position zu investieren, sondern stets nur einen Teil davon. Neben der Erzielung von Gewinnen steht vor allem die Begrenzung der Verluste im Fokus. Nur, wer seine möglichen Verluste gut kalkulieren kann, wird längerfristig erfolgreich am Markt sein, denn es bleibt genug Kapital übrig, um weitere Positionen zu eröffnen sowei die Kursentwicklungen der Gazprom Aktie zu nutzen. Für alle, die beim Risikomanagement Unterstützung benötigen, bieten viele Broker mittlerweile umfangreiche Weiterbildungsangebote und sogar Demokonten mit virtuellem Guthaben, um den Trading-Einstieg noch leichter und risikoloser zu gestalten.

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Das Investment: der richtige Zeitpunkt zum Kauf der Gazprom Aktien

Wir wissen bereits, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, die Wertpapiere des russischen Unternehmens zu handeln. Der direkte Kauf ist nach wie vor bei Anlegern beliebt, denn er gibt ihnen die Möglichkeit, ein Stimmrecht auszuüben. Aber wann ist eigentlich der ideale Zeitpunkt, um in die Aktien zu investieren? Wichtig ist die Analyse des Kursverlaufes, wobei Anleger auf die technische und fundamentale Analyse setzen können. Schauen wir uns an, was es damit auf sich hat.

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Fundamentale Analyse erklärt

Mit der fundamentalen Analyse versuchen Anleger, den Wert einer Eigenkapitalbeteiligung anhand der Informationen im Jahresabschluss der Gesellschaft zu ermitteln. Dabei werden verschiedene Aspekte des Unternehmens wie Wettbewerbsvorteil, finanzielle Solidität, Managementqualität und Wettbewerb analysiert. Hauptziel ist es, die relative Attraktivität des zugrunde liegenden Geschäfts zu ermitteln. Die Anleger gehen davon aus, dass der Marktpreis aufgrund einiger unkontrollierbarer externer Faktoren, wie z. B. der Stimmung der Investoren, nicht den wahren Wert des Unternehmens widerspiegelt. Da der Markt ein Gleichgewicht erreicht, wird der reale Wert langfristig seinem Marktpreis entsprechen.

Indikatoren für die fundamentale Analyse

Es gibt zahlreiche Indikatoren, welche für die fundamentale Analyse benutzt werden. Dazu zählen:

  • ROE
  • DER
  • EPS
  • PER

Der Return On Equity gibt Auskunft darüber, wie viel ein Unternehmen mit dem Eigenkapital verdient. Es gibt weitere Informationen neben einer einfachen Gewinnzahl. Es zeigt, ob der Betrieb des Unternehmens effizient ist oder nicht. Auf der Suche nach dieser Kennzahl ist ein idealer ROE einer, der konstant, hoch und steigend ist.

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DER – Debt-Equity Ratio/Fremdkapitalquote

Der Verschuldungsgrad zeigt den Anteil der Vermögenswerte, der zur Finanzierung der Vermögenswerte des Unternehmens verwendet wird. Die Fremdkapitalquote gibt an, wie viel Geld von den Kreditnehmern und Eigentümern des Unternehmens bereitgestellt wurde. Dieses Verhältnis kann in Zahlen und in Prozent ausgedrückt werden. Auf der Suche nach einem Verschuldungsgrad sollten Investoren sich für diejenigen entscheiden, die niedriger sind als andere und konsequent abnehmen.

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EPS – Earning per Share/Gewinn pro Aktie

Der Gewinn pro Aktie ist eine solche nützliche Maßnahme, nach der die Investoren ständig suchen. EPS zeigt den Geldbetrag, den das Unternehmen mit jeder Aktie verdient. Das EPS eines Unternehmens muss konsistent steigen, um eine bessere Managementleistung zu erzielen. Es kann mit seiner bisherigen Performance und mit jener anderer Unternehmen derselben Branche verglichen werden. Außerdem lässt es sich verwenden, um festzustellen, welcher Anteil am Gewinn des Unternehmens auf jede ausstehende Aktie entfällt. Investoren entscheiden sich in der Regel für Unternehmen, deren Gewinn pro Aktie stetig steigt. Es kann einfach verwendet werden, um die Leistung branchenübergreifend zu vergleichen.

