Comeback der Solar-Aktien?

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.06.2021


Kommen deutsche Solar-Aktien nach langer Durststrecke zurück? Die Nutzung der Photovoltaik, in Deutschland zunächst enthusiastisch begrüßt, musste zahlreiche Rückschläge hinnehmen. Das lag in vielen Fällen nicht an den Unternehmen, sondern am zähen Widerstand der konventionellen Energieversorger und den Schwierigkeiten, eine passende Infrastruktur umzusetzen. Dabei ist Solarstrom eine grüne, nachhaltige Energie, die viele Verbraucher nur zu gern für sich selbst nutzen würden. Die deutsche Solar-Industrie, jahrelang ausgebootet von wettbewerbsfähigeren Herstellern etwa aus China, ist jedoch resistenter, als es den Anschein hat. Nun will ein Hamburger Unternehmen an die Börse.

  • Solar-Aktien kehren in die deutsche Börsenlandschaft zurück
  • Grüne Energien im internationalen Vergleich zurückgefallen
  • Deutsche Photovoltaik kann profitabel sein
  • Solar-Aktien sind für Verbraucher und Anleger interessant
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Mit Blue Elephant kehrt die Sonne an die Börse zurück

Solar-Aktien in prominenter Position – das ist lange her in Deutschland. Vor Jahren stellten nachhaltige Energieträger fast die Hälfte der Titel im TecDAX, bevor es bergab ging mit der Branche. Zumindest in der Bundesrepublik. Jetzt sieht es allerdings so aus, als hätte man Grund zum Optimismus. Unternehmensanteile von Herstellern, deren Geschäftsmodell auf Sonnen- und Windenergie fußt, gelingt der Sprung in den MDAX und den TecDAX, wie SMA Solar und Encavis, aber auch der Windkraft-Konzern Nordex belegen.

Der Hamburger Photovoltaik-Hersteller Blue Elephant Energy will an die Börse, offenbar unter dem Eindruck, dass die Zeichen gut stehen für Nachhaltigkeit. Blue Elephant widerspricht der Annahme, dass erneuerbare Energien keine zuverlässige Anlage seien – der Gründer geht davon aus, dass er rund 90% der Umsätze über mehr als ein Jahrzehnt zuverlässig abschätzen kann. Sein Erfolgsrezept ist die Integration von erfahrenen Projektmanagern, die im Vorfeld dafür sorgen, dass sämtliche offiziellen Dokumente stimmen. Hat Blue Elephant die notwendigen Genehmigungen hieb- und stichfest in der Tasche, wird gebaut – vorher nicht.

Comeback der Solar-Aktien

Tragfähiges Geschäftsmodell mit guten Aussichten

Mit den früher üblichen „Einspeise-Vergütungen“ für Photovoltaikbetreiber gibt sich die Hamburger Firma nicht ab – statt dessen kooperiert Blue Elephant Energy direkt mit den Abnehmern und kann dank langfristiger Verträge zu wettbewerbsfähigen Konditionen profitabel arbeiten. Dabei stehen viele der von dem Unternehmen gebauten und betriebenen Solar- oder Windparks nicht in Deutschland, sondern bei europäischen Nachbarn, etwa in Südeuropa. Im Nachbarland Niederlande ist der Anbieter bekannter als in der Bundesrepublik, auch in Spanien und Griechenland managt Blue Elephant Großprojekte.

Und auch jenseits der Grenzen der EU ist die Firma gut im Geschäft, beispielsweise in der Dominikanischen Republik und in Chile. Gern arbeitet man mit zuverlässigen Projektpartnern im Rahmen von Maßnahmen, die Gemeinschaften vor Ort zugute kommen. Auch über näher liegende Gefilde macht man sich in Hamburg Gedanken, denn die notwendige Sonneneinstrahlung für Großanlagen findet Blue Energy nicht nur in Süd- und Mittelamerika, auch Afrika hat die Geschäftsführung bereits evaluiert. Hier steht den möglichen Gewinnen allerdings auch entsprechendes Risiko gegenüber.

Blue Elephant Energy ist ein ambitioniertes Unternehmen, gegründet vom ehemaligen Geschäftsführer der Encavis, mit Wagniskapital aus dem Säckel von Wacker Chemie sowie Gruner + Jahr. Mehr als siebzig Anlagen hat die Firma seitdem errichtet, immer sind es riesige Solarfelder oder Windparks, manche von ihnen so groß wie hundert Fußballplätze. Um auch bei den Standorten die Nachhaltigkeit zu wahren, bevorzugt die Geschäftsführung aufgegebene Industrieareale.

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Sonnige Zeiten dank Innovation

Blue Elephant Energy ist ein groß angelegter Versuch, Deutschland wieder auf der solaren Landkarte zu verankern – doch wer realistisch ist, hat nicht auf den Börsengang der Hamburger gewartet. Solar-Aktien sind längst gut handelbar, die wenigsten davon notieren jedoch an deutschen Börsen. Zu den bekanntesten Namen gehört Tesla – der Elektroauto-Hersteller macht den Großteil seines Umsatzes mit Photovoltaik. Auch in Kanada, den USA und Japan werden Solarzellen gefertigt, und ein beachtlicher Teil der international erhältlichen Module stammt aus China.

Seit dem sprichwörtlichen „High Noon“ der Solar-Branche vor rund fünfzehn Jahren haben sich die Unternehmen durch ständig wachsenden Wettbewerbsdruck effektiv selbst den Weg zum Profit versperrt. Viele Hoffnungsträger – auch in Deutschland – mussten sich infolgedessen von der Börse zurückziehen oder sogar Konkurs anmelden. Das ist besonders verwunderlich, wenn man bedenkt, wie hoch der Anteil von Photovoltaik bei Neuinstallationen ist – sie macht hier bereits rund die Hälfte aus. Durch den hohen Konkurrenzkampf der vergangenen Jahre können nun auf einem bereinigten Markt die Preise wieder angezogen werden, was Anbietern wie Blue Elephant Energy neue Renditeaussichten eröffnet.

