Die Toyota Aktie in Zeiten der Automobilkrise

By | 2. Februar 2020

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Aktien gehören zu den beliebtesten Anlageoptionen, doch neben vielen Vorteilen halten Aktien auch einige Risiken bereit, wodurch es umso wichtiger wird genau abzuwägen in welche Aktie investiert werden soll. Um hier eine gute Entscheidung treffen zu können, ist es wichtig sich das Unternehmen hinter einer Aktie genau anzuschauen. Wir stellen im Folgenden den japanischen Autohersteller Toyota vor und die dazugehörige Toyota Motor Aktie, ob es sich lohnt zu investieren und welcher Toyota Aktie Kurs in Zukunft zu erwarten ist. Ferner nehmen wir die Toyota Aktie Dividende genauer unter die Lupe und zeigen Wege auf wie am sinnvollsten in die Toyota Aktie zu investieren ist.

  • Der japanische Autohersteller Toyota im Überblick
  • Die Toyota Motor Aktie und ihre Dividende
  • Aktien von Autoherstellern in Zeiten der Automobilkrise
  • In die Toyota Motor Aktie investieren

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Die Toyota Motor Corporation – Autohersteller aus Japan

Der aus Japan stammende Autohersteller Toyota gehört zu den bekanntesten seiner Branche und hat seinen Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota, welche in der Präfektur Aichi liegt, die sich auf Honshū, der Hauptinsel Japans befindet. Die Toyota Motor Corporation hat neben dem Hauptsitz in Japan noch zahlreichen Zweigstellen, die auf der ganzen Welt verteilt sind, womit es sich bei Toyota um ein global agierendes Unternehmen handelt.

Bereits 1937 wurde die Toyota Motor Corporation gegründet und hat seitdem eine enorme Entwicklung bei den Produktionszahlen erlebt. 2016 erreichte das Unternehmen eine Anzahl an produzierten Fahrzeugen, die bei mehr als zehn Millionen lag. Dies bedeutete, dass Toyota bei den Produktionszahlen selbst den Autobauer VW überbot und damit eine enorme Leistung hinlegte. Mit zu diesem Erfolg haben die zahlreichen Mitarbeite beigetragen, die 2018 bei knapp 370.000 lagen und einen Umsatz erwirtschafteten, der bei 243 Milliarden Euro lag.

Die Toyota Motor Corporation ist seit jeher ein Unternehmen, welches nicht nur auf Autos setzt und so gut diversifiziert. Das Hauptunternehmen in Japan stellt so neben den Autos unter anderem noch elektronische Geräte, Boote sowie Fertighäuser her. Seit 2005 gehört dem Unternehmen zusätzlich eines der größten Mobilfunknetze in Japan. Das Spezialgebiet von Toyota ist jedoch nach wie vor die Produktion von Autos, welche heute ein großes Sortiment bieten. Dazu zählen nicht nur die Personenwagen, sondern auch Sportwagen und insbesondere auch Jeeps. Da die Automobilkrise durch immer mehr Auflagen zum Umdenken und Neuordnen der Firmenstrategie zwingt, gehören mittlerweile auch Hybridfahrzeuge zum Angebot des Autoherstellers. Um besonders in diesem Bereich Fortschritte machen zu können kooperiert Toyota des Öfteren mit anderen Unternehmen.

Der Absatzmarkt von der Toyota Motor Corporation ist groß und umfasst ca. 170 Länder. Die höchsten Verkaufszahlen werden dabei in Japan selbst, Europa und Nordamerika erzielt sowie weiteren Ländern aus dem asiatischen Raum.

Als Aktiengesellschaft ist die Toyota Motor Corporation an der Börse gelistet und war 2018 nach der Forbes-Global-2000-Liste auf Platz zwölf der größten Unternehmen, die an einer Börse gelistet sind. Dies scheint nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass zu Toyota mehr als 500 Tochterunternehmen gehören. Dazu kommen zwölf Produktionswerke, die in Japan gelegen sind und die noch ergänzt werden durch 50 weitere Standorte aus 26 Ländern.

