Der Broker Flatex baut Geschäftsziele für 2020 aus

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 11.07.2020


Zu einem der bekanntesten Online-Brokern gehört Flatex und dieser baut für das aktuelle Jahr seine Geschäftsziele aus und erhöht diese. Der Online-Broker konnte in der ersten Hälfte diesen Jahres während der Corona-Krise profitieren und passt seine Geschäftsziele dem entsprechend an. Die Corona-Krise zwingt viele Unternehmen in die Knie und so sinken deren Aktienkurse, was Anleger zum Umdenken bringt und über Online-Broker andere Handelsinstrumente nutzen lässt. Genau von dieser Entwicklung profitieren Broker wie Flatex. Bei Flatex kam es zu einer großen Zahl an Neukunden und auch die getätigten Transaktionen stiegen in der Zahl deutlich an. Dies bringt den Online-Broker dazu höhere Ziele für das laufende Jahr anzustreben.

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Enormer Zuwachs an Neukunden bei Flatex

Während der Corona-Krise kam es bei dem Online-Broker Flatex zu einem großen Zuwachs an Neukunden, wodurch auch die Transaktionen in der Zahl stiegen. Frank Niehage, der Konzernchef von Flatex erwähnt, dass das Unternehmen noch in dem aktuellen Geschäftsjahr mit einer Transaktionszahl von um die 50 Millionen Transaktionen rechnet. Auch bei den Neukunden wird von einem weiteren Zuwachs ausgegangen. Hier wird bis Ende diesen Jahres mit einer Kundenzahl von 1,2 Millionen gerechnet.

Noch vor der Corona-Krise nahm der Online-Broker an, dass bis zum Ende des Jahres eine Million Kunden vorhanden sind und bis zu 35 Millionen Trades getätigt wurden. Bei den aktuellen Kalkulationen kam es so zu einem deutlichen Anstieg, was die Geschäftsziele überdenken und anpassen ließ. Die aktuelle Entwicklung spiegelt sich auch in der Aktie von Flatex wider. Der Aktienkurs steigt stetig und dies seit Ende 2019. So kam es zu einem Anstieg von ungefähr 85 Prozent. Auch bei den Aktien kommt es so zu höheren Zielen. Bereits Anfang Juni wurde durch Flatex angekündigt, dass der Prime Standard an der Deutschen Börse angestrebt wird. Das Unternehmen möchte eine Aufnahme in den SDax sowie den TechDax erwirken.

Inzwischen kann der Online-Broker sich über einen Börsenwert von etwa 888 Millionen Euro freuen. Die Erfolge führen zudem dazu, dass angestrebt wird den niederländischen Konkurrenten DeGiro zu übernehmen. Dies würde zu einer enormen Sachkapitalerhöhung führen. Um dies zu erreichen, sollen 7,5 Millionen Aktien verwendet werden. Diese hätten im aktuellen Kurs einen Wert von über 1,2 Milliarden Euro.

Der Online-Broker Flatex fand seine Gründung im Jahre 1999 und erreichte 2009 seinen Börseneinstieg. Das Sortiment bei Flatex zeigt sich gut aufgestellt und so können private Anleger unter anderem mit

  • Fonds
  • Aktien
  • CFDs

handeln. Die CFDs verfügen dabei über eine große Auswahl an Basiswerten zu denen auch Indizes oder Rohstoffe gehören. Dabei stehen zahlreiche Tools bereit wie Realtimekurse, Charting-Tools oder immer aktualisierte Nachrichten.

