Bayer sieht Fortschritte im Rechtskonflikt um Glyphosat

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.10.2020


Der Konzern Bayer meldete jüngst Fortschritte bei den Rechtskonflikten um den Wirkstoff Glyphosat, welcher sich in dem Pflanzenvernichtungsmittel Round-Up befindet. In den USA kam es zu zahlreichen Klagen im Zusammenhang mit Glyphosat und damit verbundenen Krebsrisiken, die den Konzern aus Leverkusen schon einige Zeit beschäftigen. Am Donnerstag fand eine Anhörung in San Francisco statt, bei der Vertreter des Konzerns versicherten, dass die Verhandlungen in gutem Maße voranschreiten. Der anhaltende Konflikt wirkt sich nach wie vor auf die Aktie von Bayer aus. Anleger zeigen sich skeptisch und vermeiden es derzeit eine Investition in die Aktie zu tätigen. Broker wie XTB bieten jedoch die Option CFDs auf Kursbewegungen zu handeln und damit Gewinne zu generieren, die nicht das direkte Aktien Kaufen verlangen.

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Bayer verkündete bei Anhörung Fortschritte im Rechtskonflikt

Der Konzern Bayer, mit Sitz in Leverkusen, gehört der chemischen und pharmazeutischen Industrie an, wie ebenfalls Dermapharm, und übernahm im Jahre 2018 den Konzern Monsanto. Monsanto ist bekannt als amerikanischer Saatgutriese, welcher unter anderem auch das Pflanzenvernichtungsmittel Round-Up vertritt, in dem ist der Wirkstoff Glyphosat enthalten ist. Glyphosat steht in Verdacht das Krebsrisiko zu erhöhen und sorgte so in den USA für zehntausende Klagen, die sich durch die Übernahme von Monsanto nun an den Konzern Bayer richten.

Bayer selbst berichtet nun von Fortschritten in dem Rechtskonflikt um Glyphosat. Am Donnerstag fand eine Anhörung durch das Bundesgericht in San Francisco statt, bei der der Konzern von einem deutlichen Voranschreiten in den Verhandlungen sprach und aufzeigte, dass ein ganzheitlicher Vergleich angestrebt wird.

Für Bayer bedeuten die zahlreichen Klagen in den USA schwierige Zeiten, in denen auch die Aktie des Konzerns leidet. Bayer würde so eine Lösung bevorzugen, die alle Klagen gebündelt löst und sieht diese in einem umfassenden Vergleich. Doch trotz der Fortschritte sehen Anleger nach wie vor skeptisch auf die Aktie von Bayer und zum jetzigen Zeitpunkt scheint es auch keine Kaufempfehlung zu geben. Wie sich dies in den kommenden Tagen entwickelt, das bleibt im Moment noch abzuwarten.

Bayer sieht Fortschritte im Rechtskonflikt um Glyphosat

Rechtskonflikt zieht sich in die Länge

Das Misstrauen der Anleger kann vor allem darin begründet liegen, dass bereits im Juni Tendenzen für eine Lösung des Rechtskonflikts vorhanden waren. Doch der Konflikt zieht sich in die Länge und es kam bis zu dem jetzigen Zeitpunkt noch zu keiner endgültigen Lösung. Bayer verhandelte schon im Juni mit den Anwälten der Kläger und schaffte einen Kompromiss, der jedoch von den Richtern abgelehnt wurde. Diese sahen den Kompromiss in bedeutenden Punkten als kritisch an und forderten eine Überarbeitung. Zudem soll eine Strategie entwickelt werden, wie mit noch kommenden Klagen um Glyphosat verfahren wird.

Die Verhandlungen zeigen sich schwierig wodurch beide Parteien einwilligten den Verhandlungszeitraum bis November diesen Jahres zu verlängern. Dies soll die Möglichkeit geben wohl überlegt zu handeln und einen Kompromiss zu finden, der für beide Seiten tragbar ist. Dass Verhandlungen bei Klagen eines solchen Ausmaßes so viel Zeit in Anspruch nehmen ist nicht ungewöhnlich, doch trotz dessen zeigen sich Anleger nach wie vor verhalten. Die Dauer ist vor allem darin zu begründen, dass eine große Zahl an Anwaltsfirmen involviert sind, wodurch Verhandlungen weitaus zeitaufwändiger sind als bei wenig involvierten Parteien. Dies bestätigt auch ein US-Sprecher von Bayer.

Die Unklarheiten bei den Kosten, die Bayer nach einer gefundenen Lösung zu tragen hat, ist einer der Hauptgründe wieso Anleger nach wie vor zögern. Der Leverkusener Konzern zeigt sich nun schon verschuldet und dies mit einer Summe von etwa 36 Milliarden Euro, die sich auf die Nettofinanzverschuldung bezieht. Diese Verschuldung entstand vor allem durch den Konzern Monsanto und dessen Übernahme. Umso dramatischer wirkt es, dass nun erneut ein hoher finanzieller Verlust auf Bayer durch Monsanto zukommen könnte.

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Bayer konzentriert sich auf die Bekämpfung von Pandemien

Neben der aktuellen Klagen in den USA bewegt Bayer auch die Bekämpfung von Pandemien in einem hohen Maße. Aufmerksam machte Bayer dabei vor allem auf sich durch Chloroquin, ein Mittel, welches gegen Malaria wirkt und auch bei der Bekämpfung des Virus Covid-19 helfen könnte. Doch die Corona-Pandemie ist nicht die einzige der sich Bayer widmet. Die Entwicklung von Medikamenten gegen Pandemien soll einen großen Anteil bei Bayer ausmachen.

