Admiral Markets PayPal – Alle Vorteile des zahlungsdienstleisters PayPal unter der Lupe!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.09.2019


Da wir im Moment viele Anfragen zum Thema „Admiral Markets PayPal“ erhalten, werden wir in diesem Artikel genauer auf die angebotenen Zahlungsmöglichkeiten des Brokers Admiral Markets eingehen. Gleich an dieser Stelle sei gesagt, dass sich der Anbieter leider dazu entscheiden hat, die Zahlung per PayPal für seine Kunden nicht mehr anzubieten. Allerdings gibt es eine Reihe von alternativen Möglichkeiten, um Geld auf sein Konto einzuzahlen bzw. um Geld abzuheben. Zudem werden wir in diesem Artikel auf die möglichen Kosten und Gebühren beim Broker Admiral Markets zu sprechen kommen. So ist es erfreulich, dass für den Kunden mehrere Gebührenmodelle zur Auswahl stehen.

  • Welche Vorteile bietet der Zahlungsdienstleister PayPal?
  • Welche Zahlungsmöglichkeiten bietet Admiral Markets an?
  • Gebühren Sparen durch die Verwendung von Banküberweisungen und Klarna
  • Gebühren und Kosten bei Admiral Markets, welche beim Trading entstehen

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Admiral Markets PayPal: Was ist PayPal und welche Vorteile bietet der Zahlungsdienstleister?

Zunächst werden wir einen kurzen Überblick über PayPal geben, da dieser Anbieter immer noch von vielen anderen Brokern verwendet wird. So bietet PayPal einen Online Bezahldienst an, mit dem man zum Beispiel bequem beim Shopping im Internet bezahlen kann. PayPal finanziert sich dabei dadurch, dass das Unternehmen von den Verkäufern eine Gebühr für seine Dienstleistungen verlangt, so wie dies auch bei den Anbietern von Kreditkarten üblich ist. Häufig geben die Verkäufer allerdings diese Gebühr an die Kunden weiter, so dass es sich bei PayPal oftmals um eine relativ teure Möglichkeit handelt, um zu bezahlen. So können zum Beispiel Gebühren in Höhe von 2 bis 3 Prozent des Kaufpreises entstehen. Allerdings hat im Gegenzug die Verwendung von PayPal verschiedene Vorteile für die Kunden: So erfolgt der Transfer des Geldes sehr schnell, meistens sogar schon innerhalb von Sekunden. Zudem steht einem PayPal zur Seite, falls es zu Problemen mit dem Verkäufer kommen sollte. Generell ist es daher durchaus empfehlenswert, PayPal zu verwenden – sofern dadurch für einen selbst keine Kosten entstehen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass PayPal sich bei immer mehr Nutzern einer großen Beliebtheit erfreut. Daher ist es umso erstaunlicher, dass Admiral Markets seine Zusammenarbeit mit dem Zahlungsdienstleister aufgekündigt hat. Allerdings bietet der Broker, wie sich im Folgenden zeigen wird, noch zahlreiche andere Zahlungsmöglichkeiten für seine Kunden an. Insgesamt handelt es sich bei PayPal zwar um einen Pionier im Bereich des Online Bezahlens, heutzutage gibt es allerdings eine Vielzahl von diesen sogenannten „Online Wallets“, welche man zum bequemem Bezahlen und Senden von Geld nutzen kann.

Admiral Markets: Welche Zahlungsmöglichkeiten bietet der Broker an?

In den folgenden Abschnitten werden wir detailliert auf die zur Verfügung stehenden Zahlungsmöglichkeiten beim Broker Admiral Markets eingehen. So stehen dem Kunden für Ein- und Auszahlungen die folgenden Optionen offen:

  • Banküberweisungen (für Ein- und Auszahlungen)
  • Einzahlungen mittels Kreditkarten (Master- und Visa Card)
  • Verwendung von Klarna (nur für Einzahlungen)
  • Online Wallets wie zum Beispiel Skrill und Neteller (für Ein- und Auszahlungen)
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Banküberweisungen