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Die Toyota Aktie einst und jetzt

Da die Toyota Motor Corporation ein Aktienunternehmen ist, gibt es auch eine dazugehörige Toyota Aktie, die im japanischen Leitindex dem Nikkei 225 zu finden ist. Der Leitindex Nikkei 225 zählt zu den bedeutendsten Leitindexen aus dem asiatischen Raum und ist dem entsprechend angesehen. Dass die Toyota Aktie in diesem Index aufgenommen wurde, ist kein Zufall, wenn man sich anschaut, welcher Marktwert hinter der Aktie steht. Es gab Zeiten, da wurde ein Marktwert von 177 Milliarden Dollar ermittelt was mit dafür verantwortlich ist, dass die Toyota Motor Corporation 2016 laut der Fortune-Global-500-Liste den fünften Platz belegte im Hinblick auf den Jahresumsatz. Gegen Ende des Jahres 2017 verzeichnete die Toyota Motor Aktie einen Börsenwert, der den ersten Platz belegte und das unter allen Autoherstellern, die zugleich ein Aktienunternehmen sind.

Einen besonderen Höhepunkt erlebte die Toyota Motor Corporation 2008 als eine Verkaufssumme von knapp neun Millionen Fahrzeugen erzielt wurde und zugleich dazu führte, dass der Autobauer zu einem der größten weltweit wurde. Doch bereits 2011, nur wenige Jahre später, musste das Unternehmen ein Sinken der Absatzzahlen in Kauf nehmen, das auf eine Anzahl an Rückrufaktionen zurückzuführen ist. Dies bedeutete, dass Toyota im Ranking wieder hinter General Motors lag. Ein weiterer Rückschlag war das große Erdbeben im selben Jahr, von dem auch Toyota nicht verschont blieb. Durch die Diversifizierung und gute Firmenstrategien konnte sich das Unternehmen jedoch schnell wieder erholen und nur ein Jahr später, 2012, erreichte der Absatz wieder fünf Millionen Fahrzeuge. Diese guten Zahlen setzte Toyota wieder auf den ersten Platz des weltweiten Rankings. Drei Jahre später im Jahre 2015 galt die Toyota Motor Corporation bereits wieder als wertvollste Automarke und das global.

Wie sich diese Zahlen auf die Toyota Aktie auswirkt zeigt sich im Folgendem. 2005 erzielte der Toyota Aktie Kurs einen Wert von um die 47,64 Prozent was einen deutlichen Anstieg zu den vorherigen Jahren darstellte. Leider konnte sich dieser Kurswert nicht lange halte. 2008, nur drei Jahre nach dem Erfolgswert, verlor der Kurswert ganze 16,42 Prozent. Dies setzte sich 2017 fort und 2018 kam es zu einem erneuten Verlust, der bei 4,4 Prozent lag. Trotz dieser Verluste im Kurs kann die Toyota Aktie einen durchschnittlichen Zugewinn von 8,3 Prozent vorweisen. Ob dies für eine Toyota Aktie Kaufempfehlung ausreicht, ist schnell beantwortet. Es ist wichtig sich nicht nur auf die Zahlen zu verlassen, sondern auch weitere Informationen, Analysen und Prognosen hinzuzuziehen. Besonders die aktuellen Gegebenheiten spielen bei einer Toyota Aktie Kaufempfehlung eine große Rolle und ohne diese sollte keine Kaufentscheidung getroffen werden. Es ist also unbedingt davon abzuraten aufgrund von wenigen Werten eine Entscheidung zu treffen und es bedarf einer umfassenden Recherche, um genügend Grundlagenwissen dafür aufzubauen.

