Länderrating und ESG: Chancen und Herausforderungen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 06.09.2021


Wie würden Länderratings ausfallen, wenn die Ausrichtung nach den Kriterien Umwelt, Soziales und Geschäftsführung Teil der Bewertung wäre? Die Ratingagentur Scope will es wissen und unterzieht Volkswirtschaften dem Test und Vergleich. Denn nicht nur Unternehmen und Finanzprodukte, auch einzelne Länder lassen sich nach den ESG-Aspekten beurteilen.

Dabei stellt sich rasch heraus, in welchen Ländern der Klimawandel bereits eine akute Bedrohung darstellt und wo eine überwiegend junge Bevölkerung Potential für Entwicklung bietet. Nachhaltigkeit spielt schon jetzt bei Investitionen und Finanzierungslösungen eine zunehmend wichtige Rolle – und das dürfte sich in Zukunft noch verstärken. Wer sind die Gewinner und wer die Nachzügler im Länderrating durch Scope?

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Afrikanische Staaten: die Überraschungsgewinner

Der Report verblüfft in verschiedener Hinsicht. Denn die einzige Gruppe von Staaten, die tatsächlich als Gewinner gelten kann, sind afrikanische Länder. Zu ihren Gunsten fallen verschiedene Faktoren in die Waagschale, darunter der demografische Faktor einer jungen Bevölkerung – allerdings vorausgesetzt, dass es mittelfristig gelingt, Arbeitsplätze zu schaffen und damit die soziale Ungleichheit einzuebnen. Außerdem profitieren Afrikas Volkswirtschaften von der Bedeutung der äquatorialen Regenwälder, die ihnen im Emissionshandel Einkünfte bescheren können. Zugleich sieht die Agentur jedoch die Herausforderung, die sich durch dringend notwendige Reformen ergeben. Ähnlich sieht es in Südamerika aus – der Kontinent liegt auf dem zweiten Platz, und hat ganz ähnliche Pluspunkte wie Afrika vorzuweisen, ist dabei jedoch stark bedroht durch politische und institutionelle Instabilität.

Länderrating und ESG

Bilderquelle: metamorworks/ shutterstockcom

Überalterte Gesellschaften belasten Europa

Europa mit seinen stabilen Strukturen und einer Gesetzgebung, die auf dem Weg zum Umweltschutz weiter fortgeschritten ist, scheint weniger belastet, doch hier sieht die Ratingagentur ein Problem in der demografischen Entwicklung. Die schon jetzt überalterte Bevölkerung und der zum Teil daraus resultierende Fachkräftemangel drosseln die wirtschaftlichen Kapazitäten – und bürden dem Staatshaushalt enorme Ausgaben für Pensionen und Gesundheitsstrukturen auf. Letzteres ist ein noch größeres Problem in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, verschärft durch hohe Emissionen.

Osteuropa nicht gut positioniert

Zu den Verlierern im ESG-Ranking der Länder zählt bereits das Gebiet in Mittel- und Osteuropa. Soziale und wirtschaftliche Reformen für eine Verbesserung der Produktivität sind dringend notwendig, außerdem kämpfen auch diese Staaten gegen die Demografie und einen sich abzeichnenden Fachkräftemangel – ganz wie in Westeuropa. Dazu trägt bei, dass qualifizierte Arbeitnehmer abwandern. Eine Umgestaltung der heimischen Angebote könnte diesen Abfluss von Fachkräften eindämmen und die eigene Produktivität steigern, mit positiven Folgen für wirtschaftliche und politische Stabilität. Auch die hohen Emissionen insbesondere in Form veralteter Kohlekraftanlagen sind ein Problem des Gebiets, das dringend gelöst werden muss.

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Kein gutes Rating für Nahost – trotz Öl und Gas

Das Schlusslicht im Scope-Report hinsichtlich eines Ratings nach ESG-Faktoren bildet der Mittlere Osten. Die Staaten werden einerseits durch limitierte natürliche Ressourcen eingeengt, da ein Großteil des Territoriums aus Wüste besteht, andererseits punktet die gesamte Region nicht gerade durch vorbildliche institutionelle und politische Mechanismen. Auch die Emissionen sind gemessen an Bevölkerungsdichte und Produktivität überaus hoch. Hier ist also besonders viel zu tun bezüglich der Einstufung nach umweltfreundlichen, sozialen und geschäftlich transparenten Faktoren.

