Futures handeln für Anfänger 2018: Was sind Futures?

Tipps zum Futures Handel EDU_Teaser_Teil_02 Was sind Futures? – Es ist kein Zufall, dass die meisten professionellen Anleger Futures handeln. Terminkontrakte bieten kostengünstigen, liquiden und behördlich regulierten Handel in nahezu allen relevanten Märkten. Die praktischen Kontrakte auf DAX und Co. können auch von Privatanlegern gehandelt werden. Doch sind Futures für Anfänger wirklich geeignet? Ja, weil erstens der Zugang zum Terminmarkt mittlerweile auch für Privatanleger einfach möglich ist und zweitens immer mehr Broker mit Differenzkontrakten und Mini Futures auf die großen Terminkontrakte eine sinnvolle Alternative auch für kleinere Budgets bieten. Notwendige Bedingung ist allerdings, dass die Besonderheiten des Terminhandels und die damit einhergehenden Risiken vollständig verstanden werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Wie funktioniert der Terminhandel? Eine Futures Definition
  • Was sind Futures Beispiel: Wie der Handel an Terminbörsen abläuft
  • Futures Handeln für Anfänger: Vorteile und Risiken
  • Chancen, Risiken und Kosten
  • Wie der Terminhandel abläuft: Beispiel DAX Future
  • Zinsänderungen ausnutzen: EURIBOR-Future traden
  • Kontraktspezifikationen im DAX Future
  • Was ist ein „Tick“ wert?
  • Zugang zum Terminhandel für Privatanleger
  • Fazit: Futures auch für auch für private Anleger interessant

Wie funktioniert der Terminhandel? Eine Futures Definition

TippsWas sind Futures? Futures sind gemäß ihrer Definition unbedingte Termingeschäfte. Der Käufer eines Futurekontraktes verpflichtet sich, den zugrunde liegenden Basiswert am Fälligkeitstag zum vereinbarten Preis zu kaufen. Der Verkäufer eines Futures verpflichtet sich dagegen, den zugrunde liegenden Basiswert am Fälligkeitstag zum vereinbarten Preis zu verkaufen. Damit unterscheidet sich der Terminhandel auf den ersten Blick abgesehen von der Vereinbarung auf Termin nicht von gewöhnlichen Kassamärkten, wie zum Beispiel dem Aktienmarkt. Doch es gibt einen wesentlichen Unterschied: Futures beziehen sich auf einen Basiswert, und ihr Preis-also der Terminmarktkurs-hängt überwiegend vom Kassakurs ab. Ein Blick in den Kursteil einer Wirtschaftszeitung verrät, dass der Kurs des DAX Futures immer leicht über dem Kassakurs des DAX liegt. Das hat einen einfachen Grund: Kauft ein Anleger den DAX am Kassamarkt, muss er den gesamten Kaufpreis sofort entrichten. Eröffnet er dagegen eine Longposition im DAX Future, muss er lediglich einen Bruchteil des aktuellen Marktwertes als Sicherheitsleistung bei der Terminbörse hinterlegen. Die Differenz zwischen dieser Sicherheitsleistung und dem vollständigen Marktpreis kann zu einem sicheren Zinssatz angelegt werden. Die mit diesem sicheren Zinssatz zu erzielenden Erträge entsprechen der Kursdifferenz zwischen dem Kassakurs und den Terminkurs. Während diese Konstellation bei Financial Futures die Regel ist, ergeben sich bei Terminkontrakten auf Rohstoffe mitunter auch andere Konstellationen. So kann es zum Beispiel aufgrund einer akut erhöhten Nachfrage dazu kommen, dass der Gegenwartspreis über dem Zukunftspreis liegt.
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Warum gehören Futures zu den Hebelinstrumenten?

Bei der Frage „Was sind Futures?“ Kommt häufig die Aussage, dass es sich dabei um Hebelinstrumente handeln. Diesen Begriff kennen wir bereits von anderen Anlagemöglichkeiten, wie beispielsweise den CFDs. Aber warum sind die Futures auch ein Hebelinstrument? Wer in Futures investiert, benötigt nur einen geringen Teil des eigentlichen Wertes und kann dennoch investieren. Die Intensität des Hebels ist abhängig von der jeweiligen Börse. Als Hebelformel gilt: Kontraktwert (zum Kaufzeitpunkt) / Betrag (notwendig, um Future-Position zu kaufen).

