Die Lufthansa ist bald nicht mehr im DAX vertreten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.06.2020


Die Corona-Krise geht auch an der Lufthansa nicht spurlos vorüber. Die Lufthansa leidet seit einigen Wochen erheblich unter den Auswirkungen der Corona-Krise und wird durch die dadurch entstandenen Schwierigkeiten am 22. Juni diesen Jahres zurück in den MDax gestuft. An die Stelle der Lufthansa wird dann der Immobilienkonzern „Deutsche Wohnen“ treten und den einstigen Platz der Lufthansa im DAX übernehmen. Ein Investieren in die Aktien der Lufthansa ist für Anleger derzeit leider nicht zu empfehlen. Doch wer trotzdem mit der Lufthansa-Aktie handeln möchte, der kann dies Gewinn versprechend über die CFDs tun.

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Die Deutsche Börse stuft die Lufthansa zurück in den MDax

Die Deutsche Börse überprüft regelmäßig die Zusammensetzung der bedeutendsten Indizes am deutschen Markt. Bei der letzten Überprüfung stellte die Deutsche Börse fest, dass die Lufthansa weit mehr unter der Corona-Krise leidet als erhofft und nicht mehr in der Lage ist alle nötigen Vorgaben für den DAX zu erfüllen. Aufgrund dessen wird die Lufthansa am 22. Juni 2020 in den MDax zurückgestuft werden. Dadurch wird die Lufthansa als Unternehmen mit einem mittelgroßen Aktienwert eingestuft und verliert ihren Status als bedeutsames Aktienunternehmen.

Derzeit sind im MDax 60 unterschiedliche Unternehmen von mittelgroßem Aktienwert vertreten aus dem deutschen Raum. Die Aktien dieser Unternehmen werden als Mid-Cap-Aktien bezeichnet und sind geprägt durch ein geringeres Handelsvolumen sowie einer kleineren Marktkapitalisierung im Vergleich zu den Aktien, die dem DAX zugehörig sind.

Im Jahre 1996 wurde der Index auferlegt und durchlebte dabei bis heute mehrere Veränderungen. Der MDAx wird als Performanceindex berechnet und lässt sich so bis in das Jahr 1987 zurückrechnen. Der Performanceindex wird dabei so berechnet, als würden die Dividenden ohne Unterbrechung sofort reinvestiert werden. Der MDax besteht zwar auch als Kursindex-Variante, doch diese Variante findet in der Regel seltener Anwendung.

Die Lufthansa ist bald nicht mehr im DAX vertreten

Bei vielen Anlegern und Tradern kommt durch die Zurückstufung die Frage auf, ob es noch sinnvoll und zukunftsträchtig ist in die Aktie der Lufthansa zu investieren. Doch hier gibt es gute Nachrichten. Die CFDs ermöglichen es auch Gewinne durch fallende Aktienkurse zu generieren und dies ganz ohne der Notwendigkeit die Aktien selbst erwerben zu müssen. CFDs lassen sich dabei sogar nicht nur auf Indizes vom DAX anwenden, sondern auch auf die Indizes vom MDax und dadurch wird es möglich auch weiterhin durch Aktien der Lufthansa zu profitieren.

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CFDs auf die Aktien der Lufthansa handeln

Der Vorteil der CFDs liegt klar auf der Hand. Sie ermöglichen es nicht nur durch fallende Kurse Gewinne zu generieren, sondern auch mit wenig Einstiegskapital zu handeln und durch dieses zum Teil erhebliche Profite zu erzielen. Ermöglicht wird dies durch das Anwenden von Hebeln, die den Gewinn potenzieren können. Die Hebel sollten jedoch gut überlegt gewählt werden, da sie bei einem schlechten Handelsverlauf auch den Verlust potenzieren können.

