10 Trends für das kommende Börsenjahr

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.01.2021


Das scheidende Börsenjahr 2020 war ein turbulentes Jahr, wie es die Märkte wohl selten erlebt haben. Dabei hatte alles so gut angefangen – der deutsche Leitindex DAX30 konnte im Februar bereits ein neues Rekordhoch erreichen, die Anleger sahen dem Frühjahr gut gelaunt entgegen. Die Bedeutung der Nachrichten aus dem chinesischen Wuhan wurde verkannt. Erst als es zu einer Häufung von Todesfällen in Norditalien kam, wurde klar, dass die lokale Krankheitswelle am anderen Ende der Welt nicht vor Grenzen haltmachen würde. Die Folgen für die Börsen waren drastisch. Im März brachen Aktienkurse weltweit ein, mit Verlusten, die historisch fast beispiellos waren, verursacht durch weltweite Lockdowns, den Zusammenbruch von Lieferketten und eine profunde Vertrauenskrise bei Anlegern. 

Doch die Börsen bewiesen schon ab Mai ihr Erholungspotential, natürlich auch dank des raschen Handels vieler Regierungen und der oft reichlich fließenden Staatshilfen für die Unternehmen. Erstaunlicherweise erreichten manche Indizes sogar neue Höchststände, und der Durchbruch bei der Entwicklung eines wirksamen Corona-Impfstoffes trug dazu bei, die optimistische Stimmung zu beflügeln. Sowohl Pfizer und BioNTech als auch Moderna haben inzwischen ihre Vakzine mit Notfallzulassungen auf den Markt gebracht, die Impfkampagnen sind vielerorts bereits angelaufen. 

Die Normalität wird allerdings noch lange nicht zurückkehren, und auch die Niedrigzinsen der Zentralbanken werden die Märkte noch lange begleiten. Die Null- oder Negativzinsen zusammen mit den reichlich ausgeschütteten Hilfsgeldern lassen manche Experten das Szenario einer Inflation heraufbeschwören. Sicher ist das noch nicht – doch schon jetzt lässt sich sagen, dass Investitionen sich auch im kommenden Jahr nur ab einer gewissen Risikoschwelle wirklich lohnen werden. Mit welchen Trends Anleger im Börsenjahr 2021 besonders rechnen sollten, haben wir im Folgenden zusammengestellt. 

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1. Wirtschaftliche Erholung von über 4 % in Deutschland

Ein Aufwärtstrend ist sicherlich nicht sofort zu erwarten. Vor allem während der ersten Wochen von 2021 wird der derzeit verhängt und möglicherweise länger dauernde Lockdown sich bemerkbar machen. Grund zum Optimismus gibt allerdings das Anlaufen der Impfungen gegen das Corona-Virus. Experten erwarte ein Wirtschaftswachstum schon ab dem zweite Quartal, das von 2 – 2,5 % auf bis zu 3% steigen könnte – immer vorausgesetzt, die Impfstoffe erfüllen ihren Zweck. 

2. Inflation in Deutschland legt um zwei Prozent zu

In der Bundesrepublik ist damit zu rechnen, dass im Börsenjahr 2021 die Inflation kräftig zunimmt – von einem halben Prozent im laufenden Jahr auf bis zu 2,5 % im kommenden, getrieben hauptsächlich von der nunmehr wieder auf den alten Stand erhöhten Mehrwertsteuer. In der Eurozone hingegen wird die Inflation vermutlich auf unter einem Prozent verbleiben und damit deutlich unter den von der Zentralbank angestrebten 2,0 Prozent. 

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3. Euro-Zone „back on track“ in 2021 mit 5 % Wachstum

Auch für die gesamte Euro-Zone sehen Fachleute schon jetzt einen sehr breiten Silberstreifen am Horizont, nämlich nach dem erste Quartal. Die Konjunktureinbrüche, die in vielen Volkswirtschaften deutlich höher ausgefallen sind als in Deutschland, lassen ein dementsprechend stärkeres Wachstum erhoffen. 

