Thema des Monats: Beliebte Währungspaare handeln

By | 17. Juni 2019

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Unser Thema des Monats lautet „Beliebte Währungspaare handeln”. Wir werden daher im Rahmen dieses Artikels zunächst die Frage beantworten, welche Währungspaare bei den Tradern am beliebtesten sind. Es ist nicht erstaunlich, dass dieses Ranking vom Devisenpaar Euro / US Dollar (EUR / USD) angeführt wird. Außerdem werden wir darauf zu sprechen kommen, wie man die Währungspaare einteilen kann (Hauptwährungspaare, Nebenwährungspaare und Exotische Währungspaare). Zudem geben wir Tipps in Bezug darauf, was man als Trader beim Handel der verschiedenen Währungspaare beachten sollte. Insgesamt werden wir dabei insbesondere auf die folgenden Punkte zu sprechen kommen:

  • Währungspaare handeln: Mit welchen Devisenpaaren wird am meisten gehandelt?
  • Vorteile beim Traden mit dem Euro / US Dollar (EUR / USD)
  • Beispiel für das Trading mit dem EUR / USD
  • Handel mit dem Britischen Pfund / US Dollar („cable“) und dem Britischen Pfund / Japanischer Yen („das Biest“)

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Beliebte Währungspaare: Mit welchen Devisenpaaren wird am meisten gehandelt?

An der Forex werden jeden Tag rund vier Millionen US Dollar gehandelt. Ein Großteil dieses Umsatzes entfällt dabei auf den EUR / USD. Insgesamt kann man die Währungspaare in drei verschiedene Kategorien einteilen:

  • Hauptwährungspaare
  • Nebenwährungspaare
  • Exotische Währungspaare

Auch der gerade genannte EUR / USD zählt zu den Hauptwährungspaaren. Für diese ist kennzeichnend, dass auf einer Seite immer der US Dollar steht. Auch beim zweitbeliebtesten Hauptwährungspaar, dem US Dollar / Japanischer Yen (USD / JPY), ist dies der Fall. An dritter Stelle folgt das Devisenpaar Britisches Pfund / US Dollar (GBP / USD, umgangssprachlich auch als „cable“ bezeichnet). Weitere wichtige Währungspaare sind in diesem Zusammenhang der Australische Dollar / US Dollar (AUD / USD, „Aussie“) sowie der Schweizer Franken / US Dollar (CHF / USD, „Swissy“).

Beliebte Währungspaare handeln

Bei den Nebenwährungspaaren ist hingegen auf einer Seite immer ein Hauptwährungspaar (mit Ausnahme des US Dollar) beteiligt. Beliebt sind hier zum Beispiel der Euro / Schweizer Franken (EUR / CHF) und der Euro / Britisches Pfund (EUR / GBP). Diese Gruppe von Währungspaaren wird auch als „Cross Pairs“ bezeichnet. Dies liegt daran, dass man zwei Währungen direkt (ohne Umweg über den US Dollar) tauschen kann, was früher nicht möglich war.

Auch die dritte Gruppe, die Exotischen Währungspaare, erfreut sich unserer Erfahrung nach unter Tradern einer zunehmenden Beliebtheit. Beispiele hierfür sind der US Dollar / Singapur Dollar (USD / SGD) oder der US Dollar / Hong Kong Dollar (USD / HKD). Wie man sieht, handelt es sich dabei um Währungen von aufstrebenden Volkswirtschaften, die allerdings (noch) nicht die Bedeutung des US Dollar, Euro oder des Britischen Pfunds haben. So handelt es sich bei Singapur um die teuerste Stadt der Welt und das größte Finanzzentrum Asiens.

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Währungspaare handeln: Traden mit dem Euro / US Dollar (EUR / USD)

Da sich die meisten Forex Händler erfahrungsgemäß mit dem EUR / USD beschäftigen, werden wir im Folgenden genauer auf dieses Währungspaar eingehen und dabei vor allem auch auf dessen Vorteile zu sprechen kommen. Im Anschluss daran gehen wir auf ein praktisches Beispiel ein.

