Software Aktien: Diese Unternehmen sollte man jetzt im Auge behalten!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 07.08.2020


Einsteiger in den Börsenhandel wie auch erfahrene Trader sind immer auf der Suche nach dem Markt und der Aktie, welche einen riesigen Gewinn verspricht. Kryptowährungen sind 2017 zum Traum vieler Anleger geworden – nur um Monate später einen albtraumhaften Kursrutsch hinzulegen. Substantielle Erfolge mit dem Aktienportfolio lassen sich nur erzielen, wenn Blue Chips eine Rolle spielen – und diese mit renditestarken Wertpapieren gemischt werden. Diese können Software Aktien sein. Ein aufstrebender Markt, dem Analysten in der Zukunft einiges an Potenzial zutrauen.

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Software Aktie ist nicht gleich Software Aktie

Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Smart Home – alles Begriffe, die inzwischen nicht nur Analysten und Experten kennen. Durch den wachsenden Einfluss digitaler Medien gewinnen Konzerne und Unternehmen wirtschaftlich und an der Börse an Bedeutung, welche auf die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb von Hardware setzen. Intel oder AMD und der Grafikchip-Hersteller Nvidia sind nur drei Beispiele einer langen Liste. Und allen drei Unternehmenswerten wird eine deutliche Aufwertung der Position am Aktienmarkt zugetraut.

Hardware ist eine Seite der Medaille. Digitalisierung oder Industrie 4.0 sind nicht ohne Software denkbar und würden ohne diese nicht funktionieren. Aber: Software ist nicht gleich Software. Programme für CNC-Maschinen, Software für die Personalverwaltung, Buchhaltung oder Controlling und Betriebssysteme zum Einsatz in mobilen Endgeräten – alles Software, deren Entwicklung ganz eigenen Regeln folgt.

Was Sie als Anleger oder Analysten als Software Aktien verstehen, ist am Ende ein Sammelsurium ganz unterschiedlicher Unternehmenswerte mit eigenen Marktmechanismen und Gesetzmäßigkeiten. Gemein ist den verschiedenen Ansätzen und Erklärungsversuchen, dass Software immateriell ist und in ein technisches System zur Ausführung eingebettet ist. Software kann bereites eine nicht-ausführbare Dokumentation wie Fotos sein. Allgemein werden darunter aber ausführbare Programme verstanden, die in:

  • Anwendersoftware
  • Systemsoftware
  • Unterstützungssoftware

unterschieden werden. Warum diese Unterscheidung?

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Software-Markt extrem inhomogen

Es gibt keinen in sich geschlossenen Softwaremarkt. Vielmehr koexistieren hier verschiedene voneinander unabhängige Segmente. Im Bereich der Systemsoftware geht es zuallererst um die klassischen Betriebssysteme, wobei:

  • Windows (Microsoft)
  • Linux/Unix
  • macOS

im Bereich der Standardsoftware die wahrscheinlich größte Bedeutung haben. Während Windows und macOS stellvertretend für zwei Tech-Giganten stehen, ist die Situation bei Linux etwas anders – durch die Quelloffenheit. Beispielsweise setzen im mobilen Segment viele Entwickler und Hersteller auf Linux Distributionen.

Software umfasst aber auch Anwendungsbereiche wie PC- und Konsolenspiele oder diverse Anwendungsprogramme etwa zur Text- und Fotobearbeitung. Aber auch die Entwicklung von Software zum Einsatz in Unternehmen – SAP wäre hier ein prominentes Beispiel – gehört in diesen Bereich. Selbst beim Thema Suchmaschine steht die Software an vorderster Stelle.

Was die Unterscheidung in den letzten Jahren immer wieder erschwert, ist die Tatsache, dass eine Verschmelzung von Hard- und Software stattfindet. Viele Konzerne, die:

  • Smartphones
  • Tablets
  • Konsolen
  • PCs

bauen, sind in die Softwareentwicklung involviert. Einen deutlichen Schub hat das Thema durch die Entstehung der Kryptowährungen bekommen. Hier wird das Thema Rendite und Gewinne mit Software förmlich unter einem Brennglas betrachtet.