Wie die meisten anderen Broker bietet auch Admiral Markets die Möglichkeit an, Banküberweisungen für die Ein- und Auszahlungen zu verwenden. Für den Kunden bieten Banküberweisungen den Vorteil, dass Einzahlungen generell kostenlos sind. Zudem können auch zwei Auszahlungen pro Monat kostenfrei vorgenommen werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass beliebige Beträge ein- und ausbezahlt werden können, es ist also kein Mindestbetrag erforderlich. Achten sollte man aber darauf, dass einem die eigene Bank keine Gebühren für die Überweisung in Rechnung stellt. Am besten informiert man sich daher vorab bei seinem Kreditinstitut über mögliche Kosten. Jedenfalls stellen Banküberweisungen unseren Erfahrungen nach generell die beste, weil kostengünstigste, Zahlungsmöglichkeit dar. Allerdings sollte man bedenken, dass es leider bis zu drei Werktagen dauern kann, bis das Geld auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben wird. Wer es daher sehr eilig hat, der sollte eine andere Zahlungsmöglichkeit wählen.

Einzahlungen mittels Kreditkarten (Master- und Visa Card)

Die Schnelligkeit der Transaktionen ist daher auch der Hauptvorteil bei der Verwendung von Kreditkarten wie der Master Card und der Visa Card. So steht der eingezahlte Betrag in der Regel schon nach wenigen Minuten auf dem Handelskonto zur Verfügung. Man kann daher ohne große Verzögerungen mit dem Handel fortfahren und verpasst so nicht die nächste Trading Chance. Erfreulicherweise erfolgen Einzahlungen auf diese Weise für den Kunden auch kostenlos. Hier sticht Admiral Markets aus der Masse der Broker hervor, denn es kommt leider häufig vor, dass man für die Nutzung von Kreditkarten Gebühren in Höhe von 1, 2 oder 3 % bezahlen muss. Allerdings sollte man beachten, dass man mindestens 50 Euro oder Britische Pfund einzahlen muss. Auch gibt es einen Maximalbetrag, welcher bei Transaktionen zu beachten ist: 5.000 Euro, Britisches Pfund, US Dollar etc. Insgesamt bietet die Zahlung mittels Kreditkarten folglich viele Vorteile für den Trader. Es ist daher schade, dass man diese Zahlungsmöglichkeit nur für Einzahlungen und nicht auch für Auszahlungen verwenden kann.

Verwendung von Klarna (nur für Einzahlungen)

Auch die Bezahlung per Klarna wird immer beliebter. Viele werden diesen Anbieter vom Online Shopping her kennen: Dadurch kann man in vielen Shops per Rechnung bezahlen. Klarna garantiert dabei dem Verkäufer, dass dieser sein Geld in jedem Fall auch erhalten wird. Dafür erhält Klarna im Gegenzug eine Gebühr vom Verkäufer. Erfreulicherweise ist aber die Nutzung für den Trader kostenlos. Genauso wie bei der Verwendung von Kreditkarten ist es aber auch hier erforderlich, mindestens einen Betrag von 50 Euro oder Britisches Pfund einzuzahlen. Auch kann man Klarna leider nur für Ein-, und nicht für Auszahlungen benutzen. Für Einzahlungen ist die Nutzung dieses Anbieters aber durchaus empfehlenswert.

Online Wallets wie zum Beispiel Skrill und Neteller (für Ein- und Auszahlungen)

Zu den sogenannten Online Wallets („Online Geldbeutel“) zählen auch die beiden Anbieter Skrill und Neteller. Auch bei PayPal handelt es sich um eine Online Wallet, allerdings arbeitet Admiral Markets, wie bereits gesagt, nicht mehr mit diesem Anbieter zusammen. Sowohl bei Skrill, als auch bei Neteller beträgt die zu zahlende Gebühr für Einzahlungen 0,9 % des eingezahlten Betrags. Der Mindestbetrag beträgt dabei 50 Euro bzw. Britisches Pfund und der maximal mögliche Betrag 5.000 Euro bzw. Britisches Pfund. Die beiden Online Wallets kann man zudem auch für Auszahlungen von seinem Trading Konto verwenden. Allerdings sind hier die Gebühren noch einmal ein Bisschen höher und betragen bei beiden Anbietern jeweils 1 %. Online Wallets stellen damit bei Admiral Market insgesamt die teuerste Möglichkeit dar, um Ein- und Auszahlungen von seinem Trading Konto vorzunehmen.