Hebel am Beispiel

Schauen wir uns dieses Prinzip an einem praktischen Beispiel an. Wir haben den DAX mit einem Punktestand von 5.000. Der Kontraktwert beträgt 25,00 Euro/DAX-Punkt. Das macht einen Kontraktwert von 125.000 Euro. Die Sicherheitsleistung liegt bei 9.000 Euro. Daraus ergibt sich ein Hebel von 13,89. Würde sich nun der Basiswert mit einem Plus von 10 Prozent verändern (500 DAX-Punkte), entspricht der Gewinn mit der Sicherheitsleistung 138,9 Prozent. Da die Hebelprodukte jedoch immer mit einem erhöhten Risiko verbunden sind, sind sie nur für erfahrene Anleger empfehlenswert. Natürlich können auch Trading-Anfänger Futures handeln, allerdings sollten sie dafür über Grundlagenwissen verfügen oder zumindest einen Handelsexperten an ihrer Seite haben. Hinweis: Die Trader können ihre Fähigkeiten beim Handel mit Futures verbessern, wenn sie sich weiterbilden. Wie die Erfahrungen zeigen, bieten viele Broker kostenlose Schulungsmaterialien und sogar Online Webinare mit Handelsexperten, um das Futures-Trading zu erklären. Wer dazu ein Demokonto nutzt, kann das theoretische Wissen auch sofort mit eigenen Handelsaktivitäten jedoch ohne Risiko umsetzen.

Was sind Futures Beispiel: Wie der Handel an Terminbörsen abläuft

HandelsangebotFutures werden an Terminbörsen gehandelt. Die Börsen verlangen von allen Marktteilnehmern eine angemessene Sicherheitsleistung, deren Höhe unter anderem von der Marktvolatilität abhängt. Dadurch werden die bei außerbörslichen Geschäften möglichen Ausfallrisiken minimiert. Terminbörsen legen in ihren Kontraktspezifikationen alle Details des Handels fest. Festgelegt wird, welchen monetären Gegenwert ein bestimmter Terminkontrakt besitzt, wann er ausläuft und wie Marktteilnehmer ihre gegenseitigen Verpflichtungen erfüllen müssen. So legt die EUREX für den DAX Future zum Beispiel fest, dass Kontrakte jeweils am vorletzten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember auslaufen, dass der Gegenwert eines Indexpunktes 25 € beträgt und dass die Erfüllung der Kontrakte durch Barausgleich erfolgt. Anleger können aus grundsätzlich zwei verschiedenen Motivationen Futures handeln. Erstens eignet sich der Terminhandel zu spekulativen Zwecken, weil der Kapitaleinsatz gering, die Liquidität hoch und das Spektrum an handelbaren Märkten bereit ist. Zweitens eignen sich Terminkontrakte zur Absicherung wirtschaftlicher oder finanzieller Risiken. Ein Landwirt kann bereits im Frühjahr die Getreideernte des Spätsommers zu einem festgelegten Preis verkaufen, ein Portfoliomanager kann ein Aktienportfolio gegen allgemeine Marktrisiken absichern. zum Anbieter DEGIRO

Futures Handeln für Anfänger: Vorteile und Risiken

DemokontoDer Handel mit Futures bietet auch Privatanlegern mehrere Vorteile. Erstens ermöglicht nahezu kein anderes Finanzinstrument so einfach die gezielte Spekulation auf fallende Kurse. Dazu muss im Terminhandel lediglich eine Shortposition eröffnet werden, während Leerverkäufe in Aktien nur relativ umständlich möglich sind. Futures bieten dabei eine sehr viel einfachere Preisbildung als Optionen, bei denen Restlaufzeit und Volatilität den Optionskurs mitunter stärker beeinflussen als die eigentliche Kursentwicklung des Basiswerts. Natürlich ermöglichen auch Differenzkontrakte und Zertifikate recht unkompliziert die Spekulation auf fallende Kurse. Diese Produkte sind aber „zweite Wahl“: Broker und Emittenten leiten Sie aus Futures ab oder nehmen über entsprechende Terminkontrakte Absicherungsgeschäfte vor. Zweitens: Anders als bei Zertifikaten und Differenzkontrakten können sich Anleger im Handel mit Terminkontrakten an einer Terminbörse einer behördlich regulierten und streng überwachten Abwicklung sicher sein. Das Geschäftsmodell vieler Broker und Emittenten besteht gerade darin, die Geld/Brief-Spannen des Terminmarktes mit einem Aufschlag an die eigenen Kunden weiter zu reichen. Ein Mini Futures Broker Vergleich offenbart dies meist recht schnell: Typischerweise stimmen die Termine der Rollvorgänge in den Kontrakten mit dem Fälligkeitstag der jeweiligen Terminkontrakte überein bzw. liegen sehr nah daran. Drittens erfordert der Futures Handel im Vergleich zu einem Direktinvestment in den Basiswert nur sehr geringe Kapitaleinsätze. Das ermöglicht den Handel mit einer Hebelwirkung: Anleger können ein Vielfaches ihres Vermögens im Markt bewegen und dadurch bezogen auf den Einsatz überproportionale Renditen erzielen. Beläuft sich der Marginsatz der Terminbörse beispielsweise auf 10 %, ergibt sich daraus eine Hebelwirkung mit dem Faktor 10:1. Dann reicht bereits eine einprozentige Veränderung im Basiswert für einen Gewinn in Höhe von 10 %.
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Chancen, Risiken und Kosten