Wieso die CFDs all dies ermöglichen liegt daran, dass kein echter Basiswert erworben wird, sondern eine Art Recht auf den Verlauf eines Kurses spekulieren zu dürfen. Dadurch fällt nicht nur das Einstiegskapital geringer aus als bei einem echten Aktienkauf, auch die Zeiträume verkürzen sich und keine langfristige Investition wird benötigt. Order werden so zum Teil nur wenige Stunden gehalten und geben das eingesetzte Kapital schnell wieder frei für eine neue Order. Da auf einen Verlauf eines Kurses spekuliert wird, lässt sich zum Anfang einer Order festlegen, ob auf einen fallenden oder auf einen steigenden Kurs spekuliert wird und dies macht es sogar möglich von fallenden Kursen zu profitieren.

Wer die CFDs nutzen möchte, um mit den Aktien der Lufthansa zu handeln, der benötigt hierfür einen guten Broker. Diese sind ganz leicht über unabhängige und seriöse Broker-Vergleiche und Testberichte zu finden. Ein guter Broker bietet dabei nicht nur gute und faire Konditionen, sondern auch ein umfassendes Portfolio sowie einen kompetenten Kundenservice und ein gutes Schulungsprogramm. Bei der Wahl des passenden Brokers ist jedoch auch besonders auf die Seriosität und die offizielle Regulierung und Beaufsichtigung durch eine Behörde zu achten.

Die Lufthansa im DAX nicht vertreten

Lufthansa erfüllt Vorgaben für die Aufnahme im DAX nicht mehr

Wie die Lufthansa nun zeigt ist es gar nicht so leicht im DAX aufgenommen zu werden und diesen Status zu behalten. Unternehmen deren Aktien im DAX befindlich sind haben einige Vorgaben zu erfüllen, um ihren Platz zu behaupten. Besonders im Bereich der Marktkapitalisierung und dem Börsenumsatz sind hier herausfordernde Hürden zu nehmen. Eine Ausnahmesituation wie die der Corona-Krise kann hier entscheidend sein.

Fluggesellschaften wie die Lufthansa leiden besonders unter der Corona-Krise, es finden kaum noch Flüge statt und damit fällt ein Großteil der Einnahmen weg. In letzter Zeit fanden so fast ausschließlich Frachtflüge statt, die dieses finanzielle Defizit nicht auffangen können. Um die schwierige Situation meistern zu können wandte sich die Lufthansa hilfebittend an die Bundesregierung, um unter anderem zahlreiche Arbeitsplätze erhalten zu können. Ein Großteil der Mitarbeiter befindet sich derzeit in Kurzarbeit und eine große Anzahl an Arbeitsplätzen sind akut gefährdet.

Durch diese Gegebenheiten verlor die Aktie der Lufthansa dramatisch an Wert und damit auch ihre Notierung im DAX nach 32 Jahren. Nicht nur für Anleger ist dies ein gravierender Einschnitt, sondern auch für die Lufthansa selbst, die einst 1988 zu einem der Gründungsmitgliedern des deutschen Leitindexes gehörte. Doch die Lufthansa ist mit dieser Entwicklung nicht alleine. Vor ihr verloren bereits weitere sechs Gründungsmitglieder ihren Status im DAX. Dazu zählen unter anderem die Commerzbank und ThyssenKrupp. Andere Unternehmen verloren ihren Platz im DAX durch Fusionen.

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Fast-Exit-Regel der Deutschen Börse bringt Lufthansa in Schwierigkeiten

Die Fast-Exit-Regel der deutschen Börse setzte der Lufthansa neben der Corona-Krise zusätzlich zu. Durch diese erlebte der Aktienkurs der Lufthansa einen Einbruch von 38 Prozent und kämpft seitdem mit einem Börsenwert, der auf unter fünf Milliarden Euro sank. Dies alles ereignete sich in kurzer Zeit und ließ der Lufthansa damit kaum Raum den Entwicklungen entgegenzuwirken. Auch dies führte dazu, dass sich die Lufthansa sich nicht mehr unter den 30 wertvollsten Konzernen aus dem deutschen Raum befindet.

Durch diese geballten Umstände fiel die Aktie der Lufthansa aus dem DAX heraus. Denn wer zu den Unternehmen gehört, die im DAX befindlich sind, der muss zu den 45 wertvollsten Unternehmen aus Deutschland zählen, was anhand des Börsenwertes oder der Marktkapitalisierung festgemacht wird.