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Software Aktien: Welche Werte sind besonders interessant?

Interessieren Sie sich als Anleger für Software Aktien? Zuerst müssen Sie eine Entscheidung treffen, welches Risiko Sie bereit sind einzugehen. Tech-Riesen wie Facebook oder SAP und Alphabet oder Microsoft werden aufgrund der stabilen Kursentwicklung (und vielleicht auch der Dividende) interessant sein. Bei anderen Werten ist das Risiko höher – Sie machen aber auch einen höheren Gewinn.

Software Aktie Nr. 1: Microsoft

Softwarelösungen für den Heimanwender. Neben dem Betriebssystem Windows gehören Office Lösungen zu den wichtigen Programen der von Bill Gates 1975 gegründeten Software Schmiede, die das Unternehmen aus Redmond entwickelt. Millionen Heimanwender nutzen die Software von Microsoft auf PC oder Laptop. Als Software Aktie ist das Unternehmen der Gründer Bill Gates und Paul Allen durch die Performance in den letzten Jahren interessant. Seit 2010 ist ein sehr starker Aufwärtstrend zu erkennen. Von rund 30 USD pro Aktie ist der Kurswert auf über 200 USD pro Aktie gestiegen. Mit 1.000 Microsoft Aktien wären in den letzten 10 Jahren daraus 170.000 USD geworden. Das Wertpapier ist noch aus einem anderen Grund interessant: Microsoft zahlt seit Jahren eine Dividende. 2019 belief sich die Zahlung auf 1,84 USD pro Anteilsschein.

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Software Aktie Nr. 2: SAP

SAP ist einer der wichtigsten deutschen Softwarekonzerne. Das Unternehmen aus Wallendorf legt den Fokus dabei ausschließlich auf Softwarelösungen, die in Unternehmen zum Einsatz kommen. SAP liefert Module für Controlling, Vertrieb sowie Einkauf und Personalwesen oder die Lagerhaltung. Mittlerweile hat das Unternehmen mehr als 100.000 Mitarbeiter und erreicht eine Marktkapitalisierung von mehr als 165 Milliarden Euro. Damit ist SAP zu einer der wertvollsten Marken in Deutschland. In den DAX wurde die Aktie 1995 aufgenommen. Der Handel ist über die Frankfurter Börse sowie die New Yorker Börse möglich. Als Software Aktie ist SAP einerseits aufgrund der allgemeinen Kursentwicklung interessant – auf der anderen Seite aber auch wegen der Dividendenzahlungen, die seit knapp 10 Jahren über 1 Euro pro Aktie liegen. Der Kurszuwachs über die letzten fünf Jahre lag bei mehr als 100 Prozent – sprich die Aktie hat ihren Wert an der Börse mehr als verdoppelt.

Software Aktie Nr. 3: Facebook

Facebook ist kein klassisches Softwareunternehmen, das anwenderspezifische Lösungen zur Verfügung stellt. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist der Ausbau des gleichnamigen sozialen Netzwerks. Parallel weitet Facebook sein Geschäftsfelder durch Zukäufe seit Jahren aus. Unter anderem hat der Konzern mit der WhatsApp-Übernahme einen der wichtigsten Messenger in sein Portfolio aufgenommen. Seit 2012 gehört mit Instagram die wichtigste Fotoplattform zum Markenportfolio von Facebook. Warum ist Facebook eine interessante Software Aktie? Bisher zahlt das Unternehmen zwar keine Dividende an Aktionäre – auch, wenn sich einige Börsenexperten dies wünschen. Die Kursentwicklung ist allerdings in den letzten Jahren beeindruckend. Seit dem Börsengang erreicht das Unternehmen einen Kurszuwachs von mehr als 500 Prozent. Einige Experten sehen Facebook sogar auf dem Weg zu einem der wertvollsten Unternehmen.