Die Toyota Motor Aktie erlebt eine Einstufung als mittelriskant und dies seit dem Jahre 2007. Hinzu kommt die Automobilkrise, die Autoaktien allgemein einen schweren Stand beschert. Nur Unternehmen, die gut diversifizieren oder rechtzeitig in neue Technologien investieren, haben eine gute Chance diese Krise zu überstehen und ohne große Verluste weiter am Markt zu bestehen. Besonders viele Autohersteller legen daher großen Wert auf:

  • Die Entwicklung neuer Technologien für das autonome Fahren
  • Die Herstellung und Weiterentwicklung von Hybridfahrzeugen
  • Die Reduktionsmöglichkeiten des CO2-Ausstoßes
  • Dem Erschließen von weiteren Absatzmärkten

Sollte ein Autohersteller sich ausreichend auf die Automobilkrise vorbereitet und rechtzeitig darauf reagiert haben, wirkt sich dies auch positiv und stabilisierend auf die Aktien aus und gibt Anlegern ausreichend Sicherheit, um ihre Aktie zu halten oder lockt mit Glück neue Kaufinteressenten an.

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Toyota Aktie Dividende lässt Rückschlüsse auf die Fimengesundheit zu

Bei der Dividende handelt es sich um einen Teil des Gewinns, den Anleger von den Aktienunternehmen erhalten, wenn sie im Besitz einer Aktie des jeweiligen Unternehmens sind. Die Dividende kann so als eine Art Belohnung für den Besitz und das Halten einer Aktie sein. Wie hoch die Dividende ist, liegt vorwiegend an der Firmengesundheit und so lässt diese oft Rückschlüsse auf den Erfolg des Unternehmens zu. Besteht Interesse dafür eine Toyota Aktie kaufen zu wollen, so ist es also ratsam sich die Dividende genau anzuschauen und auch deren Entwicklung. Eine über Jahre hinweg stabile Dividende ist dabei von besonderem Vorteil.

Die Toyota Aktie Dividende hatte 2018 einen Wert von 220,00 Yen, was ungefähr 2,05 Dollar entspricht. In den Jahren zuvor zeigte sich ein ähnliches Bild und so war die Dividende weitgehend stabil in den letzten Jahren. Die Dividendenrendite hat dabei einen Wert von 3,2 Prozent. Die Prognose für die Toyota Aktie Dividende deutete eher auf ein Sinken hin. Nach 2018 sahen Analysten einen möglichen Wert von 211 Yen doch bis 2024 soll die Dividende wieder einen deutlichen Anstieg erfahren und bei 290 Yen liegen, was den derzeitigen Wert weit überschreiten würde und für Anleger eine Halteempfehlung bedeutet. Auf die Dividendenrendite würde sich die Prognose ebenfalls auswirken und läge dann bei 4,14 Prozent, was einen deutlichen Anstieg zeigt. Diese Zahlen führen bei den Aktien zu einem Ergebnis von 1.010,10 für das Jahr 2024 und das bei einem ursprünglichen Wert von 650,55 aus dem Jahr 2019.

Die Automobilkrise und ihre Auswirkungen auf die Automobilhersteller und deren Aktie

In Zeiten der Automobilkrise ist es besonders wichtig genau zu überlegen, ob das Investieren in eine Autoaktie derzeit zielführend ist. Allgemein gelten Aktien als eine langfristige Geldanlage und so kann es Jahre dauern bis sich erste Gewinne zeigen, dies ist auch bei Autoaktien der Fall. Da über einen langen Zeitraum auch immer mehr Spielraum für Ereignisse ist, die sich positiv oder negativ auf eine Aktie auswirken können, muss vor einem Aktienkauf, insbesondere in Krisenzeiten, einiges beachtet werden.