Vorteile des EUR / USD

Wie bereits angesprochen, handelt es sich beim EUR / USD um das weltweit am meisten gehandelte Devisenpaar. Außerdem handelt es sich beim Großteil der Marktteilnehmer um professionelle Trader bzw. institutionelle Anleger. Dies führt dazu, dass zum Beispiel die technische Analyse beim EUR / USD in der Regel außerordentlich gut funktioniert. Denn viele Händler achten zum Beispiel auf dieselben Chartformationen oder nutzen die gleichen technische Indikatoren, um Signale für ihre Trades zu erhalten. Anders ist dies beispielsweise beim DAX. Denn dort handeln auch viele Privatanleger, welche ihre Entscheidungen häufig nicht auf die technische Analyse stützen.

Außerdem spricht für den EUR / USD, dass es sich dabei um den liquidesten Markt der Welt handelt. Daher sind bei einem Forex-Broker die Spreads bei diesem Währungspaar in der Regel auch sehr gering. Beim Spread handelt es sich dabei um den Unterschied zwischen dem Kaufpreis und der Verkaufspreis. Je geringer der Spread ist, desto niedriger sind die Kosten für den Trader.

Zudem führt die hohe Liquidität dazu, dass der Markt von einzelnen Marktteilnehmern kaum manipuliert werden kann. Allerdings gilt es eine wichtige Ausnahme zu beachten. So können die einzelnen Notenbanken durch ihre Entscheidungen und Aussagen die Kurse durchaus manipulieren. Beim Handel mit dem EUR / USD sollte man daher als Trader stets darauf achten, wie sich die Europäische Zentralbank (EZB) und die amerikanische Federal Reserve (Fed) Verhalten. Es ist daher wichtig, beim Handel mit dem EUR / USD sowohl die technische, als auch die fundamentale Analyse einzusetzen.

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Beispiel für den Handel mit dem EUR / USD

Nunmehr werden wir den Handel mit dem EUR / USD an einem kurzen Beispiel veranschaulichen. Dazu handeln wir auf einer sehr kurzfristigen Zeiteinheit, nämlich dem 1 Minuten Chart. Erfahrungsgemäß lässt sich das Währungspaar auf dieser Zeiteinheit auch sehr gut handeln, da man auch dort Trends vorfindet.

Wir beobachten den Chart und erkennen, dass der EUR / USD dynamisch von 1,1100 auf 1,1120 Pips angestiegen ist (die Einheit Pip verwendet man beim Währungshandel anstelle von Punkten). Eine Bewegung von 10 bis 20 Pips ist auf dieser Zeiteinheit häufig anzutreffen. Danach setzt die Korrekturphase ein und das Devisenpaar fällt langsam auf 1,1110 Pips. Sodann übernehmen die Bullen wiederum das Ruder und es entsteht eine Long umgekehrt. Das bedeutet, dass die Kurse zunächst weitergefahren sind. Dann traten allerdings die Käufer auf dem Plan und haben die Kurse nach oben gekauft. Aus diesem Grund hat die Kerze eine lange Lunte und einen kleinen Körper. Wir nutzen daher dieses Signal, um einen Trade in Long Richtung zu eröffnen.

Ein weiteres Signal haben wir durch die Nutzung eines technischen Indikators erhalten. So hat uns der RSI Indikator angezeigt, dass wir es mit einer überverkauften Marktsituation zu tun hatten. Es war daher mit alsbald steigenden Kursen zu rechnen. Wie man sieht, kann man beim EUR / USD sehr gut die charttechnische Analyse mit technischen Indikatoren kombinieren.

