Klarna: Schwedischer Bezahldienst gibt Gas

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.09.2021


Der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna ist gut im Geschäft – und hat in einer erneuten Finanzierungsrunde weiteres Kapital aufnehmen können. Damit rückt Klarna der Position von PayPal allmählich nah und macht der früheren eBay-Tochter zunehmend Konkurrenz. Das Geschäftsmodell der Schweden ist so einfach wie erfolgreich: sie übernehmen Risiken für Händler und ermöglichen Käufern das Bezahlen wie mit einer Kreditkarte – sofort und umstandslos.

  • Schwedischer Zahlungsdienstleister mit Erfolg im Online-Handel
  • Neue Finanzierungsrunde bringt Softbank an Bord
  • Unternehmenswert nunmehr bei rund 46 Mrd. US Dollar
  • Zweit-wertvollstes westliches FinTech
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Klarna gewinnt Softbank für neue Finanzierungen

Mit der neuen Finanzierungsrunde mausert sich Klarna zu einem scharfen Konkurrenten für den Marktführer PayPal. Denn die Schweden haben sich nun den japanischen Geldgeber Softbank ins Boot geholt, unterstützt von anderen kleineren Investoren gelang es Klarna damit, fast 640 Mio. US Dollar aufzubringen. Der Unternehmenswert steigt damit nochmals und beträgt nun etwa 46 Mrd. US Dollar – sehr ansehnlich für ein FinTech, das seit 15 Jahren am Markt ist.

Den Erfolg verdankt Klarna einem Geschäftsmodell, das sowohl für Online-Händler als auch für Kunden ein Problem löst. Für Verbraucher bietet der Dienst eine komfortable Möglichkeit, beim Onlinekauf per Rechnung, sofort oder sogar in Raten zu zahlen. Der inzwischen von Klarna übernommene Dienst SOFORT funktioniert tatsächlich wie eine Kreditkartenzahlung. Beim Ratenkauf hingegen übernimmt Klarna Faktorier-Funktion und gewährleistet Kunden die Zahlung auf Raten, wobei Online-Händlern gegen Zahlungsausfälle geschützt sind.

Online-Shops können umgekehrt die Zahlungskanäle via Klarna in ihr Angebot integrieren, und können so eine effektive Infrastruktur nutzen. Zugleich bietet Klarna für Händler eine beachtliche Sicherheit, vor allem bei Kunden, die den Ratenkauf wählen. Für komfortable Abläufe sorgt der Klarna-Checkout, der nach Hinterlegung der erforderlichen Angaben zur Person ähnlich zügig ausgeführt wird wie beim Großanbieter Amazon.

Das überaus erfolgreiche FinTech wurde 2005 vom noch immer als Geschäftsführer aktiven Gründer Sebastian Siemiatkowski zusammen mit Niklas Adalberth und Victor Jacobsson ins Leben gerufen. Eineinhalb Jahrzehnte später hat Klarna eine Vollbanklizenz und wird von etwa 90 Millionen Käufern und einer viertel Million Shops genutzt.

Klarna Bezahldienst

Wachstumsziele umsetzen in Kooperation mit Softbank

Durch die Partnerschaft mit Softbank sollen die Dienstleistungen von Klarna noch weiter an sich verändernde Kundenwünsche und Verbrauchergewohnheiten angepasst werden. Der im Nikkei gelistete Investor ist, anders als der Name vermuten lässt, kein Finanzdienstleister, sondern ein führendes Unternehmen im Bereich der Telekommunikation. E-Commerce gehört allerdings auch zu den Kernkompetenzen von Softbank. Von dem Austausch wird wohl nicht nur Klarna profitieren.  Mit den Einnahmen aus der neuen Finanzierungsrunde soll weiteres Wachstum von Klarna möglich sein.

Denn bis jetzt finanziert sich Klarna hauptsächlich über die Gebühren, die der Konzern von den Online-Shops erhebt – für private Käufer ist die Nutzung kostenlos. Die intuitiv bedienbare Nutzung des Bezahldienstes hat wesentlich dazu beigetragen, dass Klarna seit mehr als zehn Jahren von Erfolg zu Erfolg eilt. Schon 2011 gehörte das Unternehmen nach Meinung des britischen „Daily Telegraph“ zu den hundert bedeutendsten Tech-Gründungen. Ebenfalls seit 2011 haben die Schweden schrittweise Anbieter aus vergleichbaren Geschäftsbereichen übernommen – noch im selben Jahr den Anbieter Analyzd, 2013 die deutsche SOFORT mit ihren Direktüberweisungen. 2017 wurde die britische BillPay erworben, strategische Kooperationen pflegt Klarna mit H&M, AliPay und seit neuestem auch Apple Pay, wo man nun die Dienstleistungen von Klarna integrieren kann. Dank der Zusammenarbeit mit Visa gibt es inzwischen auch eine eigene Kreditkarte, die für Kunden in Deutschland erhältlich ist.

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Kommt die Klarna Aktie – und wenn ja, wann?

Angesichts der bisherigen erfreulichen Unternehmensentwicklung ist natürlich auch das Interesse an einer Klarna Aktie beträchtlich. Doch in diesem Jahr wird es wohl nicht zum IPO kommen – und möglicherweise auch nicht in der konventionellen Form. Da es Klarna so gut gelingt, Investoren anzusprechen, besteht seitens der Unternehmensführung wohl kein dringender Bedarf für einen Börsengang.