 Solar-Aktien kommen zurück

Trendwende für Photovoltaik

Solar-Aktien dürften also in nächster Zukunft bereits wieder einen Blick wert sein, zumal bei gut aufgestellten Unternehmen, die bereits auf erfolgreiche und langfristige Verträge verweisen können. Neben der Direktinvestition in Aktien können Anleger, die den Trend mitnehmen wollen, außerdem auf ganze Indizes setzen – der bekanntest davon ist der iShares Global Clean Energy, der auch andere nachhaltige Energieträger berücksichtigt und mittels ETF für die eigene Vermögensbildung genutzt werden kann.

Weniger fest binden sich Anleger, die nicht direkt in Unternehmensanteile oder Fonds aus diesem Bereich investieren wollen, sondern statt dessen auf die Kursspekulation mithilfe von Derivaten setzen. Die beliebtesten Finanzinstrumente hierbei sind Differenzkontrakte, die außerbörslich im Rahmen des Daytrading gehandelt werden. Die Underlyings, also die Basiswerte, die ein solches CFD abbildet, müssen dabei nicht gekauft werden.

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Auf steigende und fallende Kurse spekulieren mit CFDs

Kleinanleger, die es nicht zu ETF-Sparplänen zieht, schätzen an Differenzkontrakten, dass sie mit ihnen Strategien auf Werte aus allen Anlageklassen verwirklichen können. Der Forexhandel ist ebenso möglich wie die Spekulation auf Aktien, Anleihen und Indizes, und das nicht nur bei steigenden Kursen, sondern auch bei Abwärtstrends. Überdies wird das Ordervolumen dank der Hebel vervielfacht – für private Trader in begrenztem Umfang, aber immer noch maximal um das Dreißigfache, abhängig von der Anlageklasse des Basiswerts.

So kann man mit einer Order über 1.000 Euro durchaus bis zu 30.000 Euro bewegen und auch entsprechend gesteigerte Renditen erzielen. Der Hebel ist ein Darlehen des CFD-Brokers, bei dem der Trader seine Handelsaktivitäten ausführt, und macht den Reiz des Tradings aus. Doch ohne Risiken ist auch das nicht – immerhin sorgen die Schutzmaßnahmen für Privatanleger dafür, dass sich niemand mehr beim Broker verschulden kann. Statt dessen werden Positionen geschlossen, die das vorhandene Guthaben zu übersteigen drohen.

Die ersten Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Daytrader führen also über das Erlernen von Moneymanagement und Risikomanagement, mit dem Ziel, das Eigenkapital zunächst zu schützen und dann zu mehren. Die gute Nachricht hier ist, dass die besten Broker, die online ihre Dienste anbieten, ihre Kunden dabei unterstützen, sich das benötigte Wissen zu Eigen zu machen. Digitale Bildungsressourcen von zum Teil beachtlicher Qualität vermitteln über Kurse und Webinare Finanzwissen. Schulungsvideos vermitteln die Handhabung der Software, und wer sich dazu entschließt, das sogenannte Social Trading zu nutzen, kann die besten Strategien erfolgreicher Signalgeber einfach übernehmen und schneller selbst mit Gewinn traden.

Neben dem Erlernen theoretischer Grundlagen darf auch die praktische Übung nicht fehlen. Zu diesem Zweck steht bei vielen Forex- und CFD-Brokern ein Demokonto bereit, eine sehr realistische Simulation des Echtgeld-Handels. Da diese Demos mit Spielgeld bestückt sind, geht der Nutzer allerdings kein Risiko ein und kann sich ganz auf das Vertiefen der erlernten theoretischen Inhalte konzentrieren.

Comeback der Solar-Aktien

XTB: Bester Broker für CFD-Trading und Aktienhandel

Die Vorzüge des CFD-Tradings erschließen sich privaten Anlegern nur über einen lizenzierten Broker, der seinen Kunden Zugang zum außerbörslichen Handel gewährt. Nach der Einrichtung des Handelskontos bei einem solchen Forex- und CFD-Broker können Trader selbstständig ihren Aktivitäten nachgehen. Welcher Broker jedoch der beste ist, zumal für Einsteiger, lässt sich zunächst nicht leicht erkennen – die Anzahl der Anbieter, die im Internet um die Aufmerksamkeit von Neukunden wetteifern, ist groß. Mit einem Brokervergleich lassen sich jedoch die besten von ihnen identifizieren, und hier liegt unser Testsieger XTB immer wieder ganz vorn.

Der vielfach ausgezeichnete Broker ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Szene und überzeugt in sämtlichen Qualitätskriterien. XTB kann, laut unseren XTB Erfahrungen, verschiedene seriöse Regulierungen an seinen Standorten vorweisen, sichert die Kundeneinlagen vorbildlich ab und gewährt Neukunden transparent Einblicke in die Gebührenstruktur. Die Kontotypen werden den Erfordernissen von Anfängern ebenso gerecht wie den Wünschen von Tradern mit hohem Handelsvolumen, und auch die Software punktet mit intuitiver Bedienbarkeit und ausgeprägter Funktionalität. Gehandelt werden CFDs auf tausende von Basiswerten, aber auch echte Aktien und ETF, mit Unterstützung des deutschen Supports und mithilfe der hochwertigen Schulungsangebote. Ein Broker, bei dem Preis und Leistung stimmen, für einen gelungenen Einstieg ins Trading.

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