Credit Suisse: Es bleibt wechselhaft in der Führungsspitze

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.07.2021


Durch die Führungsriegen der Credit Suisse gehen weiterhin heftige Wellen. Nach dem Debakel der Geschäfte mit Greensill und Archegos mussten bereits einige Führungskräfte gehen – damit trug die Schweizer Großbank der Kritik aus den Reihen der FINMA Rechnung. Wie die eidgenössische Finanzaufsicht beanstandete, könne nicht davon die Rede gewesen sein, man habe nicht gewusst, worauf man sich einlasse. Umfangreiche Umgestaltungen der Chefetage waren die Folgen, die jedoch zum Teil nicht von Dauer sind. So nimmt nun die gerade erst mit der Compliance betraute Floriana Scarlato nach knapp drei Monaten den Abschied, einen Umbau gibt es auch in der Besetzung im Asset-Management.

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Weitreichende Umstrukturierungen und kein Ende in Sicht

Mit den derzeitigen Änderungen bei den Personalien setzt sich lediglich fort, was bei Credit Suisse seit Monaten im Gang ist. Ausgelöst hatte die rigorosen Neubesetzungen der Skandal um die Verwicklung der Traditionsbank in Fondsgeschäfte mit dem Faktorierer Greensill. Die gemeinsam aufgelegten Fonds mussten nach der Insolvenz der Greensill Bank mit Verlust abgewickelt werden. Ein weiterer Kooperationspartner, der Hedgefonds Archegos Capital, kamm Credit Suisse ebenfalls teuer zu stehen. Die Verluste der Bank für beide Engagements belaufen sich auf etwa 15 Mrd. US Dollar. Die Abwicklung der Verstrickungen besonders hinsichtlich der Auszahlung von Anlegeransprüchen ist noch immer im Gang – etwa 5 Mrd. US Dollar muss die Bank noch zahlen.  Die Credit Suisse Aktie erlitt infolge der Skandale heftige Kursverluste, und die Aktionäre der Bank mussten überdies auf die gewohnten Dividenden verzichten.

Credit Suisse: Es bleibt wechselhaft in der Führungsspitze

Schweizer Aufsichtsbehörden gingen eigenen Ermittlungen nach und kamen zu dem Schluss, dass die Verantwortlichen bei Credit Suisse nicht nur jederzeit hätten wissen können, was tatsächlich ablief bei Greensill und Archegos – man habe es gewusst und gezielt ignoriert. Die Schockwellen der Veröffentlichung, mit der das Ausmaß der Verluste bekannt wurde, riefen auch die Politik auf den Plan. Mehr, sogar sehr viel mehr Eigenkapital sollen Banken als Reserve halten – und die Manager-Boni gerieten ebenfalls unter Beschuss. Gerade die Bonus-Zahlungen, komme was da wolle, seien entkoppelt von tatsächlicher Leistung und Gewissenhaftigkeit und damit die Grundlage für eine vollkommen unverhältnismäßige Unternehmenskultur.

Die seit fast 170 Jahren aktive Schweizer Bank mit stolzer Tradition reagierte mit Umgestaltungen. Wie viele davon eine bleibende Wirkung erzielen werden, ist allerdings fraglich angesichts der neuesten Nachricht, dass die erfahrene Bankerin Floriana Scarlato nicht nur die Leitung der Compliance an den Nagel hängt, sondern der Credit Suisse gänzlich den Rücken kehrt.

Neu ist auch der Leiter des Asset Managements, der Erfahrung als COO bei Schroders mitbringt und bei Credit Suisse neben der digitalen Transformation auch für die Reorganisation der Sparte zuständig sein wird. Ob das Asset Management allerdings überhaupt beibehalten wird, ist derzeit noch nicht entschieden. Tatsache ist, dass CS beim Investmentbanking bestimmte Segmente bereits heruntergefahren hat.

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Personalwechsel auch bei CS an der Wall

Auch in der Niederlassung von Credit Suisse in den Vereinigten Staaten nehmen langjährige Mitarbeiter derzeit den Hut, wie Wirtschaftszeitungen berichten. Führungskräfte mit 15 bzw. 30 Jahren Beschäftigung bei der Bank verlassen das Unternehmen, weitere denken über einen Abschied nach, wenn man der Fachpresse glauben kann – insbesondere im Investmentbanking. Credit Suisse dementiert allerdings Zusammenhänge mit der Aufarbeitung der jüngsten Finanzskandale.

Die Ursachen für die erhebliche Fluktuation seien vielmehr darin zu suchen, dass der Investmentbanker zur Zeit zu den stark gefragten Spezialisten gehörten, denen man attraktive Angebote unterbreite. Doch die Verkleinerung gerade beim Investmentgeschäft lässt vermutlich manche Mitarbeiter an einen Wechsel denken. Gerade die Service für Hedgefonds-Kunden, die sogenannte Prime Brokerage, wurden bereits deutlich beschnitten. Weitere Änderungen scheinen beim Investmentbanking schon in der Planung. Der neue Präsident des Verwaltungsrates der Bank gab bereits bekannt, die Sparte stünde bei der strategischen Neuorientierung der Bank im Fokus. Was genau geplant sein, dürfte allerdings erst zum Jahresende bekannt gegeben werden.