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Gebühren und Kosten bei Admiral Markets

Wichtig sind bei einem Broker aber nicht nur die zur Verfügung stehenden Zahlungsmethoden, sondern auch die möglichen Kosten und Gebühren, welche beim Trading entstehen. Kosten und Gebühren kann man dabei in drei Kategorien einteilen:

  • Kosten, die bei jedem Trade entstehen (durch sogenannte Spreads und Kommissionen)
  • Die gerade besprochenen Gebühren für Ein- und Auszahlungen
  • Sonstige Gebühren (zum Beispiel für die Nutzung der Trading Software)

Was versteht man unter einem Spread?

Zunächst werden wir die Frage beantworten, was man überhaupt unter einem Spread versteht. So bezeichnet man damit den Unterschied zwischen dem Verkaufspreis und dem Kaufpreis. Mithilfe dieser Differenz verdienen die Broker ihr Geld, weshalb es für den Trader generell günstiger ist, wenn der Spread möglichst gering ist. Zur Veranschaulichung ein kurzes Beispiel. Angenommen, der Kurs des beliebten Währungspaares Euro / US Dollar steht gerade bei 1,2000 Pips. Beim Forex Trading handelt man dabei die vierte Stelle hinter dem Komma und spricht nicht von Punkten, sondern von Pips. Beträgt nun der Spread zum Beispiel 2 Pips, so würde man den Euro / US Dollar im Endeffekt zu einem Preis von 1,2002 Pips erhalten. Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten von Spreads:

  • Feste Spreads
  • Variable Spreads
  • Variable Spreads und Kommissionen

Wie der Name schon vermuten lässt, sind feste oder auch fixe Spreads unveränderlich. Gleichgültig, wie der Markt sich verhält, erhält der Trader immer einen gleich großen Spread. Dies bietet vor allem Einsteigern ein hohes Maß an Sicherheit. Allerdings bietet der Broker Admiral Markets leider keinen solchen festen Spread an. Zur Verfügung stehen für den Trader aber sogenannte variable Spreads. Bei dieser Art Spread wird meistens angegeben, welche Größe der Spread minimal und durchschnittlich hat. Nach oben hin ist der Spread jedoch nicht begrenzt. Daneben bietet Admiral Markets seinen Kunden auch noch ein Modell mit variablem Spread und Kommissionen an: Hier erhält man sehr geringe Spreads, dafür muss man aber bei jedem Trade einen bestimmten Betrag an den Broker entrichten (sogenannte Kommission).

Höhe des variablen Spreads beim Broker Admiral Markets

Unseren Erfahrungen nach sind die variablen Spreads beim Broker Admiral Markets erfreulicherweise relativ gering. So beträgt der durchschnittliche Spread beim beliebtesten Währungspaar, dem Euro / US Dollar, 1,2 Pips. Im Vergleich mit anderen Forex Brokern ist dies als relativ günstig anzusehen. Wie bereits angesprochen, sollte man aber im Hinterkopf behalten, dass sich der Spread nach oben ausweiten kann. Dies geschieht unseren Erfahrungen nach besonders dann, wenn der Markt unruhig ist. Häufig ist dies vor allem dann der Fall, wenn die Veröffentlichung von wichtigen Wirtschaftsnachrichten ansteht. Dies können zum Beispiel die Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank EZB oder der amerikanischen Fed („Federal Reserve“) sein. Zu diesen Terminen sollte man als Einsteiger am besten nicht handeln und abwarten, bis sich die Marktteilnehmer wieder beruhigt haben. Auf diese Weise kann man verhindern, zu viele Verlusttrades zu generieren. Überhaupt ist es ratsam, gerade als Anfänger nur mit möglichst wenig Kapital zu traden. Mit der Zeit wird man mehr Erfahrung sammeln und sich dann beim Traden sicherer fühlen. Dann spricht auch nichts dagegen, seinen Einsatz beim Trading zu erhöhen. Allerdings sollte man immer bedenken, dass man an der Börse nicht nur gewinnen, sondern auch verlieren kann.

