Optionshandel 2019: Lässt sich noch mit Optionen Geld verdienen

By | 10. Oktober 2019

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Mit dem 01. August 2018 sind EU-weit neue ESMA in Kraft getreten. Viele Anleger haben sich auf den Teil für die CFDs fokussiert. Die europäische Wertpapieraufsicht hat sich – im Rahmen der Neuregelung für den Markt – zu einem historischen Schritt entschieden, den nicht jeder Trader auf dem Schirm hat. Seit 2018 sind für Client Trader Binäre Optionen vom Tisch. Letztere haben das Image des Optionenhandels nachhaltig beeinflusst – nicht unbedingt zum Besten. Viele Trader, die auf das schnelle Geld hofften, wurden bitter enttäuscht.

Ist damit der ganze Optionshandel in der Versenkung verschwunden? Unser Ratgeber zeigt, dass Optionen als Finanzprodukt durchaus ihre Berechtigung haben. Anlegern muss aber klar sein, was sie handeln und wie das Trading mit Optionen funktioniert. Als Derivate beinhalten Optionen zwar Risiken, eröffnen Tradern auf der anderen Seite aber auch Chancen. Unser Ratgeber hat das Ziel, den Optionshandel zu erklären – und dessen Potenzial auszuloten.

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Geld verdienen mit Optionen: Wichtige Fakten im Überblick

  • Optionen sind derivate Finanzprodukte
  • Handel in Bullen- und Bärenmärkten
  • Mit Optionen short oder long gehen
  • Brokerauswahl für Performance entscheidend

mit Optionen Geld verdienen

Optionen handeln: Wie funktionieren die Derivate?

Optionen sind Finanzprodukte, die Werte wie Aktien nicht direkt handeln. Auf den ersten Blick ähneln sie den Optionsscheinen. Hierbei handelt es sich um eine gegenseitige Erklärung zwischen Trader und Emittenten, den Basiswert zum vereinbarten Zeitpunkt „auszutauschen“. Optionen basieren zwar auf ähnlichen Grundsätzen, unterscheiden sich von den Optionsscheinen aber in der Tatsache, dass ein Handel des Basiswertes nicht ausgeführt werden muss.

Optionen beinhalten das Recht, einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis zu handeln. Da der Ablaufzeitpunkt einer Option immer in der Zukunft liegt, handelt es sich letztlich um eine Wette darauf, dass der Kurs in die prognostizierte Richtung geht.

Diese Formulierung ist für das Verständnis der Optionen und des Optionshandels wichtig – da es den Optionsinhaber nicht auf die Erfüllung der Option verpflichtet. Auf der anderen Seite ist der Stillhalter aber an die Option gebunden. In den Wirtschaftswissenschaften gelten Optionen als sogenannte bedingte Termingeschäfte.

An den Finanzmärkten werden Optionen heute in zwei Formen gehandelt:

  • Zahlung und Lieferung
  • Barausgleich.

Bei Zahlung und Lieferung wird der Basiswert tatsächlich von den Beteiligten ausgetauscht. Der Stillhalter liefert bei einer Kaufoption den Basiswert zum festgelegten Preis. Bei einer Verkaufsoption ist der Optionsinhaber Lieferant des Basiswerts und erhält den vereinbarten Preis. Gerade im Retail-Segment ist der Barausgleich verbreitet. Hier wird lediglich die Differenz zwischen Ausübungspreis (strike) und Marktpreis gezahlt.

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Basiswerte für Optionen

Optionen lassen sich – unter anderem über Terminbörsen – auf verschiedene Basiswerte handeln. Gängige Praxis sind Trades auf:

  • Aktien
  • Indizes wie DAX oder Dow Jones
  • Anleihen/Obligationen
  • Devisen
  • Rohstoffe und Rohstoffe.

Optionen mit Basiswerten wie Energie spielen im Retail-Segment keine Rolle. Anders die Situation bei den Energierohstoffen wie Erdgas und Erdöl. Diese werden durchaus gehandelt. Wie können Trader Optionen auf die einzelnen Basiswerte handeln?