Stopp-LossViertens: Die Kosten im Futures Trading sind ausgesprochen gering. Die Eröffnung oder Schließung einer Position kostet bei vielen Brokern weniger als fünf Euro, wie ein simpler Online Futures Broker Vergleich zeigt. Dass so viele Privatanleger dennoch Mini Futures handeln hat im Wesentlichen einen Grund: Die Kontraktspezifikationen einiger Terminkontrakte sind nicht auf die Belange von Privatanlegern zugeschnitten. So kann ein einziger DAX-Kontrakt einen Gegenwert von 250.000 € besitzen, wenn der Index bei 10.000 Punkten notiert. Natürlich ist der Handel mit Terminkontrakten nicht frei von Risiken. Die Hebelwirkung hat-ganz ähnlich wie im Handel mit Devisen oder CFDs - eine Kehrseite: Durch das Marginprinzip kommt es bei Verlusten im Basiswert zu überproportionalen Verlusten auf dem eigenen Konto. Im Extremfall kann es sogar zu Verlusten kommen, die den eigenen Einsatz übersteigen. Dazu ein Beispiel: Eine Shortposition in einem Rohstoffkontrakt ist mit einer Sicherheitsleistung von 10 % des Marktwertes unterlegt. Die Position wird über ein Wochenende gehalten. Während des Wochenendes kommt es überraschend zu starken Unwettern an der gesamten US-amerikanischen Ostküste. Durch die absehbaren Ernteausfälle steigt der Preis des Rohstoffs drastisch an: Der erste am folgenden Montag festgestellte Kurs liegt um 30 % über dem letzten Kurs vom Freitag. Der Verlust übersteigt die Einlage deutlich und es kommt zu einer zwangsweisen Glattstellung der Position inklusive Margin Call und Nachschusspflichten. Deshalb ist der Futures Handel für Anfänger nur geeignet, wenn diese – nicht alltäglichen - Risiken in Kauf genommen werden. Das gilt allerdings auch für den Handel mit Differenzkontrakten und Währungen.
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Wie der Terminhandel abläuft: Beispiel DAX Future

Technische_AnalyseWer Futures handelt, hat eine große Auswahl. Allein die für den deutschen und europäischen Markt wichtigste Terminbörse EUREX bietet Terminkontrakte auf Aktienindices, einzelne Aktien, Anleihenindices, Volatilität, börsengehandelte Indexfonds, Zinssätze, Rohstoffe, Wechselkurse und sogar Immobilienpreise an. Auch wenn sich die einzelnen Kontraktspezifikationen unterscheiden, läuft der eigentliche Handel immer gleich ab. Eine einfache Erklärung am Beispiel des DAX Futures soll dies verdeutlichen. Wer auf steigende Kurse im DAX setzt, eröffnet eine Longposition. Gehen Anleger von fallenden Kursen aus, wird dagegen eine Shortposition eröffnet. In diesem Fall handelt es sich um eine sogenannte Opening Position. Auch wenn Futures unbedingte Termingeschäfte mit einhergehender Verpflichtung zum Kauf beziehungsweise Verkauf sind, ist der Ausstieg aus dem Markt sehr einfach. Anleger öffnen dazu eine Glattstellungsposition, die auch als Closing Position bezeichnet wird. Eine Shortposition wird durch die Eröffnung einer Longposition mit derselben Kontraktanzahl glattgestellt. Das Marktrisiko wird dadurch vollständig eliminiert und der Anleger stellt sich so, als hätte er zuvor keine Position eröffnet. zum Anbieter DEGIRO

Zinsänderungen ausnutzen: EURIBOR-Future traden

Nachdem die Frage „Was sind Futures“ beantwortet wurde, sehen sicherlich viele Anleger ihre Chancen im Investment darin. Dass es unzählige Möglichkeiten gibt, um von den Marktbewegungen zu partizipieren, haben wir bereits Ansetzen gezeigt. Eine Option, welche ebenfalls häufig genutzt wird, ist der EURIBOR- Future. Die Anleger können hier direkt von Zinsveränderungen partizipieren.