4. Gute Aussichten auch für die USA

Auch in den Vereinigten Staaten dürfte sich die Wirtschaft erholen, sogar rascher als in Europa, denn die Lockdown-Maßnahmen waren jenseits des Atlantiks eher verhalten. Fachleute erhoffen sich eine Zunahme beim heimischen Konsum und dementsprechende Umsatzsteigerungen vor allem im zweiten Halbjahr. 

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5. Aktienrisiken durch US-Inflation 

Auch in den USA dürfte die Inflationsrate steigen, von derzeit 12 auf 2,0 %, angetrieben von der Geldschwemme der Zentralbank und den staatlichen Hilfsgeldern. Der erwartete steigende Konsum wird zwar dafür sorgen, dass das Inflationsziel der US-amerikanischen Notenbank erreicht wird, das wird bei Analysten und Börsianern jedoch Inflationsängste auslösen. Betroffen sein dürften Werte, die bislang von einer niedrigen Inflationsrate und Nullzinsen profitieren – darunter Aktien der mittelgroßen und großen Technologiekonzerne. 

6. Die chinesische Wirtschaft bleibt ungebrochen stark

China blieb nach den weitreichenden Folgen der ersten Welle der Pandemie bis jetzt ein zweites Aufflammen erspart. Davon profitiert die Volkswirtschaft, die sehr schnell nicht nur wieder zur alten Form aufgelaufen ist, sondern ihre Produktivität zum Teil noch steigern konnte. Davon haben auch einige DAX-Konzerne etwas, dank guter Absätze in China. Für das kommende Börsenjahr erscheint eine Wachstumsprognose von bis zu 8 % nicht unrealistisch! 

7, Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit auch 2021 mit Negativ-Renditen

Die Renditen der Langzeit-Bundesanleihen bleiben auch 2021 noch im negativen Bereich – ein leichter Anstieg auf –0,3 % während der ersten Monate des Jahres ist möglich, beflügelt vom internationalen Wirtschaftswachstum, doch die Inflationsrate wird langfristig die Renditen auf bis zu –0,5 % drücken. Wer BUND-Anleihen zur Stabilisierung des Portfolios hält, zahlt also im kommenden Jahr drauf. 

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8. Zugreifen bei US-Staatsanleihen

Positiv entwickeln werden sich allerdings die belieben US-amerikanischen T-Bonds. Die Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit werden schon zur Jahresmitte Renditen von bis zu 1,3 % abwerfen, auch wenn im zweiten Halbjahr damit zu rechnen ist, das das wirtschaftliche Wachstumspotential an seine Grenzen stößt und die Renditen bis zum Jahresende wieder auf 0,8 % drücken wird.

9. Unveränderte Leitzinsen im Euro-Raum und in den USA

Für die EZB und die FED wird im kommenden Jahr mit zunehmender Erholung der Wirtschaft mehr Gelassenheit einkehren. Die genesende Konjunktur wird dafür sorgen, dass die wichtigsten internationalen Notenbanken ihre Leitzinsen auf dem bisherigen Stand belassen – für die Euro-Zone sind dies –0,5 %, in den Vereinigten Staaten immerhin 0,25 %, mit denen Anleger für das Jahr 2021 rechnen können.

10. Kursgewinne beim Euro gegen den US Dollar

Mit zunehmendem Einsatz des Corona-Vakzins wird sich der Effekt des Virus auf die europäischen Volkswirtschaften und Kapitalmärkte deutlich abschwächen, die Anleger werden wieder in Kauflaune kommen und höhere Risiken eingehen. Der US Dollar wird im kommenden Jahr an Wert verlieren, der Euro hingegen wird gegenüber dem US Dollar steigen von rund 1,20 auf mindestens 1,40 US Dollar. Für Deutschland als Export-orientierte Ökonomie bedeutet dies für zahlreiche Unternehmen eine Herausforderung. 

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Anlagen und Handel 2021 – Aktien oder CFDs?

