DAX bleibt hinter Allzeithoch zurück: Spannung vor Bund-Länder-Gipfel

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.01.2021


Trotz einer auf den ersten Blick einsetzenden Erholung zum Ende des vergangenen Börsenjahres bleibt die Stimmung fragil. Nach einem neuen Allzeit-Hoch bei über 14.000 Punkten am 8. Januar hat der deutsche Leitindex in der zweiten Handelswoche wieder nachgegeben und schloss am 15. Januar deutlich im Minus.

Auch die wichtigsten Nebenwerte-Indizes sind beeinträchtigt. Leichter Optimismus mag berechtigt sein, Grund zum Überschwang gibt es indes noch nicht, wie man siet. Denn der DAX spiegelt die Lage am Aktienmarkt nicht realistisch wieder. Anders als die meisten internationalen Leitindizes rechnet der DAX als sogenannter Performance-Index die zu erwartenden Dividenden in die Kurse ein – die sind jedoch angesichts des Konjunktureinbruchs um rund 5% nicht gesichert.

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Kein Ende der Pandemie in Sicht

Forexhandel.org Icon HandelsangebotSorgen macht Unternehmen weltweit die weiterhin anhaltende Pandemie, trotz inzwischen mehrerer verfügbarer Impfstoffe. Denn die Zeitspanne bis zur Produktion und Auslieferung der benötigten Mengen und die Organisation breitenwirksamer Impfkampagnen wird noch Monate dauern. Inzwischen verschärfen sich die Lockdown-Maßnahmen, die zwar noch nicht zu einer Drosselung der Produktion geführt haben, wohl aber zu deutlichen Rückgängen des Konsums.

Diese Aussichten werden den DAX, und nicht nur ihn, auch in den kommenden Wochen ausbremsen. Die Märkte haben bereits deutlich an Schwung eingebüßt, und weitere Maßnahmen der Bundesregierung könnten dies verschärfen. Außerdem blicken Anleger und Analysten weltweit auf die Situation in den USA, wo zur Amtseinführung des neuen Präsidenten mit Unruhen gerechnet wird.

DAX bleibt hinter Allzeithoch zurück: Spannung vor Bund-Länder-Gipfel

Bund-Länder-Gipfel mehrt die Sorgen

Angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen zieht die Bundesregierung den anstehenden Gipfel auf den 19. Januar vor. Sorge macht den Experten vor allem die Verbreitung neuer, wesentlich infektiöserer Mutationen des Corona-Virus. Die Ausweitung der bestehenden Maßnahmen dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Diskutiert wird, Arbeitgeber hinsichtlich des Home-Office in die Pflicht zu nehmen, auch Ausgangssperren und die Reduzierung der Kapazitäten in öffentlichen Verkehrsmitteln sind angedacht.

Zusammengenommen würde ein derartiges Paket an Vorgaben den ohnehin schon flauen Konsum noch mehr drosseln – keine gute Perspektive für deutsche Unternehmen, ganz gleich ob sie in der Produktion, im Service oder in Gastronomie und Einzelhandel tätig sind. Schon jetzt gehen Fachleute davon aus, dass es mindesten ein Jahr dauern würde, um nach einer Impfkampagne die Lücken durch die Pandemie wieder zu schließen.

Im Fokus stehen dabei nicht nur die getroffenen Maßnahmen, sondern auch deren Glaubwürdigkeit – die letztlich die Akzeptanz und damit den Erfolg der Strategien für Bund und Länder gewährleistet.

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Keine geldpolitischen Lockerungen bei der EZB

Forexhandel.org Icon SeriositätMut machen muss in diesen schwierigen Zeiten auch die Europäische Zentralbank als Währungshüterin. Weitere Lockerungen sind allerdings von dieser Seite nicht zu erwarten – zwar wird sich die EZB derzeit kaum restriktiv geben, um Investoren nicht abzuschrecken, doch das jüngste Programm zum Aufkauf von Anleihen wurde erst vor einem Monat erheblich aufgestockt – um 500 Mrd. Euro. Anleger werden wohl bis zum Monatsende warten müssen. Denn dann beginnt für viele Konzerne die Erstellung der Bilanzen und die Veröffentlichung der relevanten Informationen für Aktionäre. Das vergangene Jahr dürfte kein allzu lohnendes für Investoren gewesen sein.

