Wie die Hilfen Unternehmen am Leben halten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 21.12.2020


Die Hilfen für Unternehmen in der Corona-Krise haben viele Existenzen gerettet oder zumindest bisher über einen Zeitraum gebracht, der sonst zu einer Insolvenz geführt hätte. Nach dem Lockdown im Frühjahr und dem umfangreichen Paket an Soforthilfen und unkomplizierten Krediten ist es nun wichtig zu schauen, wie die Hilfen aktuell aussehen können und inwieweit eigentlich auch genau diese Hilfen der Wirtschaft schaden oder einen Nutzen bringen.

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Soforthilfen und günstige Kredite halten bisher viele Firmen am Leben

Forexhandel.org Icon EinzahlungMit dem ersten Lockdown und der Schließung von zahlreichen Geschäften, kulturellen Einrichtungen und Gastronomien, standen Deutschland und auch Europa vor einer großen Herausforderung. Wie lassen sich die Branchen unterstützen? Wie viel Geld kann durch den Staat in den Topf geworfen werden und wie sinnvoll ist das wirklich? Generell hat sich gezeigt, dass unkomplizierte Hilfen von vielen Unternehmen schnell in Anspruch genommen wurden. Inwieweit es hier tatsächlich geholfen hat, die Unternehmen auch dauerhaft unterstützen zu können, ist noch nicht absehbar.

Mit dem derzeitigen Teil-Lockdown wird auch wieder der Sinn und der Unsinn weiterer staatlicher Hilfen diskutiert. Ökonomen finden dabei keine Einigung und sehen unterschiedliche Auswirkungen. Für Anleger ist interessant, diese verschiedenen Ansichten zu prüfen und daraus auch herleiten zu können, wie mögliche Entwicklungen ohne oder mit reduzierten Hilfen aussehen können.

Wie die Hilfen Unternehmen am Leben halten

So gibt es Stimmen die darauf verweisen, dass es nicht mehr sinnvoll ist, Unternehmen zu entschädigen, die durch den zweiten Teil-Lockdown schließen müssen. Hier wird von einer kreativen Zerstörung gesprochen, die in dieser Form aufgehalten wird. Man könnte es auch als eine Art der natürlichen wirtschaftlichen Selektion betrachten. Unternehmen, die keine Alternativen finden, um Einnahmen zu generieren oder nicht in der Lage sind, durch die Rücklagen die Zeit zu überbrücken, sollten nach Meinung einiger Ökonomen schließen und später wieder erneut gegründet oder geöffnet werden.

Für die Anleger wäre dieser Punkt ein großer Einschnitt. Gerade große Ketten, wie beispielsweise bekannte Fast-Food-Anbieter, sind unter anderem stark betroffen und für die Aktionäre dennoch ein Wertpapier, an dem festgehalten wird. Da es sich hierbei häufig um Franchise handelt, würde es sich stark auf den Kurs auswirken, wenn zahlreiche Filialen schließen.

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Umsatzausfälle müssen weiter kompensiert werden – die rechtliche Lage

Forexhandel.org Icon SeriositätIn Deutschland selbst wäre es jedoch auch gar nicht so einfach, die Zahlung von Umsatzausfällen einfach einzustellen und die Unternehmen sich selbst zu überlassen. Gerade weil im Teil-Lockdown nicht alle Branchen betroffen sind, ist es rechtlich notwendig, hier für Entschädigungen zu sorgen. Aus wirtschaftlicher Sicht wird daher derzeit alles richtig gemacht. Hier lautet die Empfehlung der Ökonomen, selektiv zu entscheiden, welche Branchen heruntergefahren werden sollten und diese dann auch zu entschädigen.

Empfehlungen der Ökonomen gehen unter anderem derzeit in die Richtung, die Novemberhilfen noch um einen Monat zu verlängern oder sich ein Konzept zu überlegen, wie es anderweitig zu einer Entlastung der Betroffenen kommen kann.