PER – Price to Earning Ratio/Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Die Price to Earning Ratio vergleicht den aktuellen Marktpreis der Aktie mit dem Ergebnis je Aktie. Es gibt den Preis an, den die Investoren bereit sind, für die Aktie in Abhängigkeit vom aktuellen Gewinn zu zahlen. Diese Kennzahl führt auch die Anzahl der Jahre an, die benötigt werden, um das ursprünglich investierte Kapital als Rendite zurückzuerhalten.

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Technische Analyse & der Einfluss auf Aktienauswahl

Die technische Analyse bezieht sich auf die Untersuchung vergangener Aktienkurse, um den Kursverlauf in der Zukunft vorherzusagen. Es zeigt Anlegern die Bewegungsrichtung der Aktienkurse an. Mithilfe der technischen Forschung können Investoren feststellen, ob es zu einem starken Anstieg oder Rückgang des Aktienkurses kommen wird. Sie ist nicht abhängig von aktuellen Nachrichten oder Ereignissen, die bereits in den Kurs der Aktie eingeflossen sind.

Kurse der Wertpapiere vor allem durch Anlegerpsychologie geprägt

Da die Aktienkurse von der Anlegerpsychologie abhängig sind, die sich je nach Nachrichten und Ereignissen ständig ändert, betont die technische Forschung den Einsatz von Stop-Losses. Das wird die Anleger davor bewahren, in Zukunft einen großen Verlust zu erleiden. Die technische Forschung liefert aussagekräftige Ergebnisse nur für Aktien, die stark nachgefragt und in großen Mengen gehandelt werden.

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Tools für die technische Analyse

Die technische Analyse verwendet verschiedene Arten von Diagrammen, wie:

  • Balkendiagramm oder
  • Kerzendiagramm.

Damit wird das Muster der Aktienkurse besser abgebildet und Trader können einfacher analysieren. Tägliche Charts werden von Kurzzeithändlern herangezogen, um die unmittelbare Entwicklung der Aktienkurse zu untersuchen. Wochen-/Monatscharts werden von mittel-/langfristigen Händlern eingesetzt, um die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, langfristig höher zu verdienen.

Bei dem Broker gibt es auf den innovativen Trading-Plattformen zahlreiche Werkzeuge und Indikatoren, mit denen die Anleger die fundamentale und technische Analyse noch leichter durchführen können. Häufig können sie sogar kostenlos mit einem Demokonto getestet und komfortabel auch über das Smartphone oder Tablet genutzt werden.

Der geeignete Zeitpunkt für CFD-Trading

Der CFD-Handel zeichnet sich dadurch aus, dass er den Investoren deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Die Anleger müssen nicht zwangsläufig auf einen ausgeprägten Trend achten, um aktiv zu werden, sondern können auch kleinste Kursbewegungen mit Positionen von wenigen Minuten halten.

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Haltedauer von CFDs

Während die Wertpapiere einen langfristigen Anlagehorizont verfolgen, sind CFDs für das kurz- bis mittelfristigen Investment geeignet. Es gibt keine Verfallsdaten für CFDs, sodass die CFD-Position sowohl long als auch short auf unbestimmte Zeit gehalten werden kann, solange Anleger die Position finanzieren können. Es gibt jedoch eine allgemeine Faustregel, wonach lange CFDs, weil sie eine Finanzierungsgebühr erheben, nach vier bis sechs Wochen teuer werden.

Gazprom Aktien

Analysemöglichkeiten für CFD-Handel

Auch beim CFD-Trading kommen die technische und fundamentale Analyse zum Einsatz, um den geeigneten Zeitpunkt für den Einstieg in den Markt zu finden. Selbst Abwärtstrends können erfolgreich gehandelt werden, denn die Anleger eröffnen dafür einfach die entsprechende Position. Mit den CFDs haben die Anleger sogar die Möglichkeit, Dividendenzahlungen zu erhalten.

