Die besten Mini Futures Broker im Brokervergleich

Mini Futures Broker Brokervergleich Mini Futures sind Hebelzertifikate, mit denen Anleger sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen des Basiswertes überproportional partizipieren können. Ermöglicht ein Broker den Handel mit Zertifikaten eignet er sich grundsätzlich auch als Mini Futures Broker. Im Vergleich der verschiedenen Anbieter sollten Trader neben den regulären Ordergebühren allerdings auch das Angebot im außerbörslichen Handel berücksichtigen. In das Anforderungsprofil der meisten an Mini Futures interessierten Anleger dürften zudem Differenzkontrakte gut passen. Mini Futures dürfen nicht mit E-Mini Futures Trading verwechselt werden. Bei E-Mini Futures handelt es sich um an Terminbörsen gehandelte Kontrakte, die sich von anderen Kontrakten durch geringere Kontraktgrößen und gegebenenfalls einige andere abweichende Spezifikationen unterscheiden. Unter Mini Futures werden auf dem deutschen Derivatemarkt Hebelzertifikate verstanden, die mittlerweile von einer größeren Anzahl Emittenten unter dieser Bezeichnung beworben werden.
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Inhaltsverzeichnis

  • Mini Futures Broker Test: Die Konditionen der online Broker
  • Mini Futures Broker Vergleich: Aktionen im außerbörslichen Handel
  • Keine Nachschusspflicht bei Zertifikaten
  • CFDs, Futures oder Mini Futures?

Mini Futures Broker Test: Die Konditionen der online Broker

TippsBei fast allen Online Brokern in Deutschland können Zertifikate gehandelt werden. Die Konditionen im börslichen Zertifikatehandel unterscheiden sich von denen im Aktienhandel häufig durch höhere Handelsplatzentgelte. Im außerbörslichen Handel können Anleger zu sehr viel niedrigeren Gebühren Mini Futures handeln, sofern mit dem jeweiligen Emittenten eine Vertriebskooperation besteht. Bei DEGIRO kostet eine Order 2,00 Euro, zzgl. 0,008 Prozent des Handelsvolumens. Diese Gebühren gelten sowohl für den Aktienhandel, als auch für Hebelzertifikate, wie beispielsweise Mini-Futures. Eine 1.000 Euro Order würde demnach lediglich 2,08 Euro kosten. Die DAB Bank verlangt für den Handel mit Zertifikaten eine Grundgebühr in Höhe von 4,95 € sowie eine Provision in Höhe von 0,25 % des Auftragswertes. Grundgebühr und Provision betragen zusammen mindestens 7,95 € und höchstens 59,95 €. Zusätzlich wird ein Handelsplatzentgelt in Höhe von 2,90 € bei Orders über Börse Frankfurt Zertifikate fällig. Im außerbörslichen Handel beträgt das Handelsplatzentgelt 0,8 €. Werden Zertifikate von so bezeichneten „Starpartnern“ gehandelt, fällt lediglich die Grundgebühr an. Cortal Consors hat sich auf ein recht ähnliches Preismodell festgelegt. Orders kosten 4,95 € + 0,25 % des Auftragsvolumens, mindestens jedoch 9,95 € und höchstens 69 €. Zusätzlich wird im börslichen, nicht aber im außerbörslichen Handel einen Handelsplatzentgelt abgerechnet. Es beträgt 0,95 € für Orders über die Börse Stuttgart und 0,50 € für Orders über Börse Frankfurt Zertifikate. Die aus dem gleichnamigen Finanzportal hervorgegangene OnVista Bank rechnet alle Wertpapierorders außerhalb eines so bezeichneten „FreeBuy- Kontingents“ mit 5,99 € + 0,23 % des Auftragsvolumens ab, wobei die Gebühr bei 39 € gedeckelt ist. Zusätzlich wird eine sogenannte Abwicklungspauschale abgerechnet, die im außerbörslichen Handel 0,8 € und im Handel über Börse Frankfurt Zertifikate 1,50 € beträgt.
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DEGIRO erhielt zurecht eine reihe von Auszeichnungen.