ESG: Rating einmal anders

Mit dem Länderrating hinsichtlich ESG-Kriterien schlägt die europäische Ratingagentur einen neuen Weg ein und eröffnet dem Leser des Reports vollkommen andere Blickwinkel. Die für Investoren als Schwellenländer geltenden Länder am Äquator, sei es in Afrika oder in Südamerika, werden aus dieser Sicht zu regelrechten Hoffnungsträgern, die sich gerade durch ihre natürlichen Ressourcen um die Emissionsminderung weltweit verdient machen können. Diese Überlegungen sind keineswegs Gedankenspielerei, sondern angesichts des Klimawandels wichtige Überlegungen für Politiker und Investoren. Denn letztere bevorzugen weitgehend Anlagen in Nordamerika und Europa. Nur wenige informierte Anleger gehen die Risiken ein, die mit Schwellenländern verbunden werden. Wer auf Indizes oder Unternehmensaktien in diesen Regionen setzt, und sei es auch nur für einen Teil des eigenen Portfolios, könnte angenehme Überraschungen erleben.

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Im Daytrading von Schwellenländern profitieren

Dabei muss man nicht unbedingt direkt in afrikanische oder südamerikanische Werte investieren, auch wenn diese zugegebenermaßen interessant sind. Denn mit Derivaten, abgeleiteten Finanzprodukten, können private Anleger auf die Kursentwicklung ausgewählter Titel spekulieren, ohne diese zu kaufen. Das erweist sich als gangbarer Weg zum Vermögensaufbau auch mit geringem Startkapital – in Zeiten, in denen mit einem Festgeld- oder Sparkonto nichts mehr zu machen ist.

Und anders als beim Aktienhandel liegt das investierte Kapital nicht über längere Zeit fest, sondern wird für dynamische Strategien im sogenannten Daytrading genutzt, meist maximal über einige Stunden. Zu den beliebtesten Finanzinstrumenten im außerbörslichen Handel gehören Differenzkontrakte. Sie erlauben dem Halter, an der Wertentwicklung eines Basiswertes zu partizipieren und auf die Entwicklung des Kurses zu spekulieren – das auch auf fallende Kurse. Diese Flexibilität macht CFDs zu den bei Tradern bevorzugten Instrumenten.

Der Hebel, der auch für private Trader bis zu 1:30 betragen kann, sorgt dafür, dass sich der Handel lohnt und mit limitiertem Budget gute Renditen erzielt werden können. Eigentlich handelt es sich um eine Kreditlinie des Brokers. Dank des gesteigerten Ordervolumens steigt auch die Rendite. Handelbar sind Werte aus sämtlichen Anlageklassen, so dass Trader für jede Risikoneigung und Strategie interessante Basiswerte vorfinden, dank CFDs auf Währungspaare, Aktien, Indizes, Kryptowährungen und Rohstoffen.

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Sicher handeln durch integrierte Schutzmechanismen

Differenzkontrakte sind keine komplizierten Finanzinstrumente – wie sie funktionieren, verstehen selbst Einsteiger auf Anhieb. Doch ganz ohne Risiken ist der Handel nicht, immerhin geht es um die außerbörsliche Spekulation. Deshalb sind verschiedene Schutzmaßnahmen am Platz, die eine Verschuldung der Trader verhindern. Dazu gehört die Beschränkung der Hebel auf ein Maximum von 1:30 gemäß den Auflagen der europäischen Marktaufsicht, außerdem der sogenannte Schutz vor negativen Kontoständen.

