Trading Psychologie beim Devisenhandel: Einführung

By | 28. Januar 2019

Trading Psychologie beim Devisenhandel

Wie schwer oder einfach ist Trading? Einfach meinen Profis – wenn man Traden richtig kann! Es ist kein Geheimnis, dass dennoch den meisten ein Erfolg versagt bleibt. Warum schaffen sie es nicht, in diesem Geschäft auf lange Sicht profitabel zu sein? Sie machen nicht alles richtig. Sie vertrauen dem funktionierenden Handelssystem, was allerdings keine Garantie für den Erfolg ist. Erfolgreiches traden hat weniger mit dem Verstand und Logik, sondern vor allem mit dem Ego und Emotionen zu tun. Experten sehen als die wesentlichen Erfolgsfaktoren für Trader Strategie, Geldmanagement und Psychologie an. Die Forex Trading Psychologie gilt dabei als das wichtigste Element. Ein gutes Geldmanagement und eine funktionierende Strategie reichen nicht aus. Denn die Trading Psychologie kann es einem Trader unmöglich machen, Geld zu verdienen.

  • Psychologie ist wichtiger als Strategie & Geldmanagement
  • Fehler sind im Subjekt nicht im System zu suchen
  • Echtes Trading lässt sich lernen
  • Ohne Disziplin kein Tradingerfolg

Inhaltsverzeichnis

  • Trading Psychologie: Warum es mit der Umsetzung hapert
  • Trading Psychologie: Erfolg beim Trading als ein Lernprozess
  • Forex Trading Psychologie: 5 Tipps für richtige Verhaltensweisen
  • Wie lässt sich Trading lernen
  • Fazit zur Trading Psychologie: Erfolgreiches Traden erfordert Arbeit an sich selbst

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Trading Psychologie: Warum es mit der Umsetzung hapert

Die Mehrheit der Forex-Trader weiß im Wesentlichen, was sie tun. Bei ihren Handelsentscheidungen setzen sie vor allem auf die technische Analyse und weniger auf die Fundamentalanalyse. Die Trefferquote vieler Trader ist mit dieser Strategie gut und bewegt sich über 50 Prozent, was für das Einschätzungsvermögen der Trader spricht. Andererseits ist festzustellen, dass sich ihre Handelskonten trotz der Trefferquoten meist nicht im positiven Bereich bewegen. Selbst häufige Gewinne reichen zum Kompensieren der durchschnittlichen Verluste nicht aus, wenn der einzelne Gewinnbetrag zu klein ausfällt. Damit wird Trading unrentabel. Bei der Analyse der Fehler werden meist mehrere Faktoren sichtbar, doch das entscheidende Thema ist die Trading Psychologie.

Wer sich mit Forex-Handel beschäftigt, gilt nicht als absoluter Börsenneuling. Viele Trader haben etwas über die Wichtigkeit der Psychologie beim Trading gelesen. Mit der Umsetzung der Trading-Psychologie hapert es jedoch. Vergleichbar ist das Problem mit dem Umsetzen von Diäten. Trotz guter Diät-Programme gelingt es nur wenigen Menschen schlank zu bleiben. Es gelingt ihnen mit der Diät abzunehmen, doch kommen die Kilos schnell wieder zurück, wenn sie später in alte Lebensgewohnheiten zurückfallen. Das Brechen mit den Angewohnheiten stellt sich als die Hauptschwierigkeit heraus.

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Der Mensch ist Schuld und nicht das System

Beim Trading ist ein ähnliches Verhaltensmuster anzutreffen. Beim Start des Trading-Geschäfts ist die Begeisterung groß. Trader sind überzeugt, dass sie das große Geld verdienen. Dabei vergessen sie, wie psychologisch anspruchsvoll der Börsenhandel ist und dass das menschliche Ego nicht auf diese Art zu handeln programmiert ist. Ein profitables Handelssystem ist eine wichtige Voraussetzung, um an den Märkten Geld verdienen zu können. Trader müssen es konstant umsetzen, ohne irgendwelche vermeidbaren Fehler zu machen. Genau hier liegt das Problem!