Im Endeffekt entwickelt sich unser Trade wie gewünscht und der EUR / USD steigt im Zuge der nächsten Bewegung um 20 Pips an. Handelt man bei seinem Forex-Broker mit Standard Lot, so bedeutet dies einen Gewinn von 200 US Dollar, da jedes Pip einen Wert von 10 US Dollar hat. Wer möchte, kann bei vielen Brokern allerdings heutzutage auch mit sogenannten Mini Lot traden. In diesem Fall hat jedes Pip einen Wert von 1 US Dollar, sodas sich ein Gewinn von 20 US Dollar ergibt.

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Währungspaare handeln: Traden mit dem US Dollar / Japanischer Yen (USD / JPY)

Als nächstes kommen wir auf ein weiteres wichtiges Währungspaar zu sprechen: den USD / JPY. Da es sich bei Japan um ein stark Export orientiertes Land handelt, tauschen die USA und Japan sehr viele Güter aus. Dies führt dazu, dass auch häufig die Währung der beiden Länder getauscht werden muss, weshalb es sich beim USD / JPY ebenfalls um einen sehr liquiden Markt handelt. Bei diesem Währungspaar muss man sich allerdings daran gewöhnen, dass man dort nicht mit der vierten Stelle hinter dem Komma tradet, sondern mit der zweiten. Dies liegt daran, dass ein US Dollar rund 110 Japanischen Yen entspricht.

Ein weiterer Unterschied zum EUR / USD liegt darin, dass die Kursschwankungen häufig stärker ausfallen. Das Gleiche kann man dabei auch beim japanischen Aktienindex Nikkei beobachten, der ebenfalls viel volatiler als der DAX oder Dow Jones Index ist. Wer daher mit dem Trading beginnt, sollte sich unserer Erfahrung nach zunächst auf den Handel mit dem EUR / USD konzentrieren. Sobald man dann über größere Erfahrungen verfügt, spricht auch nichts dagegen, das Trading mit anderen Währungspaaren ausprobieren. Allerdings sollte man dies erfahrungsgemäß zunächst auf einem Demokonto mit virtuellem Geld testen. Auf dieses Thema werden wir im weiteren Verlauf des Artikels noch zu sprechen kommen.

Währungspaare handeln

Währungspaare handeln: Traden mit dem GBP / USD und dem GBP / JPY

Ein weiteres beliebtes Währungspaar stellt das Britische Pfund / US Dollar dar. Erfahrungsgemäß verhält sich dieses ähnlich wie der EUR / USD. Allerdings fallen die Kursbewegungen beim GBP / USD in der Regel stärker aus, als beim Euro / US Dollar. Fällt zum Beispiel der EUR / USD um 10 Pips, so ist es nicht ungewöhnlich, wenn das Währungspaar GBP / USD im gleichen Zeitraum um 20 Pips fällt. Man kann daher sagen, dass das GBP / USD die Kursbewegungen des EUR / USD häufig „übertreibt“.

Wenn man sich für den Handel mit dem GBP / USD entscheidet, sollte man auch die aktuelle politische Situation vor Augen haben. So beeinflusst der Brexit schon seit einiger Zeit massiv den Kurs der britischen Währung. Denn aus wirtschaftlicher Sicht dürfte sich die Trennung von der EU als sehr negativ herausstellen. Dies wird bereits aktuell beim GBP / USD eingepreist. Wichtig ist beim Handel dieses Währungspaares auch, ebenfalls auf die Entscheidungen und Aussagen der Bank of England (BoE) zu achten.

Wer einmal wirklich starke Kursschwankungen erleben möchte, dem empfehlen wir, das Trading mit dem GBP / JPY ausprobieren. Denn nicht umsonst wird dieses Währungspaar von vielen Tradern auf der ganzen Welt als das „Biest“ bezeichnet. So haben wir bereits dargestellt, dass das Währungspaar EUR / GBP die Bewegungen des EUR / USD gerne übertreibt. Dieses Verhalten mischt man nun mit einer ohnehin sehr volatilen japanischen Währung. Et voilà: Man erhält ein äußerst schwierig zu handelndes und vor allem auch unberechenbares Währungspaar. Allerdings bedeuten große Risiken wie immer auch große Chancen. Allerdings sollte man gerade als Einsteiger dieses Währungspaar tunlichst meiden.