Besprochen werden derzeit auch noch Fragen wie der bevorzugte Börsen-Standort. London ist aufgrund der mit dem Brexit verbundenen Unsicherheiten wohl ausgeschieden, die Vereinigten Staaten kommen offensichtlich in Frage. Und da Klarna die konventionelle Bankenlandschaft zugunsten der Verbraucher verändern will, wird es vermutlich auch keinen klassischen Börsengang geben, sondern ein Direktlistung der Klarna Aktie – bei dem dann bereits bestehende Anteilsscheine in den Handel kommen können. Vorläufig müssen sich Anleger jedenfalls noch in Geduld fassen, denn wenn, kommt die Klarna Aktie nicht vor 2022 in den Handel. Eher wird wahrscheinlich der Börsengang bei dem Modehersteller Zegna erfolgen.

Klarna gibt Gas

Bis es soweit ist, muss Klarna jedenfalls keine Geschäftsberichte veröffentlichen. Für private Investoren eine weitere Hürde, sich Klarheit darüber zu verschaffen, wie sich die Bilanzen der Schweden entwickeln. Sobald der Börsengang vorbereitet wird, muss das Unternehmen seine Aktivitäten offenlegen. Dann könnte sich die Klarna Aktie als guter Kauf erweisen.

Vor allem erfolgreiche FinTechs wie Klarna, die offensichtlich eine bei allen Beteiligten erwünschte Lösung anbieten, sind gute weitere Potenziale sehr wahrscheinlich. Schon jetzt gehört Klarna zu den Top 10 Einhörnern weltweit. Daher fassen private Anleger das schwedische Unternehmen schon seit längerem ins Auge.

Auch für Daytrader sind FinTech Aktien wie Klarna interessant, obwohl sie die Anteilsscheine nicht einmal kaufen. Statt dessen werden Aktien und andere Anlageklassen außerbörslich gehandelt, im zeitlich begrenzten Rahmen. Private Trader erhalten Zugriff auf die handelbaren Werte über einen Broker, bei dem das Handelskonto geführt wird.

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CFD-Trading: Die Vorbereitung entscheidet über den Erfolg

Beliebt im Daytrading sind vor allem CFDs. Denn Differenzkontrakte sind flexibel einsetzbar. Da sie auf so gut wie alle Anlageklassen angeboten werden, sind Strategien entsprechend den Handelsvorlieben und der eigenen Risikoneigung möglich. Außerdem lassen sich CFDs long oder short nutzen, so dass Trader auch von fallenden Kursbewegungen profitieren können. Und dank der Möglichkeit, die Kontrakte zu hebeln, kann das Eigenkapital beachtlich erhöht werden. Der Hebel, ein Darlehen des Brokers, bei dem der Handel stattfindet, ist zwar für private Trader begrenzt, kann aber immer noch Höhen von bis zu 1:30 erreichen.

Da auch die Renditen im selben Maß steigen, können schon mit begrenzten Mitteln gute Gewinne erzielt werden. Ohne Risiken geht es jedoch auch im außerbörslichen Handel nicht zu. Darauf weisen die Broker, die für den Forex- und CFD-Handel lizenziert sind, auch deutlich hin, und manche von ihnen gehen mit eigenen Bildungsressourcen noch einen Schritt weiter.

Mit guten Inhalten stellen solche Schulungsangebote besonders für Einsteiger eine wertvolle Informationsquelle dar und ermöglichen es dem Nutzer, sich das Grundwissen für das Trading zu eigen zu machen. Doch auch erfahrene Trader lernen hier noch etwas dazu. Neben anschaulichen Videos finden sich Kurse, Bücher und Webinare zu Themen wie Handelsabläufe, Risikomanagement oder Trading-Psychologie.

Mit einem Demokonto können Anfänger ohne Risiko für den eigenen Geldbeutel praktische Erfahrungen sammeln, denn in der realistischen Handelsumgebung der Demo werden die Orders mit virtuellem Kapital aufgegeben. So können theoretische Inhalte vertieft werden, bis man sich sicher genug fühlt für den Echtgeldhandel.

Klarna startet durch

XTB: Ein weiteres erfolgreiches FinTech für den Einstieg ins CFD-Trading

Mit den anhaltenden Niedrigzinsen wächst das Interesse privater Anleger am börslichen oder außerbörslichen Wertpapierhandel – und damit auch an einem dafür geeigneten Broker. Während man Aktien auch über die Hausbank kaufen kann, ist für das CFD-Trading ein entsprechend lizenzierter Broker erforderlich. Ein Handelskonto einzurichten, ist meist nicht schwierig, doch die Leistungen und Konditionen, die Trader bei einem Forex- und CFD-Broker vorfinden, variieren je nach Anbieter.

Im Brokervergleich erweist sich unser Testsieger XTB, laut unseren XTB Erfahrungen, immer wieder als führend. Der seit Jahren international erfolgreiche Anbieter ist in mehreren Ländern der Europäischen Union mit regulierten Niederlassungen präsent. Reputable Aufsichtsbehörden gewährleisten die Absicherung der Kundengelder, und die Handelskonditionen von XTB sind transparent und seriös. Überzeugen kann der Broker auch mit seinem großen Portfolio, denn neben Differenzkontrakten können Kunden hier auch echte Aktien und ETF handeln, und das über erstklassige Handelsplattformen wie den MetaTrader.

Die Kontomodelle bei XTB wenden sich an Einsteiger, aber auch an die Ansprüche erfahrener Trader, und beide Gruppen finden im Kundensupport des Brokers einen kompetenten, gut erreichbaren Partner. Die Schulungsmaterialien der XTB Trading Akademie und das kostenlose XTB CFD Demokonto sorgen dafür, dass auch Einsteiger sich die Kenntnisse für das CFD-Trading aneignen können. Insgesamt also ein Broker, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis und die überzeugende Qualität des Angebots seit Jahren wiederholt ausgezeichnet wurden.

Bilderquelle:

  • klarna.de