Wie qualifiziert sich ein Investor für Dividendenzahlung beim CFD-Handel?

Wer am Tag der Ex-Dividende eine Long-CFD-Position hält, hat Anspruch auf die Dividendeneinnahmen, welche in der Regel ca. 90 Prozent betragen. Allerdings sollten Anleger beachten, dass die Dividendenzahlung meist mehrere Wochen nach dem Ex-Dividendentag erfolgt. Zum Beispiel könnte Gazprom am 1. Juni Ex-Dividende gehen, bezahlt das Geld aber am 10. Juli.

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Prognose der Gazprom Aktien für die Zukunft

Eine 100-prozentig sichere Prognose für den Gazprom Aktien Kurs gibt es nicht. Das Unternehmen präsentiert zwar seit Jahren wachsende Umsatzzahlen, allerdings wird der Kurs auch durch die Stimmung am Markt und vor allem durch politische Entscheidungen stark beeinflusst. Trotzdem schaffte es das Unternehmen, kürzlich einen Kursanstieg zu verbuchen, denn das Management schlug eine Dividendenerhöhung von 60 Prozent vor. Auch die russische Wirtschaft ist im Aufwind, was den Kursverlauf der Aktie zusätzlich positiv unterstützen kann.

Niedriges KGV und Eigentümerstruktur könnten Kurs auch künftig beeinflussen

Gazprom ist mehrheitlich im Besitz der russischen Regierung, was für ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis sorgt. Die Eigentümerstruktur des Unternehmens umfasst rund 50 Prozent (Mehrheitsbeteiligung) russischer Regierungsstellen, rund 25 Prozent sind im Besitz von ADRs und rund 25 Prozent der Aktien werden von anderen juristischen Personen gehalten.

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Dividendenerhöhung als Anreiz für Anleger

Das Unternehmen kündigte kürzlich Pläne für eine massive Dividendenerhöhung an, zusätzlich zu einem bereits sehr großzügigen Handelsziel. Gazprom plant, die Dividende um 60 Prozent gegenüber 2018 zu erhöhen, und diese beträgt 0,25 USD pro Aktie. Dies ist sehr wahrscheinlich ein Schritt, um ausländische Investoren wieder für Gazprom und russische Unternehmen im Allgemeinen zu gewinnen. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass sich dieser Trend fortsetzt, dass russische Unternehmen ihre Dividenden erhöhen, um mehr ausländische Marktteilnehmer anzuziehen.

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Fazit: Gazprom Aktien könnten Anleger künftig höhere Dividenden bringen

Der Kurs der Gazprom Aktie stieg unlängst durch die Ankündigung, künftig die Dividenden deutlich erhöhen zu wollen. Zwar ist die russische Wirtschaft im Aufwind, aber durch diesen geschickten Schachzug sollen vor allem mehr internationale Investoren angelockt werden. Wer Unternehmensanteile erwerben möchte, benötigt dafür als privater Anleger den Zugang über einen Marktplatz. Online Broker stellen beispielsweise attraktive Trading-Konten sowie den Zugang zu zahlreichen globalen Handelsplätzen zur Verfügung, sodass Investoren vergleichsweise einfach mit nur wenigen Klicks Wertpapiere kaufen können. Wer sein Portfolio diversifizieren möchte, kann neben dem direkten Investment in die Gazprom Aktien auch in CFDs investieren, denn auch damit lassen sich die Wertpapiere des Unternehmens handeln. Nutzen Sie Ihr Kapital bestmöglich und investieren Sie in Gazprom Wertpapiere beim Broker Ihrer Wahl. Für alle, die sich beim Handel besonders viel Unterstützung und Service wünschen, haben wir einen Tipp: eToro stellt auf seiner Trading-Plattform nicht nur unzählige CFDs zur Verfügung, sondern ermöglicht auch den Austausch mit anderen Anlegern oder das Kopieren kompletter Portfolios. Testen Sie das Angebot und eröffnen Sie einfach das gratis Demokonto mit virtuellem Guthaben.

Grafik Quelle: shutterstock.com