Flatex baut Geschäftsziele aus

Die Online-Broker profitieren während der Corona-Krise

Flatex scheint derzeit nicht der einzige Online-Broker zu sein, der während der Corona-Krise profitiert und Erfolge feiert. Viele Broker haben zwar selbst Schwierigkeiten durch Umstellungen wie das Home-Office, jedoch scheint die Branche allgemein aufzuatmen und gute Zahlen zu schreiben. Doch trotz dessen sind nicht nur die Umstellungen durch die Corona-Krise eine Herausforderung für die Online-Broker, sondern auch der derzeitige große Zuwachs an Neukunden. Einige Broker hatten Probleme mit ihrer Erreichbarkeit des Supports, da die Anfragen durch den Anstieg der Kunden ebenfalls eine höhere Zahl erreichten. Aber auch die Handelsplattformen selbst wurden durch die große Kundenzahl herausgefordert. Auch hier kam es zu Problemen bei der Erreichbarkeit. Doch viele Online-Broker können dem Zuwachs standhalten und haben weniger mit Problemen zu kämpfen. Flatex sieht die große Zahl an neuen Tradern daher positiv.

Nachdem die ersten Herausforderungen bei den Online-Brokern genommen sind, zeigt sich die Branche sehr positiv und optimistisch. Inzwischen ist sogar von einem wahren Comeback zu sprechen, nachdem die CFD-Branche 2018 durch die Änderungen durch die Europäische Wertpapier-Aufsichtsbehörde (ESMA) zu kämpfen hatte. Die ESMA erwirkte 2018 zahlreiche Änderungen und neue Regelungen, die dem Schutz von Anlegern dienen sollten und bei vielen Brokern zu Schwierigkeiten bei der Umsetzung führten. Nun könnten sich diese Änderungen auszahlen und mit dafür verantwortlich sein, dass die Branche ein Comeback erlebt.

Der Grund für die steigende Kundenzahl ist derzeit vor allem in der Corona-Krise zu suchen. Viele Anleger müssen durch die fallenden Aktienkurse umdenken und entscheiden sich für Aktien-CFDs, die über Online-Broker wie Flatex zu handeln sind. Doch auch die vermehrte Zeit, die viele Anleger derzeit erleben, führt dazu, dass Anlagen überdacht und neu sortiert werden. Die Corona-Krise stellt sich so für die Online-Broker als neue Chance heraus.

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Das änderte sich durch die ESMA 2018 bei dem CFD-Handel

CFDs sind ein Finanzinstrument, welches außerbörslich gehandelt wird und damit kaum Berührungspunkte mit den Regeln an der Börse hat. So war es unter anderem möglich, dass große Hebel angewendet werden konnten, die bis zu 1:400 betrugen. Dies machte den ohnehin schon risikoreichen Handel mit CFDs noch einmal riskanter und konnte Tradern ihr ganzen Kapital kosten. Auch die damals noch übliche Nachschusspflicht war äußerst riskant und für viele Anleger verheerend. Privaten Anlegern wurde so von dem Handel mit CFDs abgeraten.

Die ESMA nahm sich dieser Problematik an und entwickelte Regeln und Veränderungen, die vor allem dem Schutz von privaten Anlegern dienen sollten und den CFD-Handel für diese sicherer macht. So wurden 2018 Risiken gesenkt und gleichzeitig der Anlegerschutz erhöht. Hinzu kommt, dass zahlreiche Broker ihre Schulungsangebote ausgebaut haben, was vor allem auch Einsteigern in den CFD-Handel hilft bessere Entscheidungen zu treffen, die zu Handelserfolgen führen. Das Verstehen der Handelsgrundlagen und der Funktionsweisen der CFDs ist ausschlaggebend für einen erfolgreichen Handel und hier setzen die Schulungsangebote der Online-Broker an.

Zu den Änderungen, die die ESMA 2018 für den CFD-Handel erwirkte gehören unter anderem das Begrenzen des Hebels auf einen maximalen Wert von 1:30 für private Anleger. Welcher Hebel angewendet werden kann richtet sich dabei je nach Basiswert und dessen Volatilität. Wer als professioneller Trader eingestuft wird, der kann auch nun noch mit höheren Hebeln traden. Allerdings müssen einige Kriterien erfüllt werden, damit eine Einstufung zum professionellen Trader durchgeführt wird. Dies ist jedoch nicht immer zu empfehlen, wenn man das Risikomanagement betrachtet.