Börsen belastet durch Pandemie

Unruhe auch jenseits des Atlantik

Auch in den Vereinigten Staaten kehrt im Neuen Jahr keine Ruhe ein. Die Nation wird nach wie vor durch die Corona-Pandemie erheblich belastet, mancherorts ist bereits von Triage bei Notfallpatienten die Rede. Wenn Joe Biden am 21. Januar sein Amt antritt, wartet auf ihn eine gigantische Aufgabe. Die Unruhen, die mit dem Sturm auf das Kapitol ihren Anfang nahmen, sind jedoch noch längst nicht vorbei, auch zur Amtseinführung des neuen Präsidenten werden landesweit Aufmärsche von Anhängern des scheidenden Präsidenten erwartet, auch unter Waffen.

Polizei und Militär werden schon jetzt in Stellung gebracht, um möglichen Gewaltexzessen sofort begegnen zu können. Allerdings ist die angespannte Stimmung lediglich ein Symptom für eine zutiefst gespaltene Nation, deren Klüfte durch die Rhetorik Trumps über vier Jahre weiter vertieft wurden. Die Märkte in den Vereinigten Staaten, die die Ausschreitungen im Kapital relativ gut überstanden hatten, dürften bei weiteren bürgerkriegsähnlichen Spektakeln diesmal empfindlicher reagieren. Die Risiken an den US-Märkten sind daher für Anleger zur Zeit enorm. Darüber täuschen auch die steigenden Renditen der populären zehnjährigen T-Bonds nicht hinweg, deren Anhebung lediglich den Inflationsängsten privater und institutioneller Anleger geschuldet ist – die Kurse der Anleihe sind dagegen deutlich eingebrochen.

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In Krisenzeiten: Derivate statt Aktien handeln

Forexhandel.org Icon StrategieDie Börsen halten also gleichsam den Atem an, und das nicht nur in Deutschland oder in Europa. Der zum Jahresende einsetzende Optimismus mag nicht unberechtigt sein, es wäre jedoch verfrüht, von einem dauerhaften, zuverlässigen Aufwärtstrend zu sprechen. Die Märkte reagieren extrem empfindlich auf die geringsten Signale, so dass vermutlich erst im Februar von einer leidlichen Stabilisierung geredet werden kann. Auch Aktionäre üben sich daher weiterhin in Zurückhaltung – absolut verständlich, wenn man bedenkt, dass Aktiengewinne nur bei positiven Entwicklungen der Kurse und durch Dividendenausschüttungen möglich sind. Umgekehrt haftet der Aktionär als Miteigentümer an einem Konzern auch für dessen mangelnde Performance, eventuell bis zum Totalverlust.

Dennoch muss man auf die Spekulation mit Wertpapieren nicht vollständig verzichten. An Stelle der Direktinvestition können private Anleger mit Derivaten auf die Kursentwicklung ausgewählter Werte spekulieren. Besonders populär sind Differenzkontrakte. Wer mit CFDs handelt, kann auf zahlreiche Basiswerten aus vielen Anlageklassen zurückgreifen, darunter auch Aktien, Anleihen und Indizes. Allerdings muss das „Underlying“, das der Kontrakt abbildet, nicht tatsächlich gekauft werden.

Das CFD bildet lediglich den Kursverlauf ab und ermöglicht seinem Halter die Teilhabe an der Wertentwicklung. Den Zeitpunkt für den Einstieg und Ausstieg können Trader frei wählen, anders als bei komplexeren Finanzinstrumenten.

Börsen belastet durch Pandemie

Aktien- und Index-CFDs mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten

Differenzkontrakte ermöglichen Renditen aus der Kursdifferenz zwischen der Eröffnung und der Schließung einer Position. Das macht sie zu relativ unkomplizierten Produkten, selbst Anfänger können unmittelbar nachvollziehen, wie ein CFD funktioniert. Das macht sie für private Anleger besonders interessant, zumal immer mehr CFD-Broker sich im Internet um die Aufmerksamkeit potenzieller Neukunden bemühen.

Anstatt in DAX-Werte nach der DAX Reform zu investieren, können Trader CFDs auf deutsche und internationale Blue Chips handeln, aber auch auf die Wertentwicklung bekannter Indizes als Ganzes, auf Anleihen, Devisenpaare, Rohstoffe und sogar Kryptowährungen.

Der Vorteil von Differenzkontrakten besteht unter anderem darin, dass sie – anders als eine Aktieninvestition – auch für die Spekulation auf fallende Kurse eingesetzt werden können. Mit Short-Positionen machen CFD-Trader also noch Gewinne, wenn ein Aktienportfolio bereits Verluste macht. Hinzu kommt, dass das Handelskapital nur über wenige Stunden blockiert ist, anders als bei Aktien im Depot, die erst nach Jahren ihr Renditepotenzial entfalten.