Laut dem Tagesspiegel soll es Bayer zudem gelungen sein ein Insekt genetisch so zu verändern, dass dies bei dem Kampf gegen Bedrohungen hilfreich sein könnte. Bayer investiert laut Berichten in das Unternehmen Oxitec. Die Biotech-Firma soll durch genetische Veränderungen nicht nur dabei helfen Pandemien in den Griff zu bekommen, sondern zum Beispiel auch so genannte Schädlinge zu reduzieren. So soll unter anderem ein Insekt, welches Mais befällt, angegriffen werden. Matthias Berninger, der Leiter für Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Kommunikation von Bayer sagt zudem: „Es ist das erste Mal, dass sich Bayer an einem Projekt zur gentechnischen Veränderung von Schädlingen beteiligt.“

Die Biotech-Firma Oxitec ist schon länger dafür bekannt, dass sie an Strategien arbeitet, die zur Bekämpfung von einzelnen Insektenarten führen sollen. Im Fokus stehen hier vor allem Insekten, die für Pandemien verantwortlich gemacht werden wie zum Beispiel Mücken. Dies bestätigt auch Matthias Berninger. Für die Projekte rund um die genetische Manipulation investiert der Konzern eine hohe Summe, die sich im Millionenbereich befindet. Bayer formuliert dabei das Ziel die Technik bereits in dem laufenden Jahr in Brasilien testen zu wollen.

Doch trotz des fortschrittlichen Denkens und den zukunftsorientierten Investitionen, überschatten die Klagen aus den USA die Entwicklungen bei der Aktie von Bayer. Es besteht zwar ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8 für 2021, doch Anleger zeigen sich skeptisch und vermeiden eine Investition in die Aktie. Die CFDs könnten jedoch dabei helfen das Misstrauen zu überwinden, da diese die Sicherheit bieten auch bei fallenden Kursen Gewinne zu ermöglichen.

Bayer Fortschritte im Rechtskonflikt

Viele Anleger wechseln zu Aktien-CFDs

Für Anleger in Aktien bieten die CFDs viele Vorteile, die besonders in schwierigen Zeiten deutlich werden. Was ist CFD? Bei den CFDs ist es möglich auf Kursbewegungen zu setzen, was bedeutet, dass auch fallende Kurse dafür genutzt werden können, um Gewinne zu generieren. Bei dem echten Aktienhandel ist dies kaum möglich und es besteht durch die Langfristigkeit wenig Flexibilität. Die CFDs lassen sich sehr kurzfristig und auch äußerst flexibel einsetzten zudem besteht die Möglichkeit schon mit geringem Kapital einzusteigen.

Der Online-Broker XTB bietet den Handel mit CFDs auf viele verschiedene Werte an zu denen auch Aktien gehören. Anleger, die gerne mit echten Aktien handeln möchten, die können dies ebenfalls über XTB. Der Handel mit Aktien-CFDs gestaltet sich bei XTB äußert transparent und dies bei guten Konditionen. Es ist so zum Beispiel möglich einen Hebel von 1:10 anzuwenden oder Leerkäufe zu tätigen. Wer handeln möchte, der muss dabei eine Gebühr von 0,08 Prozent bei einer Mindestsumme von 8 Euro zahlen.

Für Einsteiger in den Handel mit CFDs bietet XTB ein gutes Schulungsprogramm sowie ein kostenfreies Demokonto. Dieses ermöglicht es den Handel vorab zu testen und dabei nicht nur alle Konditionen zu prüfen, sondern auch eigene Strategien ganz ohne Risiko zu entwickeln. Auch erfahrene Trader können so von dem CFD Demokonto Erfahrungen profitieren und neue Ideen in der Praxis testen, bevor sie in einem Live-Konto umgesetzt werden. Das Schulungsangebot bei XTB besteht dabei nicht nur aus Webinaren, sondern umfasst auch eine ganze Trading Academy.

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Fazit: Trotz Fortschritte bei den Verhandlungen zeigen sich Anleger zurückhaltend

Im Jahre 2018 übernahm der Leverkusener Konzern Bayer, den amerikanischen Saatgutriesen Monsanto und muss seitdem mit Klagen im Zehntausenderbereich kämpfen. Durch Monsanto war das Pflanzenvernichtungsmittel Round-Up erhältlich, welches durch den Wirkstoff Glyphosat in Verdacht steht Krebserregend zu sein. Bei einer Anhörung am Donnerstag berichtete Bayer von guten Fortschritten bei den Verhandlungen mit den Klägern. Doch Anleger sind nach wie vor skeptisch und meiden ein Investieren in die Aktie von Bayer. Der Handel mit CFDs könnte hier jedoch eine gute Antwort sein. Der Broker XTB bietet den Handel mit Aktien-CFDs zum Beispiel zu sehr guten Konditionen an. Möchten auch Sie Gewinne durch CFDs erwirtschaften? Dann informieren Sie sich unverbindlich bei unserem kostenlosen Broker-Vergleich und finden Sie noch heute Ihren neuen Finanzdienstleister.

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