Grundsätzlich kann der Optionshandel über zwei Wege abgewickelt werden – Terminbörsen oder OTC. Letzteres steht für over the counter. Dieser Begriff steht für einen außerbörslichen Handel. Diese Form der Optionen hat einen Vorteil: Die Konditionen sind sehr frei gestaltbar. Auf der anderen Seite besteht immer das Risiko eines Interessenkonflikts, wenn der eigene Broker in die Position des Market Makers eintritt. Hier hat dieser natürlich ein berechtigtes Interesse daran, dass Trader mit ihren Positionen in die roten Zahlen rutschen.

Geld verdienen mit Optionen

Kann man mit Optionen Geld verdienen: Handel in beide Richtungen

Im Rahmen der Direktanlage – etwa in Aktien oder beim Handel auf Indizes – brauchen Anleger immer einen positiven Kurstrend, um einen Wertzuwachs und damit auch eine Rendite zu erzielen. Derivate wie die Optionen sind wesentlich flexibler. Hier bietet sich die Gelegenheit, von Bullenmärkten und Bärenmärkten zu profitieren.

Um mit dem Optionen Handel Geld verdienen zu können, muss zuerst klar sein, welche Option den aktuellen Kurstrend repräsentiert. Prinzipiell lassen sich über Broker:

  • Put
  • Call

Optionen handeln.

Beide Begriffe stehen für die Long- und Short-Position. Bedeutet: Wer als Trader bei Brokern auf eine Put Option setzt, wettet auf fallende Kurse. Das Ausüben dieser Option macht letztlich nur dann Sinn, wenn zwischen Ausübungspreis und Börsenkurs der Aktie eine negative Differenz liegt – sprich der Börsenkurs niedriger ist. Der Grund liegt auf der Hand. In diesem Szenario bekommt der Trader den Basiswert zu einem höheren Preis als auf dem Parkett abgenommen.

Die Call Option erreicht genau das Gegenteil. Hier sichert sich der Inhaber das Recht zum Kauf des Basiswert. Liegt der Börsenkurs über dem Ausübungspreis, ist die Ausübung der Option sinnvoll. Ist das Gegenteil der Fall, würde die Ausübung der Option einen Verlust darstellen, da der Basiswert auf dem Parkett günstiger erworben werden kann.

Wenn die Option nicht ausgeübt wird, wie lässt sich jetzt damit Geld verdienen? Der Clou besteht darin, dass Käufer einer Put oder Call Option diese nicht zwingend bis zum Ende des Ablaufzeitpunkts halten müssen. Die Option kann vorher verkauft werden – wodurch sich eine Rendite erzielen lässt. Angesichts dieser Möglichkeit ist einleuchtend, warum Optionen eine gewisse Anziehungskraft als Finanzprodukte entwickelt haben.

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Handel von Optionen in der Praxis

Wie werden Optionen gehandelt? Eine berechtigte Frage. An den Wertpapierbörsen/Handelsplätzen ist folgende Notation für Optionen üblich:

ABC Call 02. Januar 2020 1.000 EUR.

Die einzelne Teile stehen für:

  • ABC – Basiswert der Option wie Aktien oder Indizes
  • Call – Art der Option (kann Put oder Call sein)
  • Januar 2020 – Ablaufdatum der Option
  • 000 EUR – aufgerufener Ausübungspreis für die Option.

Hinsichtlich der Kontraktgröße, Ausübungspreise und Ablaufzeiten bieten die Märkte ein sehr umfassendes Spektrum. Aktienoptionen werden oft zwischen 1 Monat und 12 Monaten gehandelt. In einigen Fällen erstreckt sich die Laufzeit einer Option auch über einen deutlich längeren Zeitraum, der bei mehreren Jahren liegen kann.

kann man mit Optionen Geld verdienen

Tipps zum Handel mit Optionen

Mit Optionen Handel Geld verdienen – wirkt auf den ersten Blick recht einfach. Einsteigern kann der Fehler passieren, die Schwierigkeit beim Optionshandel zu unterschätzen. Beispiel: Der Kurs des Basiswerts einer 3-Monats Put Option bewegt sich nach 1 ½ Monaten plötzlich stark nach oben – also dreht genau in die entgegengesetzte Richtung, um profitabel ausgeübt zu werden. Bleibt nur der Ausstieg, um Verluste zu begrenzen?