Soforthilfen für Unternehmen

Wie schnelle Kredite und Soforthilfen Firmen zu Zombies machen

Eine sehr interessante Thematik in den aktuellen Zeiten bezieht sich auf die Frage, wie viele Unternehmen es derzeit eigentlich in Europa gibt, die als sogenannte Zombie-Firmen zu sehen sind. Es handelt sich hierbei um Firmen, die kurz vor der Insolvenz stehen, durch staatliche Hilfen und auf der Basis von Schulden aber weiterleben.

Die tickenden Zeitbomben sind gerade aus wirtschaftlicher Sicht und auch aus Sicht der Anleger ein echtes Problem, das durch die Hilfspakete während der Corona-Zeit noch weiter befeuert wurde. Doch wie ist das genau zu verstehen?

Geht der Blick zurück auf den ersten Lockdown im Frühjahr des Jahres 2020, dann wird hier schnell deutlich, dass die unbürokratischen Soforthilfen und die Möglichkeit, günstige Kredite abzuschließen, für viele Firmen der letzte Rettungsanker waren. Während es natürlich schon vor Corona Unternehmen gegeben hat, die nicht mehr in der Lage waren, ihre eigenen Schulden zu bedienen und sich von Monat zu Monat gehangelt haben, hat dies nun in einer besonderen Stärke zugenommen und trifft auch auf große Unternehmen zu.

Als Zombie-Firme wird ein Unternehmen dann bezeichnet, wenn es noch keine Insolvenz angemeldet hat, dieser aber nicht mehr entgehen würde, wenn es keine Hilfen gäbe. Diese Unternehmen sind in der Regel nicht einmal in der Lage, die Zinsen ihrer Kredite zu bedienen. Sie können auch eigentlich die Beschäftigten nicht mehr bezahlen, profitieren aber von der derzeitigen Kurzarbeit und versuchen auf diese Weise, über den derzeitigen Zeitraum zu kommen.

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Lufthansa und Boeing als Beispiel für bekannte Zombie-Firmen

Forexhandel.org Icon StrategieOft wird davon ausgegangen, dass es sich bei den Zombie-Firmen um kleine und mittelständische Unternehmen handelt, die bisher nicht in der Lage gewesen sind, Rücklagen aufzubauen. Doch wer einen genaueren Blick wagt, der wird schnell feststellen, dass gerade auch große Unternehmen durchaus betroffen sind, dies aber noch besser kompensieren und verbergen können.

Die Lufthansa wurde durch staatliche Gelder davor gerettet, in die Insolvenz gehen zu müssen. Zu den Unternehmen gehört aber auch Boeing, auch wenn es sich hierbei um keine Firma handelt, die durch umfangreiche staatliche Zahlungen am Leben gehalten wird, das es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt.

Wer die Unternehmen in seinem Portfolio hat, der dürfte wohl schon seit längerer Zeit deren Entwicklung verfolgen und vielleicht auch auf den Impfstoff als Hoffnung setzen, damit sich die Gewinne wieder stabilisieren. Immerhin bis zu 60 % der Zombie-Unternehmen schaffen es im Durchschnitt, doch noch mit Gewinnen wieder in die schwarzen Zahlen zu kommen und sich zu stärken.

 Unterstützung für Unternehmen

Derzeitige Auswirkungen auf den Dax

Viele Anleger orientieren sich an den aktuellen Entwicklungen, die der Dax zu bieten hat. Er zeichnet das Geschehen am Markt und in der Wirtschaft ab und ist damit eine Hilfe bei der Einschätzung, wie weiter mit der Anlage und dem Portfolio verfahren werden sollte. In den letzten Wochen hat sich, mit den Nachrichten zu einer möglichen Impfung, bereits viel getan am Wirtschaftsmarkt und daher ist es verständlich, dass die Anleger auch in der kommenden Zeit hier Entwicklungen erwarten.

Umso enttäuschter dürfte die Reaktion bisher in dieser Woche ausgefallen sein. Über ein Prozent an Gewinnen wurden wieder eingebüßt und tatsächlich ging es sogar eher wieder ins Minus. Während hier am Freitag noch Gewinne beim deutschen Leitindex verzeichnet werden konnten, ist davon jetzt nichts mehr zu sehen.