Credit Suisse Personalwechsel

Risiken für private Anleger durch die Banken-Kultur

Was sich in der Presse nun als interne Herausforderung für die Credit Suisse präsentiert, ist in der Realität vor allem zu Lasten der Anleger gegangen. CS-Aktionäre müssen mit dem Wertverlust ihrer Investition leben, und weitere private Anleger kämpfen noch um eine zumindest teilweise Entschädigung für ihre Verluste aus den Greensill Fonds. Die „Kultur des Wegschauens“, die die FINMA bei der Bank bemängelt, ermöglichte der Bank das Zocken mit Milliardenbeträgen.

Das wird zweifellos nicht dazu beitragen, das Vertrauen in die Banken zu stärken, das ohnehin schon seit 2008 auf wackligen Füßen steht. Denn die eigene Vermögensbildung wird auf konventionellen Wegen zunehmend hintertrieben und gestaltet sich aufgrund der Nullzinspolitik der Zentralbanken als Verlustgeschäft. Steigende Inflationsraten tun ein Übriges.

Natürlich werden Aktien auch von der Politik als Alternative angepriesen, doch ein Aktien-Portfolio ist nicht für jeden Anleger geeignet. Ein gewisses Startkapital muss vorhanden sein, außerdem liegt das investierte Geld über längere Zeit fest, um überhaupt lohnende Renditen zu erzielen. Das wiederum kann sich ein Kleinanleger oft nicht leisten. Es gibt jedoch andere Möglichkeiten, auch mit limitiertem Budget an den Finanzmärkten mitzumachen.

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Differenzkontrakte und Daytrading für Privatanleger

Wer auch als Kleinanleger von Fonds oder Aktien profitieren möchte, ohne sich langfristig zu beteiligen, hat mit Differenzkontrakten die Möglichkeit dazu. Sogenannte CFDs ermöglichen die Spekulation auf die Preisentwicklung eines Basiswerts, ohne dass dieser gekauft werden muss. Denn die Contracts for Difference bilden den Kurs exakt ab und geben dem Halter des Kontrakts eine Teilhabe daran. Die Haltedauer und die Richtung wählen Trader selbts.

Differenzkontrakte wurden von britischen Brokern geschaffen, um den Aktienhandel ohne Besteuerung zu ermöglichen, werden aber nunmehr auf Underlyings aus allen Anlageklassen angeboten. Trader handeln Aktien und Anleihen, aber auch Währungspaare und Kryptowährungen, Indizes, Fonds, ETF und Rohstoffe.

Der Handel findet außerbörslich statt, Zugang erhalten private Kunden über einen lizenzierten Forex- und CFD-Broker. Der Broker stellt eine Handelsplattform zur Verfügung, Echtzeitkurse der handelbaren Werte und bisweilen weiterführende Services, die gerade Einsteigern die ersten Schritte erleichtern. Ein Konto ist schnell eingerichtet und kapitalisiert, so dass erste Trades umgehend platziert werden können.

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Handel mit Hebeln – mit angemessener Vorbereitung

Doch damit sich der Einstieg auch mit überschaubaren Beträgen lohnt, kommt ein weiteres Element zum Einsatz – der sogenannte Hebel. Dahinter steht eigentlich ein Kurzzeit-Darlehen des Brokers, mit dem Trader ihr Ordervolumen erheblich steigern können. Profi-Trader nutzen Hebelfaktoren von 1:400 oder 1:500. Für private Trader sind die Hebel begrenzt, um das Risiko zu mindern, doch auch sie können das eingesetzte Eigenkapital beträchtlich steigern.

Beim Handel mit sehr liquiden Forexpaaren kommen immer noch Hebel von maximal 1:30 zur Anwendung, bei Aktien-CFDs Faktoren von 1:5. Wer beim Trading auf Aktien also 200 Euro für eine Order aufwendet, bewegt damit 1.000 Euro – mit entsprechend gesteigerten Renditen, wenn sich die Order als erfolgreich erweist. Entwickelt sich ein Trade nicht wie geplant, verhindert der Broker durch den „Schutz vor negativen Kontoständen“, nämlich durch das Schließen der gefährdeten Position, dass sich der Kunde verschuldet. Trotz dieser Absicherung stellt natürlich der Erhalt des Eigenkapitals eine erste Herausforderung für angehende Trader dar. Erst mit zunehmender Erfahrung gelingt der Übergang zum erfolgreichen Handel.

Um die Verlustrisiken zu mindern und ihren Tradern den Einstieg zu erleichtern, gehen die besten Forex- und CFD-Broker über bloße Risikohinweise hinaus. Sie geben ihren Kunden Schulungsangebote mit auf den Weg, die in Theorie und Praxis in den Handel einführen. Multimediale Lerninhalte vermitteln Grundwissen über die Finanzwelt, das Risikomanagement und die Abläufe beim Handel. Ein XTB CFD Demokonto erlaubt praktische erste Schritte – aber mit virtuellem Kapital. So lernen Nutzer eine echte Handelsumgebung kennen, müssen jedoch keine Verluste befürchten. In den Echtgeldhandel kann man einsteigen, wenn man sich die notwendigen Kenntnisse angeeignet hat.

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