Lynx Broker Futures

Anleger können über Lynx Broker Futures aus 18 Ländern handeln. Der niederländisch-britische Broker ermöglicht darüber hinaus den Handel mit Aktien, ETFs, Optionen, Zertifikaten, Optionsscheinen und Differenzkontrakten. Das Gebührenmodell ist angelsächsischer Prägung: die Gebühren pro Kontrakt sind ebenso moderat wie die Mindestgebühren pro Transaktion.

Inhaltsverzeichnis

  • Lynx Broker Futures: Angebot und Konditionen
  • Realtimekurse nur gegen zusätzliche Gebühren
  • Speedtest zum Vergleich mit anderen Brokern

Lynx Broker Futures: Angebot und Konditionen

  • Deutsche/Euroland-Futures: 2,0 €/Kontrakt
  • US Futures: 4,0 $ pro Kontrakt
  • UK Futures: 3,5 £ pro Kontrakt
  • Mindesteinzahlung: 4000 €
  • Keine automatische Abführung der Abgeltungssteuer
Lynx Broker ermöglicht über Depots und Marginkonten den Handel an mehr als 100 Börsen sowie den außerbörslichen Handel mit Währungen und Differenzkontrakten.Der Handel erfolgt in allen Anlageklassen über die Handelsplattform Trader Workstations (TWS), die auch bei anderen Brokern im Einsatz ist und sich primär an professionelle und erfahrene Trader richtet. Erfahrung im Handel über die TWS ist allerdings nicht zwingend notwendig, da der Broker diverse Einführungsangebote wie zum Beispiel Seminare und Tutorien zur Einarbeitung in die Plattform anbietet. Die TWS muss für den vollen Funktionsumfang heruntergeladen werden. Ergänzend dazu kann die Software in einer webbasierten Variante sowie in einer auf mobile Endgeräte zugeschnittenen Version genutzt werden. Die beiden Versionen sind mit einem komprimierten Funktionsumfang ausgestattet.

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Die Konditionen im Futures Handel

Lynx Broker FuturesFutures aus Deutschland und der Eurozone können überwiegend zu einer Gebühr von 2,0 € pro Kontrakt gehandelt werden. Zusätzliche Buchungsgebühren fallen nicht an. Damit liegen die Kosten deutlich niedriger als bei deutschen Onlinebrokern mit EUREX-Konten. Auch Terminkontrakte an Terminbörsen außerhalb der Eurozone können zu moderaten Kosten gehandelt werden. Bei US-Futures fällt eine Gebühr in Höhe von 4,0 $ pro Kontrakt an, bei britischen Terminkontrakten beträgt die Gebühr 3,5 £ je gehandelten Kontrakt.Es ist allerdings kein Geheimnis, dass speziell der Handel mit US Futures bei einigen Konkurrenten zu noch deutlich günstigeren Konditionen möglich ist. Die Kontoführung ist kostenfrei und erfordert eine Mindesteinzahlung Höhe von 4000 €. Die meisten Trader, die über Lynx Broker Futures handeln müssen jedoch etwas mehr einzahlen, da ausschließlich ganze Kontrakte gehandelt werden können und deshalb die Kontraktspezifikationen der jeweiligen Terminbörsen im Original gelten. Für Daytrader gelten allerdings verringerte Marginanforderungen, da Lynx Broker die Initial Margin in zwei Dimensionen festlegt: Neben einer Overnight Margin gibt es auch eine Initial Margin, die deutlich geringer ausfällt (Mehr zum Thema: Bester Daytrading Broker).

Realtimekurse nur gegen zusätzliche Gebühren

kostenKursdaten mit 15-minütiger Verzögerung sind kostenlos. Für Echtzeitkurse müssen Anleger Abonnements mit monatlichen Gebühren abschließen. Realtimekurse Level II für alle wichtigen europäischen und nordamerikanischen Aktien- und Terminmärkte kosten zusammen etwa 60 € pro Monat, wenn das Konto privat genutzt wird. Werden sehr spezielle Echtzeitkursdaten – zum Beispiel für Zinsderivate – benötigt, können die Kosten noch deutlicher ausfallen. Kursdaten für EUREX Level II kosten 12,0 € monatlich. Trader, die über Lynx Broker Futures und/oder andere Märkte handeln führen ihr Depot eigentlich bei dem britischen Broker Interactive Brokers aus London. IB zählt zu den größten Brokerhäusern weltweit und gehört zu einer US-amerikanischen Gruppe. In Deutschland unterhält Lynx Broker lediglich eine Zweigniederlassung, die nicht als Zahlstelle der deutschen Finanzbehörden agiert. Deshalb kommt es nicht zu einer automatischen Abführung von Abgeltungssteuer auf anfallende Gewinne. Anleger müssen die anfallende Steuer selbst ermitteln, ihrem zuständigen Finanzamt anzeigen und die Steuer entrichten.

Speedtest zum Vergleich mit anderen Brokern

TippsDer gesättigte Brokermarkt zwingt die Anbieter zu einfallsreichen Werbemaßnahmen. Lynxbroker hat einen so bezeichneten Speedtest entwickelt, mit dem die Order-Ausführungsgeschwindigkeit zwischen Lynx Broker und anderen Brokern verglichen wird. Die Order eines Futures im ESTX 50 nimmt diesem Vergleich zufolge bei Lynxbroker 4,85 Sekunden in Anspruch. Bei einem der großen deutschen Online Broker dauert es bis zur Übermittlung der Order an die Terminbörse demnach mit 11,34 Sekunden mehr als doppelt so lange. In der Tat gilt als objektiv belastbar, dass die TWS eine schnellere Orderübermittlung als viele andere Benutzeroberflächen ermöglicht.   Fazit: Lynx Broker zählt als Vertriebspartner von Interactivebrokers zu den Handelshäusern mit angelsächsischem Gebührenmodell. Das sollte aktive Trader mit vielen Transaktionen und dementsprechend stark ausgeprägten Kostenbewusstsein ebenso ansprechen wie das breite Angebot an handelbaren Futures und die ausgereifte Handelsplattform Trader Workstation (TWS). Vor allem die Gebühr für Euroland-Futures liegt mit 2,0 € je Kontrakt sehr niedrig. US-Futures können allerdings bei mehreren Konkurrenten, darunter auch Interactive Brokers, günstiger gehandelt werden.

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