Falsch, Optionen sind Finanzprodukte, welche das richtige Mindset erfordern. Trader müssen starke Schwankungen innerhalb der Laufzeit „abkönnen“. Wer sich durch Marktbewegungen unter Druck setzen lässt, trifft sehr schnell falsche Entscheidungen. Gerade im Bereich volatiler Märkte gehören Schwankungen einfach dazu.

Stop Loss: Herausforderung im Optionshandel

Aus diesem Grund ist auch der Einsatz von Orderzusätzen wie Stop Loss im Optionshandel schwierig. Der Kurs kann unter das Niveau des eingestellten Stop Loss fallen, die Handelsplattform löst den Stop Loss aus und verkauft die Option zum nächstmöglichen Kurs. Innerhalb kurzer Zeit dreht der Kurs wieder in die gewünschte Richtung und hätte das Ausüben der Option zu einem späteren Zeitpunkt profitabel gemacht.

Hinzukommt ein zweiter Aspekt. Die glattgestellte Option wird zum nächstmöglichen Preis verkauft. Für den Fall, dass bei einer Option eine nur geringe Nachfrage existiert, wird ein sehr viel geringerer Kurs realisiert. Beide Aspekte führen zur Erkenntnis, dass der Optionshandel mit automatisch gesetztem Stop Loss – so sinnvoll wie dessen Einsatz in anderen Bereich ist – seine Tücken hat.

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Alternative zum Stop Loss

Statt mit einem Stop Loss ungünstige Verkaufskurse zu riskieren oder sich von einer Rendite abzuschneiden, ist der „späteste Termin zur Positionsschließung“ in die Handelsstrategie einzubauen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Verlauf des Basiswerts beobachtet. Entwickeln sich die Rahmenbedingungen nicht wie erwartet, wird die Option mit einem festen Limit liquidiert. Dabei wird der späteste Termin mit ausreichend Abstand vor das Ausübungsdatum der Option gelegt. Hintergrund: Auf diese Weise bleibt genug Zeit, um ein angemessenes Limit für den Verkauf zu erreichen.

Kein Optionshandel ohne Trendanalyse

CFDs oder Devisen und Aktien lassen sich über Take Profit und Stop Loss sehr gut automatisiert handeln – sprich Trader müssen den Kurs einzelner Werte nicht ständig im Auge behalten. Aufgrund der weiter oben genannten Hintergründe ist es im Handel mit Optionen wesentlich schwieriger, nach diesem Muster vorzugehen.

Umso wichtiger ist eine detaillierte Trendanalyse. Letztere basiert auf dem Einsatz verschiedener Indikatoren. Verbreitet ist die Verwendung von:

  • gleitenden Durchschnitten
  • Bollinger Bänder
  • MACD
  • RSI.

Die Aussagekraft der einzelnen Indikatoren ist recht unterschiedlich. Während einige in der Lage sind, vor allem langfristig Rückschlüsse auf Trendentwicklungen zuzulassen, greifen andere Indikatoren – wie der RSI – eher in der kurzfristigen Analyse der Charts.

Heißt: Jeder Händler muss sich nicht nur mit zwei oder drei Indikatoren auskennen. Es ist erforderlich, die Vor- und Nachteile verschiedener Indikator-Modelle zu kennen – um diese in der Praxis flexibel einsetzen zu können. Der Grund: Während einige Indikatoren die Trendrichtung bzw. Umkehrpunkte recht zuverlässig vorhersagen, eignen sich andere Indikatoren zur Bewertung der Trendstärke.

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Mit Optionen Geld verdienen: Der passende Broker

Um Optionen erfolgreich als Anlageinstrument einzusetzen, muss jeder Trader zuerst deren Funktion verstehen. Ein weiterer Aspekt betrifft die Auswahl des passenden Brokers. Zuallererst ist zu klären, ob der Wunschanbieter den Handel mit Optionen unterstützt – was nicht zwingend der Fall sein muss. Was ist für den Brokervergleich noch wichtig?