Trotz der Automobilkrise sind Autoaktien weiterhin, je nach Aufstellung des Unternehmens, interessant und sollten nicht per se abgewiesen werden. In der Vergangenheit zeigten sich bereits einige Krisen, die die Automobilbranche zu bewältigen hatte und dies schaffte sie erfolgreich. Zu diesen Krisen zählte unter anderem der große Dieselskandal, die allgemein schwache Weltwirtschaft sowie der andauernde Handelsstreit mit China. All diese Krisen wirken sich unmittelbar auf den Umsatz eines Unternehmens aus und haben sich Unternehmen schon in der Vergangenheit als Krisenresistent bewährt, so schafft dies Vertrauen für weitere Krisen wie z. B. die Automobilkrise. Verbraucher reagieren meist sensibel auf die aktuelle Lage der Wirtschaft und tragen damit einen großen Teil zu deren Entwicklung bei. Dies ist mit ein Grund, wieso die Absatzzahlen für die Autohersteller 2018 deutlich sank.

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Kennzahlen helfen bei der Einschätzung

Um einen ersten und zuverlässigen Eindruck zu einer Aktie zu bekommen, kann es sinnvoll sein eine Kennzahl wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zu bemühen. Die Kennzahlen kommen ursprünglich aus dem Bereich der Betriebswirtschaft und sollen dabei helfen die Performance eines Unternehmens einzuschätzen. Analysten des Finanzmarktes entdeckten diese Kennzahlen ebenfalls für sich und schätzen mit Hilfe derer unter anderem den Stand einer Aktie ein. Zu den häufig benutzen Kennzahlen in der Finanzwelt gehören:

  • Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Kennzahlen ein zuverlässiges Bild abgeben und nicht eher einer Spekulation gleichen. Als besonders zuverlässige hat sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sowie das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) erwiesen. Die Autohersteller konnten laut dem Kurs-Gewinn-Verhältnis in ertragreichen Phasen einen Wert von 10 erreichen. Aktuell kann weder Toyota noch ein anderer Autohersteller an diesen Wert anknüpfen, was die Automobilkrise verdeutlicht. Dies liegt vor allem auch an den extrem hohen Fixkosten, die ein jeder Autobauer zu bewältigen hat. Diese Kosten gilt es derzeit einzusparen oder eine Neuorientierung anzustreben. Hinzu kommen hohe Ausgaben durch die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien.

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Weitere Herausforderungen für die Autohersteller

Ein wichtiger Punkt der Automobilkrise ist der Klimawandel. Um diesen entgegenzuwirken werden einige Maßnahmen ergriffen, die auch die Autohersteller unmittelbar trifft. So soll der Ausstoß des CO2-Wertes reduziert werden, was einige Änderungen und Auflagen bei den Fahrzeugen mit sich bringt. Die Autohersteller sind demnach bemüht neue Technologien zu entwickeln, die Kunden auch in Zukunft zu einem Autokauf bewegen und die sich positiv auf die Umwelt auswirken. Diese Technologien beziehen sich nicht nur auf die Verringerung der CO2-Emissionen durch die Elektromobilität, sondern auch auf das autonome Fahren. Dies geht mit enormen Kosten einher. Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen sich diese Kosten auf ungefähr 300 Milliarden Dollar belaufen und das in einem Zeitraum von fünf bis zehn Jahren.

Ein Unternehmen, welches Sentiment-Analysen bei verschiedenen Branchen durchführt, ist Sentix und laut deren Ergebnis weist die Autoindustrie derzeit eine Standardabweichung von -2,3 auf. Dieser Wert zeigt sich als der geringste seit dem Jahre 2001 und zudem weißt das negative Sentiment darauf hin, dass die Anleger zurzeit nicht genug Vertrauen in die Autohersteller haben und unterinvestieren. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig das Aus für die Autoaktien bedeuten im Gegenteil, dadurch tun sich auch neue Kurschancen auf. Manche Analysten blicken sogar besonders interessiert auf die Kursentwicklungen und sehen neue Möglichkeiten.

