Was heißt traden? – Der Unterschied zwischen Trading und Investment erklärt!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.10.2019


Was heißt traden und was muss ich beim Traden beachten? Traden, auf Deutsch „handeln“, beschreibt allgemein den Kauf und Verkauf von Finanzprodukten wie Aktien, Währungen, Zertifikaten und weiteren Finanzprodukten an der Börse. Im weiteren Sinne ist mit Traden der kurzfristige auf die Ausnutzung von Kursschwankungen ausgerichtete Kauf und Verkauf von Wertpapieren gemeint. Händler einer Börsen- oder Finanzinstitution führen diese Geschäfte auf dem sogenannten Börsenparkett, oder im Fall von unabhängigen Tradern im Internet, aus. Der Handel entspricht einer Spekulation der Trader auf bestimmte Finanzprodukte, in der Hoffnung auf einen kurzfristigen Gewinn.

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Was ist traden?

Was ist traden genau? Zunächst ist es wichtig, den Begriff selbst zu verstehen. Das Wort „traden“ stammt aus dem Englischen und lässt sich schlicht mit „handeln“ übersetzen. Es handelt sich also um einen Oberbegriff, der für unterschiedliche Transaktionen steht. Trading bezeichnet in engerem Zusammenhang mit der Börse demnach den auf mittlere und kurze Frist sowie Gewinnerzielung ausgelegten Handel von diversen Finanzprodukten, wie zum Beispiel Rohstoffe, Aktien, Fonds, Devisen und Derivate.

Ziel ist es, die Kursschwankungen der zugrundeliegenden Basiswerte bestmöglich auszunutzen, um Erträge zu erzielen. Hierzu können, abhängig von den persönlichen Vorstellungen, auch gehebelte Produkte verwendet werden. Diese können die Chancen, aber ebenso die Risiken für den Trader erhöhen. Daneben lassen sich auch absichernde oder konservative Strategien umsetzen. Beim Trading gibt es also zahlreiche Möglichkeiten.

Was heißt traden

Was ist der Unterschied zwischen Traden und Investieren?

Was bedeutet traden und was investieren? Zwar sind durchaus Unterschiede vorhanden. Die Grenzen sind jedoch fließend. Während Traden immer auf mittlere und kurze Sicht ausgelegt ist, gilt es bei Investitionen, Positionen wie Aktien, Fonds oder Rohstoffe längere Zeit zu halten. Wo an dieser Stelle die zeitliche Grenze zu ziehen ist, liegt stets im Auge des Betrachters.

So nennt der bekannte Investor Warren Buffett zum Beispiel nur jene Positionen ein Investment, die er nicht mehr verkaufen möchte. Er bevorzugt Dividendenaktien, die ihm einen regelmäßigen Zahlungseingang bringen. Natürlich ist auch ein Profi-Trader wie Warren Buffet nicht davor gefeit, dass aktuelle Entwicklungen ursprüngliche Entscheidungen zunichte machen und deshalb Korrekturen nötig werden. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass Buffett im Allgemeinen mit längeren Zeithorizonten agiert, als es beim Trading der Fall ist.

Kommen wir also noch einmal auf die Frage „Was ist traden?“ zurück. Beim Trading geht es vielmehr um Kursschwankungen, die die zugrundeliegenden Werte stetig durchlaufen und damit Ansatzpunkte für das aktive Traden eröffnen. Auch in Bezug auf die im Handel frequentierten Zeitfenster können die unterschiedlichen Finanzinstrumente variieren, nämlich von Sekunden und Minuten bis hin zu Wochen oder Monaten.

Ausschlaggebend ist letztendlich der eigene Trading-Stil für die passende Produktauswahl und die hieraus resultierende Handelsstrategie. Jedenfalls umfasst das Angebot an Handelsinstrumenten so viele Varianten, dass damit die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllt werden können. Dabei erlauben es nicht zuletzt die gehebelten Finanzprodukte, auch von sehr kleinen Kursschwankungen zu profitieren, dies bei steigenden wie auch bei fallenden Kursen.

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Kurz-, mittel- und langfristiges Traden

Traden – was ist das langfristige, mittelfristige und kurzfristige Handeln? Im Allgemeinen wird der Handel mit Wertpapieren nach den Zeiträumen, die zwischen ihrem Erwerb und ihrem Verkauf liegen, differenziert. In der Regel erfolgt die Unterteilung demnach in:

  • Langfristiges Traden
  • Mittelfristiges Traden
  • Kurzfristiges Traden

Was ist traden

Was heißt traden in diesem Zusammenhang? Als langfristiges Traden wird der Handel beschrieben, bei dem der Wertpapierkauf und -verkauf mehrere Jahre auseinanderliegen. Dahingegen beträgt der Abstand zwischen Kauf und Verkauf beim mittelfristigen Handel mehrere Monate oder mehrere Wochen. Von kurzfristigem Traden ist die Rede, wenn Wertpapiere nur einige Tage, Stunden oder Minuten nach dem Erwerb wieder verkauft werden. Händler, die kurzfristig traden, werden im Fachjargon auch als Daytrader bezeichnet.

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Was ist beim Traden zu beachten?

Was ist beim Traden zu beachten? Beim Traden kommen bei der Auswahl von Wertpapieren zwei verschiedene Instrumentarien als Entscheidungshilfe zum Einsatz. Bei dem ersten Instrument handelt es sich um die Fundamentalanalyse. Dieses stützt sich auf die öffentlichen Aussagen und Finanzberichte eines Unternehmens, um dieses grundlegend zu analysieren.

Wichtige Werkzeuge für eine fundamentale Analyse sind neben Pressemitteilungen des Unternehmens auch die Quartals- und Jahreszahlen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bilanzen. In der Regel können die Berichte problemlos online recherchiert werden. Auch historische Analysen, Medienpublikationen sowie Branchen- und Markttrends spielen eine Rolle.

Traden was ist das

Das zweite wichtige Trading-Instrument ist die Technische Analyse. Was heißt traden mit der Technischen Analyse? Technische Analysten gehen davon aus, dass Kursschwankungen einem bestimmten Muster folgen, die für den Börsenhandel allgemein und das Trading verwendet werden können.

Allerdings wird die Technische Analyse nicht allgemein akzeptiert und so umgesetzt wie die fundamentale Analyse. Viele Trader nutzen aber eine Kombination der beiden Varianten, um ihre Wertpapiere auszuwählen.

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