  1. Konditionen für den Optionshandel: Hier ist unter anderem zu prüfen, auf welche Basiswerte und zu welchen Laufzeiten Optionen gehandelt werden können. Parallel spielen auch die Kosten eine Rolle. Letztere werden seitens der Broker bezogen auf den Kontrakt angegeben und können sich je nach Assetklasse unterscheiden. Bedeutet, dass sich Entgelte für Aktienoptionen von Gebühren für Optionen auf Indizes oder Rohstoffe unterscheiden.
  2. Mindesteinlagesummen: Dieser Punkt ist für die Auswahl besonders wichtig, da sich die Mindesteinlagesummen zwischen den einzelnen Brokern beträchtlich unterscheiden können. Bei einigen Anbietern sind es niedrige vierstellige Summen. Andere Anbieter legen die Messlatte mit bis zu 10.000 EUR wesentlich höher.
  3. Handelsarten: Trader, die Optionen in ihr Anlageportfolio aufnehmen wollen, setzen auf eine ganze Palette verschiedener Handelsarten – etwa zur Risikostreuung. Natürlich besteht ein Ziel darin, den Handel auf wenige Broker zu beschränken – um nicht zu viele Handelskonten im Blick behalten zu müssen. Ein Grund, das Angebot des Brokers für den Aktienhandel, ETFs und Investmentfonds oder andere Hebelprodukte im Auge zu behalten.
  4. Kundendienst: Das Thema Kundensupport ist in unseren Augen ein wesentlicher Punkt im Vergleich. Händler wickeln Trades heute online ab – und sind auf die blitzschnelle Übertragung ihrer Order und das einwandfreie Funktionieren der Plattform angewiesen. Leider kann es immer wieder zu technischen Schwierigkeiten kommen – etwa wenn der Desktop-Client eines Trading-Moduls nach der Installation einfach nicht zum Start bewegt werden kann. Oder es lassen sich keine Echtzeitkurse im Client aufrufen. In solchen Situationen ist schnelle Hilfe gefragt. Der Kundendienst beim Broker ist im Idealfall über eine Hotline oder den Live Chat erreichbar.

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Optionenhandel mit virtuellem Guthaben – das Demokonto

Als Derivat, dessen Ausführungszeitpunkt in der Zukunft liegt, sind Optionen Finanzprodukte mit spekulativem Charakter. Bedeutet, dass der Optionshandel eher für den erfahrenen Anleger geeignet ist. Das Problem: Wie die nötige Erfahrung sammeln, ohne sich dabei gleich die Finger „zu verbrennen“?

Eine Möglichkeit ist das Trading von Optionen mit einem Demokonto. Broker richten einen virtuellen Account ein und statten diesen mit „Spielgeld“ aus. Testzugänge sind der ideale Einstieg, um den Optionshandel risikolos zu erlernen.

Demokonten haben noch in einen anderen Zusammenhang Potenzial. Erfahrenen Händlern dienen sie als Sandbox, um ohne Risiko Strategien und Ideen zu testen. Parallel ermöglicht der Testzugang eine umfangreiche Einarbeitung in die Funktion und Treffsicherheit verschiedener Indikatoren – auch in Verbindung mit unterschiedlichen Marktsituationen.

mit Optionen Handel Geld verdienen

Fazit: Wetten auf die Zukunft – mit Optionen Geld verdienen

Optionen sind eine hervorragende Möglichkeit für Trader, um mit überschaubarem finanziellem Aufwand eine Rendite zu erzielen – ohne dafür teure Aktienpakete kaufen zu müssen. Gehandelt als Put oder Call Option, bietet der Optionshandel einen sehr flexiblen und breiten Gestaltungsspielraum, um sowohl auf Bullen- als auch Bärenmärkte zu reagieren. Aber: Optionen zu handeln heißt, auf die zukünftige Kursentwicklung zu reagieren. Deren Ausübung ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen sinnvoll.

Heißt für Trader, dass sie den Markt bzw. den Basiswert sehr genau im Auge behalten müssen. Grundvoraussetzung, um den Kursverlauf einzuschätzen, ist die technische Analyse. Und hier geht es nicht ohne den Einsatz verschiedener Indikatoren, um Trends in ihrer Entwicklung und Qualität zu beurteilen. Das nötige Know-how und die Erfahrung fallen niemandem in den Schoß. Trader sind gut beraten, Chancen für risikolosen Optionshandel in Anspruch zu nehmen – im Rahmen der Demokonten, welche Broker einrichten. Jeder Fehler, der hier gemacht wird, geht später nicht zulasten des Geldverdienens mit den Echtgeld-Optionen.

Bilderquelle:

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