Im Überblick zeigt sich, dass sich die Autoaktien derzeit sehr schwach entwickeln, teilweise sogar stark verlieren und das Hersteller übergreifend. Es handelt sich also um eine Situation, die den Gesamtmarkt betrifft und nicht nur einzelne Hersteller. Die Verluste des letzten Jahres lagen bei 11 Prozent, einige namhafte Autohersteller erlebten sogar Verluste von 15 bis 28 Prozent. Der allgemeine Aktienmarkt in Europa erlebte dagegen einen Anstieg von 2,1 Prozent.

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Wie sehen die Zukunftsaussichten für die Automobilhersteller und deren Aktien aus?

Derzeit lässt sich keine klare Prognose für die Zukunft der Autohersteller stellen. Sicher ist, dass einige Unsicherheiten herrschen und viel davon abhängt wie der einzelne Automobilhersteller aufgestellt ist, wie er diversifiziert hat und wie seine Erforschungen und Entwicklungen neuer Technologien wie der Elektromobilität oder dem autonomen Fahren aussehen.

Deloitte, eine Unternehmensberatung prognostiziert, dass die Elektrofahrzeuge einen sehr geringen Wartungsaufwand haben werden und damit Umsatzrückgänge in Höhe von 55 Prozent eintreten können. Für den Gewinn eines Herstellers bedeutet das einen Rückgang von der Hälfte der Einnahmen. Erschwerend kommen zudem Konkurrenten hinzu, die das Car-Sharing anbieten oder andere Fahrdienste zur Verfügung stellen. Durch diese Konkurrenten verringern sich die Einnahmechancen der Autohersteller ebenfalls. All dies stellt Herausforderungen dar, die es zu bewältigen gilt. Doch es tut sich einiges bei den Autoherstellern und der Wandel ist in vollem Gange. Es wird um Marktanteile gekämpft und das international, neue Gesetze treten in Kraft und müssen umgesetzt werden, dazu zählt unter anderem eine strengere Vorschrift bei den CO2-Emission, in einigen Ländern steht auch das Aus des Verbrennungsmotors zur Debatte. Auf all diese Herausforderungen reagieren die Automobilhersteller und passen dem entsprechend die Firmenstrategie an.

Für Interessenten der Toyota Aktie bedeutet dies, dass sie sich informieren müssen inwieweit die Toyota Motor Corporation für diese Herausforderungen gewappnet ist, welche Maßnahmen ergriffen werden, um ausreichend auf die Änderungen zu reagieren. Einige Anleger sehen in den zurzeit eher ungewissen Aktien der Autohersteller ihre Chance. Die Preise für eine Aktie sind derzeit niedriger als sonst und wenn anzunehmen ist, dass ein Automobilhersteller genügend auf die Krise vorbereitet ist, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich die Aktien wieder erholen werden und somit auch wieder im Wert steigen.

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So stellt sich Toyota der Automobilkrise

Die Toyota Motor Corporation erkannte schon früh die Zeichen der Automobilkrise und hat sich dem entsprechend darauf vorbereitet. Noch vor kurzer Zeit widmete sich der Autohersteller vor allem dem Hybridantrieb und setzte seinen Fokus auf dessen Weiterentwicklung sowie dazugehörige Technologien. Seit Eintreten der Automobilkrise gehört die Aufmerksamkeit des Unternehmens weitgehend der Elektroautos. So soll bis 2025 die Hälfte des globalen Umsatzes durch Autos die batteriebetrieben sind erreicht werden. Diese Zielsetzung war noch vor kurzem für das Jahr 2030 vorgesehen und zeigt, dass Toyota angemessen auf die Herausforderungen reagiert. Das Konkurrenzunternehmen VW hat ähnliche Pläne und stellt Toyota damit unter Druck das Vorhaben einzuhalten, denn VW plant derzeit das Ziel erst drei Jahre später, also 2028 zu erreichen und ab da 22 Millionen Fahrzeuge zu verkaufen, die mit Batterien angetrieben werden.