Interessant ist der Aspekt, dass sich bei einem genauen Blick zeigt: Thyssenkrupp konnte ansteigen und zwar vor allem deshalb, weil hier die Hoffnung auf Unterstützung vom Staat besteht. Damit schließt sich auch an dieser Stelle wieder in Bezug auf die Hilfen durch den Staat für angeschlagene Unternehmen.

Anders sieht es mit Blick auf den Euro aus. Während der US-Dollar ordentlich zulegen konnte, geht der Euro in die andere Richtung und das verunsichert Anleger und Forex-Trader erneut. Aber auch diese Entwicklungen zeigen, dass es aktuell kaum verlässliche Signale in Bezug auf den Einfluss von Corona auf die Unternehmen und das Wirtschaftsgeschehen in der Welt gibt und es daher wichtig ist, täglich die Nachrichten im Blick zu behalten.

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Von Kurswechseln profitieren mit CFDs

Forexhandel.org Icon Stopp LossDas Auf und Ab bei den Aktien an der Börse ist für Anleger die Essenz zum Leben und die beste Basis, um Gewinne zu machen. Gerade in sehr unsicheren Zeiten, wie sie aktuell herrschen, gibt es jedoch viele Anleger, die sich auf der Suche nach Alternativen machen, um möglichst innerhalb einer kurzen Zeit Gewinne zu generieren.

Hier hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt, dass es deutlich mehr Interesse an CFDs gegeben hat. Der Handel mit CFDs bringt einige Unterschiede zum klassischen Handel mit Wertpapieren mit. Hier haben Trader die Option, die Wertpapiere nicht zu kaufen, sondern auf deren Kursentwicklungen zu setzen.

Stetige Beobachtungen des Marktes bilden in dem Zusammenhang natürlich die wichtigsten Aspekte. Es spielt eine große Rolle, ob ein Trader den Markt im Blick hat oder eher sein Glück spielen lässt. Wer sich erst einmal mit der Funktionsweise der CFDs auseinandersetzen möchte, der kann auch schauen, ob es Anbieter mit einem CFD Demokonto gibt. Mit einem virtuellen Guthaben kann an dieser Stelle erst einmal ausprobiert werden, wie die Trades eröffnet werden und welche Auswirkungen diese haben.

Der Aufbau einer Strategie ist nicht nur in Zusammenhang mit dem eigenen Portfolio ein wichtiger Punkt. Dies gilt auch beim Trading mit CFDs. Wer bisher noch gar keine Erfahrung hat, der sollte sich die Zeit nehmen und sich mit den Tools, den Plattformen und den Handelsmöglichkeiten sowie den Absicherungen beschäftigen. Einen weiteren hohen Stellenwert beim CFD-Handel haben die Hebel. Beim Trading mit Hebel ist es möglich, hohe Beträge zu investieren, ohne ein hohes Kapital einbringen zu müssen.

Soforthilfen und Unterstützung für Unternehmen

Die Hoffnung von positiven Auswirkungen der Impfung

Forexhandel.org Icon OptionsscheineIm Rahmen der Diskussionen rund um die Impfstoffe, die teilweise noch im Dezember einsetzbar sein sollen, wird auch darüber gesprochen, wie sich dies positiv auf die Wirtschaft auswirken kann. Durch eine schnelle Durchimpfung der Bevölkerung wird davon ausgegangen, dass diese auch zu einer schnellen Erholung der Wirtschaft führt und Hilfen für Unternehmen und Selbstständige bald schon nicht mehr notwendig sind.

Anleger sollten diese Gedanken in die zukünftige Strategie einbeziehen und sich überlegen, in welcher Form dies relevant sein könnte. Dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass es mehrere Monate dauern wird, bis ein ausreichender Teil der Bevölkerung geimpft ist und zudem viele Menschen bisher noch gar keine Entscheidung dazu getroffen haben, ob sie die Impfung überhaupt in Anspruch nehmen möchten.

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