Erfolglosigkeit ist in den meisten Fällen damit begründet, dass ein profitables Einstiegssignal nicht gefunden wurde. Der Markt ist in ständiger Bewegung, sodass es unzählige Einstiegspunkte gibt. Mangelnder Erfolg hat seine Ursache im nicht konsequenten Umsetzen der Einstiegssignale und dem fehlenden Vermögen diese zu managen. Häufig geschehen Dinge unbewusst, weil sie nicht zur Routine geworden sind. Gemeint ist damit u.a.:

  • Stop Loss werden nicht oder nicht sinnvoll versetzt oder gelöscht.
  • Es mangelt an Geduld für einen sinnvollen Einstieg.
  • Trader platzieren zu viele und zu unlogische Trades.
  • Laufende Gewinne werden verfrüht mitgenommen.
  • Das Risiko je Trade wird zu hoch gewählt.
  • Für einen Wiedereinstieg fehlt der Mut.
  • Verlustpositionen werden nicht begrenzt.
  • Auf einen Trade ruht alle Hoffnung.

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Trading Psychologie: Erfolg beim Trading als ein Lernprozess

Für den Erfolg an der Börse müssen sich Menschen das richtige Verhalten antrainieren. Besserung durch Nichtstun wird es nicht geben. Vor allem bei Anfängern ist dieses Verhalten mehr oder weniger ausgeprägt zu konstatieren. Der Beweis sind die mehr als 90 Prozent Trading-Anfänger, die über kurz oder lang vom Markt verschwinden. Sie haben ihre Chance auf ein respektables Einkommen aufgrund von Unwissenheit oder Besserwisserei verspielt. Grundsätzlich ist der Mensch träge, dem es schwer fällt den inneren „Schweinehund“ zu überwinden. Außerdem glaubt er vor allem an seinen Verstand. Für einen Trader spielt der Verstand nicht die bedeutende Rolle, denn er wird in erster Linie von seinen Denk- und Verhaltensmustern sowie Erfahrungen gesteuert.

Des Traders Psyche ist das wesentliche Kriterium für Erfolg oder Misserfolg im Forex-Trading. Erfolgreiches Trading ist zugleich keine ausschließliche Sache von Talent. Vielmehr ist Trading erlernbar, was allerdings Willenskraft und Durchhaltevermögen braucht. Den Unterschied zwischen Erfolg und nicht Erfolg macht mentales Management aus. Trading-Talent schadet dabei nicht. Nehmen die Emotionen beim Trading die Überhand, wirkt sich schlecht in der Performance aus. Erfolg verlangt nach Disziplin.

Warum Disziplin wichtig ist

Disziplin gehört zum Trading, was im Allgemeinen nicht in Zweifel gezogen wird. An Disziplin fehlt es vielen Menschen, sonst gäbe es mehr erfolgreiche unter ihnen. Disziplin reicht allein für den Erfolg nicht aus. Sie kann sogar zu einer Verbissenheit führen, die dann kontraproduktiv ist. Disziplin darf nicht Selbstzweck sein und muss als eine Charaktereigenschaft angesehen werden. Sie wird in konkreten Tätigkeiten und Kontexten sichtbar. Geht es dabei um das Trading und die Märkte, ist es allein mit strenger Disziplin nicht getan. Wissen muss angeeignet und Erfahrungen müssen entwickelt werden. Trading hat nichts mit Zockerei zu tun. Es geht nicht um das Eröffnen von Positionen aus dem Gefühl heraus oder um das Vertrauen auf Glück. Es gibt einige Leute, die professionell Glücksspiele spielen. Das schließt dann das Spielen mit Methode und Strategie mit ein.

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Trading-Strategie an Marktsituation anpassen

Trading-Strategien sind für ein planvolles Vorgehen oder das Risikomanagement wichtig. Die Strategien muss der Trader verstehen und dabei um ihre Berechtigung und Funktionsweise wissen. Er sollte nicht einfach irgendwelche Handelsstrategien blind befolgen, deren Sinn und Zweck er nicht verstanden hat.

Strategien müssen aktualisiert werden, bevor sie auf eine jeweilige Marktsituation bezogen zum Einsatz kommen. Die Komplexität der Marktsituation erfordert den passenden Umgang, wobei handwerkliche Präzision gefragt ist.

Ein Trader muss in der Lage sein, das Vorliegen der Bedingungen des Strategieeinsatzes in einer konkreten Situation zu beurteilen. Zusätzliche Faktoren können vorliegen, sodass die Regeln aus der Strategie gegeben sind, aber sie es nicht erlauben, in den Markt zu gehen.

Hinweis: Keine noch so ausgefeilte Strategie garantiert eine Gewinnquote von 100 Prozent. Der Trader muss lernen, mit dem Risiko bei jedem Trades umzugehen.