Treten die Erwartungen der Finanzexperten ein, ist für die Weltwirtschaft und damit auch die Aktienmärkte eine deutliche Erholung im kommenden Jahr zu erwarten. Wer die Märkte genau beobachtet, kann noch immer vor dem Anstieg der Kurse investieren. Allerdings sind noch nicht alle privaten Anleger in Kauflaune – und bei manchen hat die Pandemie auch ein gehöriges Loch ins Budget gerissen.

Wer jetzt nicht langfristig in Aktien, Anleihen oder Fonds, wie zum Beispiel in Wald und Forst, investieren will, kann dennoch an der Wertentwicklung von Aktien, Rohstoffen, Indizes und sogar Kryptowährungen teilhaben, und das auch mit begrenzten Mitteln. Mit Differenzkontrakten haben auch private Trader die Möglichkeit, auf die Kursentwicklung ausgewählter Basiswerte zu spekulieren. Entwickelt wurden die Contracts for Difference in Großbritannien – um die dortige Stempelsteuer beim Aktienhandel zu vermeiden. 

Wer mit CFDs handelt, tätigt keine langfristige Investition. Die Kontrakte werden innerhalb weniger Stunden oder sogar Minuten gekauft und verkauft. Der Gewinn des Traders entsteht aus der Kursdifferenzen während der Haltedauer. Mit Differenzkontrakten können Trader long und short Kurse spekulieren. Diese Flexibilität ermöglicht Renditen in vielen Marktsituationen und vor allem in volatilen Zeiten. Da das aufgewendete Kapital nicht jahrelang festliegt wie beim Kauf von Aktien, ist der Handel sehr dynamisch, erzielte Renditen können umgehend für neue Trades genutzt werden.

Handel mit Hebel sorgt für höhere Gewinne

Der Handel mit CFDs läuft über einen dafür lizenzierten Broker ab. Dieser gibt seinen Kunden die Möglichkeit des Margin-Handels – dank einer Kreditlinie des Brokers, des sogenannten Hebels. Der Hebel erlaubt es Tradern, das aufgewendete Eigenkapital deutlich zu steigern. Zwar sind die Hebelfaktoren für Privatkunden zu ihrem eigenen Schutz begrenzt, doch Forex-Hauptwerte können noch immer mit Hebeln von 1:30 gehandelt werden, bei Aktien-CFDs beträgt der Faktor 1:5. 

So lassen sich auch die erzielten Gewinne entsprechend erhöhen. Schnelles Geld macht man mit Differenzkontrakten allerdings nicht, denn der Hebel kommt auch bei Verlusten zur Anwendung. Daher raten erfahrene Trader und seriöse Broker zu einer eingehenden Vorbereitung, damit der Handel den gewünschten Erfolg hat.

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Mit dem richtigen Broker das Trading aufnehmen

CFD-Trading wird mit disziplinierter Vorbereitung graduell lohnend, vor allem, wenn der Broker, bei dem das Handelskonto geführt wird, seine Kunden mit verschiedenen Leistungen unterstützt. Doch die Auswahl unter den zahlreichen Forex- und CFD-Brokern, die in Deutschland, der EU und international um Kunden werben, fällt schwer. 

Einsteiger haben ihre Mühe, hinter die allgegenwärtigen Gewinnversprechen zu schauen und sich ein objektives Bild von den Konditionen zu machen. Bei der Bewertung sollten verschiedene Kriterien geprüft werden. Besonders wichtig ist die Regulierung durch eine vertrauenswürdige Finanzaufsichtsbehörde, ebenso wie günstige, transparente Konditionen. Ein Broker-Vergleich sorgt für Überblick und rankt besonders seriöse CFD-Broker hoch oben in der Bewertung. 

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Hohe Anforderungen an die Qualität

Um die Prüfung in einem Vergleichsportal zu bestehen, müssen Forex- und CFD-Broker in rund zehn Bereichen überzeugen können. Neben einem umfassenden Handelsangebot mit Basiswerten aus zahlreichen Anlageklassen wünschen sich Neulinge und erfahrene Trader transparente Konditionen ohne versteckte Kosten und Gebühren.