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Software Aktie Nr. 4: Adobe

Die Aktie von Adobe Inc. (früher Adobe Systems Inc.) hat in den letzten fünf Jahren eine sehr gute Performance hingelegt. Von etwas mehr als 81 USD pro Anteilsschein ist der Kurswert im Sommer 2020 auf mehr als 430 USD gestiegen. Damit ist die Aktie für Anleger, die in den Bereich der Software Aktien einsteigen wollen, auf jeden Fall interessant. Gegründet 1982, gehört Adobe zu den wichtigsten Unternehmen im Bereich der Software Aktien und kommt auf einen Börsenwert von über 119 Milliarden USD. Ihnen als Anleger muss an diesem Punkt klar sein, dass Adobe in den zurückliegenden Jahren allerdings keine Dividende mehr ausgezahlt hat. Bekannt ist das Unternehmen übrigens für seine Creative Cloud Produkte geworden, welche sich vor allem an die Kreativwirtschaft richtet. Mit dem Reader oder Flash Player sind zudem kostenlose Software Lösungen für die breite Masse der Anwender entstanden.

Software Aktie Nr. 5: IBM

IBM (International Business Machines Corporation) zählt zu den wichtigsten IT-Unternehmen weltweit und beschäftigt mehr als 300.000 Menschen. Gegründet 1911, entwickelte das Unternehmen verschiedenste technische Geräte – etwa zum Übersetzen oder Schreibmaschinen. Zum wichtigsten Geschäftszweig sollten allerdings Computer werden. Das Unternehmen IBM entwickelte die ersten Rechner für Heimanwender, wie den IBM 5120. Neben dem nach wie vor wichtigen Bereich der Hardwareentwicklung und Fertigung – unter anderem in der IBM Systems and Technology Group – ist ein Geschäftsbereich des Unternehmens die Softwareentwicklung. Diese ist in der IBM Software Group untergebracht und umfasst mehrere Marken. Die Aktie von IBM hat in den zurückliegenden fünf Jahren zwar erhebliche Kursausschläge verkraften müssen. Für Sie als Anleger ist das Wertpapier dafür durch eine sehr hohe Dividende interessant.

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Software Aktien traden: Auch für Anfänger interessant?

Software Aktien haben in den letzten Jahren erstaunlich gut abgeschnitten, was die Performance der einzelnen Aktien anbelangt. Fast keines der vorgestellten Unternehmen hat einen negativen Kurstrend erkennen lassen. Im Gegenteil: Über die letzten fünf Jahre sind deutlich Wertzuwächse im Portfolio zu erkennen. Lohnt sich der Kauf von Software Aktien für Einsteiger. Als Börsenneuling machen Sie keinen Fehler, sich für diese Art der Wertpapiere zu interessieren.

Digitalisierung wird in den kommenden Jahren noch wichtiger. Insofern setzen Sie mit Software Aktien auf ein „Rennpferd im Stall“, dass durchaus noch sehr viel Entwicklungspotenzial hat. Machen Sie sich in diesem Zusammenhang aber klar, dass nicht jedes Software Unternehmen Dividenden auszahlt. Facebook ist hier ein sehr typisches Beispiel.

Software Aktien handeln: Der Brokervergleich

Als Anleger Software Aktien ins Portfolio aufzunehmen, ist eine Sache. Bevor Sie mit dem Handel beginnen, braucht es einen Broker. Ihre Auswahl entscheidet darüber, wie teuer das Trading wird und welche Assetklassen Sie handeln können. Aus diesem Grund gehört der Brokervergleich immer dazu. Was hier wichtig wird, erfahren Sie mit unseren Tipps zur Brokerauswahl.

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Brokervergleich Tipp Nr. 1: Billige Broker müssen nicht günstig sein

Der erste Impuls führt zur Anmeldung bei einem möglichst billigen Broker. Lassen Sie sich davon im Anbietervergleich nicht täuschen. Günstig heißt nicht automatisch, auf den billigsten Broker zu setzen. Der Verzicht auf Depotführungskosten – sprich die Depotgebühr – ist heute für viele Wertpapierbroker selbstverständlich. Bei den Tradinggebühren trennen sich Spreu und Weizen voneinander. Flatrate Broker erwecken den Anschein, immer die bessere Variante zu sein. In der Praxis zählt, wie oft und in welcher Höhe Sie handeln, an welchen Börsen getradet wird – und in welcher Höhe Handelsplatzentgelte und Fremdspesen berechnet werden. In der Praxis zeigt sich leider, dass gerade letztgenannter Punkt zum Stolperstein werden kann.