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Forex Trading Psychologie: 5 Tipps für richtige Verhaltensweisen

Ob der Händler im Trading gewinnt oder verliert liegt in erster Linie an seinen Verhaltensweisen. Die Trading Psychologie spielt in der Entwicklung eines Traders eine bedeutende Rolle. Immer wieder kommt es vor, dass der Trader sich irgendwann anders entscheidet, als er es sich für seinen Trade vorgenommen hat. Er wollte beispielsweise auf einen Kursdurchbruch durch die Widerstandslinie warten und vorher nicht einsteigen. Gemacht hat er es dennoch. Warum passiert das? Das hat mit der Psychologie zu tun. Im Folgenden stellen wir fünf Trading Psychologie Tricks bzw. Tipps für richtige Verhaltensweisen vor.

Tipp 1: Laufende Trades nicht vorzeitig beenden

Trader neigen aus Angst vor Verlusten dazu, laufende Trades vorzeitig zu schließen. Bei einem im Gewinn befindlichen Trade ist ein Take Profit nur ein indirekter Verlust. Anders sieht das bei einem Trade mit einer Minusposition aus. Wird der geschlossen, wird ein Verlust realisiert.

Tipp 2: Gewinne nach Strategievorgabe mitnehmen

Ein gut laufender Trade kann einen Händler zur Gier verführen bzw. Dollar-Zeichen in die Augen treiben. Der Trade wird nicht entsprechend der vorgegebenen Strategie am Gewinnziel geschlossen. Entwickelt sich der Trade dann in eine Gegenrichtung, vermindert das den Gewinn.

Tipp 3: Ego außen vor lassen

Wenn der Trader sein Ego nicht im Griff hat, fehlt ihm die Fähigkeit, eigene Fehler zuzugeben. Rechthaberei kann dazu führen, dass von einer Strategie abgewichen wird und Trades zum vorbestimmten Zeitpunkt nicht geschlossen wird. Es kann ebenso vorkommen, dass der Trader nach dem Schließen einer Position weiter in diese Richtung tradet. Beim Trading gibt es kein ich-habe-Recht und der andere hat Unrecht. Allein der Markt entscheidet, wer recht und wer Unrecht hat.

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Tipp 4: Nie Verluste mit einem einzigen Trade ausgleichen

Verluste gehören zum Trading dazu. Damit der Trader am Markt bleibt, darf die Summe der Verluste die erzielten Gewinne nicht übersteigen. Nicht jeder Trader kann mit Verlusten umgehen. Er versucht mit allen Mitteln und dem Abweichen von der Strategie, verlorenes Geld zurück zu gewinnen. Das schließt das Eingehen hoher Risiken ein. Setzt er dabei auf einen einzigen Trade und dieser läuft schlecht, wird sein Verlust rasant größer. Es besteht sogar die Gefahr, den Zugang zum Markt zu verlieren, weil das Konto platzt.

Tipp 5: Üben auf dem Demokonto ist beste Vorbereitung

Ein Demokonto ist die ideale Möglichkeit für Anfänger, um Trading zu üben und Strategien auszuprobieren. Wer auf seine Trading-Strategie vertraut und eine gewisse Sicherheit beim Trading auf einer Demo erreicht, wird Emotionen leichter kontrollieren können. Ein Anfänger sollte das risikolose Üben und Testen richtig einschätzen. Der Übergang vom virtuellen Trading zum Echtgeld-Trading ist aus psychologischer Sicht mit enormer Beanspruchung verbunden. Einige Trading Psychologie Tricks werden bei der Bewältigung dieser schwierigen Phase helfen. Um eine ständige Weiterbildung kommt der Trader nicht herum, will er am Markt langfristig bestehen bleiben.

Hinweis: Demokonten stehen häufig zeitlich unbegrenzt nutzbar zur Verfügung. Sie können parallel zum Live-Konto geführt werden. Das macht sie ideal zum ständigen Ausprobieren neuer eigener oder fremder Strategien, dabei immer kostenfrei und risikolos.

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Wie lässt sich Trading lernen

Die Frage, ob sich Trading lernen lässt, wird sich häufig gestellt. Eine Antwort lautet, dass das nicht möglich ist. Zumindest braucht es ein gewisses Talent dafür. Andere meinen, dass sich echtes Trading lernen lässt. Mit geeignetem Training und entsprechender Ausbildung können erforderliche Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt werden. Das setzt natürlich Bereitschaft und Disziplin voraus.

