DOW, Nasdaq und S&P 500: e-mini Futures Trading auf Indizes

e-mini Futures Trading empfehlungsbox_CapTrader E-mini Futures sind eine Alternative zu den konventionellen Terminkontrakten. Die US-amerikanische Terminbörse Chicago Mercantile Exchange hat um die Jahrtausendwende herum das E-Mini Futures Trading konzipiert und bietet auf die Leitindices S&P 500, Dow Jones und Nasdaq Kontrakte mit verringertem Punktwert an. Das sollte Privatanlegern den Einstieg einfacher machen. Mittlerweile haben die zwischenzeitlichen Kursgewinne die Hürden aber wieder deutlich angehoben.

Inhaltsverzeichnis

  • E-Mini Futures Trading auf die großen US Indices
  • Besonderheiten des US-Handels
  • CFDs als Alternative zu E-mini Mini Futures?
  • Weitere Alternativen zu Mini Futures

E-Mini Futures Trading auf die großen US Indices

HandelsplattformDer E-Mini Standard & Poor's 500 Future ist seit September 1997 handelbar. Das Tickersymbol lautet ES. Der Kontaktwert ist auf 50 $ pro Punkt festgelegt. Bei einem Indexstand von 2000 Punkten entspricht das allerdings immer noch einem Kontraktwert von 100.000 $. Allerdings weist der „große“ Standard & Poor's 500 Future einen Kontaktwert von 250 $ pro Indexpunkt auf. Die minimale Preisveränderung ist auf einen viertel Indexpunkt bzw. 12,50 $ festgelegt. Handelbar sind die jeweils nächsten fünf Quartalsmonate im Zyklus März, Juni, September und Dezember. Der-Mini Dow Future (Tickersymbol: YM) besitzt gemäß den Kontaktspezifikationen der CME einen Kontraktwert von fünf US-Dollar für jeden Indexpunkt. Denselben Wert besitzt die minimale Preisveränderung. Der Kontrakt ist seit dem Jahr 2002 handelbar. Die Laufzeiten entsprechen denen im Minikontrakt auf den Standard & Poor's 500. Am Beispiel des Dow Jones wird deutlich, dass E-mini Futures Trading nicht zwingend mit geringen Budgetanforderungen einhergeht. Bei einem Indexstand von rund 16.000 Punkten im Juli 2014 beläuft sich der Gegenwert eines Kontakts trotz des vergleichsweise gering angesetzten Kontraktwertes auf und 80.000 $. Trader, die mit einem Budget von zum Beispiel 10.000 € starten und zusätzlich DAX Futures kaufen oder Öl Futures handeln und dabei die Maßgaben einer sinnvollen Positionsgrößenbestimmung berücksichtigen möchten können Kontrakte in dieser Größenordnung nicht verantwortlich handeln. Ohnehin dürfen Mini Futures nicht missverstanden werden. Die mit dem Handel einhergehenden Risiken sind grundsätzlich nicht anders einzustufen als bei den konventionellen Kontrakten. Die verringerten Kontraktwerte machen Futures Handel für Anfänger einfacher, aber nicht sicherer.
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Besonderheiten des US-Handels

TippsDer Handel mit Futures auf amerikanische Aktienindices ist bei vielen europäischen Brokern möglich. Terminkontrakte funktionieren in den USA grundsätzlich genauso wie diesseits des Atlantiks. Trader sollten allerdings das Währungsrisiko sowie die aufgrund der Zeitverschiebung abweichenden Handelszeiten berücksichtigen. Die Verfügbarkeit von US-Terminbörsen sollte ein zentrales Kriterium im Futures Brokertest sein. Die US-Märkte sind nach wie vor von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung und bieten Tradern im Hinblick auf Liquidität und Abwicklungssicherheit bestmögliche Rahmenbedingungen. Ein eigenständiger Mini Futures Brokervergleich ist in der Regel wenig sinnvoll, da die meisten Broker alle Aktienindexprodukte einer kooperierenden Terminbörse zum Handel freischalten. Stattdessen kann es sich lohnen, den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) als Alternative und/oder Ergänzung zum Futureshandel in Betracht zu ziehen. Viele Broker legen CFDs auf die standardisierten Terminkontrakte auf und bieten ihren Kunden dadurch transparente Marktmodelle auf Basis der regulierten Referenzbörse, setzen aber zugleich die Kapitalanforderungen deutlich niedriger an. So beläuft sich der Kontrakt wird vieler CFDss auf lediglich einen US-Dollar pro Indexpunkt. Bei einem Marginsatz von 5 % kann eine Position im Standard & Poor's 500 dann zum Beispiel ab ca. 100 $ eröffnet werden.
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Stopp-LossDie Vorzüge geringerer Kontraktwerte und verringerte Sicherheitsanforderungen dürfen allerdings nicht durch einen Mangel an Transparenz und hohe Kosten durch Kommissionen und verbreiterte Geld/Brief spannen überwogen werden. Trader sollten auf transparente Marktmodelle und niedrige Kosten sowie auf ein glaubwürdiges Regulierungsumfeld achten. Schließlich werden CFDs außerbörslich zu im schlimmsten Fall allein durch das billige Ermessen des Brokers festgelegten Kursen gehandelt. Der E-Mini Nasdaq 100 Future ist der Mini Future auf die US-Technologiewerte und wird seit 1999 gehandelt. Das Tickersymbol lautet NQ. Der Kontraktwert ist auf 20 $ je Indexpunkt festgelegt, die minimale Preisveränderung beträgt 0,25 Indexpunkte bzw. fünf US-Dollar. Die Laufzeiten entsprechen denen der beiden anderen bereits angesprochenen Mini Futures. Die Chicago Mercantile Exchange bietet Mini Futures auf diverse weitere Basiswerte an. Darunter findet sich zum Beispiel der E-Mini Nikkei 225 mit einem Kontraktwert von 100 ¥ pro Indexpunkt und einer minimalen Preisveränderung von zehn Indexpunkten bzw. 1000 ¥. Außerdem gibt es einen Mini Future auf den Standard & Poor's MidCap 400 Index. Darüber hinaus stehen Mini Futures auf diverse Sektorenindices zur Auswahl.
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Weitere Alternativen zu Mini Futures

StrategieDass Mini Futures verstärkt um die Jahrtausendwende herum erstmals eingeführt wurden ist kein Zufall: Zu Zeiten des New Economy-Booms war das Interesse vieler Privatanleger an den Aktienmärkten groß, infolgedessen wuchs auch die Nachfrage nach Terminmarktprodukten mit Privatanleger-Bezug. Für Trader, die im Hinblick auf die Kapitalanforderungen den Voraussetzungen des Terminmarkts gewachsen sind sind Futures aufgrund der Transparenz und der Abwicklungssicherheit die bestmögliche Handelslösung. Alle anderen müssen sich nach Alternativen umsehen. Neben CFDs können dies auch Lösungen im Mantel von Zertifikaten sein, die von Banken als Turbozertifikate emittiert werden. Auch hier besteht die Möglichkeit mit einem zum Teil beträchtlichen Finanzhebel zu investieren. Notwendig ist das aber genau wie bei Futures nicht. Ist kein Hebel gewünscht, kann in Anlagezertifikate anstelle von Turbozertifikaten investiert werden. In beiden Fällen tragen Anleger das Emittentenrisiko, der Emittent wiederum übernimmt das Abwicklungsrisiko. Zertifikate können über jeden Online Broker nach entsprechender Freischaltung des Depots für die Risikoklasse 5 unkompliziert gehandelt werden. empfehlungsbox_CapTrader EDU_Teaser_Teil_04

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