Mini Futures Broker Vergleich: Aktionen im außerbörslichen Handel

PraemienDer Handel mit Mini-Futures findet bei DEGIRO immer über den börslichen Handel statt. Für Trader hat das den Vorteil, dass sie regulierte deutsche Handelsplätze, wie XETRA, nutzen können - und das für unschlagbar günstige Preise. Sowohl bei der OnVista Bank als auch bei Cortal Consors finden regelmäßig Sonderpreisaktionen im außerbörslichen Handel statt. Dann können entweder alle Produkte eines Emittenten oder nur bestimmte Teile davon-zum Beispiel Mini Futures-zu vergünstigten Konditionen gehandelt werden. Üblich sind zum Beispiel FlatFee- Aktionen und NoFee-Aktionen. Bei der OnVista Bank gilt zusätzlich das FreeBuy- Modell: Abhängig vom durchschnittlichen Guthaben auf dem Verrechnungskonto im jeweiligen Vormonat bucht die Bank Monat für Monat ein sogenanntes FreeBuy-k´Kontingent ein, das für gebührenfreie Wertpapierkäufe genutzt werden kann. In diesem Fall fällt lediglich die Abwicklungspauschale an. Vor allem Trader die in der Regel mindestens 2000 € Liquidität flexibel vorhalten sollten diesen Aspekt im Mini Futures Broker Vergleich berücksichtigen. Auch Tochterunternehmen von Großbanken schneiden im Vergleich der Gebühren im Zertifikatehandel gut ab. So rechnet die Deutsche Bank Tochter maxblue Wertpapierorders mit 0,25 % des Auftragsvolumens ab, wobei mindestens 7,90 € und höchstens neun 39 € anfallen. Im außerbörslichen Handel fällt kein weiteres Entgelt an. Werden Zertifikate über eine Börse erworben belastet der Broker zusätzlich 3,50 € pro Transaktion. Bei der Commerzbanktochter comdirect zahlen Trader für jede Transaktion 4,90 € + 0,25 % des Auftragsvolumens, mindestens jedoch 9,90 € und maximal 59,90 €. Genau wie bei maxblue wird auf weitere Gebühren verzichtet, wenn die Order außerbörslich erteilt wird. Für börsliche Orders wird ein Handelsplatzentgelt in Höhe von mindestens 2,50 € belastet. Kaum unterscheidbar sind die Kosten bei der ING-DiBa: Je online erteilter Order werden 0,25 %, mindestens jedoch 9,90 € und höchstens 59,90 € abgerechnet. Orders über die Euwax oder Börse Frankfurt Zertifikate sind ohne zusätzliches Handelsplatzentgelt möglich. zum Anbieter DEGIRO

Keine Nachschusspflicht bei Zertifikaten

EinzahlungDieser überblicksartige Mini Futures Broker Test sollte deutlich machen, wie nah die Angebote der großen Onlinebroker auf dem deutschen Markt aneinander liegen. Für den Zertifikatemarkt gilt dies besonders, da hier Auslandsorders keine Rolle spielen. Interessant für Trader, die neben Zertifikaten auch „echte“ Terminkontrakte wie zum Beispiel DAX Futures handeln möchten: Einige der hier vorgestellten Broker bieten Privatkunden einen Zugang zur EUREX. Darunter sind zum Beispiel die DAB Bank, Cortal Consors und die OnVista-Bank. Sofern Terminkontrakte nur gelegentlich und ausschließlich im Kontext eines bestehenden Wertpapierportfolios (zum Beispiel zu Absicherungszwecken) gehandelt werden ist ein separater Futures Broker Vergleich nicht zwingend erforderlich Eine Alternative zu Mini Futures und den Angeboten der Terminbörsen können Differenzkontakte (CFDs) sein. Diese ermöglichen häufig bei zu Mini Futures vergleichbar geringen Einsätzen die Partizipation an steigenden und fallenden Kursen und sind ähnlich transparent, wenn der CFD Broker ein kundenfreundliches Marktmodell wie zum Beispiel DMA Trading anbietet. Ebenso wie Futures Handel für Anfänger aufgrund der möglichen Nachschusspflichten nur unter Bedingungen geeignet ist, erfordert der Handel mit CFDs eine gründliche Lektüre der Risiken. Es gibt allerdings einige CFD Broker, die negative Kontostände rechtlich verbindlich ausschließen. Das ist bei Mini Futures im rechtlichen Mantel von Zertifikaten ohnehin der Fall: Der Wert der Inhaberschuldverschreibungen kann nie unter null fallen, wodurch über den Einsatz hinausgehende Verluste kategorisch ausgeschlossen sind.
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CFDs, Futures oder Mini Futures?

ErfahrungsberichtVielen Anlegern fällt die Entscheidung zwischen Differenzkontrakten, Futures und Mini Futures aufgrund der vielen Übereinstimmungen zwischen den Instrumenten schwer. Deshalb sei klargestellt: Wenn das Budget es zulässt, sind Futures an Terminbörsen die bestmögliche Wahl. Mini Futures im Mantel von Zertifikaten und Differenzkontrakte sind gute Alternativen. Welche der beiden Alternativen letztlich besser ist, hängt von Details ab. Wie der Mini Futures Broker Test verdeutlicht hat, liegen die Transaktionskosten im Handel mit Zertifikaten höher als bei günstigen Brokern mit DMA-Marktmodell. Dafür werden Zertifikate an der Börse gehandelt, wodurch Preistransparenz gewährleistet ist, was bei Market Makern nicht der Fall ist. Diese Preistransparenz wirkt sich auch auf die Preisqualität im außerbörslichen Handel aus, wenn während der Öffnungszeiten der Referenzbörsen gehandelt wird. Reicht das Budget für den unmittelbaren Handel an Terminbörsen nicht aus, sollte nicht nur ein isolierter Mini Futures Broker Vergleich durchgeführt werden. Stattdessen bietet es sich an, parallel die Möglichkeit von Hebelzertifikaten und Differenzkontrakten in Betracht zu ziehen und nach einem qualifizierten Test jene Lösung zu wählen, die am besten zum eigenen Vorhaben passt zum Anbieter DEGIRO

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