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Beliebte Währungspaare auf dem Demokonto handeln

Wie bereits angedeutet, ist es sinnvoll, das Trading mit den dargestellten Währungspaaren zunächst auf einem Demokonto ausprobieren. Mittlerweile stellen einem fast alle Forex-Broker ein solches Konto kostenlos zur Verfügung. Darauf handelt man mit virtuellem Kapital und kann auf diese Weise das Trading mit Währungen gefahrlos kennenlernen. Bei vielen Brokern steht einem dafür ein virtuelles Guthaben in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Dieses Spielgeld kann man nutzen, um das Forex Trading zu trainieren. Außerdem bietet sich ein solches Demokonto dafür an, um verschiedene Strategien und Handelsstile ausprobieren.

Wir empfehlen dabei auch, die angebotenen Schulungsangebote der Broker zu nutzen. Diese bestehen in der Regel aus Webinaren, Trading Videos und Ratgeber Artikeln. Insgesamt ist es unserer Erfahrung nach sehr hilfreich, erfahrene Trader dabei zu beobachten, wie diese den Chart analysieren und Einstiege in profitable Trades finden. Allerdings ist es dabei ebenso wichtig, das Gelernte auch selbst beim Trading anzuwenden. Für diesen Zweck kann man wiederum das kostenlose Demokonto nutzen. Der Testzeitraum beträgt dabei bei den meisten Anbietern einen Monat. Wer möchte, kann die Demophase aber in der Regel ohne Probleme verlängern. Insgesamt empfehlen wir, auch die verschiedenen Handelsplattformen der Broker auszuprobieren und miteinander zu vergleichen. Dazu kann man wiederum die bereits angesprochenen Schulungsangebote nutzen, um sich in die Trading Plattformen einzuarbeiten.

Sobald man sich dann beim Trading auf dem Demokonto sicher fühlt, spricht auch nichts dagegen, den nächsten Schritt zu wagen und den Handel auf einem Livekonto fortzusetzen.

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Fazit: Als Einsteiger am besten mit dem EUR / USD handeln

Im Rahmen dieses Artikels haben wir uns mit den beliebtesten Währungspaar beschäftigt. Insgesamt handelt es sich bei der Forex um den größten Markt der Welt, an dem jeden Tag rund vier Millionen US Dollar umgesetzt werden. Ein Großteil dieses Umsatzes entfällt dabei auf die großen Währungspaare EUR / USD, USD / JPY und GBP / USD. Wer mit dem Trading beginnen möchte, sollte sich dabei unserer Erfahrung nach zunächst mit dem Euro / US Dollar beschäftigen. Denn hier fallen die Kursschwankungen in der Regel kleiner aus, als dies beim USD / JPY oder dem GBP / USD der Fall ist. Meiden sollte man als Anfänger auf jeden Fall das „Biest“. In jedem Fall ist es sinnvoll, den Währungshandel zunächst auf einem kostenlosen Demokonto ausprobieren. Denn dort handelt man mit virtuellem Geld und kann auf diese Weise das Forex Trading gefahrlos kennenlernen. Bei den meisten Anbietern steht einem hierfür ein virtuelles Guthaben in Höhe von 10.000 € zur Verfügung. Insgesamt ist es empfehlenswert, auch die Schulungsangebote der Broker zu nutzen. Denn diese helfen einem dabei, sich mit dem Trading vertraut zu machen und sich in die Handelsplattform einzuarbeiten. Ein Demokonto kann dabei meistens mit nur wenigen Klicks eröffnet werden. Der Testzeitraum beträgt unserer Erfahrung nach in der Regel einen Monat - allerdings kann die Demophase normalerweise unproblematisch verlängert werden.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

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