Die Deutschen und ihr Geld: Neue Anlagestrategien

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 29.09.2021


Trotz aller Krisenängste hatten die Bundesbürger nie zuvor ein derart hohes Vermögen wie nach dem Corona-Jahr 2020. Bereits im dritten Quartal 2020 betrug die Gesamtsumme des Geldvermögens 6,728 Billionen Euro – in privaten Händen. Das sind 1,500 Billionen Euro mehr als im entsprechenden Zeitraum im Jahr 2015. Nur ein Jahr später hat sich dieser Gesamtbetrag auf 7,143 Billionen Euro erhöht.

Die Deutschen sparen also weiter, doch die Form und Zusammensetzung der Anlagen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Der große Verlierer ist das Sparkonto – und das ist auch nicht weiter verwunderlich. Denn hier ist mit dem eigenen Geld kein Geld mehr zu verdienen. Auch den Negativzinsen, die ab einem bestimmten Betrag anfallen, können Bankkunden kaum ausweichen – die meisten Finanzdienstleister setzen diese bereits um und erheben überdies steigende Gebühren.

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Bares bleibt populär

Dabei war das Sparkonto über vier Jahrzehnte die Nummer Eins beim Vermögensaufbau, fast die Hälfte der Bundesbürger nutzen es bis Anfang der neunziger Jahre, das Vorhalten von Bargeld daheim war eine Ausnahme. Die Verhältnisse haben sich hier grundlegend verändert, nur noch etwa zehn Prozent der Deutschen verfügt über ein Sparkonto, dafür wird rund 30 Prozent der Vermögenswerte in Form von Bargeld oder als sogenannte Sichteinlagen gehalten. Letzteres ist die Umschreibung der Banken für Konten, auf die schnell und umstandslos zugegriffen werden kann.

Neben dem Tagesgeldkonto ist dies vor allem das Girokonto. Dank der Digitalisierung der privaten Vermögensverwaltung hat sich das einst für den Empfang von Gehaltszahlungen entwickelte Girokonto zur Schaltzentrale für den gesamten Zahlungsverkehr entwickelt.

Die Deutschen und ihr Geld

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Das elektronische Banking erleichtert die automatische Abwicklung regelmäßig anfallender Zahlungen, aber auch die Verknüpfung mit Zahlungs-Apps wie PayPal oder mobilen Lösungen für das Smartphone. Sogar im Bargeld-verliebten Deutschland gewinnen diese Angebote an Boden. Da liegt es nahe, dass mehr Geld auf dem Girokonto vorgehalten wird, um flüssig zu bleiben.

Umgekehrt kann das Sparkonto Kunden schon lange nichts mehr bieten. Seit der Finanzkrise von 2007 kämpfen Sparer mit ständig sinkenden Zinsen, aber schon vorher waren die Renditen seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr überwältigend. Hier hatte sich längst Tagesgeld und auch Festgeld als Alternative einen Platz bei deutschen Anlegern erobert. Beide können inzwischen jedoch ebenfalls nicht mehr „liefern“. Daher entdecken selbst konservative Sparer neue Wege zum Vermögensaufbau, vor allem, aber nicht ausschließlich die jüngeren unter ihnen.

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Fonds und Aktien gehören zu den Gewinnern

Die Investition in Fonds wird schon seit zwanzig Jahren von Banken beworben – zwar haben sich Investmentfonds nie zu einer Anlage der Mehrheit entwickelt, wohl aufgrund der relativ hohen Kosten für gemanagte Fonds, doch ihren signifikanten Anteil am Geldvermögen konnten sich Fonds sichern und weitgehend halten. Ein interessanter Weg, Fonds für den privaten Vermögensaufbau zu nutzen, ergibt sich auch für Kleinanleger mit den vergleichsweise günstigen börsengehandelten Indexfonds. Die ETF punkten dank algorithmischer Anpassung an einen zugrundeliegenden Index mit geringen Kosten, können auch im Rahmen von Sparverträgen bespart werden und bieten sich für all die geradezu an, die monatlich Beträge zwischen 25 und 100 Euro beiseite legen wollen.

