IG Nachschusspflicht Risiko – Deshalb kann die Nachschusspflicht kann über den Totalverlust hinausgehen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.03.2020


Wer man bei IG „Nachschusspflicht“ in die Suchfunktion eingibt, findet die üblichen Erklärungen. Der Broker IG – früher unter dem Namen IG Markets bekannt – geht mit dem Thema ebenso um wie alle anderen Broker: Man sollte sich mit der Funktion der Nachschusspflicht auskennen, wenn man Finanzprodukte mit Hebelwirkung handeln möchte. Beim Handel mit Differenzkontrakten, wie er bei IG möglich ist, kann es zu einer Nachschusspflicht kommen. Worum handelt es sich dabei? Welche Risiken müssen Trader beachten?

Hinweis: Für Broker, in innerhalb der EU ihren Hauptsitz haben und dort um Kunden werben, gibt es keine Nachschusspflicht für private Anleger mehr! Das heißt jedoch nicht, dass der Kunde keinen Totalverlust erleiden kann. Dieses Risiko besteht weiterhin.

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IG: Die wichtigsten Risiken im Überblick

Die Nachschusspflicht kann über den Totalverlust hinausgehen.
Risikobegrenzung ist zu empfehlen.
Stops und Limits verhindern zu große Verluste.
Risikomanagement-Tools nutzen!
Mit dem IG Demokonto üben!
Hebelwirkung heißt hohe Rendite oder hohe Verluste.

1. Was heißt Nachschusspflicht?

Tipps

Wenn die hinterlegten Sicherheiten, die ein Trader auf das Handelskonto eingezahlt hat, nicht ausreichen, sobald ein Kurs fällt, kommt es zu einem sogenannten Margin Call. In diesem Fall fordert der Broker die Einzahlung der fehlenden Sicherheiten auf das Tradingkonto. Das größte Risiko, das man beim CFD Handel kennen sollte, ist das Marktrisiko selbst. Da es sich um Hebelprodukte handelt, kann sich das Marktrisiko zu einem riesigen Verlust entwickeln: Wenn sich der Kurs entgegen der Prognose entwickelt, ist der Verlust unter Umständen höher als die Initiale Margin. Das kommt folgendermaßen zustande: Der Hebel bezieht sich nicht nur auf die Gewinnaussichten und steigert die mögliche Rendite – das Prinzip kann sich auch ins Gegenteil ändern. Dann ist der Verlust höher als der Einsatz. Wer mit Margin handelt, erhält Zugriff auf den vollen Kontraktwert, wobei Trader nur einen Bruchteil zahlen müssen. Der Gewinn und der Verlust berechnen sich allerdings nach dem gesamten Wert.

Zur Nachschusspflicht kommt es, da es sich bei CFDs um Finanzprodukte mit Hebelwirkung handelt. Damit kann der Verlust höher sein als der Einsatz, also die Initiale Margin. In diesem Fall kommt es zu hohen Forderungen des Brokers.
IG ist ein weltweit führender Anbieter für CFD- Trading & Aktienhandel

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2. Welches Risiko bringt die Nachschusspflicht mit?

Technische_Analyse

Trader sollten sich klar machen, dass Hebelprodukte ein großes Risiko bergen – insbesondere, wenn man kein gutes Risikomanagement betreibt. Bei einer ungünstigen Entwicklung kann die Forderung des Brokers über den Totalverlust hinausgehen. Um zu vermeiden, dass man sich Forderungen ausgesetzt sieht, die man nicht erfüllen kann, sollte man also die wichtigsten Ratschläge zur Risikobegrenzung kennen.

  • Tipp 1: Stops einbauen! Man kann eine Stop-Order setzen, bei der die Position auf alle Fälle geschlossen wird. Damit lassen sich zu hohe Verluste vermeiden.
  • Tipp 2: Nicht von hohen Renditen täuschen lassen! Eine hohe Renditechance mag verlockend sein, aber sie kann sich auch in einen hohen Verlust verwandeln.
  • Tipp 3: Risikomanagement und entsprechende Tools nutzen! Viele Broker, auch IG, bieten besondere Programme, die dabei helfen, das Risiko zu minimieren.
Die Nachschusspflicht bedeutet ein sehr hohes Risiko: Es kann zu Forderungen kommen, die das Guthaben weit übersteigen. Je höher die Renditechance desto höher ist im Gegensatz auch das Verlustrisiko.