Des Weiteren unterband die ESMA auch die berüchtigte Nachschusspflicht. Die Nachschusspflicht war in vielen Fällen dafür verantwortlich, dass Trader hohe Summen verloren und im schlimmsten Falle ihr gesamtes Kapital verloren. Dies war der Fall, da die Nachschusspflicht Trader dazu zwang ihr Handelskonto mit neuem Kapital aufzufüllen, sobald hier ein Minus vorlag. Heute gibt es hier die Margin anstelle der Nachschusspflicht. Die Margin dient als eine Art Sicherheitszahlung, die dazu dient, dass Summen gedeckt sind. Ist die Margin aufgebraucht, dann schließt der Online-Broker eine Position und schützt damit den Anleger vor hohen Verlusten, denn so ist es nicht möglich mehr Geld zu verlieren als am Anfang eingesetzt wurde.

Der CFD Handel und die ESMA

XTB bietet den CFD-Handel zu günstigen Konditionen an

CFDs können bei vielen Online-Brokern gehandelt werden und das oft zu sehr günstigen Konditionen. Der Online-Broker XTB bietet zum Beispiel sehr günstige und auch transparente Konditionen für den Handel mit den CFDs an. Die CFDs sind dabei oft weitaus günstiger zu handeln als Aktien, da bei den CFDs kein konkreter Wert erworben werden muss, sondern nur das Recht auf einen Kurs setzen zu dürfen. Das macht die CFDs auch für weniger vermögende Anleger interessant.

Der Online-Broker XTB bietet hier besonders günstige Konditionen. Über diesen ist es möglich Währungs-CFDs schon ab 0,1 Pips zu handeln. Zudem entfallen die Depotführungsgebühren und auch Kommissionen bleiben aus. Über XTB ist der Handel mit CFDs auch besonders komfortabel durch technisch gut entwickelte Tools und moderne Handelsplattformen. So stehen unter anderem Tool wie

  • immer aktuelle Nachrichten
  • einen Wirtschaftskalender
  • ein Trading-Rechner

zur Verfügung. Auch die Sicherheit ist durch eine gute Verschlüsselung und dem Einhalten des Datenschutzes gegeben. Für weniger erfahrene Trader dürfte jedoch vor allem das gute Schulungsprogramm interessant sein. Hier gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und auch der Kundenservice steht unterstützend zur Seite und berät kompetent.

Der Online-Broker schaffte es bisher auch sich gut während der Corona-Krise zu entwickeln. Insbesondere der gut erreichbare Kundenservice zeigte, dass der Broker mit den Herausforderungen gut umgehen kann. Neben dem Kundenservice stellt der Online-Broker XTB auch persönliche Berater, die mit dem erhöhten Kundenaufkommen gut umgehen können.

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Fazit: Flatex passt seine Geschäftsziele den aktuellen Entwicklungen an

Flatex erlebt während der Corona-Krise einen großes Zuwachs an Neukunden und damit auch einen großen Zuwachs bei den getätigten Transaktionen. Diese Entwicklungen nahm das Unternehmen zum Anlass und passte seine Geschäftsziele für das Jahr 2020 an. So wurden die Zahlen bei den erwarteten Transaktionen auf 50 Millionen und die Kundenzahl auf 1,2 Millionen erhöht. Dieses neue Geschäftsziel soll bis Ende des Jahres erreicht werden. Zudem kam es zu einem deutlichen Anstieg der Aktie von Flatex, was das Unternehmen einen Aufstieg an der Börse anstreben lässt. Der Online-Broker erwartet so eine Aufnahme in den Prime Standard der Deutschen Börse und möchte einen Platz im SDax sowie dem TechDax erreichen. Doch Flatex ist nicht der einzige Broker, der während der Corona-Krise profitiert. Auch Broker wie XTB erleben einen Aufschwung und bieten unter anderem den Handel mit CFDs zu guten und günstigen Konditionen an. Möchten auch Sie mit CFDs handeln? Dann schauen Sie doch einmal bei unserem kostenlosen Broker-Vergleich vorbei und starten Sie noch heute Ihren ersten CFD-Handel.

Bilderquelle:

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