Dadurch, dass die Toyota Motor Corporation lange auf Hybridfahrzeuge gesetzt hat liegt das Unternehmen derzeit bei der Entwicklung der Elektroautos hinter Herstellern wie Nissan und nicht an erster Stelle. Bei den Hybridfahrzeugen kann Toyota dagegen einiges aufwarten. So ist unter anderem schon ein Fahrzeug am Markt, welches mit Wasserstoff betrieben und in Serie hergestellt wird. Dieser Erfolg soll weiter ausgebaut werden, um in Zukunft die Fahrzeuge mit dem Wasserstoffantrieb günstiger produzieren zu können und damit auch günstiger im Preis für die Verbraucher werden zu lassen.

Die Herstellung der Elektroautos stellt für Toyota noch eine große Herausforderung dar, was unter anderem auch an der Batterie selbst liegt. Der Autohersteller ist nicht in der Lage diese firmenintern zu produzieren und ist dadurch auf Zulieferer, wie zum Beispiel Aptiv, angewiesen. Durch immer wieder auftretende Lieferengpässen bei den Batterien, hat Toyota große Schwierigkeiten bei der Weiterentwicklung seiner eigenen Elektroautos. Jeder Versuch selbst eine Batterie herzustellen blieb bisher erfolglos. Um hier Abhilfe zu schaffen, schloss sich Toyota mit anderen Herstellern zusammen, die hier aushelfen können, dazu gehört Panasonic.

Toyota während der Automobilkrise in Zahlen

Bislang macht die Toyota Motor Corporation trotz Automobilkrise einen weitgehend stabilen Eindruck, vor allem im Vergleich zur Konkurrenz. So konnte der Autohersteller in der ersten Hälfte des Jahres 2019 seine Gewinnmarge weiter steigern von einst 8,6 auf 9,2 Prozent. In der aktuellen Lage ist dies eine gute Leistung zumal besonders Konkurrenten aus dem japanischen Raum, zu denen auch Nissan gehört, nicht annähernd diese Werte erreichen konnten. Mit verantwortlich für diese positive Entwicklung sind Reformen innerhalb des Unternehmens, die der Unternehmenschef Akio Toyoda aufstellte und auf die wir im folgenden noch eingehen werden.

Der Umsatz von Toyota veränderte sich in der ersten Hälfte des Jahres 2019 ebenfalls positiv. Einst lag er bei 4,2 Prozent und erreichte damit 126,5 Milliarden Euro und nun liegt er bei 11,3 Prozent, was einen derzeitigen Zugewinn von 11,5 Milliarden Euro bedeutet. Durch diese Zahlen erreichte die Toyota Motor Corporation 2019 schon früh 60 Prozent des zu erfüllenden Jahresgesamtzieles. Der Gewinn kann demnach gut reinvestiert werden, was Toyota vor allem bei der Entwicklung von neuen Technologien tut.

Die erste Hälfte des Jahres 2019 war so durchaus erfolgreich und spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen wider. Der Autohersteller erreichte so einen Umsatz, der weltweit positiv verlief. Besonders die USA, Europa und Asien trugen zu den guten Verkaufszahlen bei. Hilfreich wird dabei, neben den Reformen auch der gute Ruf von Toyota gewesen sein.

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Akio Toyoda setzt auf Reformen

Der derzeitige Firmenchef Akio Toyoda übernahm die Toyota Motor Corporation 2009 in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise. So erlebte der Firmenchef schon früh einige Herausforderungen, durch die er das Unternehmen leiten musste. Dazu zählten auch große Verluste, die es zu bewältigen gab und genau diese möchte Akio Toyoda für das Unternehmen in Zukunft nicht mehr, weshalb er einige Reformen anstrebt, damit die Automobilkrise keine neuen Verluste in den Zahlen bedeutet. Die Reformen wirken sich schon jetzt positiv auf das Unternehmen aus und so zeigt sich dieses trotz aktueller Herausforderungen sehr stabil.