EURIBOR- Future erklärt

Meist reagieren die Anleger nicht positiv, wenn es aktuelle Meldungen über die Zinsänderungen gibt. Sinkende Zinsen haben für viele Finanzinstrumente einen Nachteil, doch nicht so bei den Futures. Wer mit den richtigen Finanzinstrumente handelt, kann sogar aus sinkenden Zinsen einen Vorteil ziehen. Deshalb gibt es den Future mit dem Symbol FEU3. Er bildet den Future für „Euro Interbank Offered Rate“ und ist seit der Einführung 1999 der Indikator für den durchschnittlichen Zinssatz für 3-Monats-Ausleihungen zwischen den Kreditinstituten. Veröffentlicht wird er werktäglich 11:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Deshalb schauen sie Anleger jeden Tag gebannt darauf, mit welcher Höhe der EURIBOR festgesetzt wird. Das Kontraktvolumen dieses Futures beläuft sich auf 1 Million Euro (Preisermittlung auf vier Nachkommastellen). Die Tick-Größe liegt bei 0,0025 Punkten (entspricht 6,25 Euro).

Beispiel für Partizipation mit EURIBOR-Future

Die Trader gehen davon aus, dass die Zinsen fallen. Tatsächlich zeigt der EURIBOR-Zinssatz einen Rückgang von 0,5 Prozent. Im Eurex-Handel macht das für die Anleger einen Gewinn in Höhe von 1.250 Euro. Die Berechnung dafür sieht wie folgt aus: 0,5 Prozent / 0,0025 Punkte * 6,25 Euro. Vor dem Gewinn werden auch die einzelnen Kosten der Broker abgezogen. Diese können laut den Erfahrungen variieren. Einige Anbieter verlangen beispielsweise eine Kontraktgebühr von 5,00 Euro für den EURIBOR-Future. Um die besten Konditionen zu finden, sollten die Trader in jedem Fall einen Broker Vergleich vor ihrem eigentlichen Investment durchführen.
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Kontraktspezifikationen im DAX Future

HandelsplattformDie Kursentwicklung des DAX Futures hängt - wie in der Erklärung oben bereits angedeutet-ausschließlich von der Kursentwicklung des Basiswertes, vom Marginsatz der Terminbörse, vom Marktzinssatz und von der Restlaufzeit des Kontrakts ab. In aller Regel liegt der Kurs des Futures nur um einige Punkte über dem des Kassamarktes. Um eine Position - ganz gleich ob long oder short - eröffnen zu können, müssen Marktteilnehmer die Sicherheitsleistung hinterlegen. Diese bestimmt sich als Prozentsatz des Marktwertes einer Position und wird unter anderem abhängig von der Marktvolatilität laufend angepasst. Die Terminbörse EUREX hat für den Future auf den Deutschen Aktienindex einen Kontraktwert von 25 € pro Indexpunkt festgelegt. Notiert der Index zum Beispiel bei 8000 Punkten entspricht das einem Gesamtwert von 200.000 €. Wird der Marginsatz auf 5 % festgelegt, sind somit 10.000 € für die Eröffnung eines Kontraktes erforderlich. Privatanleger erhalten Zugang zum Futures Handel ausschließlich über den Umweg von Brokern, die über eigene Eingabemasken mit der Terminbörse verbunden sind und ihren Kunden wiederum die Möglichkeit geben Orders abzugeben. Broker verlangen häufig einen höheren Marginsatz als die Terminbörse selbst. Grundsätzlich sind aber auch niedrigere Marginsätze denkbar – und vor allem bei angelsächsischen Brokern auch üblich.

Was ist ein „Tick“ wert?