In der Praxis läuft dies nicht anders ab, als dass der Forex- und CFD-Broker, über den der Handel abläuft, automatisch Positionen schließt, die das Handelsguthaben des Kunden in den negativen Bereich drücken könnten. Trader können also über das Kapital auf dem Handelskonto hinaus keine Verluste oder sogar Schulden anhäufen. Umso wichtiger ist es, dass angehende Trader zuerst das wichtige Thema Kapitalerhalt angehen und ebenso das Risikomanagement. Erst danach lassen sich graduell Gewinne erzielen. Auf die Risiken beim Handel weisen seriöse Broker deutlich hin – und bei manchen werden gute Bildungsangebote zur Verfügung gestellt, die den Einstieg erleichtern.

Länderrating

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Bildungsangebote: Ein Pluspunkt für den Broker

Wenn der Forex- und CFD-Broker, bei dem der Trader ein Handelskonto einrichtet, eine eigene Trading-Akademie anbietet, sollten Einsteiger die Angebote auch nutzen. Die Lerninhalte sind in vielen Fällen sehr gut strukturiert und hilfreich, denn sie vermitteln wichtige Grundlagen des Finanzwissens. Über verschiedene mediale Formen werden die Aspekte des Tradings und die Besonderheiten von Differenzkontrakten eingehend erläutert.

Auch die Handhabung der Software für den Handel, die Technische Analyse und die Entwicklung eigener Strategien können Trader mit derartigen Bildungsressourcen erlernen. Für hohe Anschaulichkeit sorgen Videos, Onlinekurse und sogar Webinare, ergänzt um Blogs, E-Books und Marktnachrichten. Täglich aktuelle Analysen von Finanzexperten finden sich ebenso wie Wirtschaftskalender und Währungsrechner.

Das praktische Umsetzen des Erlernten ist mit einem Demokonto möglich – in einer echten Handelsumgebung mit allen Funktionen der Software, aber mit virtuellem Kapital. So geht der Nutzer kein finanzielles Risiko ein und kann sich auf das Vertiefen der neu erworbenen Kenntnisse konzentrieren. Zusätzliche Vorteile erschließen sich mit dem Social Trading, bei dem soziale Netzwerke und Trading zusammenkommen. Durch die Übernahme von Strategien erfolgreicher Vorbilder sollen Nutzer selbst schneller effizienter traden und profitabel werden.

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CFDs auf Werte aus Schwellenländern handeln beim Testsieger XTB

CFDs auf Aktien oder Indizes aus Afrika und Südamerika bieten also durchaus Chancen auch im Daytrading, ebenso wie „grüne“ Indizes und Fonds. Bei einem seriösen Broker handeln Trader nicht nur in sicherer Handelsumgebung, sondern genießen die umfangreichen Vorteile eines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Zu den besten Anbietern am Markt gehört, laut unseren XTB Erfahrungen, unser Testsieger XTB. Der Broker unterstützt seine Neukunden mit einem durchdachten Angebot an Schulungsmaterialien und überzeugt auch in allen anderen Aspekten des Brokervergleichs.

Dank der Unternehmensniederlassungen in mehreren EU-Ländern wird XTB durch die dortigen Aufsichtsbehörden reguliert und kann mit überzeugendem Einlagenschutz aufwarten. Kunden dürfen sich über transparente Konditionen bei allen drei Kontomodellen freuen – zugeschnitten auf Anfänger, fortgeschrittene und professionelle Trader. Für den Handel bietet XTB neben dem bekannten MetaTrader 4 die hauseigene xStation an. Beide Softwarelösungen sind hinsichtlich des Funktionsumfangs und der Benutzerfreundlichkeit führend. Pluspunkte gibt es auch für das Handelsangebot des Brokers – neben CFDs auf tausende von Basiswerten können Kunden auch echte Aktien und ETF handeln.

Die Trading-Akademie von XTB hat nicht nur Anfängern etwas zu bieten. Der Broker begleitet seine Kunden umfassend bei ihrem Einstieg ins Daytrading und stellt unter anderem ein XTB CFD Demokonto für praktische Erfahrungen zur Verfügung. Mit Fragen oder technischen Problemen können sich Nutzer an den kompetenten, gut erreichbaren Support von XTB wenden. Für die überzeugende Leistung bei Produkten und Services wurde der namhafte Anbieter bereits wiederholt von der Fachpresse ausgezeichnet.

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