Die Handelssoftware muss mit ihrem Funktionsumfang, den Chart-Tools und der Konfigurierbarkeit punkten. Einsteiger legen wert auf intuitive Bedienbarkeit, Profi-Trader wollen anspruchsvolle Strategien umsetzen können. 

Alle Aspekte des Handels und die Nutzung der Software werden bei den besten Broker am Markt überdies durch Bildungsressourcen erläutert, und ein Demokonto erlaubt erste Schritte ohne finanzielles Risiko.

CFD-Handel erlernen mit Schulungsmaterialien und Übungskonto

Broker, die ihren Kunden Bildungsangebote zur Verfügung stellen, bieten oft einen hohen Mehrwert. Gestufte Inhalte wenden sich an Einsteiger, fortgeschrittene Trader und sogar alte Hasen. Derart qualitätvolle Schulungsangebote gehen über die Darstellung der Grundkenntnisse der Finanzwelt weit hinaus. 

Sie bieten Online-Kurse, E-Books und Lexika, Marktnachrichten und Experten-Analysen, aber auch Webinare in Echtzeit, die den Austausch mit den jeweiligen Experten ermöglichen. Beliebt ist auch das Social Trading, bei dem Anfänger Strategien und Portfolios ihrer Vorbilder kopieren können und so selbst schneller profitabel traden.

Außerdem können die so erworbenen theoretischen Kenntnisse bei vielen Brokern mit einem kostenfreien Demokonto zum Einsatz kommen. Die unverbindliche, mitunter auch zeitlich nicht limitierte Demo ermöglicht Übungstrades in echter Handelsumgebung, aber mit virtuellem Kapital. So lernen Einsteiger die Abläufe beim Handel ohne finanzielles Risiko kennen.  

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Einstieg in den Handel: Schneller und effektiver mit dem Brokervergleich

Die Kriterien, die der Bewertung von Online-Brokern oder Banken zugrunde liegen, sind Anfängern natürlich nicht sofort geläufig, auch ihr Sinn erschließt sich in vielen Fällen nach anfänglichen Enttäuschungen. Daher ist ein Brokervergleich eine empfehlenswerte erste Anlaufstelle für Einsteiger, aber auch für Trader, die ihren Anbieter wechseln wollen. Vergleichsportale bewerten anhand einer standardisierten Checkliste, was ihre Urteile nachvollziehbar macht und das Ranking der Broker auf solider Grundlage ermöglicht. 

So können schnell besonders geeignete Anbieter ausgemacht werden. Dank weiterführender Testberichte und Erfahrungsberichte anderer Nutzer kann die Information zu den in Frage kommenden Kandidaten vertieft werden, so dass die Auswahl letztlich so informiert wie möglich erfolgt und dem Trader den Zugang zum Handel deutlich erleichtert.

Fazit zu kommenden Börsjahr: Am Aufwärtstrend partizipieren mit CFDs

Analysten prognostizieren eine ausgeprägte wirtschaftliche Erholung der Märkte weltweit – für deutsche Werte ebenso wie für die Euro-Zone, die US-amerikanische Volkswirtschaft und China. Neben Einzelaktien werden auch wichtige globale Indizes diese Trends widerspiegeln. Wer keine direkte Investition in Aktien oder ETF vornehmen will, kann mit Differenzkontrakten von den Entwicklungen profitieren – sogar mit begrenztem Kapital sind dank der Hebel noch gute Renditen möglich. 

Bei der Auswahl eines seriösen Brokers haben Anfänger oft den Vorzug, gute Bildungsressourcen und ein Demokonto für den Einstieg nutzen zu können. Das ist möglicherweise eine attraktive Option, um die Zeit des Lockdowns zwischen den Jahren zu nutzen und sich damit auf die Trends des Börsenjahres 2021 vorzubereiten! 

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