Die Webseite des Brokers Admiral Markets bietet eine gelungene Übersicht der Finanzprodukte und den dazugehörigen Konditionen

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Variable Spreads und Kommissionen

Neben dem Gebührenmodell mit variablem Spreads bietet Admiral Markets seinen Kunden auch noch ein Konto mit variablem Spread und Kommissionen an. Da hier die Spreads bereits ab 0 Pips beginnen, macht dieses Kontomodell vor allem für diejenigen Trader Sinn, die auf kleinen Zeiteinheiten handeln: Denn mit einer solchen Strategie möchte man meist mit einem Trade nur wenige Punkte verdienen. Da man allerdings in diesem Fall meist sehr viele Trades eingeht, verdient man sein Geld im Endeffekt über die „Masse“. So ist es zum Beispiel nicht ungewöhnlich, zum Beispiel beim Währungspaar Euro / US Dollar 10 oder 20 Pips mit einem Trade verdienen zu wollen. Wenn bei einem möglichen Gewinn von 10 Pips aber zum Beispiel schon 2 Pips für den Spread „verbraucht“ werden, so ist ersichtlich, dass es in diesem Fall besser ist, sehr kleine Spreads von seinem Broker zu erhalten. Wie man sieht, hängt es daher maßgeblich vom jeweiligen Trader und dessen Strategie ab, ob das Modell mit Kommissionen für einen sinnvoll bzw. günstig ist. Wir empfehlen, sich beim Broker Admiral Markets ein kostenloses Demokonto zu erstellen. Dort kann man dann mit „Spielgeld“ seine Strategie testen. Zudem besteht auf diese Weise die Möglichkeit, sich mit der Trading Software vertraut zu machen.

Fazit: Admiral Markets bietet zahlreiche Zahlungsmöglichkeiten an

Im Rahmen des Artikels hat sich gezeigt, dass der Broker Admiral Markets zahlreiche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Wie bereits eingangs erwähnt, arbeitet Admiral Markets allerdings nicht mehr mit PayPal zusammen. Jedoch gibt es ausreichend Alternativen, um sein Konto zu befüllen bzw. um Auszahlungen vorzunehmen. Wie bei den meisten anderen Brokern, stellen Banküberweisungen auch hier eine gute Möglichkeit für den Trader dar. Denn Admiral Markets erhebt weder für Ein-, noch für Auszahlungen Gebühren von seinen Kunden. Der Nachteil von Überweisungen besteht aber darin, dass dies generell die langsamste Zahlungsmethode darstellt und es mitunter bis zu drei Werktagen dauern kann, bis das Geld auf dem Konto gutgeschrieben wird. Wem es daher vor allem auf Schnelligkeit ankommt, der kann zum Beispiel Kreditkarten für Einzahlungen verwenden. Erfreulicherweise ist dies für den Kunden kostenlos und das Geld steht sehr zügig für den Handel zur Verfügung. Allerdings kann man Kreditkarten nicht für Auszahlungen verwenden. Dies gilt leider auch für die Verwendung von Klarna. Die zur Verfügung stehenden Online Wallets Skrill und Neteller können zwar auch für Auszahlungen verwendet werden, allerdings raten wir aufgrund der anfallenden Gebühren von diesen ab. Insgesamt hat sich gezeigt, dass die Gebühren bei Admiral Markets auch für das Trading an sich relativ gering sind. So bietet der Broker erfreulicherweise zwei Modelle für seine Kunden an: Eines mit variablen Spread und eines mit variablen Spreads und Kommissionen. Vor allem das Letztgenannte ist aufgrund der sehr niedrigen Spreads für diejenigen Trader interessant, die eine sehr kurzfristige Strategie verfolgen.

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