StrategieDie Terminbörse hat in ihren Kontraktspezifikationen ferner festgelegt, dass die minimale Preisveränderung im DAX Future einen halben Indexpunkt beträgt. Das entspricht einem Wert von 12,50 €. Auch die verfügbaren Laufzeiten werden im Detail festgelegt. Verfügbar sind zu jedem Zeitpunkt die drei nächsten Quartalsmonate aus dem Zyklus März, Juni, September und Dezember. So stehen im Juli beispielsweise Kontrakte mit Verfallsterminen im September, Dezember und März zur Verfügung. Ein Blick auf das Open Interest, das von Terminbörsen laufend veröffentlicht wird, verdeutlicht, dass die nächstfälligen Kontrakte bis einige Tage vor ihrem letzten Handelstag die mit Abstand größte Bedeutung besitzen. Unter Open Interest wird laut gängiger Definition die Gesamtzahl der in einem Terminkontrakt offenen Kontrakte, verstanden. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Handelsvolumen (das ebenfalls bei den Terminbörsen einsehbar ist) und ergänzt dieses nicht zuletzt bei der technischen Marktanalyse. Das gilt - so viel Exkurs darf sein-ausdrücklich auch für Anleger, die keine Futures handeln. Die Kontaktspezifikationen der Terminbörse legen auch den Schlussabrechnungstag, den täglichen Abrechnungspreis und den Schlussabrechnungspreis fest. Im Fall des DAX Futures ist der Schlussabrechnungstag der dritte Freitag eines Fälligkeitsmonats. Handelt sich bei diesem Freitag nicht um einen Börsentag, ist der vorangehende Freitag der Schlussabrechnungstag. Für den täglichen Schlussabrechnungspreis werden die in einem Kontrakt getätigten Transaktionen in der letzten Minute vor 17:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit gewichtet mit ihrem Volumen herangezogen. Der Schlussabrechnungspreis wird am letzten Handelstag eines Terminkontraktes um kurz nach 13:00 Uhr festgelegt.
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Zugang zum Terminhandel für Privatanleger

KontoDer Zugang zum Futures Handel führt für Privatanleger über Broker. Längst nicht alle Online Broker bieten einen Zugang zum Terminhandel. Abgesehen von der rein formalen Hürde der Finanztermingeschäftsfähigkeit, die auch für die Freischaltung von Depots für den Handel mit Optionsscheinen oder Turbozertifikaten erforderlich ist, sind keine wesentlichen weiteren Hürden zu nehmen. Zum Erwerb der Finanztermingeschäftsfähigkeit muss im Wesentlichen eine Erklärung über das Verständnis der Instrumente und den mit ihnen einhergehenden Risiken inklusive Totalverlustrisiko und Nachschusspflichten unterschrieben werden. Anfänger sollten beim Futures Broker Vergleich nicht ausschließlich auf die Transaktionskosten und die eingeforderten Sicherheitsleistungen achten. Für Einsteiger ist neben einer möglichst anwenderfreundlichen Handelsoberfläche auch die Möglichkeit telefonischer Orders bei qualifizierten Händlern vorteilhaft.

Fazit: Futures auch für auch für private Anleger interessant

Die Frage " Was sind Futures?" kann man nun wie folgt beantworten. Neben Wertpapieren oder anderen Finanzinstrumenten gelten die Futures als interessante Anlagemöglichkeiten für private Trader. Gehandelt wird an der elektronischen Terminbörse Eurex. Allerdings empfiehlt sich das Investment in Futures nur für aktive und ambitionierte Anleger, da dieses Themengebiet äußerst komplex ist. Nicht nur die Auswahl der Futures ist enorm, sondern auch die Handelskonditionen bei den Brokern. Es gibt Futures auf Währungen oder Bundesanleihen. Auch Aktienindizes können als Futures gehandelt werden. Der bekannteste Future ist der DAX-Future, der bei den meisten Brokern mit einem Futures-Angebot zur Verfügung steht. Neben den sogenannten Financial Futures gibt es auch die Commodity Futures (beispielsweise Orangensaft, Rohöl oder andere Rohstoffprodukte). Wer mit dem Handel und Futures beginnen möchte, sollte sich in jedem Fall umfangreich informieren und bestenfalls mit einem Demokonto beim Broker seiner Wahl beginnen. Damit können die Anleger auch Verluste verkraften, denn wenn Demokonto wird zunächst mit virtuellem Guthaben agiert. Anleger, die sich deutlich sicherer im Umgang mit Futures fühlen, können auch zu einem Live-Konto mit attraktiven Konditionen wechseln. EDU_Teaser_Teil_03zum Anbieter DEGIRO

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