Trading besteht im Einsatz von Fähigkeiten und Wissen, über die man nicht einfach so verfügt, aber durch qualifizierte Ausbildung entwickeln kann. Das gilt in gleicher Weise für alle anspruchsvollen Tätigkeiten von Ingenieur über Handwerker bis Pilot und ebenso für den Trader. Gefragt sind besonderes Fachwissen, anwendungsbereite Fähigkeiten und nicht zuletzt praktische Erfahrungen. Gefordert ist Kompetenz, die das Ergebnis langwierige Ausbildung und Training sein wird.

Trading ist grundsätzlich erlernbar, wobei es eine Schwierigkeit gibt. Der Mehrzahl der Trader kann nicht auf einen Lehrer zurückgreifen. Denn für diese Form des spekulativen Handels gibt es keine echten Ausbildungsprogramme, vergleichbar mit einer Pilotenausbildung oder einem Ingenieurstudium. Trading-Kompetenz wird sich in einem Selbstlernprozess entwickeln. Zahlungskräftige Anfänger können sich Wissen von einem Trading-Experten vermitteln lassen.

Trading als Lernprozess

Forex-Trading ist zu einem großen Teil ein Selbstlernprozess. Selbst wer das Glück hat, eine entsprechende Ausbildung zu erhalten, muss im Laufe der Zeit zumindest in Teilen die Rolle eines Lehrers und Mentors übernehmen. Der Trader wird in bestimmten Trading-Phasen Lehrer und Student zugleich sein. Um eigener Lehrer sein zu können, der neues Wissen lehrt, muss das entsprechende Fachwissen über Internet, Bücher oder Seminare vorher angeeignet werden. Ein richtiger Lehrer vermittelt nicht nur Wissen. Vielmehr zeigt er, was genau zu tun ist, wie beim Trading vorgegangen werden muss.

Ein Trader muss die Fähigkeit und Bereitschaft besitzen, sich und seine Verhaltensmuster ständig selbst kritisch zu hinterfragen. Es gibt nicht umsonst das Sprichwort „Der Markt hat immer Recht!“ Die Bedeutung der Haltung, Fehler nicht bei anderen zu suchen, wird hier deutlich.

Die persönliche Weiterentwicklung durch Selbstkritik ist eng mit einer anderen Eigenschaft verbunden. Gemeint ist Disziplin, ein Thema welches vorab bereits behandelt wurde. Kaum jemand übt gern Selbstkritik, denn der Mensch verdrängt eigene Fehler gern. Hier ist die Persönlichkeit des Traders gefragt.

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Fazit zur Trading Psychologie: Erfolgreiches Traden erfordert Arbeit an sich selbst

Die Trading Psychologie beim Devisenhandel ist ein wichtiger Aspekt, weil er den Unterschied Trading-Gewinn oder Trading-Verlust ausmacht. Trotz aller Wichtigkeit wird der Aspekt oftmals ignoriert. Trader studieren die gleichen Preise und Marktnachrichten. Sie analysieren die gleichen Charts –Diagramme. Warum agieren einige Händler am Markt erfolgreicher als die anderen? Im Trading-Prozess gibt es mit Strategie, Geldmanagement und Psychologie drei Erfolgsfaktoren. Am wichtigsten ist Psychologie, weil sie einen Trader trotz Moneymanagement und Strategie daran hindern kann, Tradingerfolge zu erreichen. Wer Erfolg beim Trading haben möchte, muss sich mit den Fragen der Psychologie auseinandersetzen. Erfolg erfordert in erster Linie Arbeit an sich selbst. Das eigene Ego überwinden und Emotionen im Griff halten sind Methoden, um den Kampf mit sich selbst zu entscheiden.

Investmentbanken und Hedgefonds wissen um die Bedeutung der Psyche und geben nicht wenig Geld für die psychologische Betreuung des Tradingteams aus. Der richtige Umgang mit der eigenen Psyche funktioniert, wenn sich der Trader den eigenen Verhaltensweisen bewusst ist und über den Willen verfügt, gewisse Fehler abzustellen. Die im Ratgeber genannten Trading Psychologie Tricks sind das Ergebnis der Erfahrungen vieler Trader. Anfängern werden sie schrittweise bei ihrem Weg zum Trading-Experten helfen.

Trading Psychologie beim Devisenhandel