Brokervergleich Tipp Nr. 2: Nicht nur auf Aktien achten

Interessieren Sie sich nur für den Handel mit Software Aktien? Bei vielen Brokern ist das Trading auf Aktien Teil des Kerngeschäfts. Beim Brokervergleich lohnt es sich, auf die handelbaren Assetklassen zu achten. Heißt: Inwiefern können Sie beim Broker Fonds traden, einen Sparplan einrichten oder auf Derivate setzen. Der Grund für diese differenzierte Sichtweise ist simpel. Mehr Erfahrung und eine angepasste Risikostreuung ziehen nach sich, dass Sie bald auf andere Werte und Assetklassen setzen. Besonders interessant kann es sein, sich mit Sparplänen auseinanderzusetzen. Auf diese Weise erreichen Sie einen Durchschnittskosteneffekt.

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Brokervergleich Tipp Nr. 3: Das Demokonto ausprobieren

Viele Broker bieten heute ein Demokonto an. Wir sind der Meinung, dass sich Ihnen als Anleger hier eine willkommene Gelegenheit bietet, den Handel auf Software Aktien zu testen. Außerdem haben Trader mit dem Demokonto die Möglichkeit, risikoarm neue Strategien auszuprobieren. Parallel haben Anleger die Gelegenheit, die Funktion verschiedener Indikatoren auszuprobieren. Ein Effekt, welcher den Nutzen der Testaccounts erklärt – und den jeder Anleger im Hinterkopf behalten sollte. Das Demokonto ist die Chance, ohne Verluste Erfahrung zu sammeln. Bei der Auswahl sollten Sie immer darauf Wert legen, dass ein Testkonto ohne Einzahlungsbedingung und nicht zeitlich begrenzt eröffnet wird.

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Brokervergleich Tipp Nr. 4: Immer die Handelsplattform checken

Sich mit der Handelsplattform vertraut zu machen, gehört zu den ersten Schritten, die sich Trader auf die Agenda schreiben sollten. Für einen reibungslosen Handel auf Tech- und Software-Werte ist ein blindes Beherrschen der Handelsplattform Voraussetzung. Besonders gut schnuppern Sie über das Testkonto in die Handelsplattform rein. Hier erkennen Anleger sehr schnell die Qualität der Plattform – etwa in Bezug auf die Individualisierbarkeit des Charts oder den Umfang bei den Indikatoren. Speziell diese sind am Ende entscheidend dafür, wie gut Sie mit der Plattform die Chartanalyse umsetzen. Achten Sie im Vergleich immer darauf, welchen Eindruck die Plattform hinsichtlich der Bedienbarkeit hinterlässt. Sind Order leicht einzurichten? Welche Orderzusätze können Sie für den Handel einsetzen. Letztere sind die Grundlage dafür, um im Handel Verluste durch die Plattform zu begrenzen. Im Rahmen des Brokervergleichs muss es an dieser Stelle auch um die Möglichkeiten zum mobilen Trading gehen. Viele Broker setzen inzwischen auf mobile Handelsplattformen – die in Bedienbarkeit, Zugänglichkeit und Performance teils sehr große Unterschiede erkennen lassen.

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Fazit: Software Aktien bieten Rendite und Dividende

Tech-Riesen wie IBM, Apple oder Samsung und Lenovo würden nicht so große Erfolge verbuchen, wenn es für deren Hardware keine entsprechende Software geben würde. In den letzten Jahren haben sich Unternehmen wie SAP oder Microsoft und Adobe zu Big Playern entwickelt, wenn es um anwendungsgestützte Software geht. Software ist aber mehr. Suchmaschinen oder soziale Netzwerke würden ohne die vielen kleinen (und großen) Programme im Hintergrund nicht funktionieren. Software Aktien treten seit Jahren den Beweis an, dass es sich hier um renditestarke Wertpapiere handelt. Als Anleger verdienen Sie aber nicht nur durch den Kursgewinn. Viele Software Unternehmen zahlen ihren Anlegern eine satte Dividende, die in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen ist – und die Aktien doppelt interessant macht.

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