Wird ein Platz im DAX frei, dann rückt ein Unternehmen nach, welches sich im MDax befindet und sich einen Status unter den 35 wertvollsten Unternehmen aus dem deutschen Raum sichern konnte. So ist es nicht unmöglich, dass die Lufthansa eines Tages zurück in den DAX gelangen kann, doch derzeit sehen die Aussichten hier leider schlecht aus.

Lufthansa börse

Der DAX als wichtigster Index in Deutschland

Nicht nur in Deutschland gilt der DAX als einer der bedeutendsten Indizes. Der DAX ist auf der ganzen Welt bekannt und ist dadurch für eine Vielzahl von Anlegern und Tradern ausschlaggebend. Deutsche Investoren nutzen den Leitindex zudem als eine Art Stimmungsbarometer, das Tendenzen auf dem Aktienmarkt sowie der Wirtschaft anzeigt. Dies macht Aktien, die sich im DAX befinden äußert beliebt und dortige Veränderungen wirken sich oft weitläufig aus.

Wer daher gut und sicher investieren möchte, der sollte Entwicklungen rund um den DAX aufmerksam verfolgen und gezielt und schnell handeln, sobald Veränderungen stattfinden. Insbesondere wer mit DAX-ETFs handelt ist von den Veränderungen im DAX abhängig, da die Indexumbildung auch zu einer Veränderung in dem jeweiligen ETF führt.

Die CFDs sind hier einfacher zu handhaben und daher gerade in der derzeitigen Corona-Krise sehr beliebt. Viele Broker erleben dadurch eine Rekordzahl an neuen Anmeldungen, die an der Zahl die gesamten Anmeldungen des letzten Jahres übersteigen. Einige Broker sind dadurch gezwungen Wartelisten einzuführen oder die Möglichkeit einer neuen Registrierung zu pausieren, um das Aufkommen bewältigen zu können.

Umso wichtiger ist es einen Broker-Vergleich zurate zu ziehen, um den passenden Broker zu finden. Dabei sollten besonders aktuelle Berichte und Informationen hinzugezogen werden, die auch Berichte über den Kundenservice abdecken. Dieser gibt meist gute Informationen wie belastbar der jeweilige Broker sich zeigt und ob der derzeitige Stand zulässt, dass auch Neukunden eine gute Betreuung finden. Doch der Aufwand lohnt sich, denn CFDs sind derzeit die Antwort, um Profite aus der aktuell schwierigen Situation zu ziehen.

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Fazit: Durch CFDs lässt sich auch nun noch mit der Lufthansa-Aktie ohne Probleme handeln

Die Corona-Krise geht auch an der Lufthansa nicht spurlos vorüber und verursachte erhebliche Einbrüche bei der Aktie der Lufthansa. Die Deutsche Börse sah sich so gezwungen die Lufthansa aus dem DAX herauszunehmen und in den MDax zurückzustufen. Am 22. Juni diesen Jahres findet die Zurückstufung statt und „Deutsche Wohnen“ wird den Platz der Lufthansa im DAX übernehmen. Die Lufthansa verliert damit nach 32 Jahren ihre Notierung im DAX, was viele Anleger und Finanzexperten melancholisch stimmt. Das Fallen des Aktienkurses der Lufthansa zwingt viele dazu die Aktien abzustoßen, um weitere Verluste vorzubeugen.

Doch für Anleger gibt es gute Nachrichten. Es muss nicht gänzlich auf den Handel mit der Aktie der Lufthansa verzichtet werden. CFDs ermöglichen es auch auf fallende Kurse zu spekulieren und dadurch sogar erhebliche finanzielle Gewinne zu erzielen. Wer dies für sich nutzen möchte, der kann sich bei einem Online-Broker registrieren und zu guten Bedingungen CFDs auf die Aktie der Lufthansa handeln. Möchten auch Sie noch heute durch CFDs profitieren? Dann schauen Sie doch einmal bei unserem Broker-Vergleich vorbei und finden Sie noch heute Ihren passenden Partner für Ihren CFD-Handel.

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