Zu den Gewinnern der vergangenen Jahre gehören eindeutig Aktien, auch wenn ihr Anteil am Geldvermögen noch immer weniger als zehn Prozent ausmacht. Denn angesichts von Nullzinsen und Inflation raten Banken und Politik zur Aktieninvestition – auch um die Wirtschaft anzukurbeln.

Die Deutschen und ihr Bargeld

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Und da neue Finanzdienstleister und Aktien-Apps den Einstieg in den Wertpapierhandel erleichtern, greifen deutsche Anleger vermehrt zu. Während 2020 entdeckten 2,7 Millionen Neukunden die Aktienmärkte, mehr als 12 Millionen Deutsche legen zumindest zum Teil in Unternehmensanteilen an, darunter zahlreiche junge Leute – der Anteil der unter Dreißigjährigen, die im Corona-Jahr in den Börsenhandel einstiegen, liegt bei rund 600.000.

Die Aktien in deutschen Depots haben einen beachtlichen Anteil an der Vermehrung der deutschen Vermögen – dank der steigenden Kurse seit Anfang 2021. Und auch die Erträge, die die Bundesbürger dank ihrer veränderten Anlagestruktur erzielen, können sich sehen lassen, über sieben Prozent Rendite erzielten sie im ersten Quartal 2021. Das Sparkonto ist eindeutig ein Auslaufmodell, doch wer noch immer viel Kapital auf dem Girokonto vorhält, sollte in Betracht ziehen, dass die Inflation dem Kunden hier Verluste beschert.

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Daytrading als zweites Standbein: CFDs auf zahlreiche Basiswerte handeln

Aktien und Investmentfonds als aufstrebende Möglichkeiten der Anlage ziehen am Sparkonto inzwischen deutlich vorbei, doch nicht jeder Privatanleger kann sich ein Aktienportfolio leisten. Zum einen muss ein gewisses Grundkapital vorhanden sein, zum  anderen müssen die investierten Beträge längerfristig entbehrt werden können. Denn Gewinne durch Aktien erzielt man eher über einige Jahre, wenn sich der Wert der ausgewählten Unternehmen gut entwickelt. Hinzu kommen in manchen Fällen auch attraktive Dividenden. Dabei sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass Aktionäre als Miteigentümer am Unternehmen auch dessen Risiken mit tragen – macht ein Konzern Verluste, werden diese an die Anleger weitergegeben. Und das kann schneller gehen als erwartet. Wer aus Gründen mangelnder Liquidität verkaufen muss, ist gleichfalls meist im Hintertreffen und muss die Kurse nehmen, die gerade verfügbar sind.

Es gibt aber Finanzinstrumente, die die Nutzung von Aktien und Fonds für eigene Strategien möglich machen – und das, ohne dass man die Werte dafür tatsächlich kaufen muss. Derivate wie Differenzkontrakte replizieren den Kursverlauf eines Basiswertes eins zu eins und werden kurzzeitig im sogenannten Daytrading gehandelt. Bei Strategien über nur wenige Stunden oder Minuten können Trader ihr Ordervolumen mit den sogenannten Hebeln erhöhen. Das macht den außerbörslichen Handel auch mit geringem Start-Budget lohnend.

Der Hebel ist eigentlich eine Kreditlinie des CFD-Brokers, bei dem das Handelskonto geführt wird – so können private Trader das Kapital, das für eine Order aufgebracht wird, steigern auf das maximal Dreißigfache. Die Rendite erhöht sich im selben Maß, wenn Strategien erfolgreich sind. Die Limitierung der Hebel und der „Schutz vor negativen Kontoständen“ sorgen zusammen dafür, dass sich Kunden nicht beim Broker verschulden, denn dieser schließt automatisch Positionen, die das Handelsguthaben eines Traders in die roten Zahlen bringen würden.