3. Welche Bedingungen gibt es bei der IG Nachschusspflicht?

Optionsscheine

IG weist darauf hin, dass bei Hebelprodukten wie den CFDs eine Nachschusspflicht entstehen kann, die die Initiale Margin übersteigt. Daher empfiehlt der Broker, dass ein CFD-Depot über einen guten Puffer verfügen sollte, der am besten stets ausreicht, um die entsprechende Margin wieder auszugleichen. Übersteigt die Forderung das Guthaben, müssen die Kunden Geld nachschießen. Das kann unter Umständen sehr unangenehm werden. Wer eine erfolgreiche Handelsstrategie sucht, sollte das Risikomanagement nicht vernachlässigen – egal, ob er CFDs oder Forex handelt. Was bietet IG den Kunden in dieser Hinsicht?

  • Risikobegrenzung bedeutet Diversifizierung. Man sollte in verschiedene Anlagen investieren.
  • Man sollte ein ausgeglichenes Portfolio haben, also das Risiko streuen und auf verschiedene Anlagen verteilen.
  • Mit einer Stop-Loss-Order legt man den maximalen Verlust vorher fest.
  • Trader sollten das Chance-Risiko-Verhältnis beachten. IG informiert seine Kunden darüber.
  • Ein kostenloses IG Demokonto lädt dazu ein, erst einmal zu trainieren, bevor man den echten Handel startet.
Bei der IG Nachschusspflicht gibt es keine Besonderheiten im Vergleich mit anderen Brokern. Positiv fällt in unserem Test auf, dass der Broker ein gutes Risikomanagement anbietet, das man nutzen sollte.
IG bietet Ihnen einen flexiblen & leicht zugänglichen CFD- Handel

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4. FAQs: Das wollen Kunden wissen!

TippsWie hoch ist eine Nachschusspflicht?

Eine Nachschusspflicht kann unterschiedlich hoch ausfallen und ist nicht automatisch begrenzt, sondern abhängig von der Entwicklung des Marktes. Bei IG gibt es für private Anleger keine Nachschusspflicht.

Was sind Hebelprodukte?

Bei Hebelprodukten bewegt man mehr Geld an den Märkten, als man für den Kauf des Produkts einsetzt. Daher sind die Renditen, aber auch die Verluste möglicherweise hoch.

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Wie kann man das Risiko begrenzen?

Man kann das Risiko geringer halten, wenn man ein gutes Risikomanagement betreibt und zum Beispiel Stop-Loss-Order einsetzt.

Wie hoch ist die IG Mindesteinlage?

IG hat lediglich mit Kreditkarte und PayPal eine Mindesteinlage von nur 250£/300€ festgelegt.

Gibt es eine Grenze bei der Nachschusspflicht?

Es gibt zwar keine automatische Grenze für eine Nachschusspflicht, doch Trader können sie durch entsprechende Order setzen. Eine Nachschusspflicht kann sehr unangenehm werden und die Forderungen können sogar den Totalverlust übersteigen. Somit ist es absolut sinnvoll, Risikomanagement zu betreiben. Auch der Broker selbst wird, sofern der Kunde es nicht tut, in den meisten Fällen mittels dem sogenannten Stop Out die „Reißleine“ im Kundendepot ziehen.

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5. Angebot bei IG: Keine Einwände bei der Qualität

HandelsangebotUnsere IG Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, den Broker IG näher kennenzulernen. Nicht nur das ausgewogene Risikomanagement spricht für den Broker, denn in unserem Test, der unabhängig und objektiv durchgeführt und aus Kundenperspektive geschrieben wurde, kann das gesamte Portfolio sehr gute Noten sammeln. Um nur einige Fakten zu nennen, die Lust auf mehr machen: Es sind mehr als 12.000 Aktien vertreten, die mit einem direkten Marktzugang handelbar sind. CFDs sind mit mehr als 80 Währungspaaren verfügbar, insgesamt über 16.000 Finanzprodukte. Dabei kann jede Handelsart über eine Plattform erfolgen, die auch als Mobile App erhältlich ist. Ein guter Ratgeber steht ebenfalls online im Hilfebereich zur Verfügung.

 Die Qualität bei IG ist in puncto Tiefe und Breite des Angebots einwandfrei. Der Broker hält mehr als 16.000 Finanzprodukte für Trader bereit, die über eine Plattform gehandelt werden können. Diese wiederum ist auch als Mobile App verfügbar. 

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6. Fazit: Wer das Risiko kennt, ist auf der sicheren Seite!

Erfahrungsbericht

Es wäre falsch, anzunehmen, dass der Handel mit Hebelprodukten ohne Risiko möglich ist. Mit den entsprechenden Stop-Loss-Orders ermöglicht es IG jedoch, die Verluste einzuschränken. Außerdem klärt IG die Trader umfassend über alle Risiken auf und erklärt verständlich, wie es zu einer Nachschusspflicht kommen kann. Damit zeigt der Broker eine transparente Einstellung, die aus Kundenperspektive vorbildlich ist.