Zu einen der Änderungen gehörte auch das frühe Erkennen der neuen Abgasvorschriften in Europa, worauf sich das Unternehmen frühzeitig vorbereitete und dem entsprechende Maßnahmen ergriff, um Europa als Absatzmarkt nicht zu verlieren. So gelang es Toyota bei seinen Fahrzeugen den Ausstoß des Kohlendioxids auf nur 95 Gramm je gefahrenen Kilometer zu reduzieren. Dieser Erfolg lag vor allem an der frühen Auseinandersetzung mit den Hybridautos und schuf Toyota Zeit sich nun voll auf die Entwicklung der Elektromobilität zu konzentrieren.

Das autonome Fahren gehört ebenfalls zu den priorisierten Themen von Toyota. Derzeit wird an einem Fahrassistenten des zweiten Levels gebaut und erforscht wie dieser weiterzuentwickeln ist. Ein Fahrassistent des zweiten Levels ist in der Lage selbst auf Situationen zu reagieren, ohne, dass ein Mensch in den Prozess involviert ist. Dies bedeutet auch ein selbstständiges Fahren des Fahrzeuges. Zudem investiert Toyota in Bereiche der künstlichen Intelligenz, die am Ende den eigenen Fahrzeugen zugutekommen soll. Eine weitere Neuerung bei Toyota ist das Investieren in Fahrdienste. Dadurch möchte das Unternehmen konkurrenzfähig bleiben und auch den Kundenstamm der bestehenden Fahrdienste erreichen.

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Toyota Aktie kaufen – Gibt es eine Toyota Aktie Kaufempfehlung?

Wer sich für das Toyota Aktie kaufen interessiert, der kann aufatmen, denn durch den positiven Stand des Autoherstellers kann es auch in Zeiten der Automobilkrise lukrativ sein in die Toyota Aktie zu investieren. Weshalb Finanzexperten von einer Halteempfehlung und manche sogar von einer Kaufempfehlung sprechen. Dies unterstreicht auch die Toyota Aktie Dividende, die weiterhin gute Gewinne ausschüttet. Dass Aktien nach wie vor eine beliebte Anlagemöglichkeit sind, zeigt auch die Studie der „Aktionärszahlen 2018“, bei der herauskam, dass im Vergleich zum Vorjahr in Deutschland die Aktionärszahlen um 250.000 anstieg.

Wer sich für den Kauf einer Toyota Aktie entschieden hat, der kann dies über eine Bank oder einen Broker tun. Mit einem passenden Depot– und dazugehörigem Verrechnungskonto ist es ohne Probleme möglich die Toyota Motor Aktie in Deutschland zu erwerben.

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Fazit – Toyota zeigt sich gut für die Automobilkrise gerüstet

Die Autoindustrie steht durch die Automobilkrisen und die dazugehörigen Umweltdebatten vor einer großen Herausforderung. Nur Unternehmen die adäquat reagieren und in neue Technologien investieren sowie eine gute Diversifikation anstreben, haben eine gute Chance der Automobilkrise zu trotzen. Zu einem der Autoherstellern, die angemessen reagiere gehört die Toyota Motor Corporation. Der Firmenchef Akio Toyoda erwirkte einige Reformen, die das Unternehmen gut durch die Krise leiten. Schon früh entwickelte Toyota Hybridautos, die heute erfolgreich produziert und vermarktet werden. Dies schuf Zeit, um sich heute dem autonomen Fahren sowie der Elektromobilität zu widmen.

Die Toyota Aktie profitiert von diesen Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und zeigt sich weitgehend stabil, wie auch die Toyota Aktie Dividende belegt. Trotz dessen, dass die Aktie des Unternehmens als mittelriskant eingestuft wird, sprechen Finanzexperten sich für eine Halteempfehlung aus und einige Analysten raten sogar zum Kauf. Möchten auch Sie in die Toyota Aktie investieren? Dann schauen Sie doch einmal bei unserem kostenlosen Brokervergleich vorbei und finden Sie noch heute Ihren passenden Finanzdienstleister.

Bilderquelle:

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