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Risiken und Chancen im CFD-Trading

CFDs sind relativ einfach konstruierte Instrumente, die überdies nicht nur den tatsächlichen Kauf einer Aktie oder eines anderen Basiswertes überflüssig machen – sie sind auf Underlyings aus allen Anlageklassen verfügbar, werden gehebelt und können sogar zur Spekulation auf fallende Kurse genutzt werden. So weit, so ansprechend, doch ganz ohne Risiken ist auch das CFD-Trading nicht. Kommt der Schutz vor negativen Kontoständen zum Einsatz, kann ein Trader zumindest das Kapital dieser Order verlieren. Um weitgehend gewinnbringend zu handeln, muss zunächst der Kapitalerhalt und das Risikomanagement geübt werden.

Glücklicherweise unterstützen zahlreiche seriöse Forex- und CFD-Brokern ihre Trader mit hochwertigen Schulungsangeboten, die wichtige Inhalte anschaulich vermitteln. Der Broker stärkt so die Kundenbindung und profitiert über den Spread oder die Kommissionen von der Handelsaktivität erfolgreicher Trader. Neukunden finden in den Trading-Akademien Schulungsvideos, Online-Kurse und Webinare vor, in denen grundlegendes Finanzwissen anschaulich dargeboten wird.

So lernen angehende Trader die Handelsplattform und ihre Funktionen kennen, erlernen den Umgang mit den Tools für die Technische Analyse, aber auch Risikomanagement und Handelspsychologie. Wenn dann erste eigene Strategien entwickelt werden, ist das Demokonto eine Möglichkeit für erste praktische Übungen. Denn die Demo bietet authentisches Handelsfeeling ohne finanzielle Risiken, hier wird mit Spielgeld geübt – Trader können die gelernte Theorie anwenden und vertiefen, bis sie sich sicher genug fühlen für den Einstieg in den Echtgeldhandel.

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Daytrading beim Testsieger XTB

Auf der Grundlage guter Bildungsangebote beim Forex- und CFD-Broker können interessierte Neukunden das CFD-Trading als interessante und lohnende Tätigkeit kennenlernen und sich hier potenzielle Nebenverdienste erschließen. Die tatkräftige Unterstützung durch den Broker trägt zum späteren Erfolg erheblich bei, deshalb ist die Entscheidung für einen guten Broker von besonderer Bedeutung. Als erste Adresse für angehende und erfahrene Trader erweist sich seit Jahren unser Testsieger XTB.

Der international tätige Forex- und CFD-Broker unterhält Niederlassungen in mehreren Ländern der EU und kann deshalb eine mehrfache Regulierung vorweisen – Garant für guten Einlagenschutz, transparente und faire Handelskonditionen und eine sinnvolle Ausgestaltung der drei Kontomodell, die sich an Einsteiger, Fortgeschrittene und sehr aktive Trader wenden. Für den Handel werden der MetaTrader 4 oder die proprietäre xStation 5 von XTB angeboten, beides hochwertige Plattformen, über die tausende von Basiswerten für das CFD-Trading genutzt werden können. Dabei sind sämtliche Anlageklassen repräsentiert, und zusätzlich können Kunden von XTB auch echte Aktien und ETF handeln.

Somit bietet der Broker eine Fülle von Produkten und Leistungen aus einer Hand. Anfänger – und nicht nur sie – können die XTB Trading Akademie und das XTB CFD Demokonto für die Aneignung des Trading-Wissens nutzen und sich mit etwaigen Fragen an den kompetenten Kundensupport wenden. Die starken Leistungen werden auch von der Fachpresse gewürdigt, und zwar in Form zahlreicher und wiederholter Auszeichnungen für alle Facetten des Angebots bei XTB.

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