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Handel mit Hebel für höhere Renditen

Forexhandel.org Icon HebelZu erwähnen sei hier noch, dass der Einstieg in das CFD-Trading schon mit begrenztem Kapital möglich ist – im Gegensatz zum Aktienhandel, vor allem wo es um teure Werte geht. Das macht Differenzkontrakte für Kleinanleger zu einer lohnenden Option, die sich nicht langfristig mit Aktien festlegen können und wollen. Trotz geringem Eigenkapital können beachtliche Renditen erzielt werden, und zwar durch die Hebel.

CFDs sind Hebelprodukte, bei denen sich das Ordervolumen um ein Vielfaches erhöhen lässt. Für private Trader liegen die Limits bei Hebeln von 1:30 auf Devisenpaare. Tatsächlich ist der Hebel nichts anderes als ein Darlehen des CFD-Brokers, das für die Haltedauer der Position gewährt wird. Der Hebel steigert nicht nur das Handelsvolumen, sondern folgerichtig auch die Renditen. Ein sicherer Weg zum schnellen Geld sind CFDs jedoch nicht, denn wenn sich eine Order nicht so entwickelt, wie erhofft, kommt der Hebel ebenfalls zur Anwendung – zu Ungunsten des Traders.

CFD-Broker weisen ihre Kunden ausdrücklich auf die Risiken hin, die mit dem Handel verbunden sind. Wer sich für einen wirklich seriösen Broker entscheidet, findet jedoch mehr als warnende Hinweise. Die besten Anbieter bemühen sich um die Aus- und Weiterbildung ihrer Kunden, um den Einstieg in den Handel zu erleichtern und die Risiken zu senken.

Dazu werden Schulungsangebote und XTB CFD Demokonten bereitgestellt – bei unserem Testsieger XTB sogar eine regelrechte Trading-Akademie. Hier können Anfänger sich von Grund auf das notwendige Finanzwissen aneignen und graduell ihre Kompetenzen in Theorie und Praxis aufbauen.

Börsen probleme durch Pandemie

XTB: Im Brokervergleich die Nummer Eins

Das XTB auf den meisten Vergleichsplattformen als Testsieger den vordersten Platz belegt, ist wenig verwunderlich. Der Forex- und CFD-Broker punktet mit hochwertigen Bildungsressourcen und stellt seinen Tradern ein kostenfreies Demokonto für risikolose erste Schritte im Handel zur Verfügung. Auch die Regulierung des international tätigen Brokers überzeugt – so wird die deutsche Niederlassung durch die BaFin überwacht.

Im Test schneidet XTB auch mit seinem großen Handelsangebot ausgezeichnet ab. Neben CFDs auf zahlreiche Basiswerte sind auch echte Aktien handelbar, der Broker ermöglicht seinen Kunden also neben dem Derivatehandel auch die Direktinvestition.

Die angebotenen Handelskonten sind in ihren transparenten Kosten und Konditionen an die jeweiligen Bedürfnisse von Anfängern oder versierten Tradern angepasst. Überzeugend sind auch die Handelsplattformen. Neben dem bekannten MetaTrader 4 steht die proprietäre xStation 5 zur Wahl. Mit der Trading-Akademie und der ausgezeichneten Kundenbetreuung durch den deutschen Support rundet XTB ein umfassendes Spektrum von Leistungen ab.

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Durchstarten mit XTB: Optimale Bedingungen beim Testsieger

Forexhandel.org Icon OptionsscheineDie Entwicklung an den Märkten und die Performance des DAX zum Jahreswechsel belegen die noch immer anhaltende Volatilität der Märkte, bedingt durch die Pandemie, aber auch durch politische Großereignisse wie die jüngsten Unruhen in den USA. Das lässt Anleger noch zögern bei der Umschichtung des Portfolios oder dem Zukauf neuer Werte. CFDs bieten derzeit eine attraktive Alternative zur Direktinvestition, auch mit limitiertem Budget und auf fallende Kursentwicklungen.

Mit dem bekannten Forex- und CFD-Broker XTB haben Einsteiger einen bewährten Partner bei der Hand, der seine Trader nach besten Kräften fördert. Das Angebot des Brokers überzeugt durch Produkte und Services, aber auch durch die Qualität des Bildungsangebots. Dank des überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses und des deutschen Kundendienstes wird XTB